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    AW: Aus Freundschaft wird Feindschaft: Wie gehe ich mit ihr um?

    Zitat Zitat von annakathrin Beitrag anzeigen
    Ich habe auf einen Schlag fast alle meine Freunde verloren.

    Einfach, weil ich fand, dass sie alle total überreagiert haben. Er hat mit der Frau nur rumgeblödelt. Aber alle fanden, ich hätte einen total schlechten Geschmack in Männern und wie kann ich ihn mitbringen usw. '

    Also so lästern, das kann schon ganz schön weh tun. Ich blieb nicht mit dem Mann zusammen aber das Verhalten meiner Freunde hat noch lange weh getan. Habe eigentlich mit niemand mehr Kontakt.
    Mmh, auch wenn es dich bestimmt verletzt hat....


    Aber was sind das für "Freunde"? Kann es sein das du da etwas "Überreagiert" hast und daraus eine Kettenreaktion entstand?

    Wenn man jemand neu in die Gruppe bringt, ist das oft etwas seltsam.... Der neue wird von allen begutachtet und wenn er dann mit einer anderen Frau rumblödelt, kann das durchaus seltsam anmuten.

    Glaubst du wirklich deine Freunde wollten Dir weh tun? Oder hatten Sie Sorge, was du dir da für einen angelacht hast?
    Before you argue with someone, ask yourself, is that person even mentally mature enough to grasp the concept of different perspectives. Because if not, there's absolutely no point.

    Grab nicht zu weit in dem Mist rum, dann stinkt's nur noch mehr. Geh davon weg, und merk dir, wie's gerochen hat, damit du beim nächsten Verlierer früher Lunte riechst. (Zitat Wildwusel)

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    AW: Aus Freundschaft wird Feindschaft: Wie gehe ich mit ihr um?

    Zitat Zitat von annakathrin Beitrag anzeigen
    Ich finde, Du hast den Streit angefangen, weil Du Dich kritisch über ihren Freund geäussert hast. Jetzt magst Du ihn ja aber was war so schlimm an ihm, dass Du als neues "noch nicht ganz" Mitglied über ihn lästern musstest?

    So etwas fühlt sich nie gut an, auch wenn es total diskret kommt (Du nimmst sie zur Seite und sagst, ihr Freund wäre jetzt zu betrunken oder was auch immer).

    Und wenn es vor anderen kommt, oh je, da wäre ich vielleicht auch nicht so entzückt davon.

    Du hast Dich, nachdem Du Deine Meinung über ihn geändert hast, nicht bei ihr entschuldigt. Und da bist Du überrascht, dass sie Dich nicht mag?

    Das ist schon viel, was Du Dir da rausgenommen hast. Ich hätte auch gegen Dich gestimmt wenn mir so etwas widerfahren wäre.

    Ich hab mal einen Mann, mit dem ich ein paar Mal ausgegangen war, auf eine Party von vielen Freunden von mir mitgenommen. Er traf eine Freundin, mit der er zur Schule gegangen war und witzelte ziemlich lange mit ihr rum. Das sah sie als Anmache, er hatte es nicht als Anmache gemeint und als wir gingen, fing das lästern an. Dass ich mit einem Typ zusammen bin, der andere Frauen angräbt, dass ich ihn dann nicht nach Hause schicke sondern auch noch mit ihm die Party verlasse usw.

    Ich habe auf einen Schlag fast alle meine Freunde verloren. Einfach, weil ich fand, dass sie alle total überreagiert haben. Er hat mit der Frau nur rumgeblödelt. Aber alle fanden, ich hätte einen total schlechten Geschmack in Männern und wie kann ich ihn mitbringen usw. '

    Also so lästern, das kann schon ganz schön weh tun. Ich blieb nicht mit dem Mann zusammen aber das Verhalten meiner Freunde hat noch lange weh getan. Habe eigentlich mit niemand mehr Kontakt.
    Danke für deinen Beitrag, annakathrin :)

    Das sehe ich anders, ich habe ja nicht über ihn gelästert, sie hat mich nach meiner Meinung gefragt, also habe ich ihr diese offen, aber diplomatisch gesagt. Ich finde, wenn man jemanden bittet ehrlich zu sein, dann muss man auch damit rechnen, etwas zu hören, was man vielleicht nicht hören will. Hätte ich sie anlügen sollen?

    Und für diese eine Situation, in der ich etwas über ihn gesagt habe, als sie nicht dabei war: Dafür hatte ich mich bei ihr entschuldigt. Aber auch das, was ich da gesagt habe, würde ich nicht als lästern bezeichnen. Ich war halt sauer und habe gesagt, dass ich sein Verhalten nicht in Ordnung finde.

    Vielleicht haben wir aber auch unterschiedliche Definitionen von lästern. Für mich gehört zum lästern, das man beleidigend, unsachlich, unfair, fies und/oder über jemanden Lügen erzählt.
    Wenn mich jemand fragt: "Sag mal, magst du XYZ" und ich sage "Nee, also mit der bin ich jetzt nicht wirklich auf einer Wellenlänge", dann ist das für mich kein lästern. Würde ich auf die Frage aber antworten: "Boah, die Tussi ist so ätzend, die nervt echt nur! Und hast du gesehen, was die heute wieder an hatte?!", dann würde ich das als lästern verstehen.

    Ich hatte auch gar keine Möglichkeit, ihr zu sagen, dass ich ihn mittlerweile ganz in Ordnung finde. Ich finde aber auch nicht, dass ich mich für meinen ersten Eindruck entschuldigen müsste. Ich habe ihr gegenüber auch betont, dass das nur mein erster Eindruck ist, ich ihn aber ja nicht kenne und komplett falsch liegen könnte.

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    AW: Aus Freundschaft wird Feindschaft: Wie gehe ich mit ihr um?

    Zitat Zitat von Unendlichkeit Beitrag anzeigen
    Och, manchmal ist ein bisschen Drama ja ganz gut. Wenn du dich ruhig und sattelfest fühlst, nicht emotional wirst, kannst du sie durchaus vor versammelter Manschaft ansprechen, falls sie wieder über dich lästert. Die Gute lästert ja auch vor allen über dich. Der Knackpunkt ist allerdings, dass du ganz, ganz ruhig bleibst.
    Und dann?
    Die TE möchte doch einen möglichst normalen, höflichen Umgang mit Katrin. Den erreicht sie ganz sicher nicht, wenn sie Katrin vor allen zur Rede stellt.

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    AW: Aus Freundschaft wird Feindschaft: Wie gehe ich mit ihr um?

    Zitat Zitat von Romina13 Beitrag anzeigen

    ich habe ja nicht über ihn gelästert, sie hat mich nach meiner Meinung gefragt, also habe ich ihr diese offen, aber diplomatisch gesagt. Ich finde, wenn man jemanden bittet ehrlich zu sein, dann muss man auch damit rechnen, .
    Diese Aussage könnte in ihrer Naivität von einer 13-Jährigen stammen. Du hättest sehr wohl etwas sagen können, das Dir positiv aufgefallen ist oder, dass Du noch abwartest, bis Du dazu was sagen kannst.

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    AW: Aus Freundschaft wird Feindschaft: Wie gehe ich mit ihr um?

    Zitat Zitat von Massashi Beitrag anzeigen
    Diese Aussage könnte in ihrer Naivität von einer 13-Jährigen stammen. Du hättest sehr wohl etwas sagen können, das Dir positiv aufgefallen ist oder, dass Du noch abwartest, bis Du dazu was sagen kannst.
    Danke für deinen Beitrag, Massashi :)

    Für mich hat das nichts mit Naivität zu tun. Wenn sie nach meiner ehrlichen Meinung fragt, dann fände ich es feige, diese nicht zu sagen. Damit hätte ich es mir natürlich einfach gemacht, aber es wäre nicht ehrlich gewesen.

    Wenn ich eine Freundin frage: "Mal ganz ehrlich, wie sieht das Kleid an mir aus?" Muss ich auch damit rechnen, dass sie sagt; "Du, sorry, aber der Schnitt ist nicht gerade vorteilhaft." Und dann muss ich damit leben können. Wenn ich damit nicht umgehen kann und nur hören möchte, was ich eben hören will, darf ich gar nicht erst fragen.

    Mal davon abgesehen sagte sie mir auch, dass sie es mir hoch anrechnen würde, dass ich "den Arsch in der Hose" hätte, ehrlich zu sein.

  6. Moderation

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    AW: Aus Freundschaft wird Feindschaft: Wie gehe ich mit ihr um?

    Zitat Zitat von annakathrin Beitrag anzeigen
    Ich finde, Du hast den Streit angefangen, weil Du Dich kritisch über ihren Freund geäussert hast. Jetzt magst Du ihn ja aber was war so schlimm an ihm, dass Du als neues "noch nicht ganz" Mitglied über ihn lästern musstest?
    Wir wissen ja (wenn ich das richtig überblicke) nicht, was da gesagt wurde und in welchem Ton. Klar, wer enthusiastisch und unsicher ist, reagiert schon auf "Ich finde, er paßt nicht gut zu dir" oder "Ich habe keine Ahnung, wie ich mit ihm reden soll", oder "er versucht bei unseren Cliquentreffen permanent, die Unterhaltung zu dominieren, das nervt" oder "er hat mich beim letzten Treffen ziemlich aggressiv angebaggert, ich will nicht mit ihm in einem Raum sein" schon als "Alle sind böse und verdienen ewige Verdammnis" an, aber andererseits, wo kann man sich wohlwollende Perspektive abholen wenn nicht bei guten Freunden? (OK, vier Jahre ist noch recht neu in einer Clique, da hat man oft wirklich noch nicht die Position, eine Meinung äußern zu dürfen.)

    Wenn Katrin allerdings enthusiastisch und unsicher ist, ist es klar, daß sie sich am Holzbein genagt fühlt sobald jemand ihre Präferenzen nicht moralisch unterstützt, und dann gibt es eben Knatsch. Ich bin nicht sicher, daß man den immer vermeiden sollte.

    Aber Theorie, der Knatsch ist jedenfalls da. Und wenn Romina Katrins Art, ihre Ansichten mitzuteilen, als inaktzeptabel empfindet, ist "Abstand halten" die beste Strategie.

    Wenn ich über jemandes neuen Schwarm sagen würde, "er hat ein hübsches Fahrrad" und weiß, daß die frisch Verschwärmte das als hohes Lob ihres Beschwärmten und Zeichen meines bedingungslosen Wohlwollens ihm gegenüber abspeichern wird (ja, kommt vor), dann habe ich sie elegant beschwindelt. Aber nicht folgenlos. (Ebenso, wenn ich ihr sagen würde, "das Kleid sieht toll aus", und dann lacht die ganze Stadt über sie, weil das Kleid toll aussieht, aber nicht an ihr.)

    In Abwesenheit von Allwissenheit, die goldene Regel.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

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    AW: Aus Freundschaft wird Feindschaft: Wie gehe ich mit ihr um?

    Zitat Zitat von Romina13 Beitrag anzeigen
    Für mich hat das nichts mit Naivität zu tun. Wenn sie nach meiner ehrlichen Meinung fragt, dann fände ich es feige, diese nicht zu sagen. Damit hätte ich es mir natürlich einfach gemacht, aber es wäre nicht ehrlich gewesen.
    Man kann dann auch diplomatisch sagen "ich kenne den kaum, kann ich noch gar nichts zu sagen". Zumal sich Deine Meinung über ihn ja inzwischen auch geändert hat.

    Unabhängig davon glaube ich nicht, dass das das Problem ist. Du schreibst ja, dass die anderen ihn auch nicht leiden konnten, warum soll sie das ausgerechnet Dir nachtragen? Ich glaube sie kann Dich einfach nicht leiden. Das ist nicht schön aber aushaltbar. Sehr wahrscheinlich wird ihr auch zugetragen was DU sagst, so wie Dir zugetragen wird, was SIE sagt.
    Wie gesagt: Ich würde sie ansprechen. Unter 4 Augen. Geh am nächsten Spieltag vor Anpfiff zu ihr rüber, drück ihr ein Bier in die Hand und sag "wollen wir uns mal kurz unterhalten?"

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    AW: Aus Freundschaft wird Feindschaft: Wie gehe ich mit ihr um?

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Wir wissen ja (wenn ich das richtig überblicke) nicht, was da gesagt wurde und in welchem Ton. Klar, wer enthusiastisch und unsicher ist, reagiert schon auf "Ich finde, er paßt nicht gut zu dir" oder "Ich habe keine Ahnung, wie ich mit ihm reden soll", oder "er versucht bei unseren Cliquentreffen permanent, die Unterhaltung zu dominieren, das nervt" oder "er hat mich beim letzten Treffen ziemlich aggressiv angebaggert, ich will nicht mit ihm in einem Raum sein" schon als "Alle sind böse und verdienen ewige Verdammnis" an, aber andererseits, wo kann man sich wohlwollende Perspektive abholen wenn nicht bei guten Freunden? (OK, vier Jahre ist noch recht neu in einer Clique, da hat man oft wirklich noch nicht die Position, eine Meinung äußern zu dürfen.)

    Wenn Katrin allerdings enthusiastisch und unsicher ist, ist es klar, daß sie sich am Holzbein genagt fühlt sobald jemand ihre Präferenzen nicht moralisch unterstützt, und dann gibt es eben Knatsch. Ich bin nicht sicher, daß man den immer vermeiden sollte.

    Aber Theorie, der Knatsch ist jedenfalls da. Und wenn Romina Katrins Art, ihre Ansichten mitzuteilen, als inaktzeptabel empfindet, ist "Abstand halten" die beste Strategie.

    Wenn ich über jemandes neuen Schwarm sagen würde, "er hat ein hübsches Fahrrad" und weiß, daß die frisch Verschwärmte das als hohes Lob ihres Beschwärmten und Zeichen meines bedingungslosen Wohlwollens ihm gegenüber abspeichern wird (ja, kommt vor), dann habe ich sie elegant beschwindelt. Aber nicht folgenlos. (Ebenso, wenn ich ihr sagen würde, "das Kleid sieht toll aus", und dann lacht die ganze Stadt über sie, weil das Kleid toll aussieht, aber nicht an ihr.)

    In Abwesenheit von Allwissenheit, die goldene Regel.
    Wenn man mich nach meiner Meinung fragt, dann darf ich die auch äußern, finde ich. Ist ja nicht so, als hätte ich ihr meine Meinung ungefragt aufs Auge gedrückt.

    Ich bin mir nicht sicher, was du mit "Und wenn Romina Katrins Art, ihre Ansichten mitzuteilen, als inaktzeptabel empfindet, ist "Abstand halten" die beste Strategie." meinst? Hast du da vielleicht die Namen vertauscht? :)

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    AW: Aus Freundschaft wird Feindschaft: Wie gehe ich mit ihr um?

    Zitat Zitat von Romina13 Beitrag anzeigen

    Für mich hat das nichts mit Naivität zu tun. Wenn sie nach meiner ehrlichen Meinung fragt, dann fände ich es feige, diese nicht zu sagen. Damit hätte ich es mir natürlich einfach gemacht, aber es wäre nicht ehrlich gewesen.

    ..., darf ich gar nicht erst fragen.
    .
    Genau das gehört ja zur Sicht einer 13-Jährigen: Sie hat gefragt, also ist sie selbst schuld! Sie ist im Grunde für meine Aussagen verantwortlich. Und wenn sie mit meiner mutigen, ehrlichen Antwort nicht leben kann, dann darf sie gar nicht fragen!

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    AW: Aus Freundschaft wird Feindschaft: Wie gehe ich mit ihr um?

    Zitat Zitat von willichdas Beitrag anzeigen
    Man kann dann auch diplomatisch sagen "ich kenne den kaum, kann ich noch gar nichts zu sagen". Zumal sich Deine Meinung über ihn ja inzwischen auch geändert hat.

    Unabhängig davon glaube ich nicht, dass das das Problem ist. Du schreibst ja, dass die anderen ihn auch nicht leiden konnten, warum soll sie das ausgerechnet Dir nachtragen? Ich glaube sie kann Dich einfach nicht leiden. Das ist nicht schön aber aushaltbar. Sehr wahrscheinlich wird ihr auch zugetragen was DU sagst, so wie Dir zugetragen wird, was SIE sagt.
    Wie gesagt: Ich würde sie ansprechen. Unter 4 Augen. Geh am nächsten Spieltag vor Anpfiff zu ihr rüber, drück ihr ein Bier in die Hand und sag "wollen wir uns mal kurz unterhalten?"
    Wenn ihr erzählt wird, was ich sage - du hast natürlich recht, das ist sehr wahrscheinlich und das ist mir auch bewusst - habe ich damit überhaupt kein Problem. Zum einen sage ich ja sehr wenig über sie und das was ich sage ist harmlos. Zum anderen stehe ich grundsätzlich zu dem, was ich sage.

    Das ist echt so eine Sache mit dem 4-Augen Gespräch. Grundsätzlich ist das natürlich eine gute Idee. Aber es gibt da mehrere Probleme. Zum einen wäre es mir wichtig, ruhig und sachlich zu bleiben, damit die ganze Situation nicht noch schlimmer wird. Und da bin ich nicht von überzeugt. Insbesondere, wenn ich sie um ein Gespräch bitte und sie mich - was ich befürchte - abblitzen lässt. Und wenn das passieren würde, wäre ich echt richtig verletzt und davor habe ich etwas Angst.

    Zum anderen gebe ich ehrlich zu, dass auch Stolz und Trotz eine Rolle spielt. Zum einen weil ich, als ich was verbockt habe, ja auch auf sie zugekommen bin und mich entschuldigt habe. Zum anderen, weil ich mir denken: Wenn sich jemanden so verhält wie sie, mich nicht grüßt, mich hinter meinem Rücken nachäfft, usw., dann soll ich noch über meinen Schatten springen und ihr hinterher rennen?!

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