Hallo liebe Bri-Com,
ich bin neu hier und dies ist mein erster eigener Beitrag
Ich bin Mitte 40 und irgendwie komme ich schon mein ganzes Leben lang mit Männern (als Freunde) besser zurecht als mit Frauen. Ich bin ein eher introvertierter Mensch und empfinde andere Frauen oft als anstrengend, weil sie immer so viel reden und launisch sind
Und nein, ich bin kein Mann....
Vielleicht habe ich immer die falschen Frauen als Freundinnen gehabt, die meistens das Gegenteil von mir sind. Ich eigne mich gut als Zuhörerin und solange es mir gut geht, ist das auch für mich kein Problem. Nur leider habe ich jetzt schon zweimal die Erfahrung gemacht, dass diese "Freundinnen" wenn es mir mal schlecht geht, nicht auf mich eingehen, sondern ständig ihre Küchentischpsychologie über mir auskippen und mich damit verunsichern und wenn ich dann nicht mehr so richtig weiter weiß oder mich auch mal untypisch verhalte, bekomme ich gesagt, dass ich mich doch sehr verändert hätte und sie ein Problem mit mir hätten bzw. sogar die Freundschaft "kündigen".
Mit Männern habe ich solche komplizierten Erlebnisse nicht. Wenn sie einmal helfen können oder wollen dann tun sie das, ich bedanke mich dafür mit Worten oder kleinen Aufmerksamkeiten und gut ist. Da muss ich mich nicht lange erklären.....
Meine Frage an Euch: Habt Ihr eine beste Freundin und ist Euch das wichtig oder geht es auch ohne? Bisher war ich immer der Meinung, "frau" braucht eine Freundin und habe das auch nie in Frage gestellt. Erst in letzter Zeit kommen mir diese Zweifel....
Liebe Grüße
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27.11.2013, 11:46
Ich finde Frauenfreundschaften anstrengend
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27.11.2013, 11:52Inaktiver User
AW: Ich finde Frauenfreundschaften anstrengend
Ich habe auch keine Freundinnen und lebe noch.
Meine besten Freunde sind Männer. Aber wenig reden tun wir nicht. Wir reden über alles, das uns wichtig ist. Ausführlich, tiefgründig oder auch mal locker und oberflächlich. Je nachdem halt...
Für diese praktischen Hilfen, um die es dir geht (wenn ich das richtig verstehe) "reichen" allerdings auch gute Bekannte.
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27.11.2013, 12:05
AW: Ich finde Frauenfreundschaften anstrengend
Nein mir geht es natürlich nicht nur um die praktischen Hilfen

Ich finde reden auch wichtig und habe dafür auch immer wieder Menschen, denen ich mich anvertrauen kann. Aber das reicht mir auch. Dann habe ich darüber gesprochen und eine andere Meinung dazu gehört. Darüber kann ich anschließend nachdenken und mich reflektieren.
Aber diese "beste" Freundin, die alles von mir weiß und dann "zuschlägt" und verletzt, weil sie mich eben so gut kennt, damit habe ich schlechte Erfahrungen gemacht und es mit Männern so noch nicht erlebt.
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27.11.2013, 12:18
AW: Ich finde Frauenfreundschaften anstrengend
Ich komme auch mit Maennern besser klar als mit Frauen. Die sind irgendwie sachlicher. Ich weiss nicht, wie ich es besser ausdruecken kann. Man hat ein breiteres Spektrum an Gespraechsthemen, kann mehr unternehmen. Maenner sind meistens viel unkomplizierter. (Nicht immer, ich habe auch schon ausgesprochende maennliche Diven erlebt aber das waren dann Ausnahmen.)
Bei den Frauen, die ich kenne, dreht sich meist alles um die eigene Befindlichkeit. Dass sie launischer sind, kann sein. Das liegt dann vielleicht daran, dass ich offenbar einen Magneten fuer Problemfaelle in der Tasche habe. Warum die sich ausgerechnet in meiner Naehe so wohlfuehlen, weiss ich nicht. Eine hat Depressionen, eine ein Burnout, eine lebt in ihrer eigenen Welt etc. Manchmal frage ich mich, ob es ueberhaupt noch normale, unkomplizierte Frauen ueber 40 gibt.
Das Problem mit Maennern ist dann wieder, dass die schon mal auf die sexuelle Schiene geraten oder sich in mich verlieben. Aber das laesst sich meistens schnell klaeren und dann klappt es entweder mit der Freundschaft oder man laesst es bleiben.
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27.11.2013, 12:30
AW: Ich finde Frauenfreundschaften anstrengend
Ja, Frauen finde ich auch deutlich anstrengender. Aber manchmal doch auch ganz nett
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27.11.2013, 12:31Inaktiver User
AW: Ich finde Frauenfreundschaften anstrengend
Die Beziehung zu meiner ehemals "besten Freundin" ging vor ein paar Jahren wegen der von dir geschilderten Phänomene in die Brüche. Es gab in meiner Familie eine Krise (ausgelöst durch die Krankheit eines nahen Angehörigen), von meiner Freundin kamen nur Unverständnis und Küchenpsychologie, ausserdem war sie äußerst indiskret und erzählte alles, was ich ihr mitteilte, brühwarm an Dritte weiter.
Irgendwann beschloss ich, dass ich auf solche "Freundinnen" verzichten kann.
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27.11.2013, 12:42
AW: Ich finde Frauenfreundschaften anstrengend
Da bin ich froh, mit den Gedanken nicht alleine auf der Welt zu sein. Ich finde Frauen höchst anstrengend, Frauen haben immer Probleme, die eingehend erörtert und diskutiert werden müssen, wenn möglich über Stunden. Unbeschwertes, lustiges habe ich bisher noch nicht erlebt. Ich finde Frauen einfach kompliziert, um es mal so auszudrücken. Die Welt dreht sich noch um andere Dinge als Tochter, Sohn, Mann, essen, putzen, Haushalt, nicht Auto zu fahren oder mit anderen technischen Dingen nicht umzugehen zu können.
Ich hoffe, dass es noch andere weibliche Wesen auf diesem Planeten gibt und wünsche mir, dass sie mir über den Weg laufen. Das Leben ist kein Wunschkonzert.Ich bin eine Raupe und du ein Reh. Doch ich werd ein Schmetterling und du wirst Filet.
Die Sache mit dem streiten ist die, wenn man etwas zurückhält, arbeitet es auf lange Sicht gegen euch (Dalai Lama)
Wenn du jemand anderem vergibst, dann tust du dies deinetwegen, nicht weil der andere das verdient. (Doris Wolf, Psychotherapeutin)
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27.11.2013, 12:50
AW: Ich finde Frauenfreundschaften anstrengend
Ihr seid aber echt alle ganz schön negativ dem Frauengeschlecht gegenüber, gerade ihr als Frauen. Ihr seid doch sicher auch so, wie ihr die Anderen beschreibt.
Ich stimme zu, dass Frauen komplizierter sind als Männer.... weit komplizierter. Aber auf der anderen Seite sind sie oft auch viel einfühlsamer als Männer und im Grunde denken sie auch mehr wie wir, wenn wir selbst eine Frau sind. Ich habe mir oftmals gedacht, dass das genau das Problem ist: Dass Frauen einfach zu ähnlich denken, und sich dadurch gegenseitig nicht immer helfen können. Ein Mann kann dem ganzen weiblichen Chaos auch ein Ende setzen, mit seiner pragmatischen Art, deswegen ziehen wir sie gelegentlich wohl vor. Trotzdem würde ich niemals eine Frau als Freundin in meinem Leben missen wollen, weil Frauen Frauen brauchen. Das hört sich zwar komisch an, ich bin aber davon überzeugt. Jede Frau braucht eine andere Frau, denn Frauen untereinander haben ein anderes Verständnis. Zudem analysieren Frauen viel detailreicher das Verhalten ihrer Mitmenschen und achten auf ganz andere Dinge, als es Männer tun würden. Warum sich also gegen diese verschließen?
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27.11.2013, 12:56Inaktiver User
AW: Ich finde Frauenfreundschaften anstrengend
Ich schließe nichts aus. Bei mir hat sich das einfach so ergeben. Wenn ich auf eine Frau treffe, mit der ich auf einer Wellenlänge schwimme und mit der es einfach passt, dann habe ich halt auch 'ne Freundin. Bisher ist das irgendwie noch nicht passiert.
Wobei ich mich den Klischees nicht anschließen mag. Ich kenne Männer (meine Freunde gehören dazu), die unglaublich einfühlsam sind und die mich fast besser kennen als ich mich selber. Sie sehen mich an und wissen, wie es mir geht. Oder hören am Telefon ein Wort und wissen um meine Verfassung. Fast unheimlich manchmal. Und die sich auch sehr, sehr viele Gedanken machen (für meinen Geschmack manchmal zu viele...).
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27.11.2013, 13:07Inaktiver User
AW: Ich finde Frauenfreundschaften anstrengend
Dem stimme ich zu. Es gibt übrigens auch Frauen, die pragmatisch denken und die sachliche und die emotionale Ebene auseinander halten können. Solche Frauen schätze ich sehr.
Frauen unter einander können sehr solidarisch und hilfreich sein - so lange sich alle in einer ähnlichen Situation befinden oder gegen denselben "Außenfeind" (das können auch Situationen oder Umstände sein) kämpfen.
Manche Frauen sind allerdings sehr schlechte (und untergriffige) Konkurrentinnen im Beruf, weil sie normale Konkurrenz und private Beziehungen zu wenig trennen. Männer können das besser, für sie ist der Erfolg anderer ein Ansporn, es selbst besser zu machen. Sie fühlen sich dadurch viel weniger persönlich angegriffen als Frauen.





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