Ich bin, hätte mir früher auch niemand sagen dürfendoch ein eher "wertkonser-
vativer" Mensch. Ich habe keine virtuellen Freunde, aber ich tausche mich mit "echten" Freunden u.
Bekannten gelegentlich per mail, Chat, skype usw. aus,da etliche auch im Ausland leben,auch aus der Familie. Plattformen wie facebook, wkw und was es sonst noch gibt, nutze ich nicht, außer
einer Communty für "junge Mütter"( bin eine reifere junge Mutter*g*). Von den Mit-Müttern dort sind mir jedoch einige ans Herz gewachsen und wir "Nordlichter" treffen uns im Mai hier bei mir mit unseren Babys.Es gibt, in einem russischen Märchen glaube ich, so einen Begriff, man müsse mit jemanden, den man "Freund" nennen will, mindestens 7 Scheffel Salz geteilt haben...das war damals, glaube ich, eine ganze Menge. Die beliebige Flüchtigkeit mit der man sich heutzuage "befreundet",ist nicht meins und wird das auch nicht werden.
Freundschaft ist, für mich jedenfalls, auch immer ein wenig Seelenverwandtschaft, das geht rein virtuell einfach nicht, meiner Meinung nach. Auch meinen Mann habe ich nicht virtuell kennen gelernt,
wir haben aber diese Möglichkeiten genutzt und tun diese heute teilweise noch, wenn wir getrennt sind, er z.B. einen Lehrgang besucht.....
Glückwünsche, Weihnachtsgrüße usw. verschicke ich grundsätzlich nur Hand geschrieben, oder gar nicht.Ab und an beglücke ich jedoch Freunde mit selbstgebastelten virtuellen Grußkarten, mit
meinen Sunnyboy als Titelbild ,oder irgendwelchen lustigen Motiven...sowas macht Spaß und man
kann sich auch ein wenig kreativ austoben![]()
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Ergebnis 11 bis 12 von 12
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31.01.2011, 21:51Inaktiver User
AW: Freundschaften im virtuellen Zeitalter
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31.01.2011, 23:12
AW: Freundschaften im virtuellen Zeitalter
Danke Superkeks für deine schnelle Reaktion!
In einem muss ich dir aber widersprechen: Man kann auch virtuelle Freundschaften aufbauen und erhalten! Ich bin nun fast 10 Jahre hier in der Bri-Com. Und gleich im ersten Jahr habe ich Kontakte angeknüpft, die sich zu wirklichen Freundschaften ausgewachsen haben.
Eine der Freundinnen kenne ich nur von ausgetauschten Bildern her und von seltenen Telefonaten (ich bin eher ein Schreibmensch, nicht so der Telefon-Typ). Und trotzdem begleiten wir seit fast 10 Jahren unser Leben gegenseitig, durch Höhen und Tiefen, mit Zuspruch, Zulesen, eben allem, was zu einer Freundschaft im realen Leben auch gehört.
Die andere Freundin habe ich auf Einladung im ersten Jahr besucht, sie wohnte damals in Texas und ich, wie immer noch, in Frankreich. Nachdem sie in Deutschland zurück waren, erfolgten auch mehrere Gegenbesuche mit ihrem Lebensgefährten hier bei uns. Aber der Großteil der Kommunikation findet ebenfalls per Mail und gelegentlichen Telefonaten statt.
Dazu muss ich allerdings auch sagen, dass Mail nicht gleich Mail ist, sondern unsere eher vergleichbar mit den früheren Brieffreundschaften, nur halt mit moderneren Mitteln.Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen.
Chinesisches Sprichwort
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doch ein eher "wertkonser-
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