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    AW: Keine Angst vor Konisation, ihr Lieben!!!

    Hallo Brauni,

    ich hoffe, ich kann dir die Angst etwas nehmen. Hatte meine Konisation im Dezember 2018. Das mit dem Nächtern bleiben fiel mir überraschenderweise nicht schwer, vielleicht liegt es auch an der Aufregung, dass ich weder Hunger hatte, noch Unterzuckerungsanzeichen spürte.

    Die Narkose hab ich super vertragen und kam nach etwa 1 Stunde auf der Aufwachstation dann wieder auf das "Durchgangszimmer", wo ich etwas zu essen (Sandwich) und zu trinken bekam und mich anziehen konnte. Ich konnte - und sollte - auch dort auf die Toilette gehen. Danach konnte ich gehen. Eine Freundin hatte mich abgeholt (das war die Bedingung in dem Krankenhaus für einen ambulanten Eingriff). Zuhause war ich allerdings alleine, aber es war okay. Ich hatte an dem Nachmittag noch ein wenig Schmerzen, so ähnlich wie Menstruationskrämpfe und hab dann auch eine Ibu genommen. Am nächsten Morgen war ich dann schon mit dem Auto unterwegs, zu meiner Gyn, um die Krankschreibung abzuholen. Vom persönlichen Empfinden hätte ich die Krankschreibung nicht gebraucht, ich war fit und es hat kaum geblutet. Allerdings legt meine Gyn sehr großen Wert darauf, dass man sich nach der Koni schont. Sie sagte, es hätte schon seinen Sinn gehabt, dass in der Vergangenheit der Eingriff mit einem einwöchigen stationären KH-Aufenthalt verbunden gewesen wäre, damit die Frauen liegen und sich schonen können.
    Nichts ist so gefährlich wie das Allzumodernsein. Man gerät in Gefahr, plötzlich aus der Mode zu kommen. Oscar Wilde


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    AW: Keine Angst vor Konisation, ihr Lieben!!!

    Hallo ToffiFee,
    Danke, dass Du versuchst mir etwas die Angst zu nehmen.
    Ich bin bei Dingen, wo ich nicht genau weiß wie es abläuft und ich nicht die Kontrolle habe, ein echter Angsthase :-(
    Hast Du auch ab und zu mit Unterzuckerungsanzeichen zu kämpfen?
    Mir wurde im Vorgespräch gesagt, dass ich mir was zu essen und trinken mitbringen soll.
    In dem KH wo ich die OP hab, liegt man hinterher mit anderen Patienten im Aufwachraum bis man abgeholt wird. Nicht so ein Luxus wie bei anderen die in ein normales Zimmer gekommen sind.
    Ich habe echt Angst, dass mir hinterher übel ist. Obwohl ich schon drei Narkosen hatte( Mandel-OP, Kaiserschnitt bei meiner Tochter und bei der Geburt von meinem Sohn Ausschabung nach der Entbindung) und mir da nicht übel war. Ich erinnere mich aber daran, dass ich Probleme mit meinem Asthma hatte und noch so benebelt war, dass ich mich nicht bemerkbar machen konnte.
    Ich hoffe sehr, dass wenigstens bei der Konisation alles erwischt wird und ich nicht kurz vorher meine Tage bekomme. Meine FA meinte auch, dass ich mich gleich Montag (Freitag OP) melden soll wegen der Krankschreibung. Tagelang schonen und nix tun fällt mir tierisch schwer. Zumal wir gerade mitten im Hausbau stecken... super Zeitpunkt...

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    AW: Keine Angst vor Konisation, ihr Lieben!!!

    Hallo Lizzy, Hallo ToffiFee,
    Auch wenn das Forum scheinbar nicht mehr wirklich genutzt wird, möchte ich von meiner Konisation berichten....

    Freitag 7.30 Uhr Ankunft im ambulanten OP Zentrum. Mir wurde ein OP Hemd, Haube und reizende Netzunterhose gegeben und ich sollte mich umziehen.
    Danach durfte ich im Vorbereitungs-und Aufwachraum auf einem fahrbaren OP Stuhl Platz nehmen. Ich hatte eine dermaßen große Angst, mir war total schwummrig. Mir wurde ein Zugang gelegt und ein Mittel zur Vorbeugung gegen Übelkeit gespritzt. Dann noch ne Ibu 600 einwerfen und warten.. Von dem Medikament gegen Übelkeit wurde mir total komisch, ich war benommen und meine Zunge klebte regelrecht im Mund fest. Die nette Schwester dort hat mich gefragt, ob sie mit in den OP kommen soll und meine Hand halten bis ich schlafe. Jaaa bitte.. oh Gott ist mir im Nachhinein peinlich..ich bin 48 🤔
    Als ich dann kurz vor 8 in den OP laufen durfte war mir übel, schwindelig...
    Auf dem OP Tisch angekommen wurde sofort Blutdruck gemessen und es ertönte auch gleich Alarm vom Monitor..180/120😨 die nette Schwester hielt wie versprochen meine Hand und sagte ich soll das Piepen ignorieren. Ich hatte nur noch Panik. Die Anästhesistin sagte sie werden gleich schön schlafen, es wurde kurz heiß im Körper und schwupps weg war ich.
    Das Aufwachen war ok. Ich habe irgendwas gebrabbelt von wegen hab schön geträumt 😂
    Kurz nach 10 hab ich was getrunken und gegessen, war auf Toilette und um 11 durfte ich nach Hause.
    Es stimmt, die koni selber ist nicht so schlimm, man schläft ja..
    Seit ich zu Hause bin liege ich allerdings im Bett. Schmerzen sind gering, leichte Blutungen. Aber mein Körper ist irgendwie am Ende. Kreislauf im Keller und absolut kraftlos. Zudem ist mir ständig übel. Also ich kann durchaus nachvollziehen, dass die OP ursprünglich mit einem 1 wöchigen Klinikaufenthalt verbunden war. Allerdings denke ich, spielt das Alter eine nicht unerhebliche Rolle. Alle anderen die hier berichtet haben, waren noch sehr jung. Da steckt man das besser weg.

    In 10 Tagen ist Nachuntersuchung und hoffentlich das Ergebnis da..
    LG Brauni

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    AW: Keine Angst vor Konisation, ihr Lieben!!!

    Hallo Brauni, schön dass Du alles überstanden hast.

    Bin etwas verwundert, dass Du nun so warten musst - bei mir hat der Operateur gleich nach der OP schon im Aufwachraum einen Statusbericht gegeben. Also dass im Gesunden entfernt wurde, die Histologie kam dann auch einige Tage später.

    *öhm* Also ich war bei der Konisation 45 - also nicht wirklich wesentlich jünger als Du.

    Narkose ist Typsache, aber auch eine Frage der individuellen Fitness und der Genesungsprozess hängt auch mit der inneren Einstellung zusammen.
    Tip für die nächste Narkose: Sag dem Anästhesisten, dass Dir übel war- die können da was gegen tun
    [Wenn Du jetzt akut was machen willst, Diminhydrat (Vomex) als Zäpfchen......danach bist Du zwar weggebimst, aber übel ist Dir dann sicher auch nicht mehr.]

    Es ist überhaupt keine Schande, die Hand halten zu lassen - dafür sind die Leute vor Ort auch ausgebildet und da.
    Es ist völlig okay, sich schlappi zu fühlen und sich Zeit zu nehmen.
    Aber das muss nicht zwingend so sein.
    Geh Dein Tempo und ich wünsche Dir, dass das Thema damit für Dich erledigt ist.

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    AW: Keine Angst vor Konisation, ihr Lieben!!!

    Hallo Lizzy,
    Schön von Dir zu lesen.
    Ja die Warterei auf das Ergebnis ist echt anstrengend 😪 ein kleines Feedback nach der OP wäre schön gewesen. Wo wohnst Du denn bzw in welchem Bundesland?

    Hier im ehemaligen Osten (Dresden) ist vlt manches noch ein wenig anders😎

    Ich denke die Narkose ansich hab ich gut vertragen. Die Übelkeit gestern und heute kommt eher vom Magen. Von der ganzen Aufregung vorher vielleicht..

    Du schreibst, ich soll dagegen Vomex nehmen und fühle mich danach ein wenig weggebimmst😜 Ich denke, dass haben die mir vor der OP gespritzt. Da kann ich mir auch erklären warum ich so dermaßen gaga war auf dem Weg zum OP.

    War denn bei Dir mit der Konisation der Spuk vorbei? Oder hattest Du danach noch auffällige Pap Werte?
    Ich habe nach Homöopathie gegen die HPV Vieren gesucht. Scheinbar gibts da nix?

    Ich wünsche Dir noch einen schönen Sonntag 👋

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    AW: Keine Angst vor Konisation, ihr Lieben!!!

    Vergiß Homöopathie gegen HPV-Viren, warte auf die Befundung und lass Dich ggf impfen.
    Das sage ich nicht, weil ich Kritikerin der Homöopathie wäre - das sagt Dir auch jeder, der sich seriös in dieser Materie auskennt. Das ist meine berufliche Meinung dazu.

    Vomex hast Du sehr sicher nicht vor der OP bekommen, vermutlich so was wie Dormicum.

    Ich lebe im Südwesten und war an einem Stadtklinikum mit Uni-Lehrauftrag und Dyplasiezentrum / onkologischem Schwerpunktzentrum.

    Ich hatte leider Pap V, also Krebs und habe mir 3 Wochen nach der Konisation die Gebärmutter rausnehmen lassen - sicher ist sicher ist sicher. Ich hatte einen HPV16-Befund und habe mich nun im Anschluß erst mal mit Gardasil durchimpfen lassen.
    Für mich war diese Entscheidung gemäß medizinischer Leitlinie die richtige Wahl - mir geht es damit sehr gut, hat noch diverse schöne Nebenaspekte.

    Du bleibst jetzt aber bitte erst mal positiv, daß bei Dir alles erledigt ist - das ist die sehr viiiiel wahrscheinlichere Variante.

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    AW: Keine Angst vor Konisation, ihr Lieben!!!

    Hallo Brauni,

    schön, dass du alles gut überstanden hast. Ruh dich schön aus und nimm dir die Zeit, die du dafür brauchst.

    Ich war bei der Koni übrigens 51 Jahre alt und hatte davor über 1,5 Jahre lang PAP3d-Abstriche, die alle drei Monate kontrolliert wurden. Interessanterweise war dann das Untersuchungsergebnis der Kolposkopie nicht auffällig und der Oberarzt im Krankenhaus sagte, eine Koni wäre daher nicht unbedingt erforderlich. Ich wollte aber auf der sicheren Seite sein und hab mir denTermin geben lassen.
    Ich finde es spannend, wie unterschiedlich das Procedere in den Kliniken ist. Ich habe vorher keine Medikamente bekommen (auch keine Beruhigungspille, Ibu, etc.) und meinen Operateur habe ich nach der OP überhaupt nicht mehr gesehen. Nur der Narkosearzt hat im Aufwachraum mal nach mir geschaut und gefragt, wie es mir geht. Daher habe ich vor Ort auch nichts über die OP erfahren, sondern erst aus dem Arztbrief, der mir dann ca. 1 Woche später per Post zuging. Laut Pathologie war es höchste Krebsvorstufe (CIN3?) und leider nicht alles im gesunden entfernt. Angeraten wurde eine Untersuchung nach 3 Monaten. Meine Gyn meinte, dass sich dies wahrscheinlich mit der Abheilung erledigt haben könnte, da die Wundränder bei der Koni gelasert wurden. Die letzten anderthalb Jahre seit der Koni waren auch alle Abstriche und HPV-Tests ok, aber jetzt ist der Sch... wieder aufgetreten. Nachweis von HPV16 und PAP3b und die Empfehlung ist, mich im August wieder bei der Dysplasiesprechstunde vorzustellen.

    Ich drücke dir aber natürlich die Daumen, dass es für dich mit dieser Koni erledigt ist!
    Nichts ist so gefährlich wie das Allzumodernsein. Man gerät in Gefahr, plötzlich aus der Mode zu kommen. Oscar Wilde


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    AW: Keine Angst vor Konisation, ihr Lieben!!!

    Hallo ToffiFee,
    das tut mir sehr leid, dass Du jetzt den ganzen Mist von vorne durchmachen musst😪
    Das ist ja auch psychisch ein ständiges Auf und Ab.. Ich frag mich wirklich, woher das plötzlich kommt wenn man in unserem Alter bisher nix hatte. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich rauche.
    Ich habe ja das komplette Forum gelesen und hatte wirklich den Eindruck, dass fast nur junge Frauen betroffen sind. Hab noch gedacht, zum Glück ist das bei mir mit dem Kinderwunsch kein Thema mehr..
    Ist wirklich erstaunlich, wie groß die Unterschiede der Behandlung in den Kliniken ist. Ich war auch überrascht, als mir vorher ein Medikament gegen Übelkeit gespritzt wurde.
    Weißt Du denn schon ob Du nochmal ne Konisation machen würdest oder gleich zur radikalen Lösung greifen willst? Ich habe zwei Bekannte, die die Gebärmutter entfernen lassen mussten. Ist ne andere Hausnummer als Konisation. Sicherlich hat es den Vorteil, dass dort definitiv kein Krebs mehr entstehen kann. Aber der Hormonhaushalt im Körper kommt erstmal ins taumeln.
    Ich drück Dir die Daumen, dass es nicht erforderlich ist. Wäre schön, wenn wir den Kontakt halten und uns austauschen können.
    LG Brauni
    @Lizzy .. Dormicum war es definitiv nicht. Das hatte mir die Ärztin im Vorgespräch gesagt, dass die das nicht geben..

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    AW: Keine Angst vor Konisation, ihr Lieben!!!

    Zitat Zitat von Brauni48 Beitrag anzeigen
    Weißt Du denn schon ob Du nochmal ne Konisation machen würdest oder gleich zur radikalen Lösung greifen willst? Ich habe zwei Bekannte, die die Gebärmutter entfernen lassen mussten. Ist ne andere Hausnummer als Konisation. Sicherlich hat es den Vorteil, dass dort definitiv kein Krebs mehr entstehen kann. Aber der Hormonhaushalt im Körper kommt erstmal ins taumeln.
    .
    #gekürztes Zitat#
    Das "aber" kann ich nicht nachvollziehen.....
    Bei mir kam da gar nichts ins Taumeln, warum auch - die Eierstöcke bleiben drin und arbeiten ganz normal wenn es gut läuft und das ist meistens so. Damit hat man gleich mehrere potentielle krebsarten ausgeschaltet, zudem ggf auch noch nervige Myome.
    Der Eingriff ist auch absolute Routine und wird normalerweise auf ca 55 Minuten veranschlagt - also unter einer Stunde Vollnarkose.

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    AW: Keine Angst vor Konisation, ihr Lieben!!!

    Hat nicht jede OP ein "Aber"? Meine Bekannte ist nach der Entfernung der Gebärmutter von jetzt auf gleich in die Wechseljahre gekommen und hatte schon ziemlich mit den Hormonschwankungen zu kämpfen..
    Heute ist doch fast jede OP Routine, was nichts daran ändert, dass es eine Belastung für den Körper ist.
    Verträgt halt jeder anders🤔
    Welche Krebsarten kann man denn damit noch ausschließen?

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