Also man sollte auch die Kirche mal im Dorf lassen. Seit wann drängt man sich denn auf, wenn man eine Bekannte/Freundin zu ihrem Geburtstag besuchen möchte? Gerne auch generell? Besucht ihr alle eure Freundinnen nie? Schlagt ihr nie vor, mal vorbeizuschauen?
Und das mit dem 1 Stunde Nahverkehr durch die Stadt. Ok, ist vielleicht nicht der Bringer, aber einmal zu einem Geburtstag kann man das schon machen. Wenn man will. Wenn man nicht will, dann wären vermutlich selbst 10 Minuten zu Fuß ein Thema gewesen. Die "Hölle" ist das nun auch nicht, eine Riesenzumutung genauso wenig, und Alternativen wurden auch vorgeschlagen. Mehr kann man nicht machen.
Liebe TE, deine Freundinnen haben kein Interesse mehr an einer Freundschaft mit dir. Das ist schade, vielleicht gibt es auch Gründe dafür. Du könntest danach fragen oder du hakst die Sache ab. Es nutzt nichts, Leuten hinterzulaufen, die eigentlich nichts von einem wollen. Du verbiegst dich nur und es kommt eh nichts dabei raus. Such dir Menschen, denen du wichtig bist.
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Ergebnis 11 bis 17 von 17
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18.12.2018, 22:28Inaktiver User
AW: Im Schlechten auseinander gehen
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18.12.2018, 22:37
AW: Im Schlechten auseinander gehen
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18.12.2018, 23:41
AW: Im Schlechten auseinander gehen
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19.12.2018, 01:07
AW: Im Schlechten auseinander gehen
"Freundin B wurde mir gegenüber immer öfter garstig und machte sich über mich lustig, hat dies aber als Humor tituliert. Freundin A hat sich natürlich mehr auf ihre Seite gestellt. Ich habe mich distanziert, wurde aber negativ ausgelegt und ich war bei Freundin B durch, aus FB und WhatsApp gelöscht (Kinderkram für ihre fast 40)... "
Du schreibst hier nur deine negative Einschätzung, aber beschreibst nicht, wer was genau gesagt oder getan hat. Wie sollen wir also die Situation analysieren?
"Freundin A war dann natürlich mit dem Muttersein beschäftigt, ich habe Kontakt aufrecht gehalten und ihr ein offenes Ohr geboten, bei Treffen habe ich stets gefragt. Sie traute sich nicht so recht, weil ich ja arbeite. Ich habe ihr mehrfach versichert, dass ich auch vormittags Zeit habe (Schichtdienst), sie müsse nur fragen. Nun musste ich zwei Treffen blöderweise absagen und das auch kurzfristig. Ich habe mich entschuldigt und sie war da sehr nachtragend (hat sich wiederum für ihre böse Art mir gegenüber auch entschuldigt)... "
Ist denn das Vertrauensverhältnis von ihrer Seite aus überhaupt so gut, dass sie dir etwas erzählen möchte? Oder möchte sie das gar nicht und hat das Gefühl, dass du dich aufdrängst - und traut es sich nicht, dir das zu sagen?
Was genau wurde denn bei der Absage des Treffens von beiden Seiten gesagt?
"Ausschlaggebend nun ist die Tatsache, dass ich Anfang des Monats Geburtstag hatte und sie ja nicht zu mir fahren konnte. Ich war enttäuscht, dass sie es von vorn herein abgesagt hatte, sie könne ja nicht mit Kind zu mir kommen. Wir wohnen in der gleichen Stadt, mit Bus lediglich 1 Std mit Umstieg. Sie hat keinen Führerschein. An einem anderen Tag erzählt sie, dass sie mit ihrem Freund zu (seinen) Bekannten fuhren Kekse backen. Ganz klar hatte sie die Möglichkeit gehabt zu mir zu fahren, hatte aber Prioritäten woanders gesetzt. Jo. "
Jo. Warst du schon mal in der Situation, mit einem schweren Kinderwagen, quengelndem Kind, Windeln, Fläschchen quer 1 Stunde lang durch eine Stadt mit dem Bus zu fahren, in den man mit dem Kinderwagen erst einmal hineinkommen und Platz finden muss? Sie musste den Weg ja auch wieder zurück, das wären insgesamt 2 Stunden. Versetze dich doch mal in sie hinein! Wenn sie am nächsten Tag mit ihrem Freund gefahren ist - waren das auch zwei Stunden? Und wenn ja - diesmal hatte sie ja Hilfe und es war sicherlich weniger anstrengend.
"Nun hat sie heute Geburtstag und ich schlug vor Wochen vor, ob ich nicht heute früh zu ihr käme. Sie war sich unsicher, hatte mir kaum Rückmeldung gegeben. Nachmittags feiert sie mit ihrem Freund und Kind."
Also. Du hast ein kleines Kind, das gefüttert und gewickelt werden muss, vielleicht schon mobil ist und man daher ständig auf es aufpassen muss. Du musst gleichzeitig dich waschen, anziehen, die Bude aufräumen, putzen, einkaufen, kochen backen und willst nicht, dass jemand das Chaos sieht und dann melden sich genau für diese Zeit ungefragt Gäste an, die du betüddeln sollst. Oder hast du ihr Hilfe beim Putzen, Aufräumen und Kochen angeboten?
Ich wäre jedenfalls total genervt.
Nachmittag fände ich da eine bessere Zeit. Warum hat sie mit ihrem Freund und Kind alleine gefeiert? Vielleicht, weil es ihr einfach zu viel war, noch eine Feier für Gäste zu organisieren? Hast du ein Kind? Weißt du, was das für ein Stress sein kann?
"Ich, mit Arbeit und Kranksein beschäftigt, habe ihr heute eine nette Nachricht geschrieben. Sie war dann sehr reserviert und kalt, schön fast passiv-aggressiv. Auch wie bei Freundin B fühle ich mich wie der Buh-Mann in der ganzen Geschichte. Ich habe alles falsch gemacht und die Freundschaft sabotiert. Also mir wird das Gefühl vermittelt, dass ich mich zurecht schlecht fühlen muss. Nun ist es so, dass ich glaube, die Chance verpasst zu haben, ihnen meine Meinung zu sagen. Generell bin ich niemand, der gerne Kritik ausübt und Streit "sucht", weil immer befürchte, dass mich mein Gegenüber weniger mag und sogar den Kontakt abbricht. "
Mir ist nicht ganz klar, ob der Absatz ironisch, sarkastisch oder ernst gemeint ist. Redest du auch so zu ihr?
Du klingst sehr verbittert. Mein Eindruck ist , dass du dir sehr viele Gedanken darüber machst, wie es DIR geht, aber nicht, wie es den anderen geht. Warum willst du mit ihr befreundet sein? Warum sollte sie mit dir befreundet sein wollen? Hilfst du ihr? Entlastest du sie? Bringst du sie zum Lachen? Freut sie sich, wenn sie dich sieht? Oder forderst du ständig etwas von ihr und sie muss sich dauernd irgendwelche Vorwürfe anhören und sich mit dir streiten?
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19.12.2018, 02:34
AW: Im Schlechten auseinander gehen
Ich möchte diese Situation nicht analysiert haben, vor allem weil ich klar äußerte, dass es von Freundin B ausging. Und worüber sie sich lustig machte, waren Dinge, über die sich man nicht lustig macht und in keine Freundschaft gehört.
Ich habe das Gefühl, du möchtest mich belehren (und das auch noch etwas vorwurfsvoll), wie es so ist mit einem Kind? Ich arbeite in der stationären Kinder- und Jugendhilfe. Ich glaube, ich habe noch genug Empathie übrig, um mich in einen anderen Menschen hineinzuversetzen.
Es geht mir nicht um ihr Mutter-sein oder die Tatsache, dass ich auf Teufel-komm-raus bei ihr zu Besuch sein möchte. Es ist nur so, dass sie gleich bei der Einladung sofort abgeblockt hatte. Das war okay, konnte ich für mich akzeptieren. Tage später aber vom Kekse backen bei Bekannten ihres Freundes erzählte (wohin sie dann eben mit dem Auto ihres Freundes gefahren sind). Andere im Thread schrieben, dass meine Freundin eben mich nicht sehen wollte und das stimmt mich traurig. Aber wie so schön hier geschrieben worden ist, wer will, findet Wege... bla bla blubb.
Das ist wohl das Problem der schriftlichen Kommunikation, dass an die Gestik und Mimik nicht sieht, vor allem in diesem Beispiel mich eben nicht kennt.
Es mag für dich verbittert klingen, es drückt eher meine Verletzlichkeit aus. Ja, ich mache mir viele Gedanken, das gehört zu mir. Ich mache mir viele Gedanken darum, was Leute über mich denken, sagen und fühlen könnten. Ich versuche anderen nicht auf den Schlips zu treten, gehe Kompromisse ein, ja, versuche zu gefallen, bloß keinen Streit anzufangen (weil es dem anderen Probleme mit mir bereitet). ich arbeite daran und das ist mein Päckchen, was ich mit mir trage und sicherlich hast du auch eins.
Sie hat kaum Freunde und auch kaum Kontakt zu ihrer Herkunftsfamilie.
Wie soll ich zu ihr reden? Verstehe ich nicht.
Weil wir ähnliche Interessen teilen und über viele Dinge ähnlich denken. Ich habe für sie ein offenes Ohr, höre mir ihre Probleme an. Ich kenne ihre Lebenswelt, die Tücken des Alltag, mit denen sie sich momentan herumschleppt, familäre Schwierigkeiten ... ;)
Muss ich sie entlasten? Ich dränge mich nicht auf. Sie hat mich auch nie um Hilfe gebeten, eher nur um ein offenes Ohr
Mitnichten.Geändert von wildwusel (19.12.2018 um 12:03 Uhr) Grund: Zitat repariert, so daß das Posting zitierbar bleibt. Im Testforum kann man Zitieren ausprobieren!
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19.12.2018, 12:04
AW: Im Schlechten auseinander gehen
Letztendlich philosophisch.
Es hat keinen Wert, sich die Pest an die Füße zu ägern oder sich eine Frikadelle and Knie zu grübeln.
Das ist kein Fall vor Gericht, wo es darum geht, wer Recht hat oder wer wem Schadenersatz zu leisten hat oder was auch immer. Man muß niemanden überzeugen. Nur realistisch sein und sehen, wann man am Ende seines Wohlwollens oder seiner Möglichkeiten angekommen ist, und dann (idealerweise) auf Drama verzichten.** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
** ansonsten niemand besonderes **
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19.12.2018, 13:56


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