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  1. Inaktiver User

    Würdet ihr rückblickend eure Freundschaften genau so gestalten?

    Hallo,

    mich beschäftigt oft die Frage, ob ich mich mit dem Wissen und den Erfahrungen von 4 Jahrzehnten Freundschaft wieder genau so verhalten würde wie in jüngeren Jahren oder nicht.
    Ich muß dazu sagen, daß ich immer sehr "freundschaftslastig" war. Meine Freundinnen waren für mich in der Schul- und Studienzeit und auch noch in den ersten Jahren danach der Mittelpunkt meines sozialen Lebens.
    Ein früherer Freund sagte einmal halb im Spaß, er gehe davon aus, daß er seine Sachen packen könnte, sollte ich mich jemals zwischen der Beziehung und z.B. meiner besten Freundin entscheiden müssen.
    Und damals hatte er vielleicht sogar recht. Meine Freundschaften waren mein ein und alles.
    Ich kann mich rückblickend nicht beklagen, ich habe immer leicht Freundschaften geschlossen und zu der Zeit, zu der sie sehr eng waren, waren es immer gute Freundschaften.
    Jetzt schaue ich mich um und stelle fest, daß entgegen meinen idealistischen Hoffnungen, keine dieser Freundschaften "für immer" war.
    Ich möchte das jetzt keinesfalls als Schuldzuweisung verstanden wissen, es ist einfach nur meine Realität und für mich eine Tatsache.
    Man hat sich eben doch auseinandergelebt und Veränderungen der Lebensumstände (Umzüge, Kinder etc) haben meine Freundschaften zu anderen Frauen in einer Weise beeinflusst, die ich nie für möglich gehalten hätte. Vor 20 Jahren wäre ich überzeugt gewesen, daß die Freundschaften es aushalten, daß sie trotz kleiner und größerer Unterschiede in der Lebensführung bestehen bleiben.

    Leider war das bei mir nicht der Fall. Sicher habe ich noch Freundinnen aus der Studienzeit z.B, aber die allermeisten Freundschaften haben sich sehr verändert und an Tiefe verloren.

    Mir scheint es so, als wäre das bis zu einem gewissen Grad normal.

    Wenn ich mein Freundschafts-Leben nocheinmal leben könnte, würde ich wahrscheinlich nicht mehr so viel Energie in Freundschaften stecken, weniger investieren und mir früher klarmachen, daß meine Freundin X mich für eine gewisse Zeit begleiten wird (und ich sie!), aber daß im Angesicht von sich trennenden Wegen die Freundschaft so wie sie ist keinen Bestand haben wird.
    Vermutlich würde ich mich mehr auf mich konzentrieren und Zeit und Energie verstärkt in meine eigene (akademische, berufliche, persönliche) Weiterentwicklung fliessen lassen.

    Ich würde Freundschaften schätzen, aber ihnen einen anderen Stellenwert in Leben geben.

    Wie seht ihr das?

    Haben eure Erfahrungen über die Jahre eure Einstellung zu euren Freundschaften geändert?

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    AW: Würdet ihr rückblickend eure Freundschaften genau so gestalten?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wie seht ihr das?

    Haben eure Erfahrungen über die Jahre eure Einstellung zu euren Freundschaften geändert?
    Ja.

    In der Schulzeit hatte ich eine beste Freundin, an die ich mich sehr geklammert hatte. Ich war ziemlich eifersüchtig wenn "Gefahr" bestand, dass mir jemand sie wegnahm (so klar sehe ich das aber erst heute- und nein, ich hatte keine homoerotischen Gefühle für sie)... wir haben uns oft gestritten, die die Szenen schäme ich mich heute.

    Ich würde also schon früh in meiner Schulzeit anfangen, nicht mehr nur eine beste Freundin zu haben. Man wird gegenseitig so abhängig und tut sich nicht immer gut. Bevor ich sie traf, hatte ich kaum Probleme auf andere zuzugehen, aber danach waren wir nur noch ein Zweierteam (gemeinsam einsam sozusagen )

    Dann kamen die Studienkollegen. Gut, da war ich nicht mehr auf einen fixiert, würde mich aber heute auch nicht mehr so "ran klammern". Während des Studiums viel eine Banalität vor und ich wurde daraufhin von der Gruppe geschnitten. Das verletzt mich manchmal heute noch.

    Was ich daraus lerne: ich versuche meine Freunde nicht mehr als meine "Ersatzfamilie" anzusehen. Stellenweise waren mir meine Freunde wichtiger als mein Partner, das würde mir heute auch nicht mehr passieren. Ich versuche wenig Erwartungen an Freundschaften zu haben, um weniger entäuscht zu werden.

    Trotz allem hänge ich noch sehr an manchen Freundinnen und träume davon, dass wir "von der Wiege bis zur Bahre" zusammen alt werden.
    Geändert von _clementine_ (30.11.2011 um 17:08 Uhr)
    Die Bricom bildet mich immer noch - formerly known as marimekko


    _clementine_
    fruchtig süß & kernarm

  3. Moderation

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    AW: Würdet ihr rückblickend eure Freundschaften genau so gestalten?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Haben eure Erfahrungen über die Jahre eure Einstellung zu euren Freundschaften geändert?
    Wenn ich eine Sache zweifelsfrei richtig gemacht habe im Leben (und ich denke, ich habe möglicherweise auch mehr als eine richtig gemacht) dann sind das meine Freundschaften. Da würde ich überhaupt nichts ändern, außer vielleicht, daß ich mir ein bißchen Unglück erspart hätte, wenn ich schon mit 14 (und nicht erst mit 16) realisiert hätte, daß meine Freunde auch nur Teenager sind -- aber das ist, von heute aus gesehen, ziemlich irrelevant.

    Ich gehe nie davon aus, daß etwas "für immer" ist. Unter den zehn Leuten, mit denen ich mit zehn Jahren gut Freund war, steht mir heute nur noch eine nahe, und mit einer zweiten schreibe ich mir gelegentlich Karten. Wichtig ist, daß es *jetzt* ist, und daß es jetzt so gut wie möglich ist. Und so kommt ein jetzt zum anderen, und irgendwann feiert man mit den ein oder zwei Leuten, mit denen man sich erhalten geblieben ist, eben Dreißigjähriges.

    Ich versuche auch nicht, Verlorenes wiederzubekommen. Das ganze "finde alte Freunde wieder" im Internet erscheint mir ein wenig untot. Wenn ich die Freundschaft nicht erhalten habe, oder wenn alles, was ich getan habe, um sie zu erhalten, nicht gereicht hat, dann war wohl nicht mehr genug Substanz da, was soll man da nach zwanzig Jahren wiederbeleben. (Ich gehe auch nicht zu Klassentreffen...)

    Selbst ganz zynisch betrachtet, ist der Aufwand, den ich im Laufe meines Lebens in meine Freundschaften gesteckt habe, eine exzellente Investition gewesen. All das, was ich "hätte" tun können anstatt mit Freunden Rotwein zu trinken und über Kunst, Ethik und Gott und die Welt zu diskutieren, ist reiner Konjunktiv II. Dafür und für 2 Euro krieg ich eine Tasse Kaffee. Mit der praktischen, intellektuellen und moralische Unterstützung, die ich von meinen Freunden bekommen habe, kann kein Konjunktiv mithalten.
    Geändert von wildwusel (30.11.2011 um 16:33 Uhr)

  4. Moderation

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    AW: Würdet ihr rückblickend eure Freundschaften genau so gestalten?

    Interessante Frage.

    Ja, ich würde etwas anders machen, aber das geht jetzt in eine ganz andere Richtung als es bisher angesprochen wurde. Mit den meisten Freundschaften in meinem Leben bin ich sehr gut gefahren, ich habe ein paar schon jahrzehntelange sehr enge Freundschaften und es gab auch diese "lebensabschnittsbegleitenden", wo man nach einiger Zeit festgestellt hat, dass es nicht mehr passt.

    Was ich aber in jüngeren Jahren falsch gemacht habe, ist, dass ich zweimal im Leben mit sehr engen Freunden viel zu streng war und aus heutiger Sicht leichtfertig die Freundschaft beendet habe. Ich glaube, dass ich damals noch unterschätzt habe, wie wertvoll enge und gute Freunde sind. Und ja, in beiden Fällen ging es um einen Mann - bei dem einen weiß ich kaum noch, wie der eigentlich hieß. Und deswegen habe ich eine Freundschaft weggeworfen......
    Islabonita

    Moderation im Freundschaftsforum, Umgangsformen, Familiensache, Mietforum und in Rund um die Bewerbung - ansonsten normale Userin

  5. Inaktiver User

    AW: Würdet ihr rückblickend eure Freundschaften genau so gestalten?

    Zitat Zitat von _clementine_ Beitrag anzeigen
    Was ich daraus lerne: ich versuche meine Freunde nicht mehr als meine "Ersatzfamilie" anzusehen. Stellenweise waren mir meine Freunde wichtiger als mein Partner, das würde mir heute auch nicht mehr passieren.
    Das trifft meine Ansicht recht genau. Ich glaube nicht, daß Freunde wirklich auf Dauer eine Ersatzfamilie sein können. Diese Erwartung an Freundschaften zu haben, überfrachtet sie meiner Meinung nach und legt die Messlatte so hoch, daß sie für viele nicht mehr erreichbar ist.

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Ich versuche auch nicht, Verlorenes wiederzubekommen. Das ganze "finde alte Freunde wieder" im Internet erscheint mir ein wenig untot. Wenn ich die Freundschaft nicht erhalten habe, oder wenn alles, was ich getan habe, um sie zu erhalten, nicht gereicht hat, dann war wohl nicht mehr genug Substanz da, was soll man da nach zwanzig Jahren wiederbeleben. (Ich gehe auch nicht zu Klassentreffen...)
    Ja, ich habe angesichts der Auffindbarkeit alter Freunde in sozialen Netzwerken auch manchmal ein ungutes Gefühl. Manchmal ist es besser, eine Freundschaft "einen natürlichen Tod" sterben zu lassen, durch das Verknüpftsein in den Netzwerken entsteht gerade bei ehemals engen Freundschaften oft eine Pseudo-Vertrautheit und die Freundschaft wird vorgeblich aufrecht erhalten, obwohl es besser wäre, Nägel mit Köpfen zu machen und einen Schlussstrich zu ziehen, der beiden Seiten bewusst ist.

  6. Inaktiver User

    AW: Würdet ihr rückblickend eure Freundschaften genau so gestalten?

    Seltsam, ich habe mir nie die Frage gestellt, ob ich heutige Freundschaften anders führen würde als damals. Aus einem einfachen Grund: damals waren sie für mich richtig. Und auch heute sind sie für mich richtig. Freundschaften sind dynamisch, sie beinhalten individuelle Entwicklungen, die es zu akzeptieren gilt. Sie sind kein starres Möbel, das man sich anschafft, sondern bewegliche Individuen. Ein Mensch wurde zu meinem Freund, weil er mich in vielerlei Hinsicht begeistert und bereichert. Ich gestehe ihm seine Veränderungen zu, so wie ich von ihm wünsche, dass auch ich mich an seiner Seite verändern darf; und trotz allem auf in zählen darf. Ein Freund ist kein Besitztum, er ist ein Lebensbegleiter. Meine längsten Freundschaften dauern nunmehr 40 Jahre; egal ob sie geheiratet haben, Kinder haben, Berufe, die ich nicht verstehe, ausüben usw.
    Ich habe auch Freundschaften gekündigt, wenn ich gemerkt habe, dass sie lediglich auf Gewohnheiten basieren. So nach dem Motto 'man kennt sich halt schon lange'. Das genügt mir nicht. Freunde sind und waren schon immer eine Bereicherung in meinem Leben, keine Zwangsinstitutionen.

  7. Moderation

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    AW: Würdet ihr rückblickend eure Freundschaften genau so gestalten?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das trifft meine Ansicht recht genau. Ich glaube nicht, daß Freunde wirklich auf Dauer eine Ersatzfamilie sein können. Diese Erwartung an Freundschaften zu haben, überfrachtet sie meiner Meinung nach und legt die Messlatte so hoch, daß sie für viele nicht mehr erreichbar ist.
    Meine Erfahrung ist, daß Freunde genauso beständig sind wie Partner (die auch unter, manche gehen, manche bleiben, fallen), nur es gibt eben mehr davon, so daß sich das Gehen und Bleiben besser ausbalanciert und das Drama nie solche Höhen (oder eher Tiefen) erreicht.

    Und Freunde sind für dich da, wenn die Familie findet, du seist an allem Unglück der letzten Generationen schuld und dich vor die Tür setzt, oder der Partner droht, deinen Wellensittich zu braten.

    Ich lege die Meßlatte hoch und unterm Strich bin ich damit sehr gut weggekommen.



    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    obwohl es besser wäre, Nägel mit Köpfen zu machen und einen Schlussstrich zu ziehen, der beiden Seiten bewusst ist.
    Ich ziehe im allgemeinen keine Schlußstriche, sondern lasse lediglich der Vergänglichkeit allen Irdischens ihren Lauf, indem ich weniger Arbeit in eine Freundschaft stecke als nötig wäre, sie zu erhalten. Manchmal erhält sie sich trotzdem, weil man zwar getrennte Wege geht, aber unheimlich gut zueinander paßt. Meistens nicht.

  8. User Info Menu

    AW: Würdet ihr rückblickend eure Freundschaften genau so gestalten?

    Mein größter Fehler war, dass ich mich zu sehr an Freunde geklammert habe, sie für mich Familienersatz waren. Eine, im Nachhinein betrachtet, absolut ungesunde Abhängigkeit. Das war mir nicht so bewußt, weil ich schon zur Treue und Beständigkeit in Beziehungen neige.

    Heute haben sich die allerallermeisten der alten Freundschaften "aufgelöst". Teils durch Wegzug, Veränderung der Lebensumstände. Ach ja, gekündigt wurde mir eine lange Freundschaft auch. Das halte ich nach wie vor für pillepalle. Die Freundschaft war eh am Erkalten. Das haben auch beide Seiten gemerkt. Ich denke, da muss man nicht explizit beenden, sondern es verläuft sich eben.

    Im Nachhinein würde ich mehr auf Familie bauen und immer damit rechnen, dass nichts für die Ewigkeit ist. Ich bezweifle, dass es "Freunde fürs Leben" gibt. Vielleicht schon, aber sehr selten.

    Ansonsten finde ich es zunehmend schwerer, je älter ich werde, neue Freundschaften zu schließen. Ich bin nach wie vor offen, sehe aber auch, dass alle den Zettel voll haben, dass natürlich mit der Zeit Eigenarten entwickelt wurden und mit dem Alter wird man nicht zwangsläufig toleranter.

    Ich würde sagen: genießen, was man hat. Ehrlich sein, nicht nur nehmen, sondern auch geben und damit rechnen, dass es sich eines Tages doch auseinanderläuft.

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    AW: Würdet ihr rückblickend eure Freundschaften genau so gestalten?

    Meine Freundschaften würde ich wieder genauso gestalten.
    Wenn ich nochmal von vorne anfangen dürfte oder wiedergeboren werde, würde ich mir für mich wünschen, dass ich ein wenig reifer wäre und eher merken würde, wann eine Freundschaft sich totgelaufen hat, oder nur eine Bekanntschaft ist.

    An Freundschaften für ein Leben glaube ich. ich habe zwei solche Freuninnen. Die eine lebt ein komplett anderes leben als ich, aber da ist irgendwas, was uns verbindet, sie denkt wie ich, sie versteht mich. allerdings mag sie meinen mann nicht, aber trotzdem ist sie meine beste Freundin

    Mit einer weiteren Freundin fürs leben hatte ich lange Teit Funkstille, wir sind uns gegenseitig auf den nerv gegangenich habe oft an sie gedacht, mich aber nicht so richtig getraut.
    Sie hat vor zwei Jahren den Anfang gemacht, es ist, als ob es diese sendepause nicht gegeben hat. Wir haben sie aber thematisiert und uns darüber ausgesprochen.

    Sonst funktioniert das Aufwärmen von alten Freundschaften bei mir auch nicht. Ein guter Freund von früher tauchte wieder auf, das war richtig aufregend, der kontakt war über seine ehe, Haus, Kinder etc eingeschlafen.So richtig hatten wir uns nach 15 Jahren nicht mehr zu sagen.....

  10. User Info Menu

    AW: Würdet ihr rückblickend eure Freundschaften genau so gestalten?

    Hallo zusammen,

    ob ich was anders machen würde in Sachen Freundschaft? Hm, schwierig zu sagen. Manches sehe ich vielleicht heute anders, weiß aber sehr wohl, dass ich vor fünfundzuwanzig oder dreißig Jahren nicht imstande gewesen wäre, anders zu handeln. Da fehlte mir einfach die Reife und das nötige Selbstbewusstsein.

    Rückblickend kann ich aber sagen, dass ich glaube, nicht allzu viel falsch gemacht zu haben. Ich habe Freundinnen, die ich praktisch schon mein Leben lang kenne, wo der Kontakt aber eher sporadisch, dafür dann aber gleich wieder sehr vertraut hast. Meine beste Freundin kenne ich seit der Grundschule, angefreundet haben wir uns aber erst mit 17. Sie ist schon in gewisser Weise auch eine Art Schwesterersatz, einfach weil wir so viele gemeinsame Kindheitserinnerungen haben. Eine weitere enge Freundschaft hält nun auch schon fünfzehn Jahre, obwohl wir die meiste Zeit eine Fernbeziehung geführt haben. Die letzte engere Freundschaft, die ich geschlossen habe, hält jetzt auch schon fünf Jahre. Andere Freundinnen kamen und gingen. Mal blieben sie länger, mal kürzer. Es gab kurze, intensive Freundschaften und längere, die nie so richtig eng wurden. Also im Grunde die ganze Bandbreite.

    An das Wiederaufleben von Freundschaften glaube ich auch eher nicht. Ich bin da meist eher zurückhaltend und stelle fest, dass auch die kontaktaufnehmende Seite meist recht halbherzig bei der Sache ist.

    Ich könnte auch nicht sagen, dass ich in eine Freundschaft schon mal zu viel investiert habe. Ich investiere eigentlich immer so viel, wie mir die Person gerade wert ist. Und dann ist das auch stimmig in dem Moment. Wenn die Freundschaft dann irgendwann endet, dann endet ja auch der Invest.

    Ich erwarte auch nicht, dass Freunde Familienersatz werden. Aber ich glaube, dass sie es werden können. Manchmal für kurze Zeit, manchmal für lange. Familie deckt ja auch nicht immer alles ab, und manche Familienmitglieder können einem auch nicht das geben, was man gerade braucht. Ich würde da keine klare Trennung zwischen Familie und Freunden machen.

    Gruß,

    Malina
    Du hast mein Klagen in Tanzen verwandelt. (Psalm 30)

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