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  1. Moderation
    Registriert seit
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    AW: Freundschaft beendet - war es "richtig" so?

    Zitat Zitat von Caramac Beitrag anzeigen
    Es ist doch Blödsinn anzunehmen, jeder wüsste genau über seine Außenwirkung Bescheid.
    Ja. Was für den einen "ganz plötzlich aus blauem Himmel" kommt ist für den anderen ein "ich habe jahrelang alles versucht, ich habe keine Hoffnung mehr". Und umgekehrt. Da ist man nicht vor gefeit, egal, was man tut.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **


  2. Registriert seit
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    AW: Freundschaft beendet - war es "richtig" so?

    Es gibt auch Menschen, denen es wiederholt egal ist, wenn das Gegenüber nein sagt oder das rücksichtslose Verhalten anspricht.
    Für diese Menschen kommt das dann auch aus heiterem Himmel.
    (gibt aber sicher auch den anderen Fall, wo es wirklich nie angesprochen wird)


  3. Registriert seit
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    AW: Freundschaft beendet - war es "richtig" so?

    Nehmen wir doch mal das Beispiel mit der Lästerei. Hast Du jemals gesagt, dass Dich das nicht interessiert oder sie zurechtgewiesen? Oder hast Du sie bestätigt und Dir nur Deinen Teil gedacht?
    Sei fair und gib ihr die Chance ihr Verhalten zu reflektieren

  4. Inaktiver User

    AW: Freundschaft beendet - war es "richtig" so?

    Zitat Zitat von kenzia Beitrag anzeigen
    Wenn sich von deinen Menschen jemand seltener meldet- ist dann dein erster Gedanke "hat kein Interesse mehr an mir"?
    ich nehme erstmal zur kenntnis, dass derjenige weniger kontakt will.
    und ich respektiere das und lasse soweit erforderlich los.
    und das würde ich sowohl jedem anderen empfehlen als auch erwarte ich das von anderen.

    die interpretation, ob mangelndes interesse, eine krankheit oder was auch immer dahinter steckt, hängt vom einzelfall ab, ebenso wie der grad meiner traurigkeit.

    wenn ich wissen möchte, was los ist, und nicht selbst drauf komme, frage ich nach - falls ich bereit bin, mir auch eine unangenehme wahrheit anzuhören.
    darauf habe ich nicht immer lust. deshalb lege ich auch nullkommagarkeinen wert darauf, dass mir jemand ungefragt große erklärungen abgibt.

  5. Inaktiver User

    AW: Freundschaft beendet - war es "richtig" so?

    Zitat Zitat von Caramac Beitrag anzeigen
    Nehmen wir doch mal das Beispiel mit der Lästerei. Hast Du jemals gesagt, dass Dich das nicht interessiert oder sie zurechtgewiesen? Oder hast Du sie bestätigt und Dir nur Deinen Teil gedacht?
    Sei fair und gib ihr die Chance ihr Verhalten zu reflektieren
    muss man sowas denn machen?

    ich habe nicht unbedingt lust, an solchen beziehungen zu arbeiten und fahre dann lieber runter.

    man ist doch nicht zur auseinandersetzung verpflichtet, ich finde nicht dass das unfair ist.


  6. Registriert seit
    07.02.2015
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    AW: Freundschaft beendet - war es "richtig" so?

    Woher soll die abservierte Freundin denn wissen, was sie falsch gemacht hat, wenn es ihr niemand sagt? Man kann doch nicht jahrelang jemandem suggerieren, dass man sein Freund ist und von heute auf morgen fällt einem ein, dass man es doch nicht sein müsste. Und das mit der Begründung, die Frau müsse doch wissen, womit sie nerve.

  7. Avatar von Prilblume
    Registriert seit
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    AW: Freundschaft beendet - war es "richtig" so?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ich nehme erstmal zur kenntnis, dass derjenige weniger kontakt will.
    und ich respektiere das und lasse soweit erforderlich los.
    und das würde ich sowohl jedem anderen empfehlen als auch erwarte ich das von anderen.

    die interpretation, ob mangelndes interesse, eine krankheit oder was auch immer dahinter steckt, hängt vom einzelfall ab, ebenso wie der grad meiner traurigkeit.

    wenn ich wissen möchte, was los ist, und nicht selbst drauf komme, frage ich nach - falls ich bereit bin, mir auch eine unangenehme wahrheit anzuhören.
    darauf habe ich nicht immer lust. deshalb lege ich auch nullkommagarkeinen wert darauf, dass mir jemand ungefragt große erklärungen abgibt.
    Das sehe ich ganz genauso bwz. es geht mir ganz genauso.
    Und ich habe sowohl schon selbst Freundschaften ausschleichen lassen, als es auch selbst miterlebt, dass eine sehr enge Freundin die Freundschaft mit mir auf diese Weise beendet hat. Manchmal trennen sich halt die Wege oder die Leben voneinander, manchmal passt es eine Zeitlang super, und irgendwann dann halt nicht mehr, das passiert.

    @Caramac:
    Die Freundin macht ja nicht insgesamt etwas "falsch". Ihre Art passt halt nur nicht (mehr) zur Art der TE. Eine Zeitlang war es noch in Ordnung, irgendwann halt nicht mehr. Anstelle der TE würde ich gar nicht großartig erwarten, dass die Freundin sich ihr zuliebe ändert. So eine Erwartungshaltung steht einem als Freundin doch gar nicht zu, irgendwie. Entweder man kommt, so wie man ist, miteinander aus, oder eben nicht.

    Insgesamt finde ich, dass Freundschaften nicht der richtige "Ort" sind, um an sich zu arbeiten oder sich für jemanden zu ändern. Das macht für mich das Wesen von Freundschaft aus: Den anderen genauso mögen und akzeptieren, wie er ist, ihn genauso sein lassen können. Wenn es sehr gut passt, ist es eben eine enge Freundschaft, mit viel Nähe und Verbundenheit, und wenn es nicht so gut passt, ist die Freundschaft eben dementsprechend distanzierter.
    Es käme mir im Leben nicht in den Sinn, mich, meine Art, mit anderen Menschen umzugehen, meine Ansprüche an andere, zu verändern, um eine Freundschaft zu erhalten.
    Eine Freundschaft ist ja keine Liebesbeziehung.
    In einer Liebesbeziehung sind Nähe und Verbindlichkeit viel größer und wichtiger, finde ich. Einfach weil man im Leben des anderen eine ganz zentrale, viel wichtigere Rolle spielt. Da ist es m.E. angebracht, sich vom anderen ggfs Veränderungen zu wünschen oder sich selbst zu verändern, und daran "zu arbeiten", um der Beziehung willen.

    Bei einer Freundschaft finde ich das unangebracht. Da ist man flexibel genug, um Passungen oder Nicht-Passungen über Nähe und Distanz zu regeln.

    @TE: Ich finde auch, du hast alles richtig gemacht. Dein Verhalten ist ok, das deiner (ehemaligen) Freundin auch. Ihr seid halt beide so, wie ihr seid, und verhaltet euch entsprechend euren jeweiligen Bedürfnissen. Alles in Ordnung.
    "Der Brief der Außerirdischen war derart höflich und in solch wohlgesetzten Worten formuliert, dass Dörte innerlich schon bereit war, ihnen für die fraglichen Tage die Garage zur Verfügung zu stellen." (Bernd Pfarr)


  8. Registriert seit
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    AW: Freundschaft beendet - war es "richtig" so?

    Zitat Zitat von guteFee82 Beitrag anzeigen
    Es gibt auch Menschen, denen es wiederholt egal ist, wenn das Gegenüber nein sagt oder das rücksichtslose Verhalten anspricht.
    Für diese Menschen kommt das dann auch aus heiterem Himmel.
    Wenn jemand sagt "das hab ich doch angesprochen- mehrfach" und man fragt weiter- wie genau das denn abgelaufen ist- stellt sich ganz häufig raus, dass man das zwar mal gesagt hat.......aber das war dann während eines Gespräches, zwischen Tür und Angel, es wurde mal gesagt.

    Wenn mir aber etwas richtig wichtig ist- sage ich es dann "zwischen Tür und Angel"?, sind es dann einfach ein paar Sätze, die ich während eines Gespräches mal ausspreche, ein kurzes Inselgespräch zwischen vielen Themen??
    Oder mache ich nicht DAS Thema zum Zentrum des Gespräches?

    Tatsache ist- wir werfen sehr gerne Sätze ein und sagen "mal was"- bringen aber die eigene Wichtigkeit zu dem Thema nicht wirklich rüber.
    Wir meinen, weil es uns wichtig ist und wir es doch nun ausgesprochen haben, muss der andere wissen, was das für uns für ein Ausmaß hat!

    Und dann wundern wir uns, wenn der andere nichts ändert- man hat es doch gesagt und es wurde nicht gehört- passt ja zu dem Bild, was man eh schon hat!

    Und natürlich muss man es nicht so ansprechen, dass der andere es "versteht" und auch den Ernst erkennt, den wir selbst hinein legen.
    Aber dann darf ich mich im Gegenzug auch nicht hinstellen und sagen, ich hätte angesprochen und der andere hat nicht zugehört.

    Spätestens hier muss man auch einhaken- wenn der andere das tatsächlich (wie unterstellt) so handhabt- dann macht er das nun um mich gezielt zu verletzen? Da wären wir bei Absicht - der andere will mich gezielt und ausdrücklich rücksichtslos behandeln!
    Wäre mit so einer Sichtweise die Beziehung dann aber nicht sofort zuende?

    So richtig- passt das alles nicht zusammen


  9. Registriert seit
    15.06.2007
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    AW: Freundschaft beendet - war es "richtig" so?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    ich nehme erstmal zur kenntnis, dass derjenige weniger kontakt will.
    und ich respektiere das und lasse soweit erforderlich los.
    und das würde ich sowohl jedem anderen empfehlen als auch erwarte ich das von anderen.
    Hoher Anspruch an den Rest der Welt

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    wenn ich wissen möchte, was los ist, und nicht selbst drauf komme, frage ich nach - falls ich bereit bin, mir auch eine unangenehme wahrheit anzuhören.
    darauf habe ich nicht immer lust. deshalb lege ich auch nullkommagarkeinen wert darauf, dass mir jemand ungefragt große erklärungen abgibt.
    Klingt für mich stimmig und es hängt ja auch immer davon ab, wie nah einem der andere ist.
    Hier war sowas wie eine Freundschaft vorhanden und es wurde gefragt.


  10. Registriert seit
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    AW: Freundschaft beendet - war es "richtig" so?

    Zitat Zitat von Prilblume Beitrag anzeigen
    Die Freundin macht ja nicht insgesamt etwas "falsch".
    äh- du hast aber schon gelesen, was sie alles an Vorwürfen für diese Freundin "in der Tasche hat"?
    Das alles klingt doch nach sehr viel mehr als "passt halt nicht mehr"..........oder wir deeeehnen diesen Begriff einmal um die Welt

    Zitat Zitat von Prilblume Beitrag anzeigen
    Insgesamt finde ich, dass Freundschaften nicht der richtige "Ort" sind, um an sich zu arbeiten oder sich für jemanden zu ändern.
    Aber genau dort, wo wir mit Menschen in Kontakt sind- ergeben sich Reibungspunkt um zu lernen- und Leben findet doch letztlich überall statt!

    Sind die ganzen Umstände tatsächlich kein Lernfeld für die TE?
    Wäre es nicht gut, wenn sie für sich aus allem zieht, dass sie in Zukunft besser auf sich achtet- besser ihre Grenzen spürt und zieht?
    Wenn sie versteht, dass viel von ihrem Ärger aus dem eigenen Verhalten herrührt?

    Hier wird immer wieder von Veränderung gesprochen- dabei ist das doch gar nicht das Thema!
    Es ging doch nur um Klarheit beim Gehen- nicht mehr und nicht weniger.

    Es hat schon auch damit zu tun, wie hoch ich einen Beziehung schätze.
    Für manch einen sind Freunde SEHR viel wert- dann macht doch auch ein Miteinander durchaus Sinn- finde ich zumindest.

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