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    AW: Kummerkastentante - Ich möchte/kann nicht mehr

    Zitat Zitat von FrauJuli Beitrag anzeigen
    das habe ich lange nicht. Einmal nachdem ich mit einer Freundin/Bekannten über eine Stunde über ihr Problem (dass Sie immer noch keinen Partner hat) geredet habe, und ich dann gesagt habe, ich habe gerade dieses Problem. Kam zurück, dass sie einen Partner möchte und alles andere sie nicht interessiert.
    Klare Ansage, klare Antwort: Mich interessiert das mit ihrem Partner dann auch nicht mehr.

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    AW: Kummerkastentante - Ich möchte/kann nicht mehr

    Ich hab übrigens die Erfahrung gemacht, dass manche Menschen in Mülleimer und Spaßgesellschaft aufteilen, sprich, mit den einen teilt man seine Probleme, mit den anderen macht man Party. Mein Grundsatz lautet: Genau mit denen, mit denen ich Party mach, teile ich auch meine Probleme.

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    AW: Kummerkastentante - Ich möchte/kann nicht mehr

    Zitat Zitat von Quirin Beitrag anzeigen
    Klare Ansage, klare Antwort: Mich interessiert das mit ihrem Partner dann auch nicht mehr.
    Genau!

    FrauJuli, frag Dich doch mal selber, warum Du diese Konstellationen in Deinem Leben hast. Es ist nämlich nicht nur das Problem der "anderen", zumal diese anderen ja anscheinend gehäuft auftreten.

    Ich finde diese Frage "Bin ich zu egoistisch?" in diesem Zusammenhang auf eine schreckliche Weise typisch weiblich.

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    AW: Kummerkastentante - Ich möchte/kann nicht mehr

    Zitat Zitat von FrauJuli Beitrag anzeigen
    das habe ich lange nicht. Einmal nachdem ich mit einer Freundin/Bekannten über eine Stunde über ihr Problem (dass Sie immer noch keinen Partner hat) geredet habe, und ich dann gesagt habe, ich habe gerade dieses Problem. Kam zurück, dass sie einen Partner möchte und alles andere sie nicht interessiert.
    Das klingt gemein, aber ich denke, wenn jemand an irgendeinem Problem herumknabbert, ist er meistens nicht aufnahmefähig für die Probleme anderer Leute. Dann ist er mit sich beschäftigt. Das heißt aber auch, dass ich mich, wenn ich mich gerade selber nicht so gut fühle, auch nicht auf solche Gespräche einlassen würde. Dann suche ich mir lieber Leute, die mich aufbauen als den seelischen Mülleimer für andere zu spielen.

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    AW: Kummerkastentante - Ich möchte/kann nicht mehr

    Zitat Zitat von Massashi Beitrag anzeigen
    Genau!

    FrauJuli, frag Dich doch mal selber, warum Du diese Konstellationen in Deinem Leben hast. Es ist nämlich nicht nur das Problem der "anderen", zumal diese anderen ja anscheinend gehäuft auftreten.

    Ich finde diese Frage "Bin ich zu egoistisch?" in diesem Zusammenhang auf eine schreckliche Weise typisch weiblich.
    ja das ist ein guter Ansatz, da ich ja auch dazu beigetragen habe, indem ich lange, sehr lange das Ganze mitgemacht habe. Weil ich es nicht geschafft habe/ es nicht schaffe mich richtig abzugrenzen. Oder warum ich manchmal (vielleicht auch nur unterbewusst) keine Grenzen setzten möchte, vielleicht (unterbewusst) aus Angst, dadurch Freundschaften/Kontakte zu verlieren. Und man wird ja auch gerne gebraucht, irgendwie

  6. Inaktiver User

    AW: Kummerkastentante - Ich möchte/kann nicht mehr

    Zitat Zitat von FrauJuli Beitrag anzeigen
    ja das ist ein guter Ansatz, da ich ja auch dazu beigetragen habe, indem ich lange, sehr lange das Ganze mitgemacht habe. Weil ich es nicht geschafft habe/ es nicht schaffe mich richtig abzugrenzen. Oder warum ich manchmal (vielleicht auch nur unterbewusst) keine Grenzen setzten möchte, vielleicht (unterbewusst) aus Angst, dadurch Freundschaften/Kontakte zu verlieren. Und man wird ja auch gerne gebraucht, irgendwie
    Ja, das geht mir genau so, man wird gern gebraucht, das gibt einem Sinn, der so wichtig ist. Und sich dann rechtzeitig abzugrenzen, wenn es zu viel wird, ist schwer. Eben genau aus der Befürchtung heraus, die du benennst, aus Angst, die Freundschaften zu verlieren. Aber es ist ja tatsächlich so, dass man nicht zu den Partys etc eingeladen wird, weil man als Kummerkastentante ja eine bestimmte Rolle zugeschrieben bekommen hat, die mit den lustigen Seiten des Lebens dann weniger in Einklang zu bringen ist?
    Wahrscheinlich kommt man selbst aus dieser Rolle schlecht heraus. Man zieht sie sich gleichsam an und blickt ernst und gedankenvoll?
    Geändert von Inaktiver User (16.10.2014 um 15:55 Uhr)

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    AW: Kummerkastentante - Ich möchte/kann nicht mehr

    Sag Deinen Freundinnen das sie sich in der Brigitte Community anmelden sollen.
    Da wird Ihnen von vielen Fachkund- und Unkundigen jederzeit 24 std. zu- und angehört und evtl. sogar geholfen
    Wahlweise auch Domian und Beratungsstellen

  8. Inaktiver User

    AW: Kummerkastentante - Ich möchte/kann nicht mehr

    keine Grenzen setzten möchte, vielleicht (unterbewusst) aus Angst, dadurch Freundschaften/Kontakte zu verlieren. Und man wird ja auch gerne gebraucht, irgendwie
    Wenn man sich dermaßen von anderen Menschen abhängig macht, könnte es sein, dass man sich selbst nicht genügt.

    Ich denke das Problem liegt am mangelnden Selbstwert bzw. sich nicht auseinander setzen zu wollen.

    Ich habe gar keine Freunde / Bekannte, wo ich mich nicht abgrenzen kann bzw. alles aussprechen kann was mir aufm Herzen liegt;

    vielleicht JuliFrau liegt es an der Wahl deiner Bekannten / Freunde, dass die alle wenig Feingefühl und Empathie haben;

    frag dich doch mal, wieso du solche Menschen anziehst,

    Karla

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    AW: Kummerkastentante - Ich möchte/kann nicht mehr

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenn ich den Kopf voll habe redet meist gar keiner mit mir und palabert mich voll, da ich denke, dass mein Gesamterscheinungsbild bereits zeigt, dass mir gerade nicht so sehr nach problembelastenden Erzählungen ist.

    Vielleicht kommt es wirklich darauf an, wie man sich selbst authentisch zum Ausdruck bringt, (...)
    Mh, also meine Erfahrungen sind da irgendwie ganz andere.

    Was FrauJuli da beschreibt kenn ich auch von mir, ist so etwa zwei Jahre her.
    Bis dato war ich auch die "weise Ratgeberin" und habe mich in dieser Rolle auch sehr wohl und wertgeschätzt gefühlt,
    und wie hier grad so schön gesagt wurde: auch gebraucht.

    Dann allerdings kam ne Phase, da ging es bei mir drunter und drüber, Todesfall, Erbschafts- und Familienstreitigkeiten,
    dazu noch erhebliche körperliche Probleme (langwierige Zahngeschichte mit Auswirkung auf den gesamten Organismus, aua!!) und dazu lief meine Firma auf Hochtouren, ich wusste gar nicht mehr ein noch aus.
    Eigentlich war für JEDEN ersichtlich, dass ich nicht mehr wusste wo mir der Kopf und ich am Rande der totalen Erschöpfung stand, ich hatte erhebliches Untergewicht und Augenringe zum Eier abschrecken!
    Nur eine (damals noch recht enge) Freundin weigerte sich offenkundig, das zu bemerken.
    Die kam- ohne Quatsch jetzt- beinah jeden tag bei mir in der Firma vorbei, und trotz das da offensichtlich schon drei Kunden warteten und mein telefon ständig schriollte und ich schon auf dem Zahnfleisch kroch, wolte sie mich UNBEDINGT mal ganz kurz sprechen, nur um dann wieder WEGEN DEM GLEICHEN TYPEN WIE IMMER!! *aaaaarghhh* in Tränen auszubrechen.
    Die alte Leier vom Arsch der noch verheiratet ist.
    Am liebsten hätte sie mir das ja schon alles (zum 876 mal, wohlgemerkt) schon am Handy erzählt, das vorher in einer Tour geklingelt hat.
    Da ich nicht ranging, kam sie haltz bei mir im Büro vorbei.
    Da bin ich ja schließlich immer zu erreichen, wie praktisch.
    Und hab auch keinen Vorgesetzten, der sich Privatbesuche verbitten würde, denn ich bin hier schließlich der Cheff- noch praktischer.
    Das ging einige Wochen so und ich war irgendwann sehr enttäuscht.
    Das mich fremde Leute stressen, Druck machen, mich SOFORT sprechen wollen und Telefonterror machen, bis ich irgendwann genervt dranbgehe ist ja schon schlimm genug.
    Aber das meine eigene Freundin
    a) nicht merkte wie abgekämpft ich war und wenn schon nicht Unterstützung, sonder evtl. wenigstens meine Ruhe gebraucht hätte,
    und b) dann noch jedesmal wieder dergleiche, dämliche, hausgemachte Problemscheiß durchgekaut wurde, mit wilden Heularien, und das obwohl ich an meinem Arbeitsplatz wohlgemerkt, furchtbar unter Termindruck stand,
    das hat mich wirklich sehr belastet.

    Von Freunden hab ich eigentlich mehr erwartet.

    Hab mir irgendwann ein Herz gefasst und ihr das gesagt.
    Danach hat sich unser Verhältnis merklich abgekühlt :(

    Ich denke einfach, wer so sehr um sich und seine eigenen Befindlichkeiten kreist und seine Probleme so dringend an den Mann/die Frau bringen will und da so ein Mitteilungsbedürfnis hat, der hat oftmals gar kein Auge dafür, ob der andere nicht vielleicht selbst den Kopf bereits mehr als schon voll hat.

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    AW: Kummerkastentante - Ich möchte/kann nicht mehr

    Zitat Zitat von FrauJuli Beitrag anzeigen
    indem ich lange, sehr lange das Ganze mitgemacht habe.
    Aber nun reicht´s anscheinend!

    Nur Mut! Trau Deinen Freundinnen was zu.

    Ich drück Dir dafür die Daumen. Hier noch einer:

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