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24.09.2017, 18:06
AW: meine Freundin, die Verschwörungstheoretikerin
Das Idol unserer Kindheit war ein arbeitsloser Aussteiger mit hohem Bildungsgrad, der abseits gesellschaftlicher Normen im Bauwagen lebte.
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24.09.2017, 19:18Inaktiver User
AW: meine Freundin, die Verschwörungstheoretikerin
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24.09.2017, 19:30Inaktiver User
AW: meine Freundin, die Verschwörungstheoretikerin
Selbstverständlich habe ich die Frontkamera meines Tablets abgeklebt.
Das BR-Experiment überschätzt sich. Das unbehagliche Gefühl, von dem Ding über dem Bett potentiell ausgespäht zu werden, liegt emotional dermaßen nahe, dass sich diese Bedenken lange vor dem Hoax verbreitet haben.
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24.09.2017, 19:35
AW: meine Freundin, die Verschwörungstheoretikerin
Wieso sollte jemand über den Rauchmelder überwachen wollen, wenn alle relevanten Daten übers Handy gehen?
Beim Schlafen Filmen? Findet das echt jemand realistisch?
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25.09.2017, 08:02
AW: meine Freundin, die Verschwörungstheoretikerin
Offensichtlich.


Als ob das durch den Funk-Wecker nicht erheblich besser ginge mit dem Abhören.
Und vor allem der TV! Dachte wirklich jemand, das rote Lichtlein diente allein dem Ein-Aus? Und warum leuchtete es dann nicht, wenn der TV eingeschaltet ist?
Über die Möglichkeiten beim schnurlosen Telefon wollen wir schon gar nicht lange diskutieren, das ist ja mehr als klar wie Knödelwasser.Das Idol unserer Kindheit war ein arbeitsloser Aussteiger mit hohem Bildungsgrad, der abseits gesellschaftlicher Normen im Bauwagen lebte.
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26.09.2017, 18:03Inaktiver User
AW: meine Freundin, die Verschwörungstheoretikerin
So entstehen falsche Eindrücke. Man nehme eine Textpassage, aus der die wichtigeren und den Themenkomplex angemesseneren Beispiele hinausgefiltert wurden. Und dann legt man los...ja, so simpel ist das, einen Beitrag in einem ganz anderen Licht erscheinen zu lassen.
Ich schrieb nie, dass jemand, der an Osteopathie und Homöopathie glaubt, nicht "richtig tickt" oder gar Verschwörungstheoretiker ist.
Ich schrieb, dass mein Bruder an Verschwörungstheorien in Bezug auf Nine-Eleven glaubt, er laktosefrei lebt, obwohl keine Intoleranz besteht, und dass er statt zum Orthopäden zum Osteopathen geht und an Homöopathie glaubt. Sprich, der Mann glaubt, dass studierte Mediziner ohne homöopathische oder osteopathische Zusatzausbildung ihm nicht helfen wollen oder können. Und zur Homöopathie: Wissenschaftliche Studien konnten nie einen Beleg für die Wirksamkeit jenseits des Placebo-Effekts nachweisen. Das ist ähnlich wie bei einer Verschwörungstheorie: Es gibt keine wirklichen Belege für eine These / keinen Beleg für die Wirksamkeit der Behandlung, doch man ist überzeugt von ihr.Geändert von Inaktiver User (26.09.2017 um 18:15 Uhr)
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27.09.2017, 06:04
AW: meine Freundin, die Verschwörungstheoretikerin
Kennt jemand von euch das Buch "Irre- wir behandeln die Falschen. Unser Problem sind die Normalen"?
Darin gibt es ein langes Kapitel zum Thema "Wahnvorstellungen". Der Autor beschreibt darin, dass er als frischgebackener Facharzt für Psychiatrie in einer Klinik auf drei Patienten trifft, die sich ein Zimmer teilen. Einer von ihnen sieht ( Folge des Alkoholenzugs) ein "nickendes Männchen", was den Patienten fast durchdrehen lässt. Er war in seinem Wahn wohl sehr überzeugend, die Mitpatienten hingegen leicht zu überzeugen, so dass der junge Arzt bei Beginn des nächsten Dienstes auf drei Patienten stieß, die überzeugt waren, ein nickendes Männchen im Zimmer zu haben...was dazu führte, dass sich der junge Arzt unwillkürlich einen kurzen Moment fragte, wer hier ein Problem hat- er oder seine Patienten....
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27.09.2017, 08:53
AW: meine Freundin, die Verschwörungstheoretikerin
Ideen sind ansteckend. Man hört etwas, stellt es sich vor, und das Vorgestellte wird genauso gespeichert wie etwas, das man selber gesehen oder angefaßt hat. Wenn man nicht eine mentale Verbindung "habe ich gehört und mir vorgestellt" dranhängt, ist es auf einmal Teil der Realität.
Und, die Savannenaffenhorde ist auf Konsens programmiert. In Versuchen gehen Leute gegen komplett offensichtliche Sachen ("welche Linie ist länger?") um Teil des Konsens zu sein. (Man fragt sich allerdings, ob die Probanden sich nicht denken, "'jaja' heißt LMAA"...)
Ich habe, nachdem ich längere Zeit mit Leuten verbracht habe, die ein bißchen in einem eigenen Universum lebten, immer eine mentale Aufräumaktion gemacht, um mentale Kletten, die irgendwo an mir hängengeblieben waren, abzusammeln.** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
** ansonsten niemand besonderes **



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Wenn das ein Indiz dafür sein soll, dass jemand nicht "richtig" tickt, dann reihe ich mich gerne ein. 