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  1. Avatar von Loop1976
    Registriert seit
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    AW: Ist das "hintenrum"?

    Zitat Zitat von walkabout Beitrag anzeigen
    Ich würde in einem entspannten Moment die Patenschaft in Gegenwart Beider anbieten. lg
    das wird vermutlich nicht gehen, da entspannte momente eher im persönlichen kontext stattfinden.

    flau, wann ist denn die taufe?

    ich wollte gestern schon etwas schreiben, habe es aber wieder gelöscht.

    ich persönlich finde den brief etwas too much. aber für menschen, die anders ticken sicher was nettes.
    das kann ich nicht beurteilen, weil ich die menschen nicht kenne.
    du wirst das ja natürlich eher beurteilen können.

    vielleicht (!!) haben die beiden gar keine lust mehr auf die patenschaft.
    das wurde ja irgendwann mal irgendwie besiegelt.
    möglicherweise ist es ein ganz heißes thema, was die beiden beiseite geschoben haben.
    möglicherweise hat das zurück ziehen des cousins auch gar nichts mit dem kinderwunsch zu tun?

    es kann m.e. nur in einem persönlichen gespräch geklärt werden. so nach dem motto: mir liegt da was auf der seele. gut, geht nicht wegen der entfernung.
    dann vielleicht doch ein brief? ich weiß nicht......
    ich (!!) würde es jedoch nicht als hintenrum ansehen, wenn du mit der frau sprichst.
    es tangiert ja erstmal nur sie. ihr hattet ihr die patenschaft angeboten.
    Nein, mein Nickname hat nichts mit meinem Geburtsjahr zu tun

    Schade, dass man im Leben Menschen begegnet, die es mit der Wahrheit nicht so genau nehmen.

    Es gibt immer 4 Versionen beim Zusammentreffen von Mann und Frau:
    Seine, ihre, die Wahrheit, und das, was wirklich passiert ist.


    Schokolade stellt keine blöden Fragen - Schokolade versteht


  2. Registriert seit
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    AW: Ist das "hintenrum"?

    Die Lösung mit dem Brief erscheint mir als der konstruktivste Weg, allerdings vor dem Hintergrund, warum du Berta nicht als Patin nimmst, obwohl das mal irgendwie vereinbart war.

    Berta als Patin scheint mir keine gute Lösung, denn das Paar ist intern, emotional gerade sehr belastet und das wirkt sich bereits spürbar auf die erste Patenschaft aus und eine zweite könnte für die Beziehung schwierig werden und für die Patenschaft sowieso.

    Auch ist das Thema vermutlich ein längerfristiger Aspekt, so dass die Zeit, in welcher der emotionale Druck bewältigt sein wird, nicht absehbar ist.
    Daraus entstünde eine Patenschaft, die keineswegs mit dem bisherigen Verlauf der Patenschaft vergleichbar wäre und es steht zu befürchten, es könnte zukünftig eher mit Patin Berta so laufen, wie es aktuell mit dem Cousin-Paten läuft.

    Weil es sowohl Paar als auch Patenschaftsbeziehung potentiell stark belasten kann, rate ich zu einem ganz anderen Paten. Vllt jemand, der räumlich auch näher ist und sich somit aktiver einbringen kann?
    Cave: Beiträge können ggf. marginale Rückstände von Ironie und Sarkasmus aufweisen.
    Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie das Posting oder fressen Sie die Verfasserin.


  3. Registriert seit
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    AW: Ist das "hintenrum"?

    Wie gekränkt wäre Berta, wenn Ihr ihr Bert zuliebe die Patenschaft nicht anbieten würdet, obwohl das früher mal angekündigt wurde?

    Gäbe es auf der Seite von MrFlau einen "Bert", der Pate bzw Taufzeuge würde?


  4. Registriert seit
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    AW: Ist das "hintenrum"?

    @Flau und wenn du die Cousine einfach mal anrufst und fragst? Direkt und freundlich?

    "Cousine, wir hätten dich gerne als Patin unserer Tochter. Kannst du dir das vorstellen? Wir würden uns sehr freuen. Denk' einfach mal drüber nach."

    Und dann lässt du sie mal drüber nachdenken.

    Zwischenzeitlich wäre es nicht schlecht, wenn ihr euch mal trefft und am besten nicht zum gegenseitigen belauern und problematisieren, sondern um einfach mal Spaß zu haben.

    Und dann sagt sie dir, zu welchem Entschluss Sie kam.

    Denn im Grunde ist das alleine Ihre Entscheidung. Dich geht das alles nur in soweit was an, als dass du dich entscheiden musst wen du fragst, ob er Pate sein will. Ob oder nicht, Warum oder warum nicht - das geht dich nichts an und ist nicht dein Bier.

    Sie ist eine erwachsene Frau und sie wird sich für sich gut entscheiden. Deinen Cousin geht es auch nix an, ob seine Frau Patin sein will. Er kann und wird mit seiner Frau sprechen - wenn nicht, dann kannst du ihnen auch nicht helfen.

    Ich denke, dieses Kuddelmuddel und die Verstrickung der Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten - das solltest du auseinander klamüseren. Du denkst derzeit sehr viel für andere erwachsene Menschen. Das kann man "verantwortungsbewusst" nennen oder "emphatisch" aber auch "anmaßend" und "kontrollierend"....

    Frag sie und lass es sie entscheiden. Ihre Entscheidung wird für sie die Richtige sein.


  5. Avatar von Loop1976
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    AW: Ist das "hintenrum"?

    eine frage hätte ich noch:

    was bedeutet für dich oder euch (deinem mann) eigentlich die patenschaft?
    ich persönlich würde nur eine annahmen, wenn ich mich wirklich ums kind kümmern könnte, wenn den eltern etwas passiert.


    aber das ist ja hier gar nicht der fall?
    deswegen meine frage, die du natürlich nicht beantworten musst.

    ich frage mich auch, wie ein pate sich liebevoll kümmern kann, der weit weg ist.
    das frage ich nur im hinblick auf die bedeutung der patenschaft.

    alle paten die ich so kenne, sind geschenke bringer. und die verbinden mit dieser patenschaft: nichts. geld ausgeben, sonst nichts. ist ja eigentlich schade.
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  6. Registriert seit
    01.08.2019
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    AW: Ist das "hintenrum"?

    Unsere Kinder haben Paten. Jeweils einen Verwandten und einen Freund der Eltern. Zwei der verwandten Paten wohnen weit weg, es ist trotzdem ein aktiver Kontakt vorhanden.
    Wir Eltern sind auch aktive Paten.


  7. Registriert seit
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    AW: Ist das "hintenrum"?

    Ich hab tatsächlich überlesen!, dass er nicht wollte, dass du darüber sprichst.
    Und damit bist du in einer ganz blöden Situation.
    Du bist Mitwisser aber darfst das Wissen nicht verwenden- möchtest Rücksicht nehmen und dabei kannst du gar nicht wissen, wo diese Rücksichtnahme liegen könnte (oder ob überhaupt notwendig).

    1. ich würde davon ausgehen, dass seine Frau von diesen intimen Details seines Schmerzes weiß und auch beurteilen kann, ob er eine Patenschaft wollte oder nicht.

    2. ich würde respektieren, dass er nicht mehr darüber reden will- dann bleibt eben nur der Weg über seine Frau (welchen Vorwurf kannst du besser ertragen? a- "du hast mich angesprochen und ich hab gesagt, ich will das NICHT" oder b- " du hast meine Frau angesprochen" ??- kannst mal überlegen).

    3. ich würde auch mit dem Argument gehen, dass über diese Patenschaft damals geredet wurde - wie doof wäre es, wenn du einfach einen anderen fragst und die zwei sind nachher enttäuscht und beleidigt?

    4. ich würde mich fragen, ob ich nicht zuviel in diese Rücksicht-Kiste lege. Wie soll man denn in Zukunft mit ihm umgehen, wenn das wie ein Damokles-Schwert über euch hängt und ein reden-drüber ist nicht möglich?
    Bei aller Liebe zu Verständnis und Empathie- das kann gut Schlagseite bekommen und der Kontakt ist noch schneller weg! Die Frage nach Normalität wäre hier gut gestellt!

    5. mach deutlich, dass es dir nur um Klarheit geht. Das kann keiner zu einem Vorwurf machen!

  8. Moderation
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    AW: Ist das "hintenrum"?

    Zitat Zitat von Flau Beitrag anzeigen
    Im Moment tendiere ich tatsaechlich dazu, jemand anderen um die Patenschaft zu bitten.
    Ja.

    Irgendwie wird dem Kind da ziemlich viel aufgeladen, was es in seiner Rolle als Patenkind bewirken kann oder soll oder nicht, und es ist, wenn ich das richtig verstanden habe, noch nicht mal auf der Welt.

    Das mal zu trennen und deine Beziehung zu deinem Cousin und seiner Frau nicht zu sehr an dein Kind zu knüpfen könnte die Situation vielleicht etwas entwirren.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  9. Avatar von Loop1976
    Registriert seit
    20.02.2007
    Beiträge
    21.906

    AW: Ist das "hintenrum"?

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    und es ist, wenn ich das richtig verstanden habe, noch nicht mal auf der Welt.


    Doch.... oder bin ich blöd?
    Nein, mein Nickname hat nichts mit meinem Geburtsjahr zu tun

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  10. Registriert seit
    11.11.2016
    Beiträge
    1.067

    AW: Ist das "hintenrum"?

    Kenzia, ich glaube, du bist nicht die Einzige, die überlesen hat, wie deutlich der Cousin (und auch seine Frau) eine Grenze gezogen hat. Ich habe es deshalb nochmal rausgesucht.

    Zitat Zitat von Flau Beitrag anzeigen
    Er hat auch nie irgendwie nachgefragt und zur Geburt kam ausser einem kurzen Glueckwunsch auch nichts weiter (keine Nachfragen, auch nicht wie es seinem Patenkind mit dem Geschwisterchen geht oder so).
    Zitat Zitat von Flau Beitrag anzeigen
    Aber ehrlich, Ihr habt das Gesicht meines Cousins beim letzten Besuch nicht gesehen. Ein paarmal sah ich ihn mit den Traenen kaempfen, als er meinen Sohn beim Spiel beobachtete, ganz schlimm. Und der Kontakt ist sooo zurueckgefahren, ganz oberflaechlich geworden, ich habe wirklich das Gefuehl, er ertraegt unsere Naehe gerade kaum.

    Da kam auch ein einzeiliger Glueckwunsch, der auch ernst gemeint war, aber halt absolut sonst nichts. (Von seiner Frau auch nicht.)
    Zitat Zitat von Flau Beitrag anzeigen
    Das Einzige, was ich noch loswerden moechte ist, dass ich natuerlich meinen Beistand angeboten habe, aber "Bert" machte sehr deutlich, dass er darueber nicht (mehr) reden kann und will. Da ist dann die Beziehung so "abgeflacht", weil ich eben die "Tuere offen lassen" wollte, ihm aber nicht das Thema vorgeben. Ich habe die Themenwahl eben komplett ihm ueberlassen, und das beschraenkt sich eben seitdem auf ab und zu mal was von der Arbeit, oder in witziges Meme, oder ein "schoenen Feiertag Euch", sowas in der Richtung.
    Zitat Zitat von Flau Beitrag anzeigen
    Dem steht einzig entgegen, dass mein Cousin es sozusagen selber zum "Tabuthema" erklaert hat, mit dem ausdruecklichen

    - Allerdings hat er mich selbst darum gebeten, nicht darueber zu sprechen.
    Der Kontakt ist deutlich zurückgegangen, ist oberflächlich und keine vertraute Freundschaft mehr. Flaus zweites Kind wird von ihm so gut wie nicht beachtet: keine Nachfragen, eine knapper Glückwunsch, das war`s. Seine Frau hat auf die Geburt auch nicht eingehender reagiert, sie agieren da nach außen als Paar (was ich verständlich finde).

    Es liest sich nicht so, als ob sie zur Taufe kommen würden, egal ob als Pate oder Freunde.

    Flau, ich wünsche dir, dass du es schaffst dich als Freund zu zeigen und ihr zu einer neuen Art von Freundschaft findet!

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