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    Embolisierung von Myomen

    Hallo ihr lieben,

    ich habe einige recht große Myome in der Gebärmutterwand sitzen. Meine Ärztin versucht mich seit 2 jahren von einer Entfernung der Gebärmutter zu überzeugen.

    Inzwischen habe ich auch über die Möglichkeit der Embolisierung gelesen.

    Wer hat den mit diesem Verfahren schon Bekanntschaft gemacht und kann mir etwas darüber erzählen? Gab es Komplikationen? Wie groß ist die Schmerzbelastung hinterher?

    Wäre dankbar für ein paar Erfahrungswerte.

    Viele Grüße

    Kelu

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    AW: Embolisierung von Myomen

    Hallo,

    mit dem Verfahren habe ich keine Erfahrung. Mein Myom wurde mir operativ entfernt, es saß auch mitten in der Gebärmutterwand. Meine FÄ meinte, dass sie Embolisation nur bei Frauen anwenden, die keinen Kinderwunsch (mehr) haben.

    Kann man Deine Myome nicht operieren?

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    AW: Embolisierung von Myomen

    Hallo,

    alle Ärzte die ich bisher wegen meiner Myome ausgefragt habe, waren der Meinung dass eine organerhaltende OP nicht in Frage kommt, da alle in der Gebärmutterwand sitzen.

    Außerdem verstehe ich ohnehin nicht, warum ich mir unbedingt die Gebärmutter entfernen lassen soll. Ich habe so gut wie keine Beschwerden und mit dem was an Beschwerden bisher angefallen ist konnte ich mich bisher recht gut arangieren.

    Deshalb bin ich auch auf das Thema Embolisation gekommen. Nach dem was ich bisher darüber gelesen habe, scheint es mir die schonendere Variante zu sein. Ich lege mich definitiv nicht unters Messer wenn es nicht unbedingt sein muß.

    Gruß
    kelu

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    AW: Embolisierung von Myomen

    Hallo,
    ja, das kann ich verstehen. Meine Frauenärztin meinte, eine ihrer Patientinnen habe gute Erfahrungen damit gemacht. Mehr weiß ich leider auch nicht.

    Ich fände es auch wichtig, die Gebärmutter zu erhalten, vor allem, wenn man keine oder wenig Beschwerden hat.

    Vielleicht wirst Du hier fündig: http://de.groups.yahoo.com/group/myome/, in diesem Forum geht es nur um Myome. Du musst Dich (kostenlos) bei Yahoo anmelden.

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    AW: Embolisierung von Myomen

    Hallo Kelu, ich habe mich entschieden, eine Myomemb. machen zu lassen. Die Voruntersuchung hatte ich schon-morgen ist MRT und dann, mal sehen wann es los geht. Ich habe gelesen, daß es sehr schmerzhaft sein soll, aber ich denke es ist auszuhalten. Ich bin 47 Jahre und möchte meine Organe alle noch behalten. Ich werde berichten , wie es weiter geht. Achso, ich bin die 1.Patientin bei meiner FÄ die es anwenden lässt. Bis später,Isis

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    AW: Embolisierung von Myomen

    PS. Habe leider nict gelesen, daß die Beiträge schon sehr alt sind. Isis

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    AW: Embolisierung von Myomen

    Hallo Isis,

    ich habe eine Myomembolisation vor 4 Jahren machen lassen und bin immer noch überzeugt davon. Mir hat es sehr gut getan, mich nicht von meiner Gebärmutter sondern nur von der Belastung durch das Myom zu trennen. Das hat mir insgesamt sehr viel Energie gegeben. Bei mir wäre die Entfernung der Gebärmutter völlig überflüssig gewesen.

    Ich drücke Dir die Daumen, dass die Ärzte bei Dir gut arbeiten und Du alles gut verträgst. Die "Schmerzen" kann man eigentlich ganz gut händeln. Berichte doch mal, wie es Dir ergeht.

    L.G.

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    AW: Embolisierung von Myomen

    Zitat Zitat von crina Beitrag anzeigen
    Hallo Isis,

    ich habe eine Myomembolisation vor 4 Jahren machen lassen und bin immer noch überzeugt davon. Mir hat es sehr gut getan, mich nicht von meiner Gebärmutter sondern nur von der Belastung durch das Myom zu trennen. Das hat mir insgesamt sehr viel Energie gegeben. Bei mir wäre die Entfernung der Gebärmutter völlig überflüssig gewesen.

    Ich drücke Dir die Daumen, dass die Ärzte bei Dir gut arbeiten und Du alles gut verträgst. Die "Schmerzen" kann man eigentlich ganz gut händeln. Berichte doch mal, wie es Dir ergeht.

    L.G.

    Hallo Crina,

    ich bin nächste Woche im KH. Ich habe mich dazu entschieden, die GM , und auch das Myom zu entfernen . Das Myom sitzt in der GK- Wand.
    Ich hatte vor 4 Jahren schon eine Ausschabung , wo mehrere Myome entfernt wurden . Deswegen wurde mir von mehreren Ärzten zu dieser O P geraten. Ich bin immer noch am zweifeln, ob das der richtige Schritt ist. Aber die langen, schweren Monatsblutungen gehen mir sehr an die Substanz.

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    AW: Embolisierung von Myomen

    Hallo!
    Ich hatte eine GM-Embolisation vor 5 Jahren. Leider muß ich sagen, daß da einiges schiefgegangen ist. Die Blutzufuhr zum Myom wurde nur teilweise embolisiert, (Myom wuchs weiter) dafür starb die GM teilweise ab, da das Embolisationssubstrat in die falsche Vene gesetzt wurde.

    Mir wurde dann gesagt, daß dies halt passieren kann. Und daß dies unter "seltene Nebenwirkungen" angeführt sei.

    Und die Schmerzen nach der Embolisation waren auch nicht ohne. Noch dazu reagierte ich allergisch auf das Morphin, das mir per Schmerzpumpe verabreicht wurde.

    Blutungen waren immer noch sehr stark und ich bekam weiter eine Hormonbehandllung mit Enantone Gyn.
    Im September 2010 wurde dann die komplette GM entfernt.

    Wenn ich das alles vorher gewußt hätte, dann hätt ich die GM-Entfernung gleich machen lassen.

  10. Inaktiver User

    AW: Embolisierung von Myomen

    Hallo piper072,

    das tut mir leid, daß die Behandlung bei Dir nicht so gut ausgegangen und das Ergebnis so überhaupt nicht zufriedenstellend war. Das ist weder für Dich noch für den Arzt letztendlich befriedigend.

    Was für mich wichtig war, bei der Entscheidung pro Embolisation, war einfach die Frage, ob dieser Arzt (Radiologe) Erfahrungen auf diesem Gebiet hat. Ich hab mir zielgerichtet eine Klinik gesucht, die auf dem Gebiet der Myombehandlungen spezialisiert ist. Dementsprechend hatte mein behandelnder Arzt dort mir dann auf Nachfrage auch erklärt, daß er ausschließlich und nur Myomembolisationen durchführt. Ein weiterer wichtiger Punkt dabei: Er stand aufgrund der Spezialisierungsrichtung der Klinik nicht unter Zeitdruck, weil er als Radiologe in dieser Klinik nebenher eben nicht noch tausend andere radiologische Behandlungen durchzuführen hat. Was bedeutet, er konnte sich für die Behandlung Zeit nehmen.

    Die Embolisation wird ja unter Röntgenkontrolle über einen Bildschirm durchgeführt. Da ich während der Behandlung ansprechbar war, hat er sich mit mir unterhalten. Er hat anschließend, nachdem er das Embolisat, diese Kunststoffkügelchen, abgesetzt hatte durch Spritzen eines Kontrastmittels kontrolliert, ob der Verschluss vollständig ist. Einmal, bei dem größten Myom war das dann mal nicht so. D.h. das Myom wäre weiterhin mit Blut versorgt worden, hätte er nicht nochmal eine Ladung Kügelchen an diese Stelle positioniert.

    Er hat mir schon während der Behandlung ein ziemlich gutes Gefühl vermitteln können. Er meinte z.B. daß er zum einen alles auf dem Bildschirm sehr gut erkennen kann und zum anderen durch das Kontrastmittel eine gute Kontrolle und den Nachweis hätte, daß sämtliche Stellen, an denen Blut zur Versorgung in die Myome fließt, vollständig verschlossen sind.

    Die gute Behandlung und die große Fachkompetenz des Arztes spiegelte sich dann in den Kontrolluntersuchungen, die ich drei Monate später hab durchführen lassen, wider. Das wirklich erstaunlich gute Ergebnis wurde mir dann von meiner Frauenärztin bestätigt.

    @Emmel,

    Nach Embolisation nehmen auch Stärke, Dauer und Schwere der Monatsblutung ab. Mich erstaunte diese Tatsache, weil mir das vorher nämlich keiner sagte. Mein Radiologe lächelte nur als ich ihn daraufhin ansprach und sagte, das ist auch mit eine Auswirkung der Embolisationsbehandlung


    Das ist halt meine Erfahrung, was die Embolisierung von Myomen betrifft.
    Geändert von Inaktiver User (28.04.2011 um 15:46 Uhr) Grund: Zusatz

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