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  1. Avatar von Annilein
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    AW: Lieber glücklich ohne Freund/innen als unglücklich mit?

    Von meinen wenigen Freunden habe ich schon manchmal Hilfe bekommen. Brauchte ich zum Glück nur selten, denn da ist immer auch Familie da zur Unterstützung.
    Vielleicht macht das den Unterschied.
    Heute ist die gute alte Zeit von morgen (Karl Valentin)

  2. Avatar von animosa
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    AW: Lieber glücklich ohne Freund/innen als unglücklich mit?

    Es scheint recht viele Menschen zu geben, die auch in der Kindheit schon keine Freunde hatten. Das stelle ich immer öfter fest, wenn ich den Leuten zuhöre.

    Ich habe so schöne Kindheitserinnerungen an meine Freundschaften von damals. Wie wir uns schon als Grundschulkinder umeinander gekümmert und gesorgt haben und wie fantasievoll wir gespielt haben und welchen Blödsinn wir zusammen ausheckten.

    Wenn ich diese Erinnerungen nicht hätte, woran würde ich dann gerne zurück denken?

    Ich führe auch keine Freundschaften auf Biegen und Brechen. Ich muss auch nicht „dazugehören“. Bin ich nicht überzeugt von den Leuten, gehe ich meinen Weg alleine. Es kommen sicher immer wieder gesellige Zeiten mit guten Freunden.Da hat sich bei mir ein Urvertrauen entwickelt im Laufe des Lebens. Dadurch fühle ich mich frei und gleichzeitig geborgen.

  3. Avatar von Blila1
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    AW: Lieber glücklich ohne Freund/innen als unglücklich mit?

    Zitat Zitat von animosa Beitrag anzeigen
    Es scheint recht viele Menschen zu geben, die auch in der Kindheit schon keine Freunde hatten. Das stelle ich immer öfter fest, wenn ich den Leuten zu höre.

    .
    Da fällt mir jetzt erst auf: In der Grundschule war ich kein Cliquentyp, hatte aber eine beste Freundin, gegen Ende noch eine; beides hat sich mit der Trennung der Schularten schnell verloren, am Gym waren wir drei, ich hatte zeitweise noch eine nebendran.
    Jetzt, wo ich eigentlich deutlich offener und sozialfreundlicher bin (chmmm), steht mir niemand mehr so nahe. War wohl ein Kindheitsding

  4. Avatar von animosa
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    AW: Lieber glücklich ohne Freund/innen als unglücklich mit?

    Da hatte ich auch ein Erlebnis in meiner Kindheit, was Cliquenbildung angeht.

    Darüber habe ich erst gestern einem Freund etwas geschrieben. Weil ich mich an eine Schulfreundin erinnerte und in dem Zusammenhang diese Erinnerung mit hoch kam. Ich suche sie mal raus und schicke sie hier hinterher.

  5. Avatar von animosa
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    AW: Lieber glücklich ohne Freund/innen als unglücklich mit?

    ... wir waren in die 4. Klasse gekommen. Ich hatte Angst vor den Kindern in meiner neuen Klasse. Dort wurde ein Mädchen gemobbt. Es gab 2 Cliquen in dieser Klasse die sich jeden Morgen vor der Schule gegenüber standen und beschimpften. Es war furchtbar so empfangen zu werden!

    Das ist ggf. ein Grund, weshalb ich bis heute Cliquen bzw. Gruppen ablehne, die unter sich bleiben wollen. Ich mache einen Bogen um solche „Gruppen“.
    Wir kommen zum Mond, aber nicht mehr an die Tür des Nachbarn.


  6. Registriert seit
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    AW: Lieber glücklich ohne Freund/innen als unglücklich mit?

    Ich antworte mal gebündelt.
    ich bin nicht alleine, verheiratet und habe eine mittelgroße Familie, die sich regelmäßig trifft
    ich habe mir das ausgesucht. Es reicht mir, dass ich ab und zu mit Kolleginnen was mache. Das reicht von Weihnachtsmarktbesuch mit 4-5 zu Kino mit einer Kollegin
    zu lange mit anderen ermüdet mich (mental)
    früher hatte ich einige Freundinnen, aber durch Umzug, Mann, weniger Zeit blieb das auf der Strecke

    Und irgendwann dachte ich mir: vermisst du Freundinnen wirklich so sehr? Und die Antwort war „nicht wirklich“. Auf Distanz (—> Kolleginnen) gefällt es mir besser.

    Ich habe keine schlechten Erfahrungen in der Kindheit gemacht. Diese Einstellung hat sich in den letzten Jahren fast von selbst eingestellt. Und irgendwann merkte ich: es geht mir gut.

    Lilablau

  7. Avatar von Blila1
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    AW: Lieber glücklich ohne Freund/innen als unglücklich mit?

    [QUOTE=Fraulilablau;34393534
    zu lange mit anderen ermüdet mich (mental)
    [/QUOTE]

    wie gut ich das kenne! ich habs schon genau so formuliert


  8. Registriert seit
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    AW: Lieber glücklich ohne Freund/innen als unglücklich mit?

    Es gibt viele Menschen, die keine großen Freundschaften pflegen, sondern denen z.B. die Familie reicht oder wie bei einigen hier, dass sie ein dennoch reiches Leben führen mit gelegentlichen Kontakten.

    Die Ansicht, dass man Freunde haben muss, ist eine Kultursache denke ich. In sehr individualistischen Gesellschaften, in denen Familie nicht den Kitt der Gesellschaft bilden (sollen), braucht man Freunde, die dei Funktionen einer Familie übernehmen.

    Natürlich ist es auch eine Sache der Entwicklung. Freunde bilden auch den begleiteten Weg hinaus aus der Familie in mehreren Altersphasen.

  9. Avatar von Blila1
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    AW: Lieber glücklich ohne Freund/innen als unglücklich mit?

    Für mich ist es mehr eine Typ- und Persönlichkeitsfrage.


  10. Registriert seit
    06.10.2018
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    AW: Lieber glücklich ohne Freund/innen als unglücklich mit?

    Zitat Zitat von Cara123 Beitrag anzeigen
    In sehr individualistischen Gesellschaften, in denen Familie nicht den Kitt der Gesellschaft bilden (sollen), braucht man Freunde, die dei Funktionen einer Familie übernehmen.

    Natürlich ist es auch eine Sache der Entwicklung. Freunde bilden auch den begleiteten Weg hinaus aus der Familie in mehreren Altersphasen.
    Genau diese Einstellung beobachte ich bei den meisten Frauen (da ich keine Männerfreundschaften pflege, kann ich dazu nichts sagen). Sobad die Paarbildungs-und Familienphase losging, nahmen die Freundschaften an Bedeutung ab. Man ist gut versorgt, hat jemanden an der Hand für die körperliche Unterstützung und für Freizeitaktivitäten.

    Wenn man diesen Weg nicht gegangen ist und die Ursprungsfamilie diese Lücke nicht auffangen kann, muss man sich irgendwann anders organisieren.

    Und soweit ich es verstanden habe wird dieser Bedarf bei der TE durch die Ursprungsfamilie aufgefangen, daher hat sie auch ohne Freunde ein gutes Leben.

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