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  1. Registriert seit
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    AW: Wenn eine Freundschaft in die Brüche geht

    Zitat Zitat von Pistazieneis Beitrag anzeigen
    Mal im Ernst, berührt dich das echt kein Stück? Lässt dich das echt total kalt, wenn es einem Menschen so dreckig geht? Ist ein Mensch immer nur selbst schuld, wenn andere ihn behandeln wie den letzten Dreck?
    ich kann das nachvollziehen. Ich mag mich erinnern, dass jene, die mich mobbten, auch gelegentlich argumentierten, ich verdiene es ja nicht anders, ich bin halt eine so schräge Person. Ich war und bin wohl auch eine schräge Person, aber damals hatte ich null Ahnung, was ich falsch machte. irgendwelche konkreten Tips gab auch keiner. Ich hab's dann als Erwachsene gelernt.

    und doch, was du beschreibst, ist in meinen Augen Mobbing. übles Mobbing.

    und wer meint, irgend jemand "verdiene" so etwas ... soll einfach mal nur einen Tag durch so eine Erfahrugn hindurch gehen. Einfach mal zum schauen, wie es ist.

    nein, so etwas geht gar nicht, und hat auch nichts mit dem Äussern sachlicher Kritik zu tun.

    gruss, barbara
    It's easy.
    Manny Pacquiao


  2. Registriert seit
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    AW: Wenn eine Freundschaft in die Brüche geht

    [editiert]

    Da kann ich Pistazieneis nicht widersprechen in der Sache, aber ich würde es wohl diplomatischer formulieren als sie.


    Das kann uns leid tun - aber da hast Du Dich selbst reingeritten - da mußt Du selbst rauskommen.
    mir scheint nicht, dass Pistazieneis je etwas Anderes behauptet hätte. und sie hat es ja nur erwähnt als Erklärung dafür, warum sie bei diesem Job so lange blieb. Dass man Geld braucht zum Leben, und irgendwann auch ganz gern eine gewisse Regelmässigkeit und Sicherheit wünscht - ist doch völlig normal und nachvollziehbar.

    Dieses "du musst selbst schauen, selbst schuld" etc ist doch völlig unnötig und ja, verletzend.

    gruss, barbara
    It's easy.
    Manny Pacquiao
    Geändert von wildwusel (19.07.2019 um 15:36 Uhr) Grund: Userthematisierung

  3. 18.07.2019, 19:32

    Grund
    Userthematisierung

  4. 18.07.2019, 19:45

    Grund
    Userthematisierung

  5. 18.07.2019, 20:00

    Grund
    AGB 14.1


  6. Registriert seit
    26.10.2016
    Beiträge
    5.252

    AW: Wenn eine Freundschaft in die Brüche geht

    [editiert: Antwort auf gelöschtes Posting]

    Allein in diesen letzten Seiten, sprangen mir die Beiträge #390 von R_Rokeby, #422/423 von wildwusel und #425 von R_Rokeby ins Auge.

    In diesen exemplarisch herausgegriffenen Beiträgen, (ohne Anspruch auf Vollständigkeit ;) ) werden dir so dicht, so emotional zugewandt, extrem wichtige, hilfreiche und konstruktive Denkanstöße, Rat und Unterstützung angeboten - sehr beeindruckend.


    Deine Reaktion darauf: Du erzählst irgendeine Story von der ratschenden Chefsekretärin.

    Hast du diese Beiträge überhaupt wahrgenommen??

    Fandest du nicht, dass diese Schreiber, die sich (neben unzähligen anderen Usern!!! sehr viel Mühe für dich geben), bzw. der Inhalt gerade dieser wichtigen Beiträge, wenigstens den Hauch einer Reaktion darauf wert sind?

    Vllt. zumindest eine Reaktion in der Richtung, "habe es gelesen und denke darüber nach."



    Nein - von dir kommt NULL!


    Von dir kommt, vollkommen zusammenhangslos, eine Schwallstory des Inhalts, was dir mal wieder "Böses" widerfuhr.
    Andere "dürfen" was, was du nicht darfst....

    [editiert]

    Mittlerweile wundert es mich nicht mehr, wenn du ausführst, diverse Therapien und Coachings gemacht zu haben, ohne jegliche signifikante Veränderung.

    Die beste Therapie der Welt, bei besten Therapeuten der Welt, bringt nichts, wenn der Klient nicht will!


    Du willst eigentlich alles - Freunde, nette Kontakte auf der Arbeit, guten Job, .... OHNE irgendwas an dir selbst zu verändern.
    Die Welt soll dich mit offenen Armen empfangen, so, wie du bist.

    Ja, das kann man sich wünschen - Wunscherfüllung steht auf einem anderen Blatt.
    Du kannst das erwarten - diese Erwartung wird enttäuscht werden - und an genau diesem Punkt stagnierst du seit Jahren und drehst eine Jammerschleife nach der anderen, um den Beweis zu finden, dass es eben doch nicht an dir liegt, sondern die Welt böse ist.

    Falls du es irgendwann müde bist, dies zu beweisen, ist - vielleicht - noch eine gewisse Reflektion und Verhaltensänderung möglich.

    Vielleicht.
    Cave: Beiträge können ggf. marginale Rückstände von Ironie und Sarkasmus aufweisen.
    Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie das Posting oder fressen Sie die Verfasserin.
    Geändert von wildwusel (19.07.2019 um 15:45 Uhr) Grund: AGB 14.1

  7. 18.07.2019, 21:03

    Grund
    Antwort auf gelöschtes Posting

  8. 18.07.2019, 21:05

    Grund
    AGB 14.1

  9. 18.07.2019, 21:12

    Grund
    AGB 14.1

  10. 18.07.2019, 21:17

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    Antwort auf gelöschtes Posting

  11. 18.07.2019, 21:24

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  12. 18.07.2019, 21:25

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  13. 18.07.2019, 21:27

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  14. 18.07.2019, 21:32

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  15. 18.07.2019, 21:34

    Grund
    Antwort auf gelöschtes Posting

  16. Moderation
    Registriert seit
    20.08.2010
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    34.434

    AW: Wenn eine Freundschaft in die Brüche geht

    Liebe Leute,

    Ihr kratzt hier scharf an

    Der Betreiber akzeptiert keine Beiträge in denen einzelne Nutzer zum Thema gemacht werden.

    Gruesse,
    das Moderationswusel
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  17. 18.07.2019, 21:44

    Grund
    Userthematisierung

  18. 18.07.2019, 21:46

    Grund
    Userthematisierung

  19. 18.07.2019, 21:52

    Grund
    Userthematisierung

  20. Moderation
    Registriert seit
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    34.434

    AW: Wenn eine Freundschaft in die Brüche geht

    Ich schließe jetzt hier über Nacht ab.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  21. Avatar von Mediterraneee
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    AW: Wenn eine Freundschaft in die Brüche geht

    Hallo Pistazieneis,

    Dein Strang lag jetzt eine lange Zeit brach. Ich habe ihn gerade erst entdeckt und gelesen und frage mich, wie es Dir inzwischen wohl geht.

    Hast Du für Dich das Gefühl, dass es Fortschritte bei Deinem Thema gab? Hast Du Anregungen, die Du hier bekommen hast, noch mal durchdacht? Oder hast Du gedanklich längst einen Haken unter diesen Strang gesetzt?

    Falls Du noch hier liest, möchte ich gerne ein, zwei Eindrücke schildern, die ich beim Lesen bekommen habe.

    Ich glaube, dass es Dir sehr schwer fällt, zu abstrahieren. Du hast Unmengen von Beispielsituationen sehr detailreich geschildert, aber mir hat beim Lesen oft etwas gefehlt, was ich als "Schlüsse daraus ziehen" bezeichnen würde. Ein Zurücktreten und die Situation mal aus der Distanz betrachten, den Blickwinkel ändern.

    Wenn Du das öfter tun würdest, auch im alltäglichen Leben, würdest Du viele Dinge womöglich anders sehen.
    Und vielleicht würdest Du Deine Mitmenschen und Dich selbst in der Interaktion mit ihnen auch anders sehen.

    Ich fand Rokebys Posting sehr toll, in dem sie geschrieben hat, dass Du eigentlich ganz sympathisch rüberkommst, lebendig, engagiert, kannst Dich gut ausdrücken, bist klug etc. Ich glaube, dass all das stimmt.

    Was mir aber beim Lesen immer wieder aufgefallen ist: Ich glaube, dass Du große Schwierigkeiten hast, Deine Mitmenschen wirklich wahrzunehmen. Nicht in ihrer Funktion als Freundin, Kollegin, Bruder, Mutter oder Festivalkumpel, sondern als Menschen mit Eigenschaften, Charakter, Macken, Eigenheiten, Wünschen, Vorstellungen, Gefühlen...
    Du guckst nicht wirklich hin, das ist mein Eindruck.

    Und ich glaube, dass das auch auf Dich selbst zutrifft. Du hast Dich hier in vielen Posts selbst beschrieben, aber für mein Gefühl war das oft haarscharf oder teils sogar sehr weit an dem vorbei, was eigentlich wichtig und richtig gewesen wäre.

    Und ich glaube, dass es sehr schwer ist, echte Beziehungen zu anderen zu haben, wenn man nur flüchtig hinsieht, wer diese anderen eigentlich sind, und auch nur ein ungefähres Gefühl für sich selbst hat.

    Die Auffassung, dass der Grund Asperger sein könnte, teile ich nicht. Ich glaube eher, dass Du keinen richtigen Kontakt zu Dir selbst hast, und damit auch nicht zu anderen. Du bist Dir selbst ein bisschen verloren gegangen oder hast Dich noch gar nicht gefunden.

    Ich schreibe das, weil ich mich in einigen Deiner Posts selbst wiederzuerkennen glaube. Allerdings war ich sehr viel jünger als Du, als ich so war, Anfang 20. Und einige Deiner Probleme mit Freundschaften und mit Selbsteinschätzung sind mir aus der Zeit gut bekannt.
    Doch ich glaube, dass Du lernen kannst, Dich selbst und andere klarer, achtsamer und unvoreingenommener wahrzunehmen. Dafür gibt es Techniken, die Dir dabei helfen. Und ich denke, dass Deine Beziehungen zu Deinen Mitmenschen sich dann auch ändern können. Ganz von selbst.

    Wenn Du nichts mehr schreiben magst, wünsche ich Dir einfach alles Gute.
    Manche Menschen leben so vorsichtig, die sterben wie neu.


  22. Avatar von Spatz22
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    AW: Wenn eine Freundschaft in die Brüche geht

    Also mein Eindruck ist, dass du, Pistazie, dir schon einiges gemerkt hast, umgesetzt hast, wonach du gefragt hast. Ich merk das an den Beiträgen in anderen Strängen. Früher bist du manchmal wo rein und hast andere Stränge für dich genutzt, das machst du gar nicht mehr. Du liest sehr genau, was der TE schreibt, beziehst dich darauf, bringst eigene Erfahrungen ein, aber nur soweit sie eine Rolle spielen für das Thema. Deine Gedanken finde ich jeweils sehr sortiert und hilfreich.
    Nur so als Rückmeldung, auch wenn du akut nicht danach gefragt hast.
    ...von Zeit zu Zeit denke ich über's Dickwerden nach...... wieviel Badewasser könnte ich jährlich sparen....!

    "Aus der Kindheit kommt so einiges, aber man könnte die auch mal beenden und JETZT für sich einstehen."
    (von Rotweinliebhaberin)

  23. Avatar von Mediterraneee
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    AW: Wenn eine Freundschaft in die Brüche geht

    Das klingt sehr gut. Ich kenne Pistazieneis´ andere Beiträge nicht, hab diesen Strang isoliert davon gelesen.
    Aber dann scheint sich ja einiges zum Positiven verändert zu haben.
    Pistazieneis, wie läuft es im RL?
    Manche Menschen leben so vorsichtig, die sterben wie neu.



  24. Registriert seit
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    AW: Wenn eine Freundschaft in die Brüche geht

    Hallo zusammen,

    so, dann möchte ich jetzt etwas zu euren Kommentaren schreiben. Ich habe die vergangenen Monate viel nachgedacht. Ja, ich habe/hatte große Probleme beim Aufbau von Freundschaften. Dafür gibt es verschiedene Gründe, einige wurden von diversen Usern hier schon erwähnt:

    1.) Ich bin nicht immer richtig auf meine Mitmenschen eingegangen.
    Das war früher anders und liegt in erster Linie an meiner knapp bemessenen Freizeit. Das ist auch der Grund, warum ich hier nicht auf jeden einzelnen Beitrag ausführlich eingehe. Ich glaube immer noch nicht, dass ich Asperger habe. Wenn du mehrere Jobs hast und manchmal sogar der Schlaf zu kurz kommt, dann passiert sowas. Aber ich gebe mir Mühe, es im Real Life besser zu machen.

    2.) Ich hatte oft Probleme, Freunde von Bekannten zu unterscheiden.
    Der Thread von Caramac könnte auch von mir stammen. Was sie und sommer2017 schreiben, kenne ich nur zu gut. Vielen Menschen, die man über irgendwelche Hobbys kennenlernt, geht es in erster Linie um eine Begleitung für die Veranstaltungen, die in einem Zusammenhang mit den Hobbys stehen und nicht um die Person an sich. Wenn die Kontaktpflege eher einseitig ist, bin ich meinem Gegenüber nicht wirklich wichtig.
    Viele dieser Hobbymenschen ticken in einem Punkt ganz anders als ich. Sie wollen in erster Linie feiern, Spaß haben und über Hobbys quatschen. Mir ist es aber auch wichtig, mit Freunden über meinen Alltag sprechen zu können. Damit können viele dieser Hobbyleute nichts anfangen. Sie sagen, dass sie es nicht interessiert, was andere in ihrem Alltag erleben. Wie ich schon in Caramacs Thread geschrieben habe, können sich natürlich auch aus Hobbybekanntschaften wirkliche Freundschaften entwickeln. Aber man muss da schon aufpassen, dass man sich da nicht in etwas reinsteigert, nur weil es viele gemeinsame Interessen gibt.

    3.) Ich war oft viel zu schnell.
    Freundschaften brauchen Zeit und Raum, um sich zu entwickeln. Nur weil ich mit jemandem 4-5x was unternommen habe, sind wir noch längst keine Freunde. Manche Bekanntschaften hatten durchaus gutes Potenzial, aber weil ich mich eben zu schnell wie eine langjährige Freundin verhalten habe, ist nichts draus geworden. Manche Situationen habe ich völlig falsch eingeschätzt. Z. B. habe ich Menschen als Freunde gesehen, wenn sie mich zu ihren Geburtstagen eingeladen haben. Das ist zwar öfters der Fall, aber nicht, wenn man sich vorher erst wenige Male begegnet ist. Dann ist die Geburtstagseinladung eine Art Sympathiebekundung mit Möglichkeit zu einem näheren Kennenlernen, aber sicher kein Zeichen dafür, dass man jetzt befreundet ist.

    4.) Ich war zu bedürftig.
    Das sehe ich so, weil ich im Nachhinein betrachtet viel mehr für andere getan habe als sie für mich. Z. B. bin ich früher mehrmals stundenlang mit der Bahn in eine Richtung gefahren, nur um einen einzigen Tag/Abend mit irgendwelchen Leuten zu verbringen. Umgekehrt hatten die Leute nicht nur keinen Bock, mich zu Hause zu besuchen. Sie haben mir auch in ihrer Heimat bei weitem nicht so viel Aufmerksamkeit geschenkt, wie ich es mir gewünscht habe. Ich musste schon einige Male nach einer längeren Anreise mehrere Stunden alleine verbringen, weil meine „Freunde“ anderweitig beschäftigt waren.
    Ich habe nicht nur viel zu viel Geld für Menschen verplempert, die niemals echte Freunde waren, sondern auch eine Menge wertvoller Zeit verschenkt, die ich für sinnvollere Dinge hätte nutzen können. Es gab Phasen, in denen sich manche Leute öfters mal telefonisch oder im Chat bei mir gemeldet haben, um sich über ihre Probleme auszuheulen. Und weil ich nun mal Interesse am Leben meiner Mitmenschen habe, habe ich immer schön zugehört – in der Annahme, dass sich auf diese Art und Weise Freundschaften entwickeln. Doch wenn diese Bekannten was unternehmen wollten, haben sie lieber die Leute gefragt, über die sie sich bei mir ausgekotzt hatten. Dann war ich uninteressant für sie. Ich war für sie nur ein seelischer Mülleimer, aber keine potenzielle Freundin.


    Was ich jetzt anders mache?
    - Ich versuche, besser auf meine Mitmenschen einzugehen.
    - Für ein richtiges Kennenlernen nehme ich mir viel mehr Zeit, bevor ich jemanden als Freund bezeichne.
    - Es ist nicht gut, sehr viel für andere zu geben und zu machen, wenn man sich noch nicht sehr lange und gut kennt. Wenn man merkt, dass wenig bis gar nichts zurückkommt, ist der Frust groß.
    - Wenn ich merke, dass es einer anderen Person in erster Linie um Spaß, Hobbys, etc. geht, dann wäge ich ab, ob ich trotzdem irgendwie mit ihm/ihr klar komme. Wenn mir der Kontakt Freude bereitet, dann treffe ich mich weiterhin mit der Person, erwarte aber nicht, dass sich eine tiefere Freundschaft daraus entwickelt.
    - Mir ist klar geworden, dass sich Freundschaften über gemeinsame Erlebnisse entwickeln, aber nicht über Problemgespräche. Flüchtige Bekanntschaften, die Probleme wälzen wollen, sollen sich andere Leute dafür suchen und mich damit in Ruhe lassen.

    Es ist nicht leicht, echte Freunde zu finden. Ganz interessant finde ich, was die Userin R_Rokeby in Caramacs Thread geschrieben hat. Ihr ist es wichtig, Freunde auch mal „einfach so“ treffen zu können, z. B. auf der Couch und ganz ohne Rahmenprogramm in Form von Veranstaltungen. Das fände ich auch super. Aber findet mal solche Leute in der heutigen Zeit. 99% der Menschen, mit denen ich die letzten Jahre zu tun hatte, wollten sich nicht darauf einlassen… so nach dem Motto, ein Treffen ohne geplante Aktivität ist Zeitverschwendung. Das habe ich vor allem im Jahr 2010 gemerkt, als ich ein paar Monate arbeitslos war und nicht so oft ausgehen wollte, um mein Geld zusammenzuhalten. Meistens kam die Antwort, ich solle mich wieder melden, wenn ich wieder ´nen Job habe.

    Mein Partner kennt das auch. Er hat im Gegensatz zu mir sogar Freunde, die im gleichen Dorf wohnen wie er bzw. in der direkten Nachbarschaft und würde sich wünschen, dass man sich hin und wieder einfach so mal spontan zum Quatschen trifft. Gibt es aber nicht. Die Leute wollen auch nur Treffen in Kombination mit irgendwelchen Aktivitäten.


  25. Registriert seit
    03.07.2005
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    36.011

    AW: Wenn eine Freundschaft in die Brüche geht

    Zitat Zitat von Pistazieneis Beitrag anzeigen
    bzw. in der direkten Nachbarschaft und würde sich wünschen, dass man sich hin und wieder einfach so mal spontan zum Quatschen trifft. Gibt es aber nicht. Die Leute wollen auch nur Treffen in Kombination mit irgendwelchen Aktivitäten.
    Um sich einfach so mal zu treffen, braucht es einen Treffpunkt. Einen Ort, wo man einfach hingehen kann, ohne Plan, und wenn man Glück hat, trifft man jemanden zum Quatschen, oder halt auch nicht. Solche Orte sind aber nicht allzu häufig, in der Tat.

    Ansonsten, wenn es um Termine geht, dann mache ich das meist auch, um etwas Konkretes zu tun. Man kann ja auch vor/während/nach dem Tun (je nachdem, worum es sich handelt) noch miteinander reden.

    Aktivitäten müssen auch nicht unbedingt teuer sein, oder Konsum beinhalten; Vereinswesen und Ehrenamt bieten diese Möglichkeiten.

    gruss, barbara
    It's easy.
    Manny Pacquiao

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