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    Hormonstatus bestimmen - Nötig? Nützlich?

    Hallo!

    Hab zwar schon einen anderen Strang hier wo's um die starken Blutungen geht die ich habe, aber wollte dieses nochmal getrennt fragen, da anderer Titel.

    Kann mir jemand erklären ob es hilfreich ist den Hormonstatus ermitteln zu lassen? Ist ein einziger Test aussagefähig genug um eventuell eine Behandlung (zB mit Progestogen) darauf abzustimmen, bzw zu verwerfen? (Ich bin 46 und habe seit 2-3 Jahren stärkere Blutungen und kürzere Zyklen als zuvor.)

    Ich gehe morgen zu meiner FÄ. Da ich alles selber zahle, und daher auch letztendlich selber entscheide welche Tests ich machen möchte, würd ich gerne wissen ob so ein Test mir überhaupt weiterhelfen kann, bzw würde gerne in einer Position sein wo ich ihn vorschlagen kann, weil ich weiss es wird mir was bringen.

    Ich habe nämlich schon beides erlebt: dass mir Tests aufgedrängt werden, die ich später nach eigener Recherche als rausgeschmissenes Geld empfand, und dass mir Tests gar nicht angeboten werden, weil der Arzt schätzt dass alles ok ist.

    Danke! Noodie
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    "Sie sind alt, wenn Sie sich bücken, um die Schuhe zuzubinden, und dabei überlegen, was Sie noch erledigen könnten, wo Sie schon mal da unten sind ..."
    Eckart von Hirschhausen

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    AW: Hormonstatus bestimmen - Nötig? Nützlich?

    Dein Problem deutet eher auf organische Ursachen hin, z.B. Myome oder Zysten. Das sieht man im Ultraschall. Gründe für die Bestimmung der Hormonwerte könnten aber sein: Hitzewallungen, Schlafstörungen, Depressionen (-> beginnende Wechseljahre!). Frag einfach direkt danach, es sollte kein Problem sein und interessant ist es für eine evtl. geplante Hormonbehandlung bzw. Pille.

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    AW: Hormonstatus bestimmen - Nötig? Nützlich?

    Ultraschall wurde schon gemacht und Myome und Zysten nicht gefunden.

    Hitzewallungen, Schlafstörungen, Depressionen hab ich nicht.
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    AW: Hormonstatus bestimmen - Nötig? Nützlich?

    Also nur so wird kein Hormonstatus gemacht, die Ärzte müssen ihr Budget leider immer mehr begrenzen. Du musst schon Beschwerden haben, vielleicht kommen sie ja noch über Nacht...Du kannst das als Privatleistung auch selber zahlen, ist aber sehr teuer. Ein Bekannter hat den Testosteronspiegel bestimmen lassen (und weitere relevante Werte) und hat dafür 400 Euro bezahlt.

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    AW: Hormonstatus bestimmen - Nötig? Nützlich?

    Ich sagte ja schon in meinem ersten Posting dass ich selber zahle. Und Beschwerden die auf Änderungen in den Hormonen hindeuten hab ich allemal!
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    AW: Hormonstatus bestimmen - Nötig? Nützlich?

    Habe gerade dies im Netz gefunden wo's um anfangende Wechseljahre ging:

    Ist es sinnvoll, einen Hormonstatus zu erheben?

    Diese Frage lässt sich mit einem einfachen NEIN beantworten. Die Bestimmung der Hormonwerte im Blut ist fast immer überflüssig, da die Intensität möglicher Beschwerden unabhängig von der Höhe der Werte ist. Frauen haben nicht nur unterschiedliche Hormonwerte, sondern sie reagieren auch ganz unterschiedlich auf gleiche Hormonmengen. Außerdem schwanken die Hormonwerte in der Umstellungsphase ständig, so dass die Ergebnisse nur immer gerade für den Moment gelten können.


    Quelle: http://www.ffgz.de/faq_wj.htm
    Geändert von Noodie (03.03.2008 um 13:38 Uhr) Grund: Quelle hinzugefügt
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  7. Inaktiver User

    AW: Hormonstatus bestimmen - Nötig? Nützlich?

    Zitat Zitat von Noodie

    Kann mir jemand erklären ob es hilfreich ist den Hormonstatus ermitteln zu lassen? Ist ein einziger Test aussagefähig genug um eventuell eine Behandlung (zB mit Progestogen) darauf abzustimmen, bzw zu verwerfen? (Ich bin 46 und habe seit 2-3 Jahren stärkere Blutungen und kürzere Zyklen als zuvor.)

    [...]

    Ich habe nämlich schon beides erlebt: dass mir Tests aufgedrängt werden, die ich später nach eigener Recherche als rausgeschmissenes Geld empfand, und dass mir Tests gar nicht angeboten werden, weil der Arzt schätzt dass alles ok ist.
    Hallo Noodie,

    es wird zwar auch keine "ganze" Antwort auf Deine Frage, aber nach dem, was ich finden konnte -und noch im Hinterkopf habe- kann ein Progesteronmangel ein erstes (von daher m.E. aussagekräftiges) Indiz auf nicht mehr stattfindende Ovulationen sein.
    Der Follikel wandelt sich ja nach dem Eisprung in den progesteronproduzierenden Gelbkörper um.

    Was die Beschwerden durch einen Progesteronmangel angeht, habe ich jetzt in erster Linie PMS, Reizbarkeit etc. erwähnt gefunden - wenig über Blutungsstörungen.
    Da das Progesteron aber die Gebärmutterschleimhaut sogenannt "sekretorisch transformiert" zur Aufnahme einer Schwangerschaft (... keine Details parat... ich meine, die Kapillaren verlaufen dann "geschlängelter"), könnte ich mir vorstellen, dass ein Zuwenig an Progesteron auch Einfluss auf den Blutungscharakter hat.

    Ein Test wird am 22. Zyklustag empfohlen - wenn man den "trifft", vielleicht ist dann dieser Einzelwert genauso aussagekräftig für Dein Problem, und evtl. sogar preiswerter als ein komplettes "Menopausen-Screening" mit FSH, LH, Estradiol etc. ?

    Wenn man allerdings ganz back to the roots gehen wollte, könnte man zunächst auch mal die Basaltemperatur messen - dass die in der zweiten Zylushälfte ansteigt, ist auch ein Effekt des Progesterons.

    Tja - Sie sprachen mit Radio Eriwan ... Gruß, T.

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    AW: Hormonstatus bestimmen - Nötig? Nützlich?

    Hallo Radio Eriwan

    Meine FÄ fand es heute nicht nötig dass wir den Hormonstatus bestimmen, sie meinte es ist nicht sehr aussagekräftig da die Werte (in meinem Alter) sehr stark schwanken.

    Ich habe es so verstanden dass das Progesteron die GM Schleimhaut daran hindert sich weiter aufzubauen - wenn ein Mangel vorliegt hat man also eine dickere Schleimhaut und daher auch stärkere Blutungen.

    Gruss, Noodie
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    AW: Hormonstatus bestimmen - Nötig? Nützlich?

    Hallo Noodie,

    ich hatte immer stärkere Blutungen, die mich körperlich sehr belastet haben. Eisendepot ständig gleich null, immer müde, antriebslos. Eine Ausschabung hat nur geringen Erfolg gezeigt.
    Mit einer Progesteron-haltigen Pille "Cerazette" hatte ich nach vier Monaten Anlaufschwierigkeit (ständige Schmierblutungen) dann eine deutliche Erleichterung - Blutung nur mehr ca. alle halben Jahre, normal aufgebaute Gebärmutterschleimhaut (zuvor dick wie bei Schwangerschaften), psychische Ausgeglichenheit und zurückgewonnene Leistungsfähigkeit.
    Mir hat das sehr geholfen, anderen nicht. Scheint sehr individuell zu sein.
    Gruß
    Alexa

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