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  1. Moderation Avatar von Stina
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    Die Nachbarschaftsclique

    Da der alte Strang, an den ich mich mit angehängt hate, leider geschlossen werden musste, eröffne ich mal einen neuen.
    Noch mal kurz zur Einleitung: In unserer Nachbarschaft gibt es eine Clique, ganz harter Kern besteht aus 4 Familien und überwiegend ist das so völlig ok. Ich habe einen anderen Freundeskreis und bin manchmal auch ganz froh, dass ich nicht so ganz eng mit den Nachbarn verbandelt bin. Aber es gibt auch immer mal Situationen, wo mein Mann und ich (und auch noch ein paar andere Nachbarn) und ausgegrenzt vorkommen.

    Aktuell brauche ich mal eine Einschätzung von außen für folgende Situation. Anfang Dezember gab es ein kleines Fest. Es ging dort auch ein wenig feucht-fröhlich zu und dort hat mich eine der "Cliquen-Nachbarinnen" gefragt, ob ich im Januar mit zu einem Event kommen mag und hat mir auch ein Datum genannt. Ich hab spontan zugesagt - und dann nie wieder was gehört, letztlich waren sie dann ohne mich.
    Das verkrafte ich gut - ein Stück weit war es so, dass ich zwar grundsätzlich Lust gehabt hätte, dort hinzugehen, gleichzeitig aber auch etwas Sorge hatte, mich dort nicht wohlzufühlen, weil ich es hasse, wenn zu viele Betrunkene um mich sind und die Gefahr hätte durchaus bestanden.
    Ich kann selbst nicht genau sagen, ob ich andernfalls selbst nochmal nachgehakt hätte - ich glaube es eher nicht, weil ich das Gefühl gehabt hätte, mich aufzudrängen.

    Und genau dazu würde ich gerne mal von außen Meinungen hören: wäre es nach dieser "Einladung" meine Aufgabe gewesen, mich zu melden? Oder hättet Ihr auch erwartet, dass die andere Seite nochmal die genauen Daten (Uhrzeit etc.) mitteilt und nochmal nachhakt?

    Ich weiß nur - wenn ich die Einladung ausgesprochen hätte, dann hätte ich das so gemacht.

    Ich bin grad wiedermal etwas unsicher, wie ich das einordnen und mich verhalten soll. Einserseits fehlt mir nicht viel, dass ich da nun nicht dabei war, um das Event als solches geht es mir nicht. Andererseits ärgert mich einmal mehr das Verhalten ein wenig.

    Ich hab versucht, mich kurz zu fassen. Wenn Euch Infos fehlen, hakt gerne nach.
    12 26. We are Family.

    Moderation in Erziehung

  2. Inaktiver User

    AW: Die Nachbarschaftsclique

    Hm, wie oft lauft Ihr Euch denn über den Weg? Ich hätte wohl bei dem nächsten Aufeinandertreffen (vor der Haustür oder so) sowas gesagt wie: "War ein netter Abend neulich, und wegen dem xy sagst Du mir nochmal Bescheid, oder?".

  3. Moderation Avatar von Stina
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    AW: Die Nachbarschaftsclique

    Im Sommer ständig, jetzt im Winter habe ich mit der, die gefragt hatte, tatsächlich trotz Nachbarschaft nur einmal kurz geredet und da ging es um was völlig anderes (unser Kaninchen war mal wieder ausgebüchst), da hab ich in dem Moment wirklich nicht dran gedacht.
    Man sieht sich gerade halt eher so von weitem, winkzt kurz aus dem Auto etc.
    12 26. We are Family.

    Moderation in Erziehung


  4. Registriert seit
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    AW: Die Nachbarschaftsclique

    Da die Einladung schon Anfang Dezember für den Januar ausgesprochen wurde, hätte ich einfach noch mal kurz vorher gefragt: "Bleibt's bei dem Termin?" Vermutlich war das eine lockere, nicht formelle Einladung, bei der nicht nachgehakt wird. Weil eigentlich alles klar ist. Also keine Hochzeit oder ein 50ter Geburtstag im Lokal.

    Du hättest dich allerdings bemerkbar machen sollen. Du hattest ja zugesagt. So, wie es jetzt gelaufen ist, nämlich dass du nicht gekommen bist, nicht rückgefragt hast, dich nicht "entschuldigt" hast, sieht es so aus, als hättest du keinen Wert darauf gelegt zu kommen und nur aus Höflichkeit zugesagt.

    Ich als Gastgeber wäre irritiert und würde mir eine zweite Einladung dreimal überlegen.
    Da steckste nicht drin!

  5. Inaktiver User

    AW: Die Nachbarschaftsclique

    Bei solchen lockeren Verabredungen, die womöglich noch alkoholisiert besprochen werden, gibt es für mich keine feste Regel, wer sich bei wem melden muss. In der Regel meldet sich derjenige, dem es wichtiger ist, weil er/sie zum Beispiel unbedingt eine Begleitung braucht. In dem Fall war es aber wohl beiden Beteiligten nicht wichtig (genug), darum ist nichts draus geworden.

  6. Moderation Avatar von Stina
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    AW: Die Nachbarschaftsclique

    Zitat Zitat von Perlengazelle Beitrag anzeigen
    Da die Einladung schon Anfang Dezember für den Januar ausgesprochen wurde, hätte ich einfach noch mal kurz vorher gefragt: "Bleibt's bei dem Termin?" Vermutlich war das eine lockere, nicht formelle Einladung, bei der nicht nachgehakt wird. Weil eigentlich alles klar ist. Also keine Hochzeit oder ein 50ter Geburtstag im Lokal.

    Du hättest dich allerdings bemerkbar machen sollen. Du hattest ja zugesagt. So, wie es jetzt gelaufen ist, nämlich dass du nicht gekommen bist, nicht rückgefragt hast, dich nicht "entschuldigt" hast, sieht es so aus, als hättest du keinen Wert darauf gelegt zu kommen und nur aus Höflichkeit zugesagt.

    Ich als Gastgeber wäre irritiert und würde mir eine zweite Einladung dreimal überlegen.
    Halt, Moment! Es gab keinen Gastgeber! Und auch keine "Einladung" im klassichen Sinne, also es wären keine Kosten für mich übernommen worden.
    Stell Dir in etwa vor "Kommst Du am 20. Januar mit aufs Volksfest?". Und zwar exakt so vage - ohne nähere Infos zu Uhrzeit, Treffpunkt.
    12 26. We are Family.

    Moderation in Erziehung
    Geändert von Stina (12.01.2019 um 11:04 Uhr)


  7. Registriert seit
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    AW: Die Nachbarschaftsclique

    da die einladung unter feucht- fröhlichen umständen ausgesprochen wurde, nehme ich eher an, dass sie das vergessen hatte/ nicht wirklich wichtig sah.
    heisst, das wurde eher aus einer angetrunkenen laune heraus gesprochen.
    mach den haken hinter, du wolltest es ja nicht wirklich
    es gibt so menschen, wenn du da mit kopfschütteln anfängst, endet das in einem schleudertrauma.


  8. Registriert seit
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    AW: Die Nachbarschaftsclique

    Ok. Dann hatte ich das falsch verstanden.

    Dann verstehe ich dich noch weniger. Warum hast du dann nicht einfach mal nachgefragt? Wenn du hingehen wolltest. Wenn es keine klassische Einladung war, bestand auch kein Grund, vom "Einladenden" nachzufragen.

    Du machst aus einer lockeren Sache eine komplizierte Sache.
    Da steckste nicht drin!


  9. Registriert seit
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    AW: Die Nachbarschaftsclique

    hmmm... ist zwar jetzt nimmer möglich, aber ich schätze, wär ich da eine der Beiden gewesen, die sich da drüber unterhalten, dann wären wir nicht ohne "Verabredung", wer wann wie wen kontaktiert diesbezüglich, auseinandergegangen.

    Also, will meinen, entweder hätte ich gleich so geantwortet wie etwa "oh, danke, ja, klingt toll, gern - gibtst du mir noch wegen (Uhrzeit/Treffpunkt...) Bescheid?" oder das Gegenüber hätte sowas gesagt wie "ja toll, dass du dabei bist, ich meld mich (bis dann und dann) mit Details". Dann wär klarer gewesen, wer "dran" ist.

    In dem Fall jetzt hätte ich (als beiläufig Eingeladene) dann halt, allein schon für meine Planung, mal nachgefragt bei der Nachbarin, bzw. zumindest dann, wenn ich schon merke, hm, es würd Zeit, dass da Infos kommen...

    Kann natürlich aber auch gut sein, sie hat das nur so dahingesagt. Hattest du den Eindruck?

  10. Moderation Avatar von Stina
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    AW: Die Nachbarschaftsclique

    Zitat Zitat von Perlengazelle Beitrag anzeigen
    Ok. Dann hatte ich das falsch verstanden.

    Dann verstehe ich dich noch weniger. Warum hast du dann nicht einfach mal nachgefragt? Wenn du hingehen wolltest. Wenn es keine klassische Einladung war, bestand auch kein Grund, vom "Einladenden" nachzufragen.

    Du machst aus einer lockeren Sache eine komplizierte Sache.
    Wieso ich nicht nachgefragt habe, hatte ich im Eingangsbeitrag erwähnt: weil ich erstens etwas unentschlossen war, ob ich da mit will (wie gesagt: um das verpasste Event geht es gar nicht) und mich zweitens nicht aufdrängen wollte.

    Und den letzten Satrz hatte ich als Totschlagargument schon erwartet. Ich mache aber gar nichts kompliziert - außer dass ich mir erlaubt habe, hier mal nachzufragen, ob Ihr eher mich oder eher die anderen als am Zug empfunden hätte. Kompliziert wäre, wenn ich jetzt meine Nachbarinnen beschimpfen oder sonst wie angehen würde oderschmollend daheim sitzen. Nichts davon ist der Fall.
    12 26. We are Family.

    Moderation in Erziehung

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