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  1. Registriert seit
    15.06.2007
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    AW: Zu viel des guten

    Liebe TE,

    für mich klingt das wie zwischen zwei guten alten Freunden, bei denen alles eingespielt ist und man nichts mehr hinterfragen muss.
    Nach viel Vertrauen, Sicherheit und Wohlfühlen.

    Du bist offenbar gar nicht mehr an diesem Punkt - oder nur noch bedingt und das könntest du ihm doch auch so sagen?

    Wieso nicht sagen "mir ist das hier zu langweilig und lahm- ich muss jetzt mal raus"- das bezieht sich dann nciht nur auf ihn sondern "euch" und sollte er sich bewegen wollen, könnte er ja mitkommen........

    Das Leben ist Veränderung und jeder ist darin auch unterschiedlich schnell.
    Wenn du nun was anderes brauchst- dann darfst du dir das nehmen.
    Erzähl von DIR und sag, was du gerne hättest.
    Sag ihm ruhig auch, dass du ihn nicht verletzen willst und gleichzeitig dich nicht verbiegen........stell doch IHM die Frage, wie es euch gut gehen kann- mit diesen unterschiedlichen Ansprüchen?

    Wer weiß- vielleicht ist er sogar froh, dass Bewegung entsteht- dass er sich dann auch woanders hinbewegen muss.....

    lg kenzia


  2. Registriert seit
    23.04.2016
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    AW: Zu viel des guten

    Zitat Zitat von khaazyz Beitrag anzeigen
    Hey Leute!

    Ich brauche mal euren Rat! Ich habe eine Freund den ich zumindest schon seit 20 Jahren kenne (Sandkistenfreund). Welcher eigentlich immer, mit ein paar Jahren Pause, in meinem Leben präsent war. Doch in den letzten Jahren merke ich wie diese Freundschaft meiner Meinung nach immer weiter auseinander driftet. Wir haben beide komplett andere Interessen, Hobbies und eine komplett andere Weltanschauung. Ich merke immer öfter wie ich genervt bin, wenn er sich treffen möchte ( von mir kommen da schon gar keine Angebote mehr), oft erfinde ich einfach Ausreden, doch er will sich immernoch TÄGLICH treffen( bei den treffen kommt er dann meistens zu mir und wir sehen TV, denn wie ihr euch denken könnt kann man sich nicht mehr viel erzählen wenn man sich fast täglich sieht.) Und Unternehmungen sind auch sehr schwer mit ihm zu planen denn er ist meist zu faul etwas ordentliches zu unternehmen.
    Manchmal fühle ich mich richtig gestalkt bzw. unter Druck gesetzt, denn oft weis er ob ich denn bereits zuhause bin bzw. schaut schon aus dem Fenster und fängt mich ab wenn ich nach hause komme.

    Nur irgendwie, vielleicht weil ich ihn doch fast mein ganzes Leben kenne, habe ich dann meistens Mitleid und lasse ihn doch kommen, bis ich mich dann bettfertig mache und zuhause wieder nichts geschafft habe.

    Vielleicht ist auch noch wichtig dass er noch bei seiner Mutter wohnt und dort sehr eingeschränkt und „verwöhnt“ wird. Bei mir hat man dann doch mehrere Freiheiten(Rauchen in der Whg etc.).

    Habt ihr eventuell Tipps zum Umgang mit einer solchen Freundschaft? Ich brauche auf jeden Fall meinen Freiraum wie kann ich ihm das verklickern ohne ihn zu verletzten ( er ist sehr sensibel).

    Danke im Voraus!
    Wenn er so sensibel ist, wie kommt es dann, dass er nicht bemerkt, dass du dich mit der Entwicklung, der aktuellen Situation, nicht gut fühlst?

    Der ist vieles, aber nicht sensibel.

    Bedürftig. Hat nichts anderes als dich in Leben, klammert.
    Bequem, faul, egoistisch.
    Flätzt sich bei dir auf die Couch, rauchend in die Glorze starrend, Bierchen in der Hand?
    Alles, was zu Hause bei Mutti mit deren Gemecker verbunden ist? Dem er so gemütlich entgehen kann?

    Und du nutzt ihn als Ausrede, wenn du zuhause nichts auf die Reihe bekommst?

    Ihr blockiert und benutzt euch gleichermaßen.
    Und plötzlich sind 10, 20 weitere Jahre an euch vorbeigezogen. Und ihr habt vergessen zu leben.


  3. Registriert seit
    05.08.2019
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    AW: Zu viel des guten

    Liebe TE,

    Lizzy hat sowas von recht. Der ist nicht sensibel, denn diese Leute würden merken, dass sie dir auf den Keks gehen. ich sehe z.B. wenn sich jemand langweilt oder gähnt und rede dann auch nicht mehr, sondern frage dann auch etwas. Insofern steuere ich das und es passiert eher das Gegenteil. Man zieht sich zurück, weil man viel sieht und wahrnimmt. Also er ist nicht sensibel, sondern ein Energieräuber, der mit sich nichts anzufangen weiss.

  4. Avatar von Malaita
    Registriert seit
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    2.011

    AW: Zu viel des guten

    Dann gratuliere ich dir zu deiner Geduld. Ich denke, dass mir schon längst der Kragen geplatzt wäre, wenn ich stets und ständig belagert und mehr oder weniger kontrolliert werde.

    Sag ihm doch, dass es dir heute gar nicht passt! Du bist ihm doch keine Rechenschaft schuldig, wieso und weshalb und wann du zurück bist von deinen außerhäusigen Verrichtungen, das geht ihn rein gar nichts an.
    Wenn er "Freund" sein will, dann nimmt er Rücksicht auf deine Befindlichkeiten, dann strapaziert er nicht deine Zeit.Ich finde sein Verhalten unmöglich.
    Nein zu sagen, musst du echt lernen! Denke mal an DICH und DEIN Wohlergehen und an deine Zeit, die du sinnlos mit ihm verplemperst.

  5. Avatar von Avocado_Diaboli
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    AW: Zu viel des guten

    Ich hätte schon lange angefangen, demonstrativ + wortlos um ihn rumzuputzen. Immerhin sitzt er wirklich nur wie ein Möbelstück herum und verdient keine größere Beachtung. Schön mit Staubsaugen vor dem Fernseher.

    An Tagen, wo ich nicht putze, würde ich sagen: "Ich gehe jetzt daunddahin. Kommst du mit?" "Nö." "Okay, dann zieh den Schlüssel ab,wenn du gehst./Dann muss ich dich jetzt leider rausschmeißen, ich will los."
    Bevor du bei dir selbst Depressionen oder ein geringes Selbstwertgefühl diagnostizierst, stelle erstmal sicher, dass du nicht komplett von Arschlöchern umgeben bist.
    - Sigmund Freud


  6. Registriert seit
    08.09.2019
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    4

    AW: Zu viel des guten

    Hey! Also demonstratives putzen funktioniert nicht - hab ich schon zu oft probiert. Ich bin seit dieser Woche einfach stur und um so mehr ich mit Nachrichten bombardiert werde desto länger dauert es bis ich antworte - wenn ich es überhaupt mache.

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