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  1. Registriert seit
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    AW: „Mädels“-Runden und übrige Socken

    Führt die Anrede Mädel dazu, dass man sich nicht ernst genommen fühlt?

    Kommt wie immer bei Sprache auf den Kontext an. Sagt ein älterer Herr das oben herab, vielleicht sogar noch begleitet von einem tätscheln am Arm ist es eine Frechheit. Bei guten Freunden empfinde ich es eher als nett ("ach komm her, Mädel", gefolgt vom Knuddeln). Aber wie immer sind die Grenzen da sehr, sehr unterschiedlich.

    Sagt eine, die ihre langjährigen Sportkollegen immer als ihre Jungs bezeichnet, obwohl sich darunter auch einige Ü60 tummeln :-)

  2. Avatar von Sugarnova
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    AW: „Mädels“-Runden und übrige Socken

    Zitat Zitat von Chaoskaiserin Beitrag anzeigen
    Sagt eine, die ihre langjährigen Sportkollegen immer als ihre Jungs bezeichnet, obwohl sich darunter auch einige Ü60 tummeln :-)
    Siehste, ich hab noch nie einen Mann von "Jungs" reden hören. (Jetzt kommt bestimmt gleich die Ausnahme.)

    Ja, mich triggert "Mädel" auch. Uah.


  3. Registriert seit
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    AW: „Mädels“-Runden und übrige Socken

    Du hast aber doch ganz sicher schon Frauen von "Jungs" reden hören?


    Aber ich gebe zu, ich finde es schon albern wenn sich daran gestört wird dass es bei Heidi Klum "die Mädchen" heißt - da finde ich das sogar äußerst passend, die sollen mädchenhaft aussehen, darum gehts ja.

  4. Moderation
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    AW: „Mädels“-Runden und übrige Socken

    Zitat Zitat von Chaoskaiserin Beitrag anzeigen
    Führt die Anrede Mädel dazu, dass man sich nicht ernst genommen fühlt?
    In Abwesenheit von irgendwelchen weiteren Infos würde ich das von einem Mann oder einer älteren oder in einer Autoritätsposition befindlichen Frau in den mentalen Karteikasten als ein "?" zu dieser Person eintragen.

    Wenn sie zu keiner dieser Personengruppen gehört ist es egal.
    Wenn ich schon weiß, wie die Person normalerweise redet und sich verhält, macht diese Wortwahl keinen Unterschied in dem, wie ich sie einschätze.

    Komischerweise ist das erste männliche Wesen, das mir den Ausdruck "Jungs" gebrauchend einfällt, ein Ork. (Wobei: es gebrauchen auch andere Leute den Ausdruck)
    Wobei da "Jungs" eine Übersetzung von "lads" ist, und das habe ich schon viele Männer im wirklichen Leben sagen hören.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  5. Moderation Avatar von Promethea71
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    AW: „Mädels“-Runden und übrige Socken

    Zitat Zitat von Sugarnova Beitrag anzeigen
    Für mich ist dieser Begriff tatsächlich sehr eng definiert, "sich auf jemanden verlassen können", "sein Leben miteinander mitteilen", auch über Distanzen hinweg.

    Ich kann mit so "losen" Beziehungen eher weniger anfangen.
    Schön und gut, aber ich lerne heute einen Menschen kennen, und lerne ihn über die Zeit näher kennen und mache auch Erfahrungen, ob ich mich auf ihn verlassen kann - irgendwann bezeichne ich ihn als Freund - oft war er es aber bereits früher, ich habe es nur noch nicht erkannt.

    Ich weiß ja beim ersten Kennenlernen noch nicht, ob es mal ein Freund werden wird, dass es einer geworden ist, weiß ich erst im Nachhinein. Oder?
    Man muss nicht über jedes Stöckchen springen ... jedenfalls nicht jeder.
    Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.

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  6. Registriert seit
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    AW: „Mädels“-Runden und übrige Socken

    Zitat Zitat von Kealakekua Beitrag anzeigen
    Interessant, ich kenne es eher umgekehrt, sowohl aus meinen früheren Singlezeiten als auch jetzt mit Solo-Freunden, nämlich dass die "Alleinstehenden" mehr aktiv an einer Freundschaft interessiert sind und ein kleines bisschen mehr Iniative ergreifen als die Verpartnerten. Wobei ich generell sehr darauf achte, Freundschaften zu pflegen, auch wenn ich liiert bin.
    Ja, so kenne ich das auch. Aber halt auch, dass ich für eine "Freundin" nicht mehr attraktiv genug als Freundin war als ich mich verpartnerte. Mir wurde unterstellt, jetzt bestimmt nicht mehr feiern gehen zu wollen und wenig Zeit zu haben und trotz meiner Bemühungen zu zeigen, dass ich trotzdem mein altes Leben im gewissen Rahmen gerne weiterleben möchte, ging sie auf die Suche nach Single-Bekanntschaften und ich war außen vor. Aber: ich vermute mittlerweile, dass schon vorher etwas nicht mehr mit uns stimmte und ich für ihre Zwecke ein guter Deal war, denn feierfreudige Freundinnen hatte sie nicht viele. Und sie wollte halt auch gerne mal jemanden kennenlernen.

    Ich finde die strenge Trennung in Bekannte und Freunde genauso schlimm wie in Singles und Liierte. Ehrlich gesagt könnte ich in meinem Umfeld bei Vielen gar nicht so genau definieren, wer jetzt "Bekannter" und "Freund" ist.
    Ich habe einige Frauen vor wenigen Monaten kennengelernt und wir sind erst beim Kennenlernen und Anfreunden. Deshalb kann ich das ganz gut kategorisieren. Und wenn eine Freundin sich wie oben beschrieben erst regelmäßig meldet und man plötzlich nur noch 1x im Jahr Interesse erfährt und nichts mehr über das Leben des anderen weiß, fällt mir das Kategorisieren dann leider auch nicht mehr so schwer. Insbesondere dann, wenn man nur noch kurzfristige Absagen erntet und plötzlich monatelang auf eine Antwort warten muss. Falls man sie überhaupt bekommt. Nach ewiger Zeit hört man vielleicht mal wieder was als sei nichts gewesen. Man verabredet sich und kassiert die nächste fadenscheinige Absage. Mittlerweile gratulieren wir uns nur noch zu Geburtstagen und ich habe keine Ahnung, was sich außer meinen Beziehungsstatus geändert hat. Na, egal ;-).

    Bei echten Freundschaften, finde ich, wissen wir über das Leben des anderen aktuell Bescheid, stehen uns zur Seite, und bleiben in Kontakt. Bei denen habe ich nicht die Befürchtung, dass es sich auseinandergelebt hat.
    Geändert von Palmanova (19.02.2020 um 10:54 Uhr)


  7. Registriert seit
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    AW: „Mädels“-Runden und übrige Socken

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Komischerweise ist das erste männliche Wesen, das mir den Ausdruck "Jungs" gebrauchend einfällt, ein Ork. (Wobei: es gebrauchen auch andere Leute den Ausdruck)
    Wobei da "Jungs" eine Übersetzung von "lads" ist, und das habe ich schon viele Männer im wirklichen Leben sagen hören.
    😂 Die Herren werden bei nächster Gelegenheit versuchsweise mit "Meine Örkchen" betitelt!😄


  8. Registriert seit
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    AW: „Mädels“-Runden und übrige Socken

    Zitat Zitat von Palmanova Beitrag anzeigen
    Und wenn eine Freundin sich wie oben beschrieben erst regelmäßig meldet und man plötzlich nur noch 1x im Jahr Interesse erfährt und nichts mehr über das Leben des anderen weiß, fällt mir das Kategorisieren dann leider auch nicht mehr so schwer. Insbesondere dann, wenn man nur noch kurzfristige Absagen erntet und plötzlich monatelang auf eine Antwort warten muss. Falls man sie überhaupt bekommt.
    Ja, das habe ich leider auch schon erlebt, dass ich plötzlich merkte, dass z.B. die letzten drei Jahre sämtliche Intiative nur von mir ausging. Für manche Menschen ist es anscheinend wichtig, dass Freunde die exakt gleiche Lebenssituation haben wie sie (also z.B. auch Mann/Kinder etc.). In solchen Fällen habe ich irgendwann alle Bemühungen eingestellt und den Kontakt abgebrochen. Solche Menschen sind für mich dann gar nichts mehr, weder Freunde noch Bekannte und ich brauche von denen auch keine Geburtstagsgrüße mehr.

  9. Avatar von Sugarnova
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    AW: „Mädels“-Runden und übrige Socken

    Ich finde "homogen" tatsächlich manchmal etwas ... langweilig? Es gibt halt keine neuen Impulse.


  10. Registriert seit
    13.11.2014
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    AW: „Mädels“-Runden und übrige Socken

    Zitat Zitat von Sugarnova Beitrag anzeigen
    Ich finde "homogen" tatsächlich manchmal etwas ... langweilig? Es gibt halt keine neuen Impulse.
    Ja, das trifft es sehr gut.

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