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    AW: Monate nach Gebärmutterentfernung - Probleme? Wechseljahre?

    hallo ihr lieben
    erst mal allen zum valentinstag

    hat jemand von euch den erfahrungen über verwachsungen hab ständig schmerzen wenn ich auf toilette gehe sei es das kleine oder das große geschäft meine op liegt jetzt fast drei monate zurück und es wird nicht besser und hat jemand von euch ein tip wegen der trockenen scheide was kann ich da machen

    lg alex

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    AW: Monate nach Gebärmutterentfernung - Probleme? Wechseljahre?

    Hallo rosaluxemburg,

    erst mal vielen, vielen herzlichen Dank für die ausführliche Antwort!
    Ich werde mir die Seiten aufmerksam durchlesen und mich dementsprechend bemühen das alles dadurch besser in den Griff zu bekommen.
    Das sagt einem aber auch kein Arzt!
    Was bin ich bei 2 verschiedenen Gynäkologen gewesen und hab seit Sept. letzten Jahres ständig so viele div. "kleinere" Sachen, die alle immer abgetan wurden mit: das reguliert sich. Aber ich leide darunter!!! Das warten macht mich ganz mürbe.
    Deshalb hab ich mich jetzt auf diese HET mit der anscheinend neuartigen Angeliq eingelassen. Soll eben dieses bestverträgliche Östrogen sein, daß Sie geschrieben haben.
    Aber trotzdem bleibt ein mulmiges Gefühl, jetzt Hormone schlucken zu müssen, wo ich doch froh war der Pille entronnen zu sein. Ich habe das Gefühl, jetzt schon - mit 35 - wie ne alte Oma dazustehen und so weit will ich noch nicht sein! Meinen Mann nervts, mich auch. Ich dachte, so wie die Ärzte sagten, nach der Op alles gut... pustekuchen! Dafür andere Probleme.
    Auch bin ich echt nicht eine überaus eitle Person, aber diese Pickel überall kratzen mitlerweile schon extrem an meinem Selbstbewußtsein, wo ja auch die andere Dinge dazukommen, wo ich mich irgendwie gar nicht mehr als Frau und begehrenswert fühle. Ich glaube, die Ehemänner können da trotz aller liebe nicht mitfühlen oder richtig verstehen um was es einem geht.

    Also nochmal ganz lieben Dank für alles!

    lg
    Michelle

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    AW: Monate nach Gebärmutterentfernung - Probleme? Wechseljahre?

    Unterleibsprobleme/ Operationen:

    Die allermeisten Patientinnen sind auf länger andauernde Folgewirkungen der Operation nicht vorbereitet.

    Angebote, die bewußt auf die spezifischen Bedürfnisse von Frauen eingehen, gibt es als Anschlußheilbehandlung nach dem Eingriff, wobei die körperliche Erholung eine große Rolle spielt.

    Es gibt sie ferner in der psychosomatischen Rehabilitation, bei der es auch um die Auseinandersetzung mit dem Verlust eines Organs und mit den körperlichen, seelischen und zwischenmenschlichen Auswirkungen des Verlustes geht (Stabilisierung).

    Die Rehabilitationsklinik in Bad Salzuflen ist speziell für nachoperative Zustände ausgelegt und vorbereitet, mit dieser Problemlage umzugehen.

    Kostenträger sind die Rentenversicherungen (BVA, LVA), die Krankenkassen und gelegentlich Sozialämter.

    ***

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    AW: Monate nach Gebärmutterentfernung - Probleme? Wechseljahre?

    Liebe Michelle,

    Ich hoffe ich konnte Dir ein bisschen helfen. Ich weiß, das ist alles kompliziert und man muss sich einlesen. Ich hab auch lange gebraucht und mir das Anfangs nicht zugetraut, jetzt weiß ich, dass sich die Mühe gelohnt hat.
    Wir Frauen wissen einfach viel zu wenig über die Funktion unseres Körpers, würden wir da sattelfester sein- könnten wir mit den ÄrztINnen gleich von Anfang an richtig diskutieren und auch das einfordern, was wir tatsächlich brauchen.

    Was das Runterspielen der Beschwerden betrifft, da denke ich können viele Frauen ein Lied davon singen! Da steckt System dahinter- warum weiß ich auch nicht! Es ist eigentlich ziemlich grausam wenn man es genau hinterfragt und oft eine bodenlose Ignornanz - oft auch schlichtweg DUMMHEIT!

    Ein Beispiel von mir: Ich hatte extreme AUsflussbeschwerden auf Grund der Hormone nach der EierstockOp. Ich war furchtbar verzweifelt auch deswegen, denn der Slip war dauernd klitschnass! Mein junger, männlicher! Gynäkologe wußte nicht recht wie mich trösten- und meinte: "na, ja bei jedem hormonellen Vorgang kommt es zu Absonderungen!"
    Ich erwiderte: "Herr DOktor, was würden SIe sagen, wenn Ihnen dauernd Ihr Penis rinnen würde und sie mit nasser Unterhose durch die Gegend laufen müßten?"
    Er wurde rot und schaute beschämt zu Boden...

    Tja, und solche Geschichten gibt es viele.... Man sollte all das ja nicht für möglich halten!

    Übrigens Du bist noch lange keine Oma- nur weil Du Hormone vielleicht brauchst!
    Wie gesagt, erkundige DIch gut! Lass Dir Deine Beschwerden nicht verharmlosen und frag sie im Gegenzug, wie es ihnen denn bei all dem so gehen würde... Du musst deswegen nicht unfreundlich sein- nur bestimmt- und lass sie wissen, dass Du vieles weißt und Dich auch auskennst. Das wird Dir Sicherheit geben und man wird Dich SAMT Deinen Beschwerden, viel ernster nehmen müssen!

    Alles Gute
    rosaluxemburg

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    AW: Monate nach Gebärmutterentfernung - Probleme? Wechseljahre?

    Hallo,

    ich möchte hier jetzt über eine positive Erfahrung berichten.

    GME im Mai 2007 per Bauchschnitt, Eierstöcke erhalten.

    Ich habe keine Probleme, keine Verwachsungen, Scheide normal, habe das Gefühl, dass meine Haut BESSER geworden ist, habe Gewicht abgenommen, wobei ich vorher auch schon eher zuwenig als zuviel wog (bin klein und eher "duenn).

    Ich habe das Gefühl, dass meine Eierstöcke besser funktionieren, was auch sein kann, da sie vorher eher verklebt waren wegen Endometriose, die erst während der OP festgestellt wurde. In meiner Fantasie sage ich mir dass die Eierstöcke sich jetzt Pudelwohl fühlen müssen da sie "geputzt" wurden und völligen Freiraum haben.

    Ich fürchte ich bin eher eine Ausnahme, auch die OP war völllig komplikationslos und auch die Zeit im Krankenhaus hatte ich keine Beschwerden, keine Schmerzen, noch nicht mal Probleme mit dem Darm.

    Viele Grüße
    Geändert von Katinka1961 (15.02.2008 um 12:47 Uhr)

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    AW: Monate nach Gebärmutterentfernung - Probleme? Wechseljahre?

    Liebe Katinka,

    Natürlich gibt es auch positive Erfahrungen- Gott sei Dank! Und in Deinem Fall sind Deine Organe wirklich "befreit" worden. Es ist nur so schwer in solchen Fällen, wie bei allen anderen OPs und Krankheiten auch, zu verallgemeinern. So verschieden die Menschen sind, so verschieden reagieren auch ihre Körper. Es gibt kein nur schwarz und nur weiß- es gibt beides- und es gibt grau! Wie überall im Leben. Und das ist wichtig zu wissen.
    Und nach unseren Erfahrungen kommt es auch sehr auf das Geschick des Chirurgen an: wie "sanft" er operiert- wie technisch gut er ist - ob er Nerven verletzt -- etc... Nur das weiß man vorher ja nicht- und während der Narkose sieht man nichts- und auch nachher- wenn der Bauch wieder zu ist- auch nichts!

    Daran denken die wenigsten- aber das ist auch alles logisch.

    Ich bin so froh, dass Du jetzt nach der OP wieder Lebensqualität hast- das ist das Allerwichtigste.

    Alles Liebe
    rosaluxemburg

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    AW: Monate nach Gebärmutterentfernung - Probleme? Wechseljahre?

    Hallo,
    hatte Ende Juli eine vag. Hyterektomie, Eierstöcke sind noch drin.
    Die OP war problemlos, auch danach war erst einmal alles i.O.
    Nach Blasenbeschwerden und Antibiotika bekam ich eine Pilzinfektion, die lange anhielt. Ich habe ewig Salben geschmiert, Zäpfchen genommen, Tabletten oral eingenommen. Mein Gyn meinte schon bei der Nachuntersuchung ich hätte eine extrem trockene Scheide und verschrieb lokale Östrogene, also Salben und Tabletten zum Einführen, zeitweise auch zum Einnehmen.
    Gebracht hatte es nichts.
    Eine andere Ärztin meinte, es w#äre schon lange kein Pilz mehr und evrschrieb etwas gegen bakterielle Infektion. Dadurch wurde der Ausfluss zwar besser, aber die anderen beschwerden blieben.
    Ein fast ständiges reibendes trockenes Gefühl von der Harnröhrenöffnung bis zum Scheideneingang.
    Ich habe schon alles mögliche an rezeptfreien Mitteln versucht, nichts hilft wirklich lange oder dauerhaft. Auch die Östrogensalbe nicht, die ich immer noch auftrage und einführe.
    Mal ist es etwas besser, mal wieder sehr unangenehm.
    Dazu kommt, dass meine Scheidenschleimhaut teilweise weit an die Öffnung gerutscht ist und durch die trockenheit reibt. Irgendwie fasst sich die Schleimhaut dort auch sonderbar an.
    Ein Arzt sagt, ich hätte eine leichte Senkung und Trockenheit, ein anderer, alles wäre in Ordnung, vielleicht ein wenig trocken aber sonst... der nächste wieder was anderes.

    Abstriche haben keine Pilze oder Keime mehr eregben, entzündet wäre nichts, auch wenn die Schleimhaut irgendwie trocken aussieht, wenn man genau hinschaut, sagte der nächste Arzt kürzlich. Aber alles im Rahmen.
    Meine Eierstöcke arbeiten, der Hormonstatus hats ergeben, ich hatte auch einen ziemlich schmerzhaften Eisprung in diesem MOnat.

    Aber langsam bin ich am Verzweifeln, weil nichts hilft und ich nun mal diese Missempfindungen habe und schließlich spüre und beim Berühren merke, dass etwas nicht stimmt, die Schleimhaut irgendwie geschädigt ist, besonders direkt hinter dem Scheideneingang.
    Keine Salbe scheint zu helfen, kein Feuchthaltemittel.
    Ich kann die Schleimhaut auch mit dem Finger ein wenig zurück schieben.
    Der letzte Gyn meinte, beim Ultraschall im LIegen, BLase und Harnröhre wären da, wo sie sein müssen, nichts mit Senkung.
    Doch wenn ich stehe, spüre und sehe ich schon, dass alles etwas absackt und auch der Darm scheint etwas abgesackt zu sein.

    NUn wurde die Sache schon so halb in die psychische Schiene geschoben...was ich aber als Blödsinn ansehe. Denn ich habe weder mit der OP Probleme gehabt, noch denke ich laufend an die Missempfindungen.

    Wem geht es auch so? Und was hat geholfen?

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    AW: Monate nach Gebärmutterentfernung - Probleme? Wechseljahre?

    hallo an alle
    Ich hoffe ich hab mich im richtigen forum angemeldet


    Ich bin erst 18 und werd im juni 19.
    Seit 8 jahren nun habe ich jedes mal sehr starke schmerzen im unterleib ,wenn ich die regel bekomme (ich kann mich dann nicht mehr bewegen,übergebe mich,bekomme hitzewallungen , fieber,starke blutungen)
    Die pille(valette) oder schmerztabletten/infusionen helfen nicht.


    Nun haben sie im krankenhaus herausgefunden das ich einen Uterus Duplex hab(2gebärmütter)2Muttermünder 1 septum und 3 Nieren.

    Sie haben mich untersucht doch keine Symptome für tumore oder sonstiges gefunden,doch haben mir das Septum operativ am 26.05.08 montag entfernt, nun hab ich wieder meine regel bekommen und wieder diese extremen schmerzen.

    Ich wollte mir die gebärmutter entfernen lassen doch das haben sie mir verwehrt die begründung war: ja du bist doch erst 18 bestimmt willst du später kinder ..., ich wurde garnicht ernstgenommen statt dessen hat der arzt zu der schwester neben ihm gesagt, gucken sie mal die frau hat 2 muttermünde ist das nicht interessant!? und so ging das die ganze zeit kam mir hilflos und verarscht vor.

    ich weiss genau das ich keine eigenen kinder haben will und sonst nur adoptieren will ,ausserdem zerstören mir diese extremen schmerzen die von monat zu monat schlimmer werden meine existenz.

    Weiss einer vllt ob es gute Gynäkologen/Krankenhäuser in Hamburg oder Umkreis gibt wo man das vllt machen kann? ich sehe sonst keinen ausweg mehr .
    Und wie ist es lohnt sich eine gebärmutter entfernung oder hat man danch trotzdem noch monate lange schmerzen


    wäre lieb wenn ihr mir helfen könnt

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    AW: Monate nach Gebärmutterentfernung - Probleme? Wechseljahre?

    Hallo KleinerFalter,

    ich schicke dir eine PN mit einer Empfehlung. Ob sie dort bereit sind dir die GM zu entfernen, kann ich natürlich nicht beantworten, aber du kannst dir dort eine zweite Meinung holen und zumindest sind sie dort sehr einfühlsam und verständnisvoll und werden das Thema mit dir eingehend besprechen.

    Ich kann dein Empfinden sehr gut nachvollziehen. Auch ich habe bereits mit 18 "gewusst", dass ich nie Kinder haben möchte. Mir hat auch keiner geglaubt (diese Bemerkungen der Leute haben mich auch immer sehr aufgeregt). Heute bin ich 47, habe keine Kinder, seit letztes Jahr auch keine GM mehr und habe meine Entscheidung damals niemals angezweifelt und niemals bereut.

    Es gibt aber tatsächlich viele Frauenm auch ältere als du bist, die ebenfalls behaupten, dass sie keine Kinder haben möchten und sich dann später doch anders entscheiden. In meinem Freundeskreis ist das ein paar Mal passiert. Deswegen musst du doch auch Verständnis haben wenn die Leute (auch Ärzte) Angst haben, dass du deine Meinung später evtl. ändern möchtest. Du bist auch noch sehr jung. Viele Frauen ändern tatsächlich ihre Meinung. Die Klinik die ich dir empfehle (und zwar auch einen bestimmten FA) ist ganz sicher dafür geeignet mit dir ein ausführliches Gespräch zu führen.

    Ich wünsche dir alles Gute!

    PS Vielleicht finden sie auch eine Lösung für deine Beschwerden ohne die GM zu entfernen.
    Geändert von Katinka1961 (30.05.2008 um 14:48 Uhr)

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    AW: Monate nach Gebärmutterentfernung - Probleme? Wechseljahre?

    Hallo,
    bei mir wurde eine GMentfernung vor 6 Wochen gemacht. Vaginal mit Erhalt der Eierstöcke. Auch ich habe noch starken Aussfluss, Schmerzem die den Schmerzen kurz vor der Regelblutung stark ähneln. Mein Hauptproblem ist aber, ich kann nicht lange sitzen.Beim aufrechtem Sitzen picksen die Eierstöcke (ich denke, das sie es sind, kommt jedenfalls von der Lage hin), als wären es starre Stöcker. Es wird nach ca. 2-3 h Stunden so stark, das ich umherlaufen muss oder mich hinlegen.Das war seit der Op so. Meine FA meinte aber, es wäre laut Untersuchung alles ok und das es solche Schmerzen so nicht geben kann... Ich bilde sie mir doch nicht ein. Beim Bücken ist es auch. Aber die Ärztin kann weder was ertasten , noch auf dem Ultraschall was sehen.
    Ich habe einen Job, wo ich unentwegt 7-8 h am PC und Telefon sitze, ohne die Möglichkeit mal `ne Pause einzulegen. Ich habe schon richtig Horror davor. Momentan bin ich noch bis 6.6. krankgeschrieben.
    Kennt das Jemand von Euch, kann man gegen diese Schmerzen irgentwas dauerhaftes übernehmen?
    Liebe Grüße, Koko

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