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  1. Registriert seit
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    AW: Freundin und ihr Baby

    Zitat Zitat von InspectorColumbo Beitrag anzeigen
    Das stimmt zwar, aber ich denke, mit dieser Aussage hier
    meinte Martina etwas Anderes, nämlich dass bzgl Überstunden, Urlaub, Mobilität etc. auf Singles logischerweise weniger Rücksicht genommen wird als auf Mitarbeiter mit Kindern. Und dass Martina das als ungerecht empfindet.
    Ist das so? ich habe es auch erlebt, dass keine Rücksicht auf "Mutter" genommen wurde......dann muss sie eben sehen, wie sie mit Kind, unangekündigten Überstunden und Betreuung klarkommen muss.
    Das ist also keinesfalls als bestehendes Faktum so anzunehmen.

    Unabhängig davon, geht es letztlich immer auch um Grenzziehung und ich hatte eine Single-Kollegin, die leider oft "zu krank" war, um Überstunden zu machen.........ja- die hatte mit ihrer wöchentlichen Migräne mehr Freiraum als jeder andere- ob Mutter oder nicht.
    Es sagt also GAR NICHTS aus, ob man nun Mutter ist oder nicht.
    Aber unsinnge Behauptungen halten sich lange und werden - weils gut passt- gerne am Leben gehalten.


  2. Registriert seit
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    AW: Freundin und ihr Baby

    Zitat Zitat von kenzia Beitrag anzeigen
    Ist das so? ich habe es auch erlebt, dass keine Rücksicht auf "Mutter" genommen wurde......dann muss sie eben sehen, wie sie mit Kind, unangekündigten Überstunden und Betreuung klarkommen muss.
    Das ist also keinesfalls als bestehendes Faktum so anzunehmen.

    Unabhängig davon, geht es letztlich immer auch um Grenzziehung und ich hatte eine Single-Kollegin, die leider oft "zu krank" war, um Überstunden zu machen.........ja- die hatte mit ihrer wöchentlichen Migräne mehr Freiraum als jeder andere- ob Mutter oder nicht.
    Es sagt also GAR NICHTS aus, ob man nun Mutter ist oder nicht.
    Aber unsinnge Behauptungen halten sich lange und werden - weils gut passt- gerne am Leben gehalten.
    Also bei uns in der Firma wird auch auf Eltern Rücksicht genommen, zb bei der Urlaubsplanung oder wer an Feiertagen arbeitet oder an speziellen Tagen frei haben muss zb 1. Schultag usw - find ich gut und ok und funktioniert nur in Betrieben, wo generell Rücksicht genommen wird.

    Eltern schulpflichtiger Kinder können eben nur in den Ferien in Urlaub fahren bzw. brauchen die Ferienzeit für die Betreuung der Kinder, weil oft externe Betreuung wegfällt.

    Schade, wenn es zu einem Wettkampf zwischen Eltern und Kinderlosen wird.
    Liebt Menschen und benutzt Dinge, weil das Gegenteil niemals funktioniert - The Minimalists

  3. Moderation
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    AW: Freundin und ihr Baby

    Zitat Zitat von kenzia Beitrag anzeigen
    Ist das so? ich habe es auch erlebt, dass keine Rücksicht auf "Mutter" genommen wurde......dann muss sie eben sehen, wie sie mit Kind, unangekündigten Überstunden und Betreuung klarkommen muss.
    Das ist also keinesfalls als bestehendes Faktum so anzunehmen.
    Da hat jede Firma ihren eignen Stil, man steckt nicht drin, aber wenn der, der drinsteckt, sagt, daß er sich in seinem Betrieb als Kinderloser benachteiligt fühlt wenn es um Zeitplanung, Urlaubstage, Schicht- und Bereitschaftsdienste geht, dann kann man davon ausgehen, daß dort in gewissem Maß auf Leute mit Kindern Rücksicht genommen wird. Vielleicht nicht genug, um das Leben mit Kind leicht zu machen (ist es das je?), aber genug, daß der Kinderlose Einschränkungen spürt.

    Ich finde das weitreichend ja normal, ok und angemessen. Erst wenn jemandem Rechte, die allen zustehen (zusammenhängende Urlaubswochen, Freizeitausgleich für Überstunden,...) generell verweigert werden, weil er keine Kinder hat, leidet das Betriebeklima. Und das oft völlig unnötig, denn den Leuten mit Kindern ginge es mit einer anständigen Planung viel besser als mit "auf euch kann man sich ja nicht verlassen, ich teile X zum Dienst ein".
    ** Moderatorin in Sparforum, Freundschaftsforum, und "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **


  4. Registriert seit
    04.03.2008
    Beiträge
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    AW: Freundin und ihr Baby

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Erst wenn jemandem Rechte, die allen zustehen (zusammenhängende Urlaubswochen, Freizeitausgleich für Überstunden,...) generell verweigert werden, weil er keine Kinder hat, leidet das Betriebeklima. Und das oft völlig unnötig, denn den Leuten mit Kindern ginge es mit einer anständigen Planung viel besser als mit "auf euch kann man sich ja nicht verlassen, ich teile X zum Dienst ein".
    Zu meinen Zeiten als Angestellte führte ein solches Vorgesetztenverhalten bei mir dazu, dass ich mich versetzen ließ. "Fraktion kinderlos" hatte von Juli bis Ende September Urlaubssperre. Durch ein Projekt, das ich nie haben wollte, verlängerte sich selbige auf Mitte Juni. Mein Einwand, wann denn "Fraktion kinderlos" mit Urlaubspräferenz Nord- und Ostsee dann bei akzeptablen Temperaturen im bevorzugten Meer baden dürfe, wurde höflich überhört .
    By the way, auch die Eltern von "Kindern" im Oberstufenalter schöpften jeweils volle drei Wochen aus.
    Geändert von schneegans (12.11.2018 um 15:29 Uhr)

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