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  1. Registriert seit
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    Wie werden Bekannte zu Freunden?

    Hallo ihr Lieben,

    lange habe ich überlegt, ob ich mich anmelden soll. Da mir mein Anliegen irgendwie auch peinlich ist
    Aber, warum auch immer, schaffe ich es nicht, dass Bekannte zu Freunden werden.

    Ich bin Ende 30, habe 1 Kind und 1 Mann.
    Wir kommen durchaus mit anderen in Kontakt und unternehmen etwas. Aber leider bleibt alles irgendwie an der Oberfläche.
    1 gute Freundin habe ich, aber die lebt einige 100 KM weit weg...

    Ab und zu treffe ich mich auch mit anderen Frauen, aber das ist alles sehr oberflächlich und da würde ich auch niemand wirklich zu meinem Geburtstag einladen.
    Wenn ich versucht habe mehr persönliches zu reden usw... hatte ich das Gefühl, dass sich alles zurück gezogen haben und oft wurde mir manchmal auch so durch die Blume gesagt, dass im Freundeskreis kein wirklicher Platz mehr ist, da man es so schon kaum schafft, die engen Freundschaften zu pflegen...
    Ich bin wirklich ratlos und traurig...

    Habt ihr Ideen? Oder woran merkt ihr, dass es Richtung Freundschaft geht?

    Liebe Grüße
    Holunderstrauch

  2. Moderation Avatar von cpeg
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    1.914

    AW: Wie werden Bekannte zu Freunden?

    Guten Morgen,

    und herzlich willkommen bei uns

    Ich würde sagen "das merkt man", wenn aus Bekannten Freunde werden.
    Dann gehen die Themen tiefer und es wird nicht nur über "Friede - Freude - Eierkuchen" gesprochen.
    Krisen (ganz kleine bis große) erlebt jede(r) mal - und da zeigt sich dann Freundschaft.
    Allerdings hast Du schon gefühlt, dass einigen Bekannten nichts daraus wird.
    Vielleicht ergibt sich etwas, wenn Du noch eine Zeit "geduldig" bist.

    Du kannst allerdings auch Deine Kreise vergrößern. sodass sich eine größere Auswahl ergibt

    Ich habe auch Freundinnen im Kreis meiner "Lieblingsbegegnungsmenschen" gefunden, beim Einkauf, bei der Post und anderen Begegnungen

    Herzliche Grüße
    cpeg
    Wir sind die, vor denen unsere Eltern uns immer gewarnt haben!

  3. Avatar von Loop1976
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    20.02.2007
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    21.754

    AW: Wie werden Bekannte zu Freunden?

    Zitat Zitat von Holunderstrauch Beitrag anzeigen
    Hallo ihr Lieben,
    willkommen in der bri

    Ab und zu treffe ich mich auch mit anderen Frauen, aber das ist alles sehr oberflächlich und da würde ich auch niemand wirklich zu meinem Geburtstag einladen.
    Wenn ich versucht habe mehr persönliches zu reden usw... hatte ich das Gefühl, dass sich alles zurück gezogen haben und oft wurde mir manchmal auch so durch die Blume gesagt, dass im Freundeskreis kein wirklicher Platz mehr ist, da man es so schon kaum schafft, die engen Freundschaften zu pflegen...
    Ich bin wirklich ratlos und traurig...
    du suchst freunde, findest die frauen aber offenbar nicht so dolle, dass du sie nicht zu deinem geburtstag einladen magst. merkst du was?
    vielleicht denkt eine der frauen, hilfe, wie schaffe ich es mit holunderstrauch befreundet zu sein?

    Habt ihr Ideen? Oder woran merkt ihr, dass es Richtung Freundschaft geht?
    was ist denn für dich freundschaft? beschreibe mal, was eine freundin für dich ist.
    das definiert ja jeder anders.
    Nein, mein Nickname hat nichts mit meinem Geburtsjahr zu tun

    Schade, dass man im Leben Menschen begegnet, die es mit der Wahrheit nicht so genau nehmen.

    Es gibt immer 4 Versionen beim Zusammentreffen von Mann und Frau:
    Seine, ihre, die Wahrheit, und das, was wirklich passiert ist.


    Schokolade stellt keine blöden Fragen - Schokolade versteht


  4. Registriert seit
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    76

    AW: Wie werden Bekannte zu Freunden?

    Hallo,

    was macht für dich Freundschaft aus? Und was bist du bereit zu „geben“?

    Zitat Zitat von Holunderstrauch Beitrag anzeigen
    Habt ihr Ideen? Oder woran merkt ihr, dass es Richtung Freundschaft geht?
    Was ich jetzt schreibe, beziehe ich bewusst auf mich, weil jeder anders „tickt“.
    Meine Freundschaften haben sich eher zufällig ergeben. Eine enge Freundin war mir anfangs noch nicht mal so richtig sympathisch. Das hat sich geändert, als wir uns näher kennen gelernt haben (unsere Söhne sind seit dem Kindergartenalter befreundet und dadurch sind wir uns öfter über den Weg gelaufen).

    Ich bin kein Stimmungsmacher bei Partys oder irgendwelchen größeren Runden. Aber ich kann gut zuhören und nachfragen. Damit meine ich nicht zwangsläufig „Problemgespräche“, sondern Gespräche über ganz alltägliche Themen wie Urlaub, Lustiges, Wochenende, Hobbys, Haustiere usw., sodass sich derjenige „als Person wirklich gesehen fühlt“. (Das soll nicht überheblich klingen, es ist eine Rückmeldung, die ich schon mehrfach bekommen habe.) Ich merke mir, was mir jemand erzählt und komme auch dann darauf zurück, wenn einige Zeit dazwischen liegt. Zum Beispiel hat mir meine Freundin vor fünf oder sechs Wochen erzählt, dass sie Mitte November Klassentreffen hat. Also hab ich sie, als wir uns danach wieder gesehen haben, gefragt wie es war. Ich muss mir sowas nicht bewusst merken oder gar aufschreiben. Aber weil ich sehr bewusst zuhören, bleiben solche Dinge einfach hängen, wenn mich jemand als Person interessiert.

    Woran ich merke, dass es sich in Richtung Freundschaft entwickelt, ist schwer zu beantworten. Für mich ist ein wesentlicher Unterschied zu Bekannten, dass mehr die gemeinsame Zeit im Mittelpunkt steht und weniger das, was wir zusammen machen. Ins Kino oder tanzen oder in eine Ausstellung gehen kann ich auch mit Bekannten.
    Mit meinen Freundinnen sind die Gespräche anders, weniger oberflächlich. Ich muss nicht befürchten, irgendwie beurteilt oder gar verurteilt zu werden, wenn ich von Fehlern, Ängsten o.ä. erzähle. Mit meinen Freundinnen fühle ich mich rundum wohl. Wir können zusammen lachen und eine entspannte Zeit miteinander verbringen, aber auch zusammen weinen und uns absolut aufeinander verlassen.
    Wenn ich spontan Besuch von einer Freundin bekomme, ist es mir egal, ob ich alte Gartenklamotten anhabe oder die Wohnung unordentlicher ist. Bei Bekannten wäre mir das unangenehm.
    Meine Kollegin hat neulich mal gesagt, dass „Freundschaft eine besondere Form von Liebe“ ist. Das trifft es für mich ziemlich gut. Daher ist es für mich einfach ein ganz subjektives Gefühl, ob jemand für mich Freundin oder Bekannte ist. Freunde sind für mich etwas ganz Besonderes und ich bin froh, sehr liebe Menschen in meinem Leben zu haben.

    LG Sunflower1976


  5. Registriert seit
    04.03.2008
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    AW: Wie werden Bekannte zu Freunden?

    Hallo Holunderstrauch,

    nach mehreren Umzügen musste ich mir auch immer wieder neue Kreise aufbauen. Meine "echten" Freunde leben weiter von mir entfernt, wir haben eher selten Kontakt, doch der ist nach wie vor gut.

    Sogenannte "Bekannte", mit denen die Gespräche auch tiefer werden können, habe ich in der Nachbarschaft und in Vereinen gefunden. Und ja, die Entwicklung brauchte Zeit und braucht sie nach wie vor. Bei mir hat es funktioniert, wobei ich nach wie vor viel alleine unternehme und den Status meiner Integration am derzeitigen Wohnort nicht über Geburtstagseinladungen definiere. Doch habe ich meine Kreise und fühle mich wohl und das ohne Kind und ohne Partner und selbständig.


  6. Registriert seit
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    AW: Wie werden Bekannte zu Freunden?

    @Holunderstrauch: Das kann man nicht wirklich aktiv beeinflussen. Du kannst dich immer mal wieder mit Bekannten treffen und eine schöne Zeit mit ihnen verbringen. Manchmal entwickeln sich Freundschaften daraus, manchmal nicht. Das weiß man eben nicht vorher und kann man auch nicht planen.

    Ich kann dir sagen wie es NICHT funktioniert, dass aus einer Bekanntschaft eine Freundschaft wird: Wenn du von der anderen Seite kein tieferes Interesse spürst und trotzdem versuchst, das Ganze in Richtung Freundschaft zu pushen... das geht definitiv nach hinten los.


  7. Registriert seit
    28.03.2018
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    AW: Wie werden Bekannte zu Freunden?

    Zitat Zitat von Holunderstrauch Beitrag anzeigen
    Ab und zu treffe ich mich auch mit anderen Frauen, aber das ist alles sehr oberflächlich und da würde ich auch niemand wirklich zu meinem Geburtstag einladen.
    Aber wer soll dann den Anfang machen? Ich frag mich da, was ist Henne und was ist Ei, verstehst du?

    Für mich wär das ein Aufhänger, und dann kann sich mehr entwickeln. Damit du unter die Oberfläche kommst musst du halt auch was beitragen, das dauert halt manchmal.

    Also warum nicht einfach mal zum Geburtstag einladen? Ohne große Erwartungen, erstmal so.

    Wo ich mich zurückziehe ist, wenn ich merke, jemand will was von mir, erwartet sich viel, und hat Ansprüche an mich, und es ist irgendwie nicht in der Balance. Da nehm ich auch Reissaus.

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