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  1. Inaktiver User

    Stirnrunzeln Kommentar zu seinem Skript dauerte sehr lange. Er meldet sich nicht mehr.

    Ein guter und langjähriger Freund von mir schickte mir im Oktober eine Rohfassung seines Romans und bat mich um einen Kommentar. Ich las die Seiten und schickte nach drei Wochen eine einseitige Fassung meines ersten Eindrucks. Zu Weihnachten schrieb ich eine Karte und fragte, warum ich von ihm nichts mehr höre. Antwort per Mail: Ich dachte, da kommt noch was zu meinem Roman. Oha, dachte ich, der ist wohl sauer. Ich erläuterte, warum ich noch Zeit brauche und dann habe ich nichts mehr gehört! Ende Februar schrieb ich dann noch eine Mail, bat nochmals um Entschuldigung für die späte Bearbeitung und kündigte die baldige Zusendung seines Manuskripts an, im März schickte ich es zurück mit ausführlichen Randnotizen und einem immerhin fünfseitig getippten Kommentar. Zu dem Zeitpunkt dachte ich schon, es sei etwas Schlimmes passiert und ich fing an mir Sorgen zu machen, weil ich im Februar Geburtstag hatte und er mir zum ersten Mal seit wir uns kennen nicht telefonisch gratuliert hatte.
    Ein paar Tage nach Abschicken des Pakets (das gute Stück hatte immerhin 400 Seiten) erhielt ich eine Mail von ihm mit einem (!) Dankessatz.

    Mittlerweile sind einige Wochen vergangen, aber ich bin immer noch entsetzt darüber, dass er mir deswegen die Freundschaft gekündigt hat. Ich weiß ja, dass ich sehr lange gebraucht habe, aber ich habe mich auch mehrfach dafür entschuldigt und ihm die Gründe genannt. Zu guter Letzt hat er ja seine Rezension erhalten und die habe ich verdammt gründlich gemacht, also da kann er sich wahrlich nicht beschweren. (Es gab übrigens nie ein Zeitlimit, er selbst schrieb am Anfang, es sei nicht eilig.)

    Meine Frage an euch: Könnt ihr seine Position nachvollziehen? Würdet ihr unter diesen Umständen auch eine Freundschaft abbrechen?

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    AW: Kommentar zu seinem Skript dauerte sehr lange. Er meldet sich nicht mehr.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Meine Frage an euch: Könnt ihr seine Position nachvollziehen? Würdet ihr unter diesen Umständen auch eine Freundschaft abbrechen?
    Um Deine Fragen zu beantworten: Ja, seine Reaktion kann ich sehr gut nachvollziehen. Deine zweite Frage ist sehr schwierig zu beantworten. Vielleicht solltest Du es nicht als ein Abbrechen werten - sondern als ein "Neu Definieren".

    Ich vermute, dass seine Reaktion sehr viel auf Enttäuschung, Geringschätzung seiner Person gegenüber etc. zurück zu führen ist. Du kennst Deinen Freund - im Gegensatz zu uns! Drehe den Spieß doch einfach mal um: Du schreibst einen Roman. Bittest einen guten Freund darum, diesen zu lesen und zu kommentieren. Nach knapp fünf Monaten erhälst Du das gewünschte Feedback! Und, wie würdest Du Dich fühlen??

    Ganz ehrlich - welcher Mensch wünscht sich nicht von einem Freund, dass dieser die Zeilen förmlich verschlingt und somit total schnell mit dem lesen fertig ist? Schriftliche Abfassung deinerseits hin oder her ( Du schriebst etwas von Gründen, warum es noch dauert?) - die kann auch grob telefonisch erfolgen, oder? Ach ja, was ich auch immer total Schade finde bei vielen Schreiberlingen: Einer schreibt ne Karte, der andere antwortet per Mail???? Wo bleibt der persönliche Kontakt? Vor allem der regelmäßig wöchentliche oder zumindest monatliche?

    Viele Grüße
    Halikarnassos

  3. Moderation

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    AW: Kommentar zu seinem Skript dauerte sehr lange. Er meldet sich nicht mehr.

    Sehr schwer zu überblicken. Bist du sicher, daß sein Verhalten etwas mit dem Manuskript zu tun hat, und nicht damit, daß er wegen irgendwas verpeilt ist oder keine Zeit hat? Falls es mit dem Manuskript zu tun hat, wie sicher bist du, daß der Knackpunkt der Zeitaspekt ist, und keine, sagen wir, "künstlerischen Differenzen"?

    Klar, man sitzt wie auf Kohlen wenn man jemand was zum Lesen gegeben hat. Aber dann fragt man normalerweise auch nach und setzt die Kommunikation fort, reagiert auf Kritik, bedankt sich für Lob, fragt nach bei Sachen, wo man das Gefühl hat, nicht verstanden worden zu sein.

    Nach meinen Erfahrungen ist die Wahrscheinlichkeit hoch das, wenn er schmollt, es wegen der ersten Seite von dir ist, wo nicht das drinstand, was er über seinen Roman gerne gehört hätte.

    Eine andere Möglichkeit ist das Versagen der Geschenkökonomie: Vielleicht hat er das Gefühl, dir mit dem Roman-zu-lesen-geben etwas gutes zu tun, und du hast nicht wie erwartet reagiert, und jetzt hast du das Gefühl, ihm mit deinem Betalesen etwas gutes getan zu haben, und er reagiert nicht wie erwartet.

    So oder so würde ich mal versuchen, über die Kunst wegzukommen und mehr das Melden-oder-nicht anzugehen. Zum Beispiel, indem ich mal anrufe.

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    smile AW: Kommentar zu seinem Skript dauerte sehr lange. Er meldet sich nicht mehr.

    Genau! Rufe ihn an. Was sollen die Mutmaßungen, das bringt euch doch beide nicht weiter. "Ich hab das Gefühl, du bist sauer...bist mir wichtig...was kann ich tun...blabla..." - man muss sprechen, um Konflikte zu beseitigen. Nicht schreiben.

    5 Monate wären mir mit der schönsten Begründung zu lang. Allerdings hätte ich mich zwischendrin telefonisch gemeldet und nachgefragt. Vermutlich ist er beleidigt, weil du ihn unwissentlich gedemütigt hast und ihm das Gefühl "du bist unwichtig" gegeben hast.

    Künstler müssen gepampert werden!
    The original Karla
    est. 2006


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    AW: Kommentar zu seinem Skript dauerte sehr lange. Er meldet sich nicht mehr.

    Hei,
    ich glaube, dass ihr gefühlsmäßig in letzter Zeit einfach auf ganz unterschiedlichen "Wellen" schwimmt.
    Ich kann mir auch vorstellen, dass es für ihn etwas ganz Großes war, dir das Manuskript zuzuschicken und er dann täglich auf eine Reaktion von dir gewartet hat. Da können drei Wochen schon mal lang sein. Und wenn dann noch etwas kommt, was für ihn als "zu wenig" und nicht den Erwartungen entsprechend aussieht, dann ist er noch mehr gefrustet.
    So entwickelt sich das dann weiter, Weihnachten war dann ein kurzer KOntakt und die Zusendung deiner Rezension war aus seiner Sicht dann wohl viel zu spät.

    ANdererseits kann ich auch dein EMpfinden sehr gut nachfühlen. Für dich war der Roman nicht so etwas Riesiges für den Freund und da können eben leicht mal 3 Wochen ins Land gehen, bis man sich hinsetzt und etwas durchliest. Du hast dich ja auch bemüht und etwas geschrieben. Dann hast du an Weihnachten nochmals eine Erklärung abgegeben und im Februar hast du dich nochmals erklärt. Zudem hast du die Rezension jetzt auch fertiggestellt. Das fände ich gefühlsmäßig auch ausreichend für solch eine Anfrage.

    Aber es ist eben oft so, dass man gefühlsmäßig völlig auseinandeliegen kann, was das Beantworten und die Reaktion auf etwas innerhalb einer Freundschaft betrifft. Ich habe es auch schon erlebt, dass ich z. Bsp eine Mail oder einen Brief geschrieben habe , die oder der mir sehr viel bedeutet hat. Und ich habe auch erwartet, dass der EMpfänger da sicherlich ganz schnell darauf reagieren würde. Aber es kam wochen- oder monatelang nichts. Da war ich dann schon enttäuscht. Dennoch war es keine Ablehnung meinerseits, der andere hatte momentan nur ein ganz anderes Zeitgefühl. Das Umgekehrte habe ich aber auch schon oft erlebt.

    Es ist einfach schwierig, da zusammen zu kommen. Momentan passt es wohl einfach nicht so ganz. Anrufen bzw. direkt kommunizieren kann sicherlich sehr hilfreich sein. Es kann aber auch sein, dass er nun wirklich gekräknt ist, und du eine Abfuhr bekommst. Das musst du für dich entscheiden, wie viel du in die SItuation nun reininvestieren willst und wie wichtig es dir ist, jetzt eine Klärung herbeizuführen. Manchmal hilft es auch, etwas Zeit ins Land gehen zu lassen und danach wieder neu anzuknüpfen.

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    smile AW: Kommentar zu seinem Skript dauerte sehr lange. Er meldet sich nicht mehr.

    Stimmt genau, ein unterschiedliches Zeit- und Wichtigkeitserleben. Eigentlich muss man sich doch fragen: Was will ich? Will ich recht haben? Oder einen Freund/eine Freundin? Meine Güte - Mißverständnisse sind doch kein Grund, gleich alles hinzuschmeißen! Heutzutage tun sich die Leute aber auch verdammt schwer, mal kleine Brötchen zu backen für einen Moment, um einen lieben Menschen zurückzugewinnen. Versteh ich nicht.
    The original Karla
    est. 2006


  7. Inaktiver User

    AW: Kommentar zu seinem Skript dauerte sehr lange. Er meldet sich nicht mehr.

    Zitat Zitat von halikarnassos Beitrag anzeigen
    Ich vermute, dass seine Reaktion sehr viel auf Enttäuschung, Geringschätzung seiner Person gegenüber etc. zurück zu führen ist. Du kennst Deinen Freund - im Gegensatz zu uns! Drehe den Spieß doch einfach mal um: Du schreibst einen Roman. Bittest einen guten Freund darum, diesen zu lesen und zu kommentieren. Nach knapp fünf Monaten erhälst Du das gewünschte Feedback! Und, wie würdest Du Dich fühlen??
    Mies natürlich und das tut mir auch unendlich leid, ich habe mich auch mehrfach dafür entschuldigt. Aber: Das erste Feedback erhielt er nach drei Wochen und die brauchte ich, um 400 Seiten gründlich zu lesen und einen vernünftigen Kommentar zu verfassen, schließlich bin ich Vollzeit berufstätig.

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Klar, man sitzt wie auf Kohlen wenn man jemand was zum Lesen gegeben hat. Aber dann fragt man normalerweise auch nach und setzt die Kommunikation fort, reagiert auf Kritik, bedankt sich für Lob, fragt nach bei Sachen, wo man das Gefühl hat, nicht verstanden worden zu sein.
    Eben! Aber zu meiner Kurzfassung kam überhaupt nichts! Keine Reaktion! Auf Nachfrage hin nur ein "Ich dachte, da kommt noch was." Das fand ich damals sehr merkwürdig und dachte, er sei sauer, weil ich noch keine detaillierte Langfassung zusammen mit seinem Roman zurückgesandt hatte, aber das war zeitlich einfach nicht machbar.

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Nach meinen Erfahrungen ist die Wahrscheinlichkeit hoch das, wenn er schmollt, es wegen der ersten Seite von dir ist, wo nicht das drinstand, was er über seinen Roman gerne gehört hätte.
    Au weia, Wildwusel! Damit triffst du vielleicht genau ins Schwarze. Mir hat der Roman gefallen, aber er hat durchaus seine Schwachpunkte und die habe ich auch klar benannt. Falls er Lobeshymnen erwartet hat, wurde er sicher enttäuscht.

    Zitat Zitat von Karla48 Beitrag anzeigen
    Genau! Rufe ihn an. Was sollen die Mutmaßungen, das bringt euch doch beide nicht weiter. "Ich hab das Gefühl, du bist sauer...bist mir wichtig...was kann ich tun...blabla..." - man muss sprechen, um Konflikte zu beseitigen. Nicht schreiben.
    Oh, wie gern würde ich anrufen, ich hätte mich auch über den Roman gern telefonisch unterhalten, nur: Er hasst es zu telefonieren, das war schon immer so, deshalb kommunizieren wir auf seinen Wunsch hin per Mail. Anrufe gibt es nur zu besonderen Anlässen, z.B. Geburtstagen, ich hatte ja gehofft, er würde mich dann wie immer anrufen und wir hätten die Möglichkeit, Dinge zu klären, aber er tat es in diesem Jahr nicht. Er geht auch nie ans Telefon, lässt immer den AB angehen, deshalb hat es auch keinen Sinn, ihn anzurufen. (Wir sehen uns nur selten, weil wir weit voneinander entfernt wohnen, dennoch war der Mailkontakt immer sehr intensiv.) Ich könnte also nur eine Mail schreiben, aber ob das Sinn hat?

    Zitat Zitat von Lillien Beitrag anzeigen
    Es ist einfach schwierig, da zusammen zu kommen. Momentan passt es wohl einfach nicht so ganz. Anrufen bzw. direkt kommunizieren kann sicherlich sehr hilfreich sein. Es kann aber auch sein, dass er nun wirklich gekräknt ist, und du eine Abfuhr bekommst.
    So schätze ich die Sache aufgrund seines Verhaltens ein, denn so eine Sendepause von ihm gab es noch nie. Was würdet ihr jetzt tun? Erst einmal warten und dann noch eine Mail verfassen? Jetzt sofort den Austausch suchen? Und was sollte ich überhaupt schreiben, entschuldigt habe ich mich mehrfach, aber das hat ihm wohl nicht gereicht.

    Zitat Zitat von Karla48 Beitrag anzeigen
    Künstler müssen gepampert werden!
    Da habe ich wohl auf ganzer Linie versagt.
    Geändert von Inaktiver User (04.06.2011 um 18:43 Uhr)

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    smile AW: Kommentar zu seinem Skript dauerte sehr lange. Er meldet sich nicht mehr.

    "Versagt" - ach was, das ist ein viel zu großes Wort! Mißverständnisse zwischen Menschen sind normal und passieren nur dort nicht, wo geschwiegen wird.

    Ach so, er telefoniert nicht gerne. Dann quassel ihm was charmantes auf den AB, schlag ich vor. Das ist auf jeden Fall schonmal mehr "Nähe" als dieses elendige Gemaile. Plus ein ganz normaler Brief, ich glaube, so würde ich es machen. Wenn ich ihn denn "behalten" wollte.

    Wenn er tatsächlich mit deiner Kritik nicht umgehen kann, dann war es ja wohl das letzte Mal, dass du was zu seinen Pamphleten gesagt hast. Klingt ja nicht sehr professionell, erst sollst du kommentieren, dann passt der Tenor nicht. Weiß er überhaupt, was es kostet, so ein "lies doch mal gegen" professionell arbeiten zu lassen? Du hast ihm doch ein großes Geschenk gemacht! Was ich übrigens keinem Freund zumuten würde, der so wenig Freizeit hat wie du, da würde ich mir gleich jemand anders suchen.
    The original Karla
    est. 2006


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    AW: Kommentar zu seinem Skript dauerte sehr lange. Er meldet sich nicht mehr.

    Welche Absprachen gab es denn zwischen Euch vor der Übersendung des Manuskripts? Hattest Du ihm angeboten, es zu lesen und eine Meinung abzugeben? Oder hat er es Dir einfach zugesendet? Wusstest Du über den Umfang Bescheid?
    Ich finde, als vollzeit-Berufstätige ein 400-Seiten Werk zu lesen und zu kommentieren ist durchaus ein Entgegenkommen.
    War das Werk denn gut zu lesen??

  10. Moderation

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    AW: Kommentar zu seinem Skript dauerte sehr lange. Er meldet sich nicht mehr.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Au weia, Wildwusel! Damit triffst du vielleicht genau ins Schwarze. Mir hat der Roman gefallen, aber er hat durchaus seine Schwachpunkte und die habe ich auch klar benannt. Falls er Lobeshymnen erwartet hat, wurde er sicher enttäuscht.
    Das Verhältnis zwischen Kunst und Kritik im Amateurliteraturbetrieb ist ein Minenfeld. Ich mach' Gegenlesen nur noch für Leute, die wissen, worauf sie sich einlassen (weil sie meinen Kritikstil kennen), und mir vorher gesagt haben, was sie von mir erwarten. Ich stecke nicht viele Stunden Arbeit in etwas, das nicht gewünscht ist und nicht geschätzt wird. In der Zeit könnte ich selber was schreiben, an dem zumindest ich selber Spaß habe.

    Wenn mir jemand etwas ungefragt auf den Tisch knallt und nur "mal eine Meinung" haben will, und ich habe kein gutes Gefühl bei der Sache, gibt es da so ein paar Ausreden, die mir bisher gut gedient haben...

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Da habe ich wohl auf ganzer Linie versagt.
    Wenn das ein Problem zwischen Kunst und Kritik ist, kannst du dir vielleicht zumindest zugute halten, die Rolle des Kritikers gewissenhaft erfüllt und so der Kunst gedient zu haben. Also, nicht auf der ganzen Linie versagt.

    Trotzdem, doofe Situation.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    So schätze ich die Sache aufgrund seines Verhaltens ein, denn so eine Sendepause von ihm gab es noch nie. Was würdet ihr jetzt tun? Erst einmal warten und dann noch eine Mail verfassen? Jetzt sofort den Austausch suchen? Und was sollte ich überhaupt schreiben, entschuldigt habe ich mich mehrfach, aber das hat ihm wohl nicht gereicht.
    Überleg dir, wofür du dich entschuldigen mußt. Ist jetzt ein bißchen spät, aber trotzdem. M.E. nur dafür, ihm nicht frühzeitig eine gute Zeitabschätzung gegeben zu haben. Wie ich das verstehe, hat er dir nicht klar gesagt, was er von dir erwartet, also mußt du dich nicht dafür entschuldigen, es ihm gegeben zu haben.

    Ich würde auf eine Gelegenheit warten (oder eine arrangieren -- zu lange warten solltest du nicht) mit ihm mal wieder zu reden -- nicht über das Manuskript, sondern über irgendwas worüber ihr sonst auch immer redet. Oder ihn zu treffen um etwas zu machen, was ihr sonst auch immer macht. Das Manuskript würde ich überhaupt nicht mehr erwähnen. Wenn er darauf zurückkommt, frag ihn, was er als das Problem empfindet -- was er erwartet oder gerne gehabt hätte, was er findet, das schiefgelaufen ist -- ehe du wieder vorbeugend in eine defensive Position gehst.

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