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    englische Gastkinder

    Moin Leute!

    Mein großer Sohn bräuchte dringend einen Englischsprachkurs. Leider fehlen uns dazu zur Zeit etwas die finanziellen Mittel.

    Daher bin ich auf die Idee gekommen, evtl. ein englisches Gastkind aufzunehmen.

    Mein Jüngster quatsch sowieso für sein Leben gerne auf Englisch und der Große könnte dann üben.

    Vielleicht kann man sogar die marode Haushaltkasse damit etwas aufbessern.

    Macht bestimmt auch Spaß, so einem Kind hier die Gegend zu zeigen. Vielleicht entwickelt sich sogar eine Brieffreundschaft...

    Kurz: Wie packt man sowas an? Wo meldet man sich? Wer hat Erfahrungen? Ich dachte so an die Sommerferien.

    Eure

    Charly
    In einer Gesellschaft, in der oberste berufliche Qualifikation Durchsetzungsvermögen und wer die Steuer nicht bescheißt dämlich ist, brauch sich niemand über stehlende und prügelnde Kinder beschweren.

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    AW: englische Gastkinder

    Die meisten Schulen bieten Schüleraustauschprogramme an und sind heilfoh über freiwillige Gasteltern. Wende Dich also mal an die Schule Deiner Kinder. Oder hat Dein Wohnort eine englische Partnerstadt? Dann gibt's Infos über die nächsten Zusammenkünfte auf dem Rathaus.
    Ich bleibe auf dem Teppich meiner Möglichkeiten und hoffe, dass er fliegen kann.
    Ralf Hoburg

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    AW: englische Gastkinder

    Sollen die Gastkinder nicht deutsch sprechen? Das ist doch der Sinn der Sache. (wobei es bestimmt hilfreich ist, wenn die Gasteltern zur Not mal in der Gast-Muttersprache "aushelfen" können)
    Oder hattest Du gedacht: Du nimmst ein Kind auf - im Austausch geht Dein Kind nach England?

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    AW: englische Gastkinder

    So wie ich das kenne, sprechen die sowieso kein Deutsch - weil's zu schlecht ist, weil sie sich nicht trauen, weil sie denken, "Kriegt der Lehrer ja eh nicht mit wenn ich hier kein Deutsch spreche, wozu dann also die Mühe". Und in dem Alter sind die Deutschkenntnisse bei jungen Briten sicher eher "basic", sodass eh viel Englisch gesprochen wird.

    In unserer Stadt gibt es einen Amerika-Austausch, bei dem in einem Jahr die Deutschen ihre Sommerferien in einer Amerikanischen Familie verbringen, in anderen Jahr kommen dann 6 Wochen die Amerikaner nach DE. Das kostet nur den Flug.
    +
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    "Imperfection is beauty, madness is genius and it's better to be absolutely ridiculous than absolutely boring."


    Marilyn Monroe

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    AW: englische Gastkinder

    Zitat Zitat von heartbroken
    So wie ich das kenne, sprechen die sowieso kein Deutsch - weil's zu schlecht ist, weil sie sich nicht trauen, weil sie denken, "Kriegt der Lehrer ja eh nicht mit wenn ich hier kein Deutsch spreche, wozu dann also die Mühe". Und in dem Alter sind die Deutschkenntnisse bei jungen Briten sicher eher "basic", sodass eh viel Englisch gesprochen wird.

    Tut mir leid, aber was bringt einem denn dann der Austausch? Man macht doch einen Auslandsaufenthalt um die Sprache und die Kultur kennenzulernen und nicht um dann in der eigenen Muttersprache weiterzusprechen.
    Deshalb halte ich es auch für "sinnfrei" einen englisch-sprechenden Menschen hier auszunehmen, um selbst Englisch zu lernen. Dafür muss man dann schon selbst ins Ausland - hier will der Engländer/Amerikaner/etc. ja idR Deutsch lernen (zumindest alle Austauschschüler/-studenten, die ich kenne und bisher kennen gelernt habe).

    Möglichkeiten, um das Englisch auszubessern, ohne viel Geld zu bezahlen, sind zB Filme auf Englisch zu schauen und Bücher auf Englisch zu lesen - aber dafür braucht man zumindest schon die Grundkenntnisse.

    Achja! Viel Geld wirst du eher nicht damit machen können, dass du irgendeinen englischsprachigen Schüler aufnimmst - der Gedanke ist mir auch ehrlich gesagt etwas "zuwider", hier gehts schließlich um nen kulturellen Austausch und nicht um irgendein Geschäft.

    lg,
    Yoola

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    AW: englische Gastkinder

    Hallo Forum,

    naja ich dachte die Kinder werden sich sicher in beiden Sprachen verständigen. Das geht sicher hin und her, oder man zeigt auf was und jeder sagt wie das heißt. So ungefähr wie bei den türkischen Kindern im Kindergarten. Da hat dann jeder was davon.

    Austausch von der Klasse oder der Partnerstadt gibts leider nicht...

    Alles Liebe

    Charly
    In einer Gesellschaft, in der oberste berufliche Qualifikation Durchsetzungsvermögen und wer die Steuer nicht bescheißt dämlich ist, brauch sich niemand über stehlende und prügelnde Kinder beschweren.

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    AW: englische Gastkinder

    Also egal was für ein Thema man in der Bri anspricht, man wird angemeckert....
    Das ist langsam hier Volkssport..

    Ich hab ja nicht vor, das Kind hier 2 Wochen meine Kinder unterrichten zu lassen.
    Oder mit Fastfood zu füttern wie ich das damals in England erlebt habe. Ich habe vor, dem Kind hier die Gegend zu zeigen und wir essen vernünftig - das Kind also auch. Nicht nur Tritop und Schlabbertoast mit Erdnussbutter abseits vom Familienessen, was ich damals bei den ach so engagierten Austauscheltern in London bekommen habe....
    Platz haben wir auch, können also den damaligen Standard: 3 Sonnenliegen in einem ausgeräumten Kinderzimmer hochgradig toppen.
    Unterhalten hat sich damals übrigens kein Mensch mit uns.
    Ich behaupte einfach mal, dass ich das besser mache. Und dafür fände ich einen Zuschuss nur fair.
    Ich denke, Eltern fänden es besser, ein wenig zu zahlen und dann ist das Kind auch vernünftig untergebracht, in der Familie integriert, ißt gesund und sieht was von Deutschland, als das übliche Austauschabfertigungsprogramm.

    xxCharly
    In einer Gesellschaft, in der oberste berufliche Qualifikation Durchsetzungsvermögen und wer die Steuer nicht bescheißt dämlich ist, brauch sich niemand über stehlende und prügelnde Kinder beschweren.

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    AW: englische Gastkinder

    Zitat Zitat von heartbroken
    So wie ich das kenne, sprechen die sowieso kein Deutsch - weil's zu schlecht ist, weil sie sich nicht trauen, weil sie denken, "Kriegt der Lehrer ja eh nicht mit wenn ich hier kein Deutsch spreche, wozu dann also die Mühe". Und in dem Alter sind die Deutschkenntnisse bei jungen Briten sicher eher "basic", sodass eh viel Englisch gesprochen wird.

    In unserer Stadt gibt es einen Amerika-Austausch, bei dem in einem Jahr die Deutschen ihre Sommerferien in einer Amerikanischen Familie verbringen, in anderen Jahr kommen dann 6 Wochen die Amerikaner nach DE. Das kostet nur den Flug.
    Ich denke, meinen Kindern werden auch oft die Vokabeln fehlen, so dass dem Kind garnichts anderes übrig bleibt als ab und an Deutsch zu reden...
    Im Notfall sind dann natürlich die Erwachsenen zu Hand...
    In einer Gesellschaft, in der oberste berufliche Qualifikation Durchsetzungsvermögen und wer die Steuer nicht bescheißt dämlich ist, brauch sich niemand über stehlende und prügelnde Kinder beschweren.

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    AW: englische Gastkinder

    Vielleicht ist es ja ganz sinnvoll, ein Au-Pair Mädchen aufzunehmen!? Ansonsten gibt es auf den meisten Schüleraustausch-Seiten bestimmt auch eine Rubrik, wo man sich als Gasteltern zur Verfügung stellen kann.

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    AW: englische Gastkinder

    Zitat Zitat von xxCharly
    Also egal was für ein Thema man in der Bri anspricht, man wird angemeckert....
    Das ist langsam hier Volkssport..
    Nunja, ich bin neu hier - ist also kein Phänomen der Bri, sondern von insgesamt sehr vielen Foren, wo Meinungen aufeinandertreffen und man schreibt/liest und nicht die Betonung des Gegenüber hört.

    Ich hab ja nicht vor, das Kind hier 2 Wochen meine Kinder unterrichten zu lassen.
    Oder mit Fastfood zu füttern wie ich das damals in England erlebt habe. Ich habe vor, dem Kind hier die Gegend zu zeigen und wir essen vernünftig - das Kind also auch. Nicht nur Tritop und Schlabbertoast mit Erdnussbutter abseits vom Familienessen, was ich damals bei den ach so engagierten Austauscheltern in London bekommen habe....
    Platz haben wir auch, können also den damaligen Standard: 3 Sonnenliegen in einem ausgeräumten Kinderzimmer hochgradig toppen.
    Unterhalten hat sich damals übrigens kein Mensch mit uns.
    Ich behaupte einfach mal, dass ich das besser mache. Und dafür fände ich einen Zuschuss nur fair.
    Ich denke, Eltern fänden es besser, ein wenig zu zahlen und dann ist das Kind auch vernünftig untergebracht, in der Familie integriert, ißt gesund und sieht was von Deutschland, als das übliche Austauschabfertigungsprogramm.
    In England ist das schlechte Essen nunmal Gang und Gebe, das hat nichts mit schlechter Unterbringung zutun. Dort gibt es zB kein Vollkornbrot, sondern nur so Toastzeugs usw. usw.
    Aber dennoch glaub ich dir, dass die nicht ganz "koscher" waren - denn abseits essen und Sonnenliegen als Bett bekommen usw., ist nicht Sinn der Sache.

    --

    Aber ich halte generell nichts davon, ein Kind ins Ausland zu schicken, wäre mir persönlich viel zu gefährlich...sieht man ja zB auch daran, wo du unter gekommen bist. Und ich bin mir auch nicht wirklich schlüssig darüber, ob man als Kind wirklich was davon hat - dann eher ein Austausch in der 11. Klasse oder aber nach der Schule mal raus. Dann kann man besser damit umgehen, kann sich eher behaupten und weiß (zumindest in der Theorie ;) ), was man will usw.

    Vielleicht ist es ja ganz sinnvoll, ein Au-Pair Mädchen aufzunehmen!?
    Das wäre auch ne Idee! Manche Aupairs kommen zu den Familien und in deren Stellenausschreibungen wird dann auch verlangt, dass sie den Kindern ihre Muttersprache beibringen. (Wenn so ein Aupair-Verhältnis für dich überhaupt in Frage käme, könntest du ja mal auf aupair-world.net schauen oder aber dich bei Organisationen kundig machen)
    Allerdings wollen das, so wie ich mitbekommen hab, nicht alle machen, da man dann oft bei dem eigenen Lernverhalten der neuen Sprache "hinterherhinkt", weil man nebenbei noch soviel in der eigenen Muttersprache spricht [...deshalb habe ich auch vor kurzem einer Familie abgesagt, die gerne wollte, dass ich deren Kinder noch Deutsch beibringe (allerdings konnten da die Eltern selber auch noch Deutsch und vor allem deswegen wollte ich nicht hin...ich brauch nen vollkommenen Kulturschock, damit ich mit meinem Englisch endlich mal vorankomme *lach*) ].

    lg

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