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  1. Inaktiver User

    AW: Ex-Freundin lebt mit Ex-Mann zusammen in Ex-Wohnung und erzieht mein Kind

    Zitat Zitat von schafwolle Beitrag anzeigen
    Die Zeit ist sicherlich ein wichtiger Faktor.

    Aber die Zeit alleine macht Verletzungen nicht heil.
    Auch wenn Du mittlerweile akzeptiert hast, dass sie beim
    Vater wohnt, solltest Du trotzdem den Kontakt zu ihr nicht
    abreißen lassen. Sie soll das Gefühl haben, dass sie Dir
    wichtig ist, und dass Eure Beziehung stark genug ist, die
    Vorkommnisse der Vergangenheit zu bewältigen.
    woher weißt du denn das?

    dass die Beziehung stark genug ist zum Beispiel
    und sie soll das Gefühl haben....

    sie hat ihre eigenen Gefühle
    und die Tochter lebt beim Vater - mit der Ex-Freundin der Mutter und deren Tochter zusammen.
    das ist jetzt erstmal ihr Leben

    und das verstehe ich auch unter Loslassen von seiten der Mutter
    und nicht Gewehr bei Fuss stehen....

    und irgendwas zwangsweise signalisieren

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    AW: Ex-Freundin lebt mit Ex-Mann zusammen in Ex-Wohnung und erzieht mein Kind

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    woher weißt du denn das?

    dass die Beziehung stark genug ist zum Beispiel
    und sie soll das Gefühl haben....

    sie hat ihre eigenen Gefühle
    und die Tochter lebt beim Vater - mit der Ex-Freundin der Mutter und deren Tochter zusammen.
    das ist jetzt erstmal ihr Leben

    und das verstehe ich auch unter Loslassen von seiten der Mutter
    und nicht Gewehr bei Fuss stehen....

    und irgendwas zwangsweise signalisieren
    Das Mädchen war 13 (!), als der gravierende Umbruch in ihrer
    Familie stattfand. Und man darf getrost davon ausgehen, dass
    sie sich das Wegbrechen der vertrauten Familie nicht selbst
    ausgesucht hat. Kinder re-agieren lediglich auf die Situationen,
    die ihnen von den Eltern vorgegeben werden.

    Jetzt ist die Tochter 16, also mitten in der Pubertät und weit davon
    entfernt, erwachsen zu sein. Gerade in dieser gefühlsmäßig turbulenten
    Zeit ist es wichtig und prägend, sich auf die stabilen Gefühle
    der Eltern, hier insbesondere der Mutter, verlassen zu können.

    Dazu muss die Mutter die entsprechenden Signale senden - und
    den Kontaktabbruch nicht resignierend zur Kenntnis nehmen. Die
    Tochter wird das, zu recht, als mangelndes Interesse verstehen.

    Dies ist keinesfalls ein Rat an die TE, an ihrem Kind zu "zerren",
    denn die Entscheidung der Tochter, jetzt beim Vater zu leben, wird
    mit ungebrochener Zuwendung ja nicht weniger respektiert.

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    AW: Ex-Freundin lebt mit Ex-Mann zusammen in Ex-Wohnung und erzieht mein Kind

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das Verhalten der "Freundin" empfinde ich als Verrat, um nicht zu sagen hinterf*tzig. Was hat sie in einer anderen Ehe zu suchen, auch wenn diese schlecht läuft.

    .
    Wir wissen doch überhaupt nicht, was er ihr erzählt hat. Die andere Seite lesen wir hier in den div. Beziehungsforen doch auch dauernd: Die zukünftige Exfrau - die Pöhse, die ihn gar nicht versteht, die keinen Sex mehr will, die kein Verständnis für ihn hat, die eine schlechte Mutter ist - blabla..

    Ich verstehe es auch nicht, warum die Frauen, die sich um so einen Typen scharen, dauernd in Konkurrenz zueinander gehen müssen. Klar sind sie einerseits Konkurrentinnen und das ganze tut einfach weh - aber maßgeblich ist immer der, der in der Mitte steht, denn er führt diese Situation herbei, unabhängig von seinen Beweggründen, für die es so ziemlich immer auch verschiedene Alternativen gibt, mit den Schwierigkeiten umzugehen.

    Schneckenpostfrau, du schreibst, du hast FÜR deine Familie gelebt. Das wirkt auf mich anders als wenn jemand schreibt, mit seiner/ihrer Familie gelebt zu haben. Es klingt nach Aufopferung. Hast du das während deiner Ehe so empfunden? Dann wäre der Hass und die Enttäuschung eher hier zu suchen. Denn wenn man für etwas oder jemanden in ein Mangelempfinden geht, will man i.d.R. dafür anerkannt und belohnt werden. Das funktioniert aber seltenst. Und die Enttäuschung ist dann bitter.

    Wenn du FÜR die Familie gelebt hast, dann hoffentlich, weil du es so wolltest und es dich erfüllt hat. Dann geht es zwar jetzt darum, neue Aufgaben zu finden, aber diese Verbitterung müsste nicht sein.
    Grüße
    A.

    Wenn man bedenkt,wie oft ich in diesem Leben schon falsch abgebogen bin, ist es ein Wunder, dass ich mich überhaupt noch auf diesem Planeten befinde.

  4. Inaktiver User

    AW: Ex-Freundin lebt mit Ex-Mann zusammen in Ex-Wohnung und erzieht mein Kind

    Enttäuschung aber schon.
    Inwiefern man dem nachgibt ist wohl individuell. Aber einfach zum Tagesgeschehen übergehen halte ich auch nicht für gesund.

  5. Inaktiver User

    AW: Ex-Freundin lebt mit Ex-Mann zusammen in Ex-Wohnung und erzieht mein Kind

    Zitat Zitat von schafwolle Beitrag anzeigen
    Das Mädchen war 13 (!), als der gravierende Umbruch in ihrer
    Familie stattfand. Und man darf getrost davon ausgehen, dass
    sie sich das Wegbrechen der vertrauten Familie nicht selbst
    ausgesucht hat. Kinder re-agieren lediglich auf die Situationen,
    die ihnen von den Eltern vorgegeben werden.

    Jetzt ist die Tochter 16, also mitten in der Pubertät und weit davon
    entfernt, erwachsen zu sein. Gerade in dieser gefühlsmäßig turbulenten
    Zeit ist es wichtig und prägend, sich auf die stabilen Gefühle
    der Eltern, hier insbesondere der Mutter, verlassen zu können.

    Dazu muss die Mutter die entsprechenden Signale senden - und
    den Kontaktabbruch nicht resignierend zur Kenntnis nehmen. Die
    Tochter wird das, zu recht, als mangelndes Interesse verstehen.

    Dies ist keinesfalls ein Rat an die TE, an ihrem Kind zu "zerren",
    denn die Entscheidung der Tochter, jetzt beim Vater zu leben, wird
    mit ungebrochener Zuwendung ja nicht weniger respektiert.
    Du beschreibst hier immer Mantra-mässig die stufenweise Entwicklung von Kindern.
    Das muss so sein.
    Genauso müssen eben immer die Eltern so weiter leben als ob die Trennung sie weder tangiert noch aus der Bahn wirft.

    Das ist aber meist nicht der Fall.
    Es mag dir ja nicht gefallen, aber, es ist so.

    Und damit können und müssen eben Kinder auch leben.
    Ich allein weiß von vielen Frauen dass sie kurzfristig und kurzzeitig erst mal selber Betreuung brauchten.

    Mir ist auch von Fällen bekannt in denen sich Jugendliche - gerade in diesem Alter - für ein "Betreutes Wohnen" Projekt entschieden.

    Was ich damit ausdrücken will?
    Alle sind betroffen - und reagieren. Und tun das auch.

    Was soll denn Kindern in der Pubertät vermittelt werden?
    Die Pubertät ist heilig - und immer schlimm. Es darf im Leben keine Veränderung geben, keine Traurigkeit?

    Obwohl alle Mütter oder Väter ihren Kindern eine heile Welt wünschen.
    Ist das kein Anspruch drauf
    geht das Leben weiter
    kann und muss man eben auch Leid und Veränderung zumuten

    Und eben auch Schwäche der Eltern.

    Man kann keine Stärke und Stabilität signalisieren wenn sie nicht da ist.
    das solltest du auch wissen.

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    AW: Ex-Freundin lebt mit Ex-Mann zusammen in Ex-Wohnung und erzieht mein Kind

    Liebe Schneckenpostfrau,

    weiß nicht warum.... aber in meinem Umfeld passiert das häufig.... da werden die Männer gekrallt. Sorry, aber jede andere Beschreibung passt hier nicht... und die Kinder usw.

    Wie hat der werte ehemalige Ehegatte zu seiner Neu-Hochzeit gesagt: er ist zu alt, um Wäsche waschen zu lernen. Herzlichen Glückwunsch .

    Und noch mehr hat ihn erzürnt, als er endlich kapiert hat, dass seine ehemalige Ehegattin sämtliche seiner Versicherungen bezahlt hat (mehrere 1000 DM...) Tja, da war es aus mit seinem Verdienst = Taschengeld, was mit der Geliebten verbraten wurde...

    Als ich die ehemalige Ehegattin kürzlich befragt habe, ob es ihr nicht weh täte, den Scheidungsgrund immer wieder zu sehen, sagte sie "wieso denn? Dann hätte ich nie ***** kennengelernt und wäre heute nie so glücklich.....

    Das wünsche ich Dir auch aus ganzem Herzen.

    P.S. Bitte nicht an den Kindern herumzerren. Das nützt leider nix. Einfach den Kindern klar machen, dass Du für sie weiterhin da bist.

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    AW: Ex-Freundin lebt mit Ex-Mann zusammen in Ex-Wohnung und erzieht mein Kind

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Was soll denn Kindern in der Pubertät vermittelt werden?
    Dass sie, ungeachtet einer schwierigen und belastenden Situation,
    sich der Liebe und Zuwendung der Eltern sicher sein können.

    Dazu bedarf es eben auch der entsprechenden Handlungen, Signale
    - und der Fähigkeit, sich auch in die Befindlichkeit der Kinder
    hinein zu versetzen.

    Zitat Zitat von angie2 Beitrag anzeigen
    Einfach den Kindern klar machen, dass Du für sie weiterhin da bist.

  8. Inaktiver User

    AW: Ex-Freundin lebt mit Ex-Mann zusammen in Ex-Wohnung und erzieht mein Kind

    Kinder dürfen laut Gesetzesgeber mit 14 ihren Aufenthaltsort wählen.
    Damit wird vorausgesetzt dass sie sich entscheiden können.

    Das löst bei Eltern zwangsläufig auch Veränderungen aus, mitunter.

    Außerdem finde ich Signale wie: egal was du machst, ich als Mutter bin nie verletzt oder traurig oder schwach führen mitunter dazu aus Kindern Egoisten zu machen, die sich nur die Rosinen im Leben rauspicken wollen.

    Rücksichtnahme sollte kein Fremdwort sein.
    Die wissen das übrigens auch.

    Und nutzen jede Ich-Schwäche gnadenlos aus.

    Man kann mitunter mit dem was du schreibst einen ständigen Kontakt aufrecht erhalten.
    Aber, um welchen Preis?

    Die Pubertät ist nämlich auch ein Kräfte-messen.
    Und nicht auf den Moment sondern auf lange Sicht eine schwierige Zeit.

  9. User Info Menu

    AW: Ex-Freundin lebt mit Ex-Mann zusammen in Ex-Wohnung und erzieht mein Kind

    Wow, das ist wirklich hart.

    Ich habe gerade erst diese Thema gesehen und hoffe Du liest meine Zeilen noch.

    Eine beste Freundin genießt Vertrauen. Ein scheitern der Ehe mit Kindern ist meistens mit großem Kummer verbunden. In so einer Zeit braucht man seine beste Freundin. Wenn nun die beste Freundin mit dem Ex-Mann zusammenkommt ist das eine bittere Pille. Wenn die eigenen Kinder nun auch noch bei den 2 leben ist das noch schlimmer.

    Ich kann mir vorstellen, das man sich vorkommt einfach "ersetzt" worden zu sein.

    Eine Lösung die befriedigend ist gibt es wahrscheinlich nicht. Da kann man nur ein ausgelutschtes Zitat schreiben: " Die Zeit heilt die Wunden" (aber es stimmt wirklich, auch wenn man es sich nicht vorstellen kann)

    Allerdings ist deine beste Freundin nie eine beste Freundin gewesen, denn sonst würde sie anders reagieren und handeln.

    Das die 2 sich verliebt haben kann man Schicksal nennen und sollen sie doch glücklich werden.
    Ich hatte so eine Erfahrung und möchte Sie Dir erzählen (auch wenn man es nicht direkt vergleichen kann)

    Meine erste große Liebe war 12 Jahre älter und meine beste Freundin weigerte sich 1 Jahr ihn kennen zulernen weil sie total gegen den Altersunterschied und damit ihn war. Ich 16, sie 21 und er 28.

    Nach einem Jahr hatte ich sie soweit und sie lernten sich kennen. Die beiden verliebten sich und ich war abgeschrieben. Ich brach den Kontakt ab und war total empört. Ich spielte den Moralapostel und verfluchte die 2.

    Heute sehe ich es anders. Die beiden sind schon ewig verheiratet und ich freu mich für die beiden. Die beiden hatten es nicht geplant sondern es ist ihnen einfach passiert. Und wenn sich 2 finden die zusammengehören ist das Umfeld egal.

    Es hat weh getan und würde wieder wehtun wenn mir gleiches widerfahren würde. Aber wenn bei einem Paar alles ok ist, kann so etwas gar nicht sein. Das bedeutet das man als Paar vielleicht gar nicht so gut zusammengepasst hat.

    Mit den 2 hatte ich nie wieder Kontakt aber habe auch schon lange keinen Groll mehr.

    Ich hoffe Dir geht es bald genauso. Schließe damit ab und lebe dein leben

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