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  1. Avatar von Kambara
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    AW: Kranke Freundin bittet mich ihr Zigaretten zu holen

    Zitat Zitat von jofi2 Beitrag anzeigen
    Das habe ich geschrieben. Ich habe aber auch geschrieben, dass man dabei nicht mitspielen muss wenn man nicht will. Und das ist nicht übergriffig. Eine Moralpredigt damit zu verbinden wäre allerdings übertgriffig.
    Ja. Man kann's gar nicht oft genug sagen.

    Auch wenn offenbar trotzdem nicht differenziert wird.
    People are so crackers.
    John Lennon

  2. Moderation
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    AW: Kranke Freundin bittet mich ihr Zigaretten zu holen

    Zitat Zitat von Kambara Beitrag anzeigen
    Ja. Man kann's gar nicht oft genug sagen.
    Auch wenn offenbar trotzdem nicht differenziert wird.
    Die Differenzierungen, die gemacht werden, sind so granular, daß es nicht möglich sein wird, alle Situationen, alle Freundschaften, alle Gewohnheiten, alle Krankheiten, alle Hintergründe, alle Wertsysteme,... in einer einzigen richtigen Antwort zusammenzufassen.
    ** Moderatorin in Sparforum, Freundschaftsforum, und "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  3. Avatar von Kambara
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    AW: Kranke Freundin bittet mich ihr Zigaretten zu holen

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Die Differenzierungen, die gemacht werden, sind so granular, daß es nicht möglich sein wird, alle Situationen, alle Freundschaften, alle Gewohnheiten, alle Krankheiten, alle Hintergründe, alle Wertsysteme,... in einer einzigen richtigen Antwort zusammenzufassen.
    Wusel, darum geht's nicht.

    Mir geht es um die Entwicklung hier im Strang. Ich verwahre mich einfach dagegen, dass zu Aussagen, die ich mache, etwas dazu gedichtet oder etwas hinein interpretiert, was da so einfach nicht steht. Ist ja nichts besonderes. Die Debatte bzgl. "übergriffig" ist ein Paradebeispiel dafür.

    Da führen manche User ausführlich ihre Haltung zu Freundschaft als solche aus, verlieren sich in hehren Grundsätzlichkeiten, andere grätschen mit einem Schlagwort rein um...was auch immer damit zu bezwecken und reagieren angestochen, wenn man sie beim Wort nimmt und argumentativ darauf eingeht.

    Das Ganze ist mittlerweile viel zu Meta und dreht sich eh nur noch im Kreis.
    People are so crackers.
    John Lennon

  4. Avatar von Brombeerkatze1
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    AW: Kranke Freundin bittet mich ihr Zigaretten zu holen

    Zitat Zitat von Kambara Beitrag anzeigen
    Da führen manche User ausführlich ihre Haltung zu Freundschaft als solche aus, verlieren sich in hehren Grundsätzlichkeiten, andere grätschen mit einem Schlagwort rein um...was auch immer damit zu bezwecken und reagieren angestochen, wenn man sie beim Wort nimmt und argumentativ darauf eingeht.
    Die Einzige die sich ziemlich "angestochen" liest bist du... vielleicht rauchst du dir mal eine, denk ans HB Männchen.

  5. Avatar von Sugarnova
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    AW: Kranke Freundin bittet mich ihr Zigaretten zu holen

    Zitat Zitat von Kambara Beitrag anzeigen
    Weil du damit jemandem, der aus gesundheitlichen Gründen genau das Begehrte nicht konsumieren sollte, wissentlich schadest. Sobald du weißt, dass es der Freundin schadet, übernimmst du einen Teil der Verantwortung mit. Ich würde es nicht tun, so wie ich auch einem Alkoholiker keine Flasche Schnaps besorgen würde. Oder einem Junkie seinen Stoff.

    Etwas anders sähe es aus, wenn jemand unheilbar krank ist und sowieso nicht mehr lange zu leben hat. Dann wäre es ein Fall von "soll er die kleine Freude noch haben, macht eh keinen Unterschied mehr".
    ... was wäre, wenn die Freundin eine mit Rauchen verbundene Krankheit hätte?

    Sagt ihr dann auch, wenn ihr aktiv geholfen hättet, die Lebenserwarung zu verringern "Sterben müssen wir alle mal ..."

    Zur Freundschaft gehört es ab und an auch mal, andere Perspektiven zu geben.

    Ich hätte ihr Nikotinpflaster mitgebracht.
    Geändert von Sugarnova (26.05.2019 um 21:41 Uhr)

  6. Avatar von Malaita
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    AW: Kranke Freundin bittet mich ihr Zigaretten zu holen

    Das ist zwar nicht das Thema hier, aber ich frage mich eigentlich schon die ganze Zeit, wie der Arzt eine solche Patientin so einfach entlässt mit den Worten, dass sie aufhören soll zu rauchen, zumal er als Arzt ja sicher weiß, wie schwer es ist, aus einer Abhängigkeit herauszukommen.
    Hat er der Patientin keine Möglichkeiten dahin gehend aufgezeigt, wie sie es schafft, nicht mehr zu rauchen, wenn es doch so lebensbedrohlich bei ihr ist? DABEI könnte man sie dann ohne schlechtes Gewissen sehr unterstützen.

    Ich hatte ja auch was dazu geschrieben, möchte allerdings nicht wirklich in so eine Situation geraten. Es ist leicht, Ratschläge zu geben, wenn man nicht drin steckt und die Situation bzw. die Person, um die es geht, nicht vor sich zu haben.


  7. Registriert seit
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    AW: Kranke Freundin bittet mich ihr Zigaretten zu holen

    Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass weder Pflaster noch Kaugummi wirklich helfen, wenn man nicht absolut aufhören will.

    Deshalb würde ich die nur in solchen Fällen mitbringen - aber nicht, wenn die Freundin aufhören soll, aber nicht will.


  8. Registriert seit
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    AW: Kranke Freundin bittet mich ihr Zigaretten zu holen

    Zitat Zitat von Brombeerkatze1 Beitrag anzeigen
    Die Einzige die sich ziemlich "angestochen" liest bist du... vielleicht rauchst du dir mal eine, denk ans HB Männchen.






    wie hat mein Vermieter immer gesagt?


    "Leben und leben lassen"

    bin echt mal gespannt, wie viele Seiten sich hier noch echauffiert wird

  9. Avatar von Sugarnova
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    AW: Kranke Freundin bittet mich ihr Zigaretten zu holen

    Zitat Zitat von Malaita Beitrag anzeigen
    Das ist zwar nicht das Thema hier, aber ich frage mich eigentlich schon die ganze Zeit, wie der Arzt eine solche Patientin so einfach entlässt mit den Worten, dass sie aufhören soll zu rauchen, zumal er als Arzt ja sicher weiß, wie schwer es ist, aus einer Abhängigkeit herauszukommen.
    Hat er der Patientin keine Möglichkeiten dahin gehend aufgezeigt, wie sie es schafft, nicht mehr zu rauchen, wenn es doch so lebensbedrohlich bei ihr ist? DABEI könnte man sie dann ohne schlechtes Gewissen sehr unterstützen.

    Ich hatte ja auch was dazu geschrieben, möchte allerdings nicht wirklich in so eine Situation geraten. Es ist leicht, Ratschläge zu geben, wenn man nicht drin steckt und die Situation bzw. die Person, um die es geht, nicht vor sich zu haben.
    Dass es eine Sucht ist, ist mir auch klar. Aber genau deswegen will ich das nicht unterstützen.


  10. Registriert seit
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    AW: Kranke Freundin bittet mich ihr Zigaretten zu holen

    Zitat Zitat von Malaita Beitrag anzeigen
    Das ist zwar nicht das Thema hier, aber ich frage mich eigentlich schon die ganze Zeit, wie der Arzt eine solche Patientin so einfach entlässt mit den Worten, dass sie aufhören soll zu rauchen, zumal er als Arzt ja sicher weiß, wie schwer es ist, aus einer Abhängigkeit herauszukommen.
    1. ob das so war, wissen wir doch gar nicht
    2. ich schätze, dass man schon nach wenigen Jahren (und vielen Patienten) diese Missionierung aufgeben kann, weil WER setzt schon das um, was der Arzt sagt? Die Norm ist doch, dass wir uns noch wenige Tage nach de Arztbesuch an das halten, was er mitgab...........und dann fallen wir wieder ins alte Schema.

    Wenn also ein Arzt keine "guten Tipps für die Zukunft" mitgibt (ich setze voraus, dass zB Rauchen als Thema IN der direkten Behandlung ausgesprochen wurde), dann finde ich es nachvollziehbar und stimmig. Nur wer wirklich WILL, verändert und kann dann doch immer noch nachfragen.


    Zitat Zitat von Malaita Beitrag anzeigen
    Hat er der Patientin keine Möglichkeiten dahin gehend aufgezeigt, wie sie es schafft, nicht mehr zu rauchen, wenn es doch so lebensbedrohlich bei ihr ist? DABEI könnte man sie dann ohne schlechtes Gewissen sehr unterstützen.
    Ob der Arzt etwas gesagt hat, werden wir nie erfahren.
    Ich finde ja, man sollte zwischen dem eigenen Anteil und dem, was die Freundin will- deutlich unterscheiden.
    Primär geht es darum, dass Person A Person B gebeten hat, etwas mitzubringen.

    Sekundär entsteht dieser strang, bei dem es nur um Person B geht (deren Gedanken, deren Werte, deren Sichtweisen).

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