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    AW: Progesteroncreme - erster Erfahrungsbericht

    Liebe Kiska,
    danke für deine ausführliche Antwort.
    Sehr starke Blutungen sind das bei mir zum Glück nicht, im Moment sind nur noch im Schleim Blutspuren.
    Ich habe angefangen zu lesen, und zwar von Frau Buchner das Buch...
    Vielleicht lasse ich ´mal einen Hormontest (Speicheltest) in ihrem Institut durchfühlen, allerdings ist das recht teuer und es sind ja immer Pakete, ich kann mich noch nicht so recht entscheiden .
    Oder ob ich mir erst einmal eine Progesteroncreme bestelle und damit probiere, z.B. nach deiner Empfehlung - ich muss da noch einmal in mich gehen...
    Erst einmal liebe Grüße
    vom Putzwunder
    ....................

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    AW: Progesteroncreme - erster Erfahrungsbericht

    Hallo Putzwunder,
    ich kenne das Buch von Frau Bucher nicht, aber ich bin mir sicher, daß sie sich auf die Bücher von Dr. Lee oder Anna Rushton stützt. Den Speicheltest würde ich mir, ehrlich gesagt, schenken, investiere das Geld lieber in die Creme, außer Du bist Dir nicht sicher ob Du überhaupt Progesteronmangel hat. Einen Östrogenmangel kannst du ausschließen, solange Du noch regelmaessig Blutungen hast. In dem Buch ist sicherlich auch eine Checkliste zu Symtomen. Arbeite die ab, dann weisst Du vermutlich mehr. Wenn im Speicheltest wenig Progesteron herauskommt, weist Du immer noch nicht, wieviel Creme Du wirklich benötigst.
    LG
    kiska

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    AW: Progesteroncreme - erster Erfahrungsbericht

    Hi!

    @Kiska: Danke für deine Antwort..bist du schon Ärztin oder studierst du noch?

    @putzwunder..wegen dem Speicheltest gebe ich Kiska recht..

    Die Symptome bzw Beschwerden reichen meistens aus!
    Z.B. Wenn du jetzt einen Speicheltest machst, weden die Werte nur für diesen Zyklus gelten..und warum? weil die Hormone schwanken..d.h. wenn man einen Eisprung hat, sehen die Werte anders aus..und wenn man doch keinen Eisprung hat sehen die wieder anders aus.. In der Prämenopause spielt die ganze Hormonwelt sowieso verrückt..

    Man sollte 3 Zyklen hintereinander einen Hormonstatus machen lassen, nur so kann man feststellen was einem fehlt...(und das ist teuer) Mir hat das Temperaturmessen sehr geholfen, tut es immer noch..So kann ich sehen, ob ich einen Eisprung habe und ob ich in der 2. Zyklushälfte genug Progesteron produziere, wann meine Symptome auftreten, Stärke, Häufigkeit usw usw..(auch wann man Sex haben kann um schwanger zu werden oder auch nicht)

    Hier steht wie man es macht:
    http://progesteronforum.siteboard.de...m-about77.html


    Hier hast du negative Berichte über den Speicheltest (ich bin kein Gegner, ich finde es trotzdem merkwürdig)
    http://www.gut-durch-die-wechseljahr...rd=115&sortT=1

    Du kannst aber auch die liebe Frau Buchner kontaktieren und fragen was sie davon hält..Ihr Buch habe ich übrigens auch..finde ich sehr informativ!
    Gruß, Reina

    *********************************
    "Ich habe gelernt, auf meine innere Stimme zu hören und ihr zu vertauen und ich bin nicht enttäuscht worden"...
    *********************************

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    AW: Progesteroncreme - erster Erfahrungsbericht

    Hallo Reina,
    ich bin schon sehr lange Ärztin, allerdings in einem ganz anderen Fachgebiet. Nachdem ich die Hormondiskusssion und die Interpretation von Studien in den letzten Jahren sowohl in der Öffentlichkeit als auch im Ärzteblatt immer merkwürdiger fand und mich auch manchmal gewundert habe, was Bekannten, auch Kolleginnen, an Hormonen verordnet wurde, und was das oft für Nebenwirkungen hatte z.B. massive Gewichtszunahme etc. habe ich mich nach Alternativen umgeschaut.
    Als ich nach irgenwann meinem Gyn gesagt habe, ich brauche eine Körbchengrösse mehr und der Busen ist schwerer geworden, was mich beeinträchtigt, kam die Antwort, daran müssen Sie sich gewöhnen, das ist völlig normal in Ihrem Alter. Da war ich noch unter 50! Dann hat er mir erklärt, warum es seiner Ansicht ohne HRT manchmal nicht geht, z.B. bei Hitzewallungen, wenn eine Frau in der Öffentlichkeit steht. Im nöchsten Jahr habe ich ihm dann gesagt, daß ich Progesteroncreme nehme und daß die sehr gut hilft. Da wollte er dann doch wissen, wo es die gibt, da er schon von anderen Patientinnen danach gefragt wurde, und ich habe ihn hinterher mit Infos und Literaturangaben versorgt und Apotheken genannt, die sie auf Rezept herstellen. Diese Infos hat er in der Karteikarte abgelegt und ging beim nächsten Mal nicht darauf ein-
    LG
    kiska

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    AW: Progesteroncreme - erster Erfahrungsbericht

    Hallo Crocus
    habe deinen Bericht gelesen und bin froh das ich nicht
    alleine bin. Vertrage die Utrogest Kapseln auch nicht.
    Egal wie ob oral oder vaginal.
    Hab in den 54Tagen 5kg zugenommen,war nur Müde und
    nicht fähig meinen Alltag normal geregelt zu kriegen.
    Hatte auch Blutungen obwohl seit 14 Monaten ohne,Migräne
    Brustschmerzen usw
    Hab auch die Welt nicht mehr verstanden alle schwärmen davon
    und aussgerechnet mir geht es nur schlecht davon.
    Dank deines Berichtes weiß ich jetzt das ich nicht ganz so
    unnormel bin.
    Vielleicht verträgst du diese Yams Wurzel aus der das Progesteron gemacht wird auch nicht.
    Wünsch dir viel Glück das es dir bald besser geht.

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    AW: Progesteroncreme - erster Erfahrungsbericht

    Hallo Rieke,
    ich kann Euch nur empfehlen, anhand der Symptomliste herauszufinden, an welchen Hormonen es fehlt und nachzulesen. Der Speicheltest ist, wie Reina geschreben hat, erst einmal wenig hilfreich, da die Werte schwanken, Bluttests schon gar nicht. Die Kapseln sind meiner Meinung nach für viele Frauen in der Menopause zu hoch dosiert, gerade vaginal oder rektal, bei oraler Einnahme wird eine großer Teil sofort in der Leber abgebaut und belastet die noch, wieviel ist unterschiedlich. Bei Überdosierung kann es zu diesen Wirkungen kommen.Ebenso kann sich anfangs eine Östrogendominanz verstärken. Bioidentsiches Progesteron wird zwar aus Yamswurzeln oder Sojabohnen hergestellt. die Quelle spielt da auch keine Rolle, aber Yamsextrakt ist erst einmal kein bioidentisches Progesteron und wirkt auch nicht genau so, weil es sich in der chemischen Struktur unterscheidet.
    LG
    kiska

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    AW: Progesteroncreme - erster Erfahrungsbericht

    Hi Kiska..

    Schööööön, dass wir eine Ärztin dabei haben..kommt leider selter vor..

    Gestern nacht konnte ich nicht einschlafen, fühlte auch eine innere Unruhe...habe wieder ein Ziehen in den Beinen gespürt..heute morgen war die Temperatur bei 36,6..sonst war die bei 34,4... Heute ist mein 12 Zyklustag..

    Ich habe sowas komisches in den letzten 2 Jahren öfter gehabt..ein Tag vor dem Temperaturanstieg fühle mich komisch..kann nicht einschlafen..kommt aber nicht in jedem Zyklus vor..

    Guck mal was die Frau Buchner dazu schreibt:

    Prämenopause

    Wer seit jungen Jahren mit Progesteronmangel zu kämpfen hatte, wird feststellen, dass die bekannten Symptome wieder verstärkt zuschlagen. Ist man bisher gut mit Mönchspfeffer - Produkten (Agnus Castus), Nachtkerzenöl und einer sorgsamen Einteilung von Nahrung, Schlaf und Sport zurecht gekommen, scheint dies jetzt etwas schwerer abzufangen zu sein. Zumindest die StressanfäHigkeit nimmt mit den Jahren um die 40 deutlich zu und damit auch die heftigeren Symptome von PM. Der Körper wertet die Nahrung bis zu 30% weniger aus als vor 20 Jahren. Er kann nicht mehr alle Vitamine und Mineralien aus der verdauten Nahrung holen. Die Freude an der Sexualität lässt nach, die Brüste werden empfindlicher, das Übergewicht ist immer schwerer abzustrampeln. Die Blutzuckerschwankungen sind noch deutlicher zu spüren und die Gedanken sind zeitweise wie Flöhe im Heuhaufen... Doch nach wie vor sind diese Symptome meistens in der 2. ZH zu finden. Der Unterschied zum klassischen PMS liegt daran, dass immer häufiger die Zyklen ohne abgeschlossenen Eisprung stattfinden und damit noch weniger als früher Progesteron zur Verfügung steht. Das bedeutet, dass um den Eisprung herum ebenso bestimmte Symptome wie Bluthochdruck, leichtes Fieber, Kopfweh und Stimmungstief zu verzeichnen sind. Dies liegt an einem übermäßigen Anstieg von den Hormonen LH und FSH. Sie arbeiten schwer, um vielleicht doch noch einen Eisprung möglich zu machen. Bei guten Voraussetzungen schaffen sie es auch noch. Erst wenn mit den Wechseljahren, die Östrogene noch weiter absinken, ist die Vorarbeit von LH und FSH selten erfolgreich. Im Gegensatz zu den Wechseljahren werden die Zyklen eher kürzer als länger, so als bietet der Körper noch einmal alle Kraft auf, um Nachkommen zu ermöglichen - bevor es zu spät ist.
    Quelle: "Wenn Körper und Gefühle Achterbahn spielen" von Elisabeth Buchner
    _________________

    Was meinst du dazu Kiska?

    LG, Reina

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    AW: Progesteroncreme - erster Erfahrungsbericht

    Ich setze die Creme jetzt endgültig ab. Nachdem ich eh nur noch einen Klacks von Linsengröße geschmiert hatte, scheint auch das nicht hinzuhauen.

    Ich hatte jetzt über eine Woche lang ein ganz unangenehmes Ameisenlaufen am ganzen Körper, was ich gar nicht mit der Creme in Zusammenhang brachte. Ich war jetzt aber 2 Tage fort und hatte die Creme vergessen und diese ganz furchtbare Kribbelei war weg. Und als ich wieder begann, die Creme zu benutzen, ging es wieder los.

    Inzwischen 5 Kilo Gewichtszunahme sind auch kein Pappenstiel. Ich habe die Schnautze voll. Hormone - nein danke.

    Ich scheine gegen Östrogene, Progesteron und auch Schilddrüsenhormone irgendwie allergisch zu sein. Da sind die ursprünglichen Probleme ein Klacks gegen das, was sich da noch zusätzlich aufpropft.

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    AW: Progesteroncreme - erster Erfahrungsbericht

    Hallo Crocus,
    das Kribbeln deutet auf eine Unverträglichkeit auf irgend etwas in der Creme in, weniger auf das Progesteron. Wenn es ohne geht, ist das ja auch gut.
    Noch ein Tip zu trockner Vaginalschleimhaut: Vitamin E Kapseln schlucken oder vaginal anwenden, oder eine Östriol-Creme (schon wieder Östrogen!, aber das ohne viel Nebenwirkungen) für vaginal verordnen lassen, das wirkt fast nur dort. Die Verträglichkeit mußt Du ausprobieren.

    Liebe Reina,
    diese Bescheibung kann ich nachvollziehen. Bei mir ist das inzwischen irgendwie abgeflacht, vielleicht weil ich von vornherein Progesteron nehme. Es geht mir damit auch sehr gut und ich bin froh darüber, denn die Stimmung kippt auch nicht mehr so stark ab. Eisprünge habe ich immer noch, was im Ultraschall zu sehen war, aber das Progesteron fehlt trotzdem und ich kann den Zyklus nicht mehr so einschätzen wegen der fehlenden Blutung. Ich registriere erst das letzte Zyklusdrittel richtig, dann nehme ich auch etwas mehr Progesteron. Wenn ich mal nachts nicht zur Ruhe komme, schreibe ich das auf. Vielleicht ist das ja wirklich die Zyklusmitte.

    LG
    kiska

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    AW: Progesteroncreme - erster Erfahrungsbericht

    Hi,

    bei Östrogenmangel hilft auch das Hormon-Yoga von Dinah Rodriguez (wurde in der Brigitte angepriesen). Eine Bekannte von mir macht das jetzt seit drei Monaten. Sie hatte vor 15 Jahren eine GM-Entfernung und litt an vaginaler Trockenheit. Sie sagt, sie ist jetzt wieder "flüssiger" und spürt die Eierstöcke an den Eisprung-Tagen.
    In dem Buch wird Brustkrebspatientinnen wegen der Östrogenproduktion von der Anwendung dieses Yogas abgeraten.

    Gruss
    Alde
    Der Mensch - ein Sackgassenerfindung der Evolution?

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