Ja, mit diesem "tu mehr für andere" kann man mir einfach nicht mehr kommen. Danke an die folgenden Beiträge, die das ja auch noch mal sehr schön auf den Punkt gebracht haben.

Letztendlich muss es einfach passen und ich kann guten Gewissens sagen, dass auch im Sommer 2020 das Ganze ein Prozess des Gebens und Nehmens war. Ich war, trotz meiner "Neuankunft" keinesfalls die nur Nehmende, - was für ein Blödsinn. (!!!)

Mittlerweile ist es so, dass sich zwei der Kontakte nach einer sehr, wie ich finde, liebevollen Ansage meinerseits, selbst zurückgezogen haben. Ich weiß nicht genau, was da los ist ... ob es verletzter Solz ist, weil ich mal reinen Wein einschenkte, oder ob das, was ich sagte, nun tatsächlich fruchtet in dem Sinne, dass sich diese Menschen in Therapie begeben haben. (Was in Deutschland möglich ist! Und das ist auch gut so, insbesondere bei den Problemen, die diese Leute augenscheinlich haben.)
Mich beschäftigt das, was sich bei den zwei anderen ereignet, partiell. Ich möchte natürlich und wünsche ihnen von Herzen, dass es ihnen gut geht und sie ihr Leben "vernünftig" auf die Reihe bekommen.
Dafür bin aber nicht ich verantwortlich, Stichwort "Wildwusel", die das ja sehr deutlich auf den Punkt gebraucht hat mit ihrem Beitrag.

Bleibt also noch ein Bekannter, dem ich gerade erkläre, dass unser Bedürfnis nach Beziehung unterschiedlich gestrickt ist.

Das ist eine Person, die ich durchaus mag, aber eben nicht so oft "bespaßen" kann, wie er das gerne möchte oder "bräuchte". Ich sehe klar, dass es SEINE Aufgabe ist, sich ein ... meinetwegen riesiges ... soziales Netzwerk aufzubauen, wenn er es denn möchte und braucht ... denn ich kann das nicht leisten, weil ich einfach nicht so ticke.

Mir sind soziale Kontakte schon wichtig, aber ich mag auch meine Freiräume, hasse Sponatanbesuche und mir nimmt nichts mehr Energie, als "ständig" mit derselben Person abzuhängen. Ich bin so. - Und das, lerne ich immer wieder, ist total in Ordnung.