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  1. Registriert seit
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    Freundschaft zu Transgender?!

    Huhu,

    mal eine Frage an die Mädels: Könntet ihr euch eine Freundschaft zu einem MzF-Transgender vorstellen?

    Ich rede ausdrücklich NICHT von Beziehung, sondern nur von Freundschaft!

    Bitte um ehrliche Antworten.

    Liebe Grüße,

    Schattengewaechs

  2. Avatar von AweSomeOne
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    AW: Freundschaft zu Transgender?!

    Warum denn nicht?

    Kann ich mir genauso vorstellen, wie jede andere Freundschaft.

    Wenn es menschlich passt? Was sollte dagegen sprechen.
    'Every saint has a past, and every sinner has a future.'
    — Oscar Wilde —

  3. Avatar von nagini
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    AW: Freundschaft zu Transgender?!

    Theoretisch ja, praktisch eher unwahrscheinlich. Die TGs, die ich kennengelernt habe, hatten meist Themen über Mode, Kosmetik, Männer... damit kann ich wenig anfangen. Blieb also bei netten Begegnungen mit wenig Interesse an Vertiefung auf beiden Seiten.

  4. Avatar von kuhliebe
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    AW: Freundschaft zu Transgender?!

    Ich versteh nicht warum nicht! Du bist ja mit dem Mensch befreundet und nicht mit dem Geschlecht.

    Die einige Umstellung wird sein statt z.B. Christian Christa zu sagen.

    Der Mensch bleibt. Und wie soll ein Trans den Weg gehen wenn alle Freunde und Familie davonlaufen?
    Willkommen im Jahr 2019.

  5. Moderation Avatar von Promethea71
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    AW: Freundschaft zu Transgender?!

    Ich kann es mir nicht nur vorstellen, sondern eine Freundin von mir war früher ein Freund.
    Da ich bei Freundschaften keine Unterschiede zwischen Geschlechtern mache und männliche Freunde und weibliche Freundinnen habe, habe ich auch kein Problem mit Freunden, die das Geschlecht wechseln oder noch oder dauerhaft dazwischen bleiben.

    Warum fragst du?
    Man muss nicht über jedes Stöckchen springen ... jedenfalls nicht jeder.
    Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.

    Profilbild © edwardbgordon
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    "Rund um den Job", "Mietforum" und "Selbstständige, Freiberufler & Co"

  6. Avatar von fritzi72
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    AW: Freundschaft zu Transgender?!

    Ich sehe ebenfalls keinen Grund, der dagegen spricht.

    War erst die Freundschaft da und dann wechselt das Geschlecht, bleibt die Freundschaft, da immer noch diesselben Personen involviert sind.

    Lerne ich jemanden nach/während der Geschlechtsumwandlung kennen, kenne ich den Menschen nur so, wie er jetzt ist und mag ihn als Person oder nicht, so dass sich eine Freundschaft genau wie mit jedem Menschen entwickeln kann oder eben nicht.
    Wenn mich die weltpolitische Lage deprimiert, denke ich an die Ankunftshalle in Heathrow. Es wird immer behauptet, wir leben in einer Welt von Hass und Habgier, aber das stimmt nicht. Mir scheint wir sind überall von Liebe umgeben. Oft ist sie weder besonders glanzvoll noch spektakulär, aber sie ist da. Väter&Söhne, Mütter&Töchter, Ehepaare, Verliebte, alte Freunde.
    Ich glaube, wer darauf achtet, wird feststellen können, dass Liebe tatsächlich überall zu finden ist

    Intro "Tatsächlich Liebe"

  7. Moderation
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    AW: Freundschaft zu Transgender?!

    Hab ich nicht im Freundeskreis, ich denk aber nicht, daß ich ein Problem damit hätte, wenn ich mit der Person als solcher was anfangen könnte.
    ** Moderatorin in Sparforum, Freundschaftsforum, und "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  8. Moderation
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    AW: Freundschaft zu Transgender?!

    In meinem Bekanntenkreis ist eine Person, die diesen Prozess hinter sich hat.
    Ich muss sagen: anstrengend ist es schon. Diese Person war sehr mit sich selbst beschäftigt, hat über Dinge geredet, die ich gar nicht wissen wollte. Die Hormone haben sie manchmal vergesslich, manchmal müde gemacht. Bei guten Freunden wäre ich vermutlich mitfühlender, aber so nah stand sie mir nie, und das gemeinsame Hobby hat etwas gelitten. Ist kein Vorwurf, nur eine Feststellung. Wie diese Menschen, die zwanzig Kilo abgenommen haben und eine Weile lang nur noch über Ernährung reden. Da denk ich auch: schön, dass es dir damit gut geht, aber eigentlich interessiert es mich gar nicht so sehr.

    Je älter ich werde, desto mehr schätze ich um mich herum Menschen, die mit sich im Reinen sind. Wenn das der Fall ist - perfekt.
    Always be a little kinder than necessary. – James M. Barrie

    Moderation in den Foren "Rund um den Job", "Rund ums Eigenheim", "Fehlgeburt" und "Wissenschaft und Umweltschutz"

  9. Avatar von ja-aber
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    AW: Freundschaft zu Transgender?!

    Klar, warum nicht.

    Ich hatte vor etlichen Jahren eine Bekannte, die ich immer selbstverständlich unter "Frau" abgeheftet hatte, man war halt locker bekannt. Irgendwann stellte sich heraus, dass sie "eigentlich" ein Mann war, fand ich total verwirrend, falsch. Sie sah nicht besonders weiblich, aber auch nicht besonders männlich aus, recht hager, androgyn, sportlich, Wuschelkopf, T-Shirt, Jeans, eher sanfte hohe Stimme. Aber von der Art, vom Habitus her weiblich. Mich hat das Transgender da eher verblüfft, weil das für mich von allem her glasklar ne Frau war. Insofern hat mich das auch in der Art des Umgangs null irritiert, als aus Michael dann Michaela wurde, denn es war eh seit jeher "Micha". An unserem Kontakt hat das überhaupt gar nichts verändert. Leider haben wir uns nach der Uni aus den Augen verloren...

    Eine weitere Transgender-Bekannte kenne ich nur als Frau, insofern fand ich das Wissen darum eigentlich überflüssig. Da war es eher wie bei Cariad, zu themenbestimmend, gar nicht wie bei Micha.

  10. Avatar von nagini
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    AW: Freundschaft zu Transgender?!

    Nuja, in unserem Freundeskreis ist ein FzM-Transgender, der hat sich nach den OPs kaum verändert - außer vielleicht ein bißchen "kerniger" durch die Testosterongaben. Im Umgang mußten wir uns halt an einen geänderten Vornamen gewöhnen. Meiner Erfahrung nach (ich war früher ständig in der Queer-Szene unterwegs) ist es in den meisten Fällen davon abhängig, in welcher "Phase" er/sie sich gerade befindet, ist ja nicht so daß sich alle der "großen Lösung" OP unterziehen. In all den Jahren ist mir nur eine eher herbe, maskulin wirkende MzF-TG begegnet, die in einer lesbischen Beziehung lebte. Mit der kam ich gut klar, die konnte genauso gut an Autos rumschrauben, Regale andübeln usw. wie auch Sauerbraten kochen.

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