Hallo Meria,Zitat von Meria
google mal nach "natürlichem Progesteron" - ich habe das auch getan, und es gibt verschiedene Arten der empfohlenen Dosierung, ob es nun gegen PMS oder gegen Prämenopause-Beschwerden eingesetzt werden soll. Ich habe leider die Links nicht gespeichert, Du mußt Dir wohl oder übel die ersten beiden Seiten der Ergebnisse durchlesen. Da findest Du sicher etwas.
Ich dosiere ja auch auf eigene Faust, und ich hab gegen meine Beschwerden ungefähr in der Mitte des Zyklus angefangen und mal mit der geringsten empfohlenen Dosis begonnen, und nun zum Ende des Zyklus nehme ich die geringste Dosis 2 x.
Im Grunde solltest Du es selbst spüren können, da hilft wahrscheinlich auch keine externe Empfehlung. Ich würde Dir aber raten, entweder einen genauen Zykluskalender mit Temperaturmessung zu führen, oder zumindest täglich im Zyklusverlauf Deine Empfindungen einzutragen. Das sollte ein Muster ergeben.
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13.01.2008, 08:38Inaktiver User
AW: 40 - und Periode ist anders ...
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13.01.2008, 08:42Inaktiver User
AW: 40 - und Periode ist anders ...
@ all:
Habe mir gestern sehr viel frische Luft um die Nase wehen lassen und meine müden Knochen wieder bewegt, was mir sehr gut getan hat und mich überhaupt nicht überfordert hat (noch vor Wochen wäre ich beim Gedanken daran schon geistig zusammengebrochen!).
Mein Wasserkonsum steigt kontinuierlich an. Ich schwitze zwar nachts nun recht stark, aber ich tröste mich mit der entgiftenden Wirkung und da ich im Bett immer ein Stückchen "ins Trockene" nachrutschen kann, stört es mich nicht so sehr.
Ich hatte gestern das Gefühl, wieder mehr Wasser im Körper zu haben, aber das kann durchaus auch daher kommen, daß beanspruchte Muskeln ja ein wenig Wasser zusätzlich binden.
Ansonsten geht es mir sehr gut, und ich überleg mir heute schon, ob ich mein Auto per Hand waschen und polieren sollte!!!! Zusätzlich, zum Sport! Wowww ... ich komme in Bewegung! *freu*
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13.01.2008, 13:23
AW: 40 - und Periode ist anders ...
Hi!
Hier steht das Wichtigste zu der Progesteron Therapie: Achtung lang!
http://progesteronforum.siteboard.de...um-about4.htmlGruß, Reina
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"Ich habe gelernt, auf meine innere Stimme zu hören und ihr zu vertauen und ich bin nicht enttäuscht worden"...
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14.01.2008, 07:50Inaktiver User
AW: 40 - und Periode ist anders ...
Guten Morgen!
Sodele - das nächste Zwischenergebnis: Periode ist da und absolut problemlos. Keine Krämpfe, keine Kopfschmerzen, kein Durchfall, kein aufgeblähter Bauch. Gar nix, rein wirklich nichts!!!
Mir gehts bombig! Bin bester Laune, schmerzfrei, Bauch ist flach und auch Freund ist happy (der war beim letzten Mal schon knapp davor, den Notarzt zu rufen, weil ich mich mit extremen Krämpfen und Schüttelfrost auf der Couch vor Schmerz gewunden habe).
Ich werde nun bis zum 10. Tag nicht mehr cremen. Außer, es tritt vorher etwas von den Symptomen (wieder) auf, die ich ja schon kenne. In einem der von mir gefundenen Texte steht, man kann (bei Prämenopause) den ganzen Zyklus durchcremen, wenn man sich damit besser fühlt.
Das lasse ich jetzt mal offen.
Reina, ich könnte Dich abknutschen vor Erleichterung und Lebensfreude!!! Danke, danke, danke!
Alles Liebe,
fenetra
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14.01.2008, 14:30Inaktiver User
AW: 40 - und Periode ist anders ...
Ihr Lieben,
vor einiger Zeit bemerkte ich auch Veränderungen vor und während meiner Mens.
Dazu muss ich aber sagen, dass ich seit 4 jahren sterilisiert bin und nur noch einen Eierstock habe. Ich hatte eine große Zyste am linken Eierstock, der damals nicht gerettet werden konnte.
Ich fühlte mich jedenfalls vor, während und nach meiner Mens insgesamt ganz scheusslich..keine Konzentration und diese ständige Müdigkeit.....besonders unmittelbar vor den Tagen, beharrte mein Körper immer auf einen "Schlaftag"....mittags von der Arbeit nach Hause und gleich aufs Sofa. Ansprechen durfte mich kein Mensch, sonst wäre ich durch die Decke, wie ein HB-männchen.Immer wieder schob ich es auf Stress und fehlende Entspannungsmöglichkeiten.
Ich hatte dann Ende November einen Termin bei meiner FÄ, der ich erzählte, dass ich mich so bescheiden und abgekämpft fühle.
Sie könne mir ein leichtes Antidepressivum verschreiben, bot sie mir an. Weiter ging sie nicht auf meine Beschwerden ein.
Was mich allerdings mehr schockierte, war die Aussage meiner FÄ, ich solle im Februar einen neuen Termin machen und mir bis dahin darüber im klaren werden, dass mir meine GM entfernt werden müsse. Ich habe seit Jahren ein Myom, welches größer geworden sei.
"Achja, und einen Eisprung haben Sie auch nicht mehr!"....sagte sie, ohne mich anzusehen und wünschte mir ein schönes Wochenende.
Ich war im ersten Moment so erschrocken, dass ich nur nuscheln konnte.."ich bin aber gern eine Frau und habe keine Beschwerden!"
Darauf entgegenete sie nur schnippisch, dass mir das Frausein auch niemand nehmen wolle.
Den Termin im Februar habe ich zunächst nicht gemacht..zuerst wollte ich nach Hause und eine Runde heulen.
Ich rief eine Kollegin an und bat sie um Rat. Diese äusserte gleich den Verdacht, dass bei mir ein Progesteronmangel vorliegen könnte. Sie brachte mir auch das Buch von Frau Buchner "Wenn die Hormone Achterbahn spielen" mit und ich kann es wirklich nur jeder Frau empfehlen.
Auf der Hormonselbsthilfe-Seite habe ich mir dann Unterlagen zur Beobachtung bestellt, die innerhalb weniger Tage per Post ankamen. Ich begann Temperatur zu messen und meine Befindlichkeiten zu dokumentieren.
Im Dezember ging es mir sowas von schlecht, dass ich dachte, ich springe aus dem Fenster....ohne Grund rannten mir bei allen unmöglichen Gelegenheiten die Tränen und ich wollte mich nur noch in irgendeine Ecke werfen.
Ich sprach immer wieder mit meiner Chefin, die Allgemeinmedizinerin ist und sie verschrieb mir nach einer Reihe von Laboruntersuchungen das "Progestogel", welches ich dann ab dem 10.Tag meines Zyklusses anwende. Jeden Abend ca. 25 mg, entweder auf den Busen, Hals oder Leiste.
Und seit dem ersten Tag dieser Anwendung bin ich ein neuer Mensch...keine Tränen mehr, ich schlafe wie ein Baby, wache morgens tief entspannt auf, ich kann es kaum in Worte fassen. Ich kann auch wieder Menschen um mich vertragen und habe keine Mordgedanken mehr "gg".
Gestern bemerkte ich ein leichtes Spannungsgefühl in der Brust und habe heute morgen einfach ein weiteres Mal eine kleine Menge des Gels aufgetragen. In der kommenden Woche steht meine nächste Mens an und ich bin echt mal gespannt, wie die wohl wird.
Lieben Gruß
Jule
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14.01.2008, 14:47Inaktiver User
AW: 40 - und Periode ist anders ...
Hallo Jule,
danke für Deinen Bericht!!!!
Ich kann so genau nachfühlen, wie erleichtert und glücklich Du jetzt bist! Alleine die Worte von Dir "ich kann es kaum in Worte fassen" - genauso geht es mir.
Ich habe anhand der vielen Klicks gesehen, daß viele hier auch still mitlesen (an dieser Stelle liebe Grüße an Euch, und traut Euch fragen, wenn es nötig ist!), und ich hoffe, daß möglichst vielen Frauen geholfen werden kann, wenn diese Symptome zutreffen.
Bitte liest auch Reinas Links durch, da stehen die Basics drinnen!
Lie Grü,
fenetra
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14.01.2008, 15:01Inaktiver User
AW: 40 - und Periode ist anders ...
Hallo Fenetra,
es liest sich wirklich gut, was du schreibst. Ich schleiche um das Thema jetzt auch seit gut 1,5 Jahren herum, mein Gynäkologe winkte meine immer stärker werdenden Beschwerden (ähnlich wie bei Seawasp) im vorletzten Jahr nonchalant ab, verwies auf mein Alter (damals 42) und sagte, ich sei noch nicht in den Wechseljahren. Ich wurde vor 9 Jahren sterilisiert, ich spüre seit fast 3 Jahren deutliche Veränderungen, am meisten nerven mich die zunehmenden Kopfschmerzen, womit ich bis vor 2-3 Jahren so gut wie nie Probleme hatte, nun in jedem Zyklus. Meine Zyklen haben sich von feinen, runden 28 Tagen 23-25 Tage verkürzt, ich konzentriere mich schlechter, ich schlafe schlechter, meine Stimmungsschwankungen in PMS-Zeiten werden heftiger, ich bunker Wasser wie eine Blöde, meine Brüste schmerzen und der Effekt, dass mit einsetzender Periode das Wasser ausgeschwemmt wird, wie es früher halt war, wird immer weniger spürbar. Inzwischen freue ich mich auf jede Mens, auch wenn sie manchmal schon nach etwas mehr als 3 Wochen einplätschert, weil sie mir etwas Erleichterung bringt - und dann geht das ganze Spiel nach 10-12 Tagen wieder von vorne los.
Ich habe seit über einem Jahr die Bücher von Frau Buchner und Rushton/Bond zuhause, habe mich quer durchs Internet gelesen, schleiche immer wieder um das Thema herum - und hab mir jetzt eine Creme bestellt, die bereits angekommen ist (leider liegt sie jetzt auf der Post, weil ich heute vormittag nicht zuhause war *grummel*). Es sieht so aus, als würde hier einige sowas wie Feldversuche starten. Und ich sag euch was: Wenn ich mich mit der Creme besser fühle, knall ich den leeren Pott meinem Arzt auf den Tisch, schmeiß ihn mit Literatur tot und wechsel, wenn den das nicht interessieren sollte.
LG,
Zuza
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14.01.2008, 15:19Inaktiver User
AW: 40 - und Periode ist anders ...
Hallo Zuza,
ich wär auch rumgeschlichen, wären nicht die extremen Krämpfe gewesen, die ich 3 Zyklen lang während der ersten Tage der Mens hatte. Bzw. ich habs ja lang ausgehalten, ich dachte mir, ich hätt den falschen Job, die falsche Einstellung, das falsche Hobby, das falsche Leben ... der Depressionen wegen, die ja von irgendetwas kommen müssen. Und die Antidepressiva haben gerade nur das Allerschlimmste an Symptomen gekappt.
Was die Gelenksschmerzen anbetraf, so dachte ich eben, ich beweg mich zuwenig (wie denn, wenn schon die geringste Anstrengung zuviel war?), oder ich sollte noch weniger essen, etc. Auch mit dem Gewichtszuwachs hab ich lange herumexperimentiert, wenn mir Menschen gesagt haben, ich äße wie ein Vögelchen, hab ich gesagt, mehr kann/darf ich nicht ... all solche Dinge.
Daß sich das Körperfett in Richtung Bauch *bäh* verschob, schob ich aufs Alter, kurz gesagt:
Ich hatte für alles eine mehr oder weniger plausible Erklärung.
Nur diese Mensprobleme haben mich dann aufgerüttelt. Ich war einfach vorher der Meinung, mein Zyklus sein okay und durch nichts zu erschüttern.
Wäre Reina nicht gewesen (der ich täglich viele "Dankeschöns" geistig schicke), ich hätte den Zusammenhang nie im Leben gesehen!
Was Arzt betrifft: Ich habe nur das okay von meinem Doc-Freund, der Allgemeinmediziner ist und als Selbständige ist es fast egal, ob ich es jetzt selbst zahle oder es mir verschreiben lasse (die Zuzahlung für Ordination und in der Apotheke sind 50 % der Kosten der Creme). Ich brauche da kein Plazet mehr, wirklich nicht.
Meine Gyn werde ich beim nächsten Mal informieren. Ihr ein paar Ausdrucke mitbringen und das wars. Sie ist zwar nett, aber ich glaube weniger, daß ich in Sachen "Hormonspiegel" von ihr Hilfe bekommen kann. Ich stieg mit 35 von Pille auf 3-Monatsspritze um, weil ich als Raucherin das Risiko scheute.
Die 3-Monatsspritze war ihre Empfehlung. Und meine Klagen, ich nähme kontinuierlich zu (nach einiger Zeit) argumentierte sie mit der Nährstoffbilanz, ich solle weniger essen oder mich mehr bewegen. (DANKE! Diesen Rat hab ich nun echt nötig gehabt!) Auch später kam nichts, außer: Alles in Ordnung.
SO stell ich mir eine ärztliche Unterstützung um mein Geld nicht vor, bei allem Respekt! Meine Psychiaterin nehme ich ein bißchen in Schutz, aber auch sie hätte fragen können. Mein Doc-Freund ist der einzige, der ein wenig mehr außen vor ist, auch wenn er mehr Zusammenhänge wußte, und vielleicht auch drauf kommen hätte können ...
Zusammengefaßt: Dieser Mix aus Problemen, die ich hatte, sollten irgendwann in ferner Zukunft die Alarmglocken bei Medizinern klingeln lassen!
Schöne Grüße an alle,
fenetra
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14.01.2008, 16:55Inaktiver User
AW: 40 - und Periode ist anders ...
Stimmt alles fenetra.....
ich verstehe es ehrlich gesagt überhaupt nicht, warum man auf unsere Befindlichkeiten so wenig eingeht und wenn es doch bekannt ist, dass nat. Progesteron eine Hilfe wäre,dies nicht verordnet wird..?? Ich musste es eh selbst zahlen, war ein Privatrezept und fällt somit nicht ins Buget.
Mich ärgert es auch extrem, dass mein damaliger Gyn mich nicht über die Nebenwirkungen der Steri und die Entnahme des Eierstocks aufgeklärt hat....."Frau Jule, Sie müssen eventuell damit rechnen, früher in die Prämenopause zu kommen...." Dann wäre ich darauf gefasst gewesen und hätte früher handeln können.
Manchmal frage ich mich wirklich, muss man denn alles selbst heraus finden?
Gelenkschmerzen hatte ich übrigends auch, häufig taten mir derart die Knie weh, ganz zu schweigen vom Rücken UND ich roch irgendwie anders.
Schon einige Stunden nach der morgendlichen Dusche, hatte ich das Gefühl, mein Deo hat völlig versagt.Und nun...."malanmirrumschnupper".....nix mehr, alles frisch, wie heute morgen....ist das normal?
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14.01.2008, 17:10Inaktiver User
AW: 40 - und Periode ist anders ...
Wer das Zeuchs zahlt, ist für mich auch völlig irrelevant. Im Gegenteil: Was hätte ich alles 5 Jahre lang haben können, an Umsatz, an Ertrag, und noch viel wichtiger: An Lebensfreude????? Soll ich mich der 34 Euro wegen jetzt streiten? Was für ein Quatsch! Wissen hätte ich es müssen!
Zitat von Inaktiver User
Daß ich mich als Patientin nicht ernstgenommen fühle, steht auf einem ganz anderen Blatt und sollte eigentlich eine Art "Kreuzzug" nach sich ziehen, aber ... wo ansetzen?
Offenbar. Ich hab erst mit 30 angefangen zu Rauchen (in einer extremen Streßsituation, über die ich jetzt nicht unbedingt reden will, passiert wohl kaum jemanden, zum Glück!) Daß Rauchen eine frühere Menopause und damit auch eine frühere Prämenopause nach sich ziehen kann ... warum darüber nachdenken????
Zitat von Inaktiver User
Meine Gelenksschmerzen waren so stark, aber ich weiß, was mein Arzt gesagt hätte: Hast Du in den letzten Tagen ein Glas Sekt getrunken? (Meine Antwort wäre ja gewesen, ich trinke durchaus mal Sekt - Folgerung des Arztes: Gicht -> Gelenksschmerzen. Irrelevant, daß es "mal" und "ein Glas" war, und nicht, wie stillschweigend bei einer gewichtigeren Person eine bis zwei Flaschen offenbar angenommen werden!). Das hat mich ziemlich getroffen. Was meint der Typ, was ich mache? Mich bewußt schädigen???? Trinken, obwohl ich fast an meinem alkoholabhängigen verstorbenen Ehemann zerbrochen wäre? Hallo????
Zitat von Inaktiver User
Noch dazu war bei mir die Situation mit den depressiven Verstimmungen so schlimm, daß ich darüber schon gar nicht mehr sprechen wollte!
Mein Rücken tat ständig weh - meine Gelenke taten auch weh. Mir tat eigentlich "alles" "irgendwie" weh.
Was den Geruch anbetrifft: Ja, ich habs schon geschrieben, nasser Waschlappen kam bei mir häufig zur Anwendung, und das mir, als eine Person, die früher kaum schwitzte. Mein "Geruch" hat sich in den Tagen, die ich nun mit nat. Progesteron creme, extrem vermindert. Einen Pulli muß ich wegwerfen, der müffelt, wenn er Körperwärme annimmt, ist zwar superhübsch, aber aus Kunstfaser. Ist auch egal. Der Rest meiner Kleidung ist zum Glück nicht beeinträchtigt.
Und meine Nase wird von meinen Ausdünstungen auch nicht mehr beleidigt.Geändert von Inaktiver User (14.01.2008 um 17:16 Uhr)


Ich bin mir unsicher mit der Dosierung. Wann im Zyklus anfangen, wie viel von dem Gel nehmen etc.LG Meria
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