Hallo,
ich hab gar nicht erst die Suchfunktion bedient, da ich irgendwie nicht glaube, dass es das Thema schonmal gab....
Ich hab mich noch nicht getraut meiner Frauenärztin meine Frage zu stellen. (Hab so ein bischen ein Problem mit solchen Ärzten und dem was die da tun)
Mir fällt es auch jetzt nicht leicht. Aber die Anonymität macht es wohl doch möglich.
Also... Es liegt mir schon länger (3-4 Jahre) auf dem Herzen.
Ich weiß nicht wie ich anfangen soll.![]()
In dem Strang zu Tampons und schwimmen schrieb ich grad, dass ich ein paar Probleme hatte, als ich anfing Tampons zu verwenden. Damals war ich 20.
Da kam mir jetzt (bin 23) erstmals der Gedanke, dass vielleicht eine von euch schonmal von sowas gehört hat.
Ich hatte Probleme den Tampon einzuführen. Sex hatte ich damals noch nie gehabt und auch noch nie versucht. Auch beim entfernen des Tampons hatte ich riesen Probleme und dachte ich stelle mich einfach total blöd an.
Erst nach einigen Menstruationen bemerkte ich warum ich solche Schwierigkeiten hatte.
Vor meinem Scheideneingang war etwas wie ein dicker Strick gespannt. In der Ausrichtung "Kitzler-Anus". Dieses Band war wohl irgendwie Haut.
Probleme beim Einführen hatte ich weil ich den Tampon neben dieses Häutchen manövrieren musste. Denn wenn ich einfach unbedacht hätte reinschieben wollen, hätte ich nur das Bändchen ein kleines Stück reingedrückt bis es halt spannt.
Beim Entfernen hatte ich das Problem dass der Tampon eigentlich zu dick war um ihn wieder entfernen zu können. Ich musste also dieses Bändchen dehen um den Tampon seitlich daran vorbei zu bekommen. Das tat meist echt weh.
Also irgendwie müssen in dem Bändchen oder zumindest an seinen Anfangs- und End-punkten Nerven gewesen sein.
ach man. das wird viel zu lang. ich weiß aber nicht wie ich mich kürzer fassen kann. Danke schonmal an alle, die es sich antun das zu lesen.![]()
Also mit dem Jungfernhäutchen hat das nix zu tun, denn wie gesagt, war das direkt vor dem Scheideneingang.
Ich glaube irgendwann hat sich das dann entzündet. Das tat sehr weh, ist an einer Stelle (ziemlich in der Mitte) angeschwollen und dahinter dünner geworden. Und irgendwann muss es kaputt gegangen sein.
Mein erstes Mal hatte ich erst mit 21, nachdem es kaputt gegangen war. Ich glaube es wäre vorher wohl nicht möglich gewesen. Aber ich hatte es nicht versucht gehabt. (hätte auch gar keine Gelegenheit gegeben.)
Jetzt habe ich noch diese zwei Hautstückchen am Scheideneingang. Also eins oben (Richtung Klitoris) und eins unten (Richtung Anus). Meine Frauenärztin hat das nicht gesehen, oder nix dazu gesagt.
Das obere ist größer und stört mich beim Sex.
Es stört mich in soweit alsdass es beim Sex durch den eindringenden Penis reingedrückt wird und beim zurückziehen wieder "rausfluppt". Das fühlt sich total unangenehm an. Und manchmal wird mir regelrecht übel.
ich weiß nicht ob das Gefühl von dem Bändchen selbst kommt, oder weil es den Scheideneingang reizt. Ich weiß nicht ob in den Hautstücken selbst Nerven sind, denn wenn ich sie berühre, weiß ich ja dass ich sie berühre....
Was mich nicht loslässt:
WAS IST/WAR DAS???
WO KAM DAS HER???
HABEN DAS AUCH ANDERE???
KANN MAN DA WAS MACHEN LASSEN??? (im Hinblick auf mein Problem damit)
hm...![]()
ich hoffe mir kann jemand was dazu sagen und das hört sich nicht völlig wie von einem anderen Stern an.
Junior
Antworten
Ergebnis 1 bis 10 von 50
Thema: Anatomie da unten
-
03.05.2008, 21:55
Anatomie da unten
Wenn das Gehirn so einfach wäre, dass wir es verstehen könnten, wären wir zu dumm, um es zu begreifen. (Jostein Gaarder)
-
03.05.2008, 22:16
AW: Anatomie da unten
Geh umgehend zu Deiner Frauenärztin oder einem anderen Gynakologen und stell da genau diese Fragen.
Erklär Deine Probleme genau so, wie Du es hier getan hast.
Sie/Er werden Dir alles erklären und ggf. Abhilfe schaffen können, z.B. diese Hautstückchen entfernen.
Schade, dass Du es nicht schon vor Jahren getan hast. Vermutlich hättest Du Dir die ganzen Schwierigkeiten mit Tampons oder beim Sex sparen können.
Wenn Deine Ärztin bisher nichts dazu gesagt hat, weiß sie vielleicht nicht, dass Dir diese Hautstückchen Probleme machen. Das musst Du ihr aber unbedingt sagen!Meine Frauenärztin hat das nicht gesehen, oder nix dazu gesagt.
Vielleicht kann jemand hier von ähnlichen Erfahrungen berichten, aber Ferndiagnose ist immer schwierig und ich denke, Du bist nur beim Facharzt damit an der richtigen Adresse.
Trau Dich. Es geht um Dein Wohlgefühl.
Bleiben Sie gesund und bleiben Sie bei Trost. (Lisa Feller)
-
04.05.2008, 01:32Inaktiver User
AW: Anatomie da unten
Hallo Junior_Mints,
Zitat von Junior_Mints
das hört sich an, als habest Du ein Scheidenseptum (gehabt), eine häutige "Trennwand" in der Vagina, die komplett oder eben nur dieses Gewebs"bändchen" sein kann.
- es ist nichts Schlimmes!
- Du hattest das von Geburt an (es hat sich nicht "gebildet")
- ich selbst weiß von zwei Frauen, die das auch hatten ... scheint
nicht soo selten zu sein (bei einer fiel es auch erst auf, als sie
einen o.B. gar nicht mehr herausbrachte!)
- da man das Septum als solches, wenn es stört, entfernen lassen
kann - gehe ich davon aus, dass das auch mit der störenden
Ansatzstelle tun kann.
Wie Rotfuchs schon schrieb: sprich Deine Frauenärztin darauf an - Du bist sicher nicht die Einzige, die ihr je so etwas berichtete!
Gruß, T.
-
04.05.2008, 16:49
AW: Anatomie da unten
Ich schätze mal, das das der Arzt entfernen kann. Wundert mich nur, dass ihm/ihr das noch nicht aufgefallen ist. Unbedingt ansprechen. Such dir einen Arzt, wo du wirklich ungehemmt reden kannst. Ich tue mir bei sowas auch extrem schwer, aber meine Frauenärztin ist so lieb und sympathisch, dass ich immer total gut gelaunt aus ihrer Praxis rausgehe. Da spricht man dann unbeschwert alles an.
Dass du da Tampon-Probleme hattest, ist klar. Ich habe bis zum 1. Sex (mit 19) auch nie Tampons benutzt.
-
04.05.2008, 19:50
AW: Anatomie da unten
Ich danke euch für die Infos!
Hatte schon fast Angst, dass soetwas evtl. nach nem frühkindl. Missbrauch entstehen kann.
Danke dir Tarasjugina. Es hilft ungemein zu wissen, das das nicht soooo total verquer ist.
Ich werde versuchen es anzusprechen. Spätestens, dann wenn wegen meinem Dauer PAPIIId ne Koni ansteht.
Nur so trau ich mich das echt nicht. Beim Arzt selbst bekomm ich kein anständiges Wort raus. Und wenn ich aus der Praxis raus bin und die Anspannnung abfällt, kann ich immer nur heulen.
Den Arzt wechsel mag ich auch nicht, weil ich schon stolz bin überhaupt den Mut zu haben immer wieder hinzugehen.
Vielen danke für die Beiträge!Wenn das Gehirn so einfach wäre, dass wir es verstehen könnten, wären wir zu dumm, um es zu begreifen. (Jostein Gaarder)
-
04.05.2008, 20:15Inaktiver User
AW: Anatomie da unten
Oh je ... aber es macht Dir doch Beschwerden! Vielleicht fällt Dir das
Zitat von Junior_Mints
Ansprechen leichter, wenn Du vor der Untersuchung einen Zettel zückst, und sei es pro forma - und so tust, als ob Du abliest, was Du noch fragen wolltest...
Hinterher finde ich es auch schwierig, da bin ich auch froh, schnell absteigen und mich anziehen zu dürfen; vergesse dann auch viel.
Aber Du hast doch wohl das Recht, Dir Dein Sexleben nicht davon vergällen zu lassen!
Mut! T.
-
04.05.2008, 23:00
AW: Anatomie da unten
Hallo Junior-Mints,
wenn Du unter Google 'Scheidenseptum' eingibst, bekommst Du eine ganze Seite zu diesem Thema angezeigt.
Da schreiben u.a. Frauen, die, genau wie Du, das Tampon-Problem hatte. Nach dem Eingriff nicht mehr.
FG von Helga
„Nehmen sie die Menschen wie sie sind, denn andere gibt es nicht“
Konrad Adenauer
-
05.05.2008, 15:38
AW: Anatomie da unten
[QUOTE=Junior_Mints]
Spätestens, dann wenn wegen meinem Dauer PAPIIId ne Koni ansteht.
QUOTE]
Was soll das heißen?
Bitte lass das doch gleich anschauen. Warum quälst du dich so damit. Ein Arzt ist dafür da, dass man alle Probleme (und sein sie auch noch so intim) bespricht. Wenn du dich bei einem Mann unwohl fühlst, dann geh zu einer Frau.
-
05.05.2008, 17:00
AW: Anatomie da unten
Sie geht doch schon zu einer Frauenärztin!
Zitat von Marion2289
Zudem sind manchen Menschen mitunter (leider) bestimmte Dinge einfach sehr peinlich, so daß sie sich am liebsten niemandem anvertrauen möchten.
Wobei das Verschweigen von Problemen natürlich nicht weiterhilft . . .Todo les sale bien a las personas de carácter dulce y alegre
Voltaire
-
05.05.2008, 19:59
AW: Anatomie da unten
Grundsätzlich gebe ich dir da recht (auch wenn ich es selten beherzige).
Zitat von Lilith
Akut habe ich aber kein Problem, da es momentan in meinem Leben keinen Sex gibt.
@ Marion
ich habe einen HP-Virus aus der Hoch-risiko-Gruppe.
Zusätzlich habe ich seit über einem Jahr konstant einen PAP III d Befund. Das ist das Ergebnis vom Abstrich.
Das bedeutet, dass meine Zellen nicht ganz OK sind und ein erhöhtes Risiko für Gebärmutterhalskrebs besteht.
Des weiteren habe ich (wahrscheinlich wegen der kaputten Zellen) sogenannte Kontaktblutungen.
Ich gehe davon aus, dass meine Zellen nicht gesünder werden und es zumindest bei diesem PAP III d bleibt.
Was ich soweit gelesen habe, beobachtet man ungute Zellen in Verbindung mit dem hoch-risiko-HPV für ein bis eineinhalb Jahre. Wenn es in der Zeit aber nicht zu einer Verbesserung kommt, dann wird zu einer sogenannten Konisation geraten. Dabei wird das befallene Gewebe am Gebärmutterhals herausgeschnitten.
Somit soll man dann gleichsam den Virus und das kaputte Gewebe los sein.
Alles in allem gehe ich also davon aus, dass ich mich noch in diesem Jahr da unten einer OP unterziehen werden muss.
Und wenn das dann traurige (oder erleichternde) Realität wird, dann werde ich auch all meinen Mut zusammenkratzen müssen, um das mit dem (mittlerweile kaputten) Septum anzusprechen, damit das alles in einem "Aufwasch" gemacht werden kann.
Soweit die Erklärung für meine Äußerung.
@ Tarasjugina
Danke für den lieben Tipp bezüglich meiner Hemmungen beim Frauenarzt.
Das mit dem Zettel hab ich auch schon versucht. Leider half es mir nicht. Ich kam mir dann noch blöder vor. Meine Anliegen so knallhart aufgeschrieben zu sehen, machte es gar noch schlimmer. Und das war während eines "Gesprächs" im Sprechzimmer....
Ich möchte gern noch allen Danken, die sich dazu geäußert haben. Allein den Begriff zu kennen und einen Anhaltspunkt zur weiteren Informationssuche zu haben, hat riesig geholfen.
Danke
Geändert von Junior_Mints (05.05.2008 um 20:07 Uhr)
Wenn das Gehirn so einfach wäre, dass wir es verstehen könnten, wären wir zu dumm, um es zu begreifen. (Jostein Gaarder)


)
Zitieren
