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    AW: Wechseljahre, so langsam könnte es mal losgehen

    Ich hoffe ja, mir sowas wie HT wirklich sparen zu können. Ich habe das Gefühl, mein Körper ist völlig im Lot, nachdem ich nach zwei Schwangerschaften endgültig auf Hormone verzichtet habe (und dazwischen auch) und mir eine Kupferspirale habe legen lassen. Will ihm da gar nicht reinpfuschen. Habe das Gefühl, die Schwangerschaften haben meine Homone "ins Lot" gebracht, vorher hatte ich auch unregelmäßige Zyklen etc., wenn ich keine Pille genommen habe.
    Vielen Dank an Betsi - ich habe endlich ein Avatar

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    AW: Wechseljahre, so langsam könnte es mal losgehen

    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen
    Ich hab halt mal mehr mal weniger Gewalle. Und das Fleisch wird weicher, dafür der Geist renitenter.
    Na, ich bin gespannt. Denke immer, viel renitenter als er schon ist, kann er kaum noch werden .
    Vielen Dank an Betsi - ich habe endlich ein Avatar

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    AW: Wechseljahre, so langsam könnte es mal losgehen

    Auf Hormontherapie will ich auch möglichst verzichten. Ich muss eh schon jeden Tag Euthyrox nehmen, weil meine Schilddrüse dank Hashimoto bei der Hormonproduktion bzw. -steuerung extrem langsam geworden ist. Das will ich mir nicht durch zusätzliche künstliche Hormone kaputt machen, hat lange genug gedauert, bis sich das eingependelt hat.

    Ich glaub, man kann mit Ernährung und Lebensweise zumindest ein bissl abfangen oder zumindest lindern. Ich hatte bis vor Kurzem nachts echt üble Hitzewallungen, bin mehrmals aufgewacht und war schweißgebadet, egal, ob ich mich zugedeckt hatte oder nicht und unabhängig von der Raumtemperatur. Der Salbeitee, den ich seit einiger Zeit jeden Abend trinke, scheint aber zu helfen - ich hatte seither nicht einen nächtlichen Schweißausbruch, auch nicht, als es bis vor ein paar Tagen noch recht warm war.

    Es wird wohl bei jeder Frau anders sein. Meine Gyn meinte, man kann danach gehen, wann die Mutter ihre Wechseljahre hatte. Meine Mutter behauptet das auch. Dabei übersehen aber beide, dass bei mir z.B. die Periode ganz anders abläuft als das bei meiner Mutter der Fall war, dass ich schon mit Anfang 30 Hashimoto bekommen hab und sie erst im Alter und so weiter. Ich finde, es wird generell Zeit für mehr individualisierte Medizin, schließlich ticken wir ja alle anders und man kann nicht einfach Schema F über alle drüberstülpen.

  4. Moderation

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    AW: Wechseljahre, so langsam könnte es mal losgehen

    Ich reihe mich mal bei euch ein - nachdem ich gerade einen eigenen Strang zu meiner Blase eröffnet habe - denn ich sehe meine Wechseljahre schon lange herbei um endlich die nervigen Blutungen und noch nervigere Verhütung los zu werden.

    Meine Periode ist seit diesem Jahr sehr unregelmäßig, aber immer wenn ich noch sechs bis acht Wochen Hoffnung schöpft, ist sie plötzlich wieder da. :-(, manchmal dann auch nach zwei Wochen schon wieder.

    Und die allgemeine Trockenheit nimmt zu - dank Gleitgel im Griff, aber das war früher schöner - ich habe mir letzte Woche bei meiner Gyn jetzt eine vaginal zu verwendende Östrogencreme verschreiben lassen - mal sehen was es bringt.


    @Rokeby du hattest in einem anderen Strang schon mal erwähnt (meine ich), welches Präperat du nimmst, das wäre vielleicht sogar für meine Nasenschleimhaut hilfreich .... ich denke die Vaginalcreme sollte ich nicht in die Nase schmieren, oder? Nein wohl eher nicht.


    Ansonsten hoffe ich auch, dass es geht wie bei meiner Oma und meiner Mutter, die beide praktisch keine Beschwerden hatten, wo es plötzlich einfach vorbei war mit Anfang 50. Außerdem wollte ich nie Kinder und sehne die Wechseljahre schon seit Jahren herbei und wer so willkommen ist, wird sich doch hoffentlich nicht daneben benehmen.
    Lassen Sie mich niemals in den gewöhnlichen Fehler verfallen, zu meinen, dass ich verfolgt werde, wann immer mir widersprochen wird. Ralph Waldo Emerson

    Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.

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    Moderation:
    "Rund um den Job", "Mietforum" und "Selbstständige, Freiberufler & Co"

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    AW: Wechseljahre, so langsam könnte es mal losgehen

    Als meine Blutungen aufhörten war ich 55 Jahre alt.
    Ich hatte so gut wie keine Wechseljahresbeschwerden.
    Jede Erklärung ist eine Hypothese

    (STOA169)

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    AW: Wechseljahre, so langsam könnte es mal losgehen

    Da schreibe ich doch auch mal mit hier.
    Ich freue mich auch, wenn sich die Periode langsam verabschiedet. Ich hatte jetzt etwa 1 Jahr lang einen ziemlich unregelmäßigen Zyklus, zwischen 14 und 56 Tagen war alles dabei. Jetzt bin ich bei Tag 45 und harre der Dinge, die da vielleicht kommen.
    Ich spüre, dass sich etwas ändert seit der letzten Blutung.

    Hitzewallungen habe ich nur nachts, das geht, auch dank eines pflanzlichen Präparats, dessen Name mir gerade nicht einfällt (WJ-Demenz, ganz bestimmt )
    Schlimmer sind die Gelenkschmerzen, Finger, Knie, Hüfte, von jedem ist etwas dabei, meist wechselnd nach Lust und Laune. Das nervt unendlich.

    Zickig bin ich auch hin und wieder, behauptet die Familie.

    Ich möchte gerne ohne HET durchkommen, wir haben auch einige Fälle von Brustkrebs in der Familie.

    Was mir immer hilft ist das Gespräch mit anderen, wenn ich merke, ich bin nicht allein.

    Alles Gute Euch, wir schaffen das!

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    AW: Wechseljahre, so langsam könnte es mal losgehen

    Zitat Zitat von Promethea71 Beitrag anzeigen
    Ansonsten hoffe ich auch, dass es geht wie bei meiner Oma und meiner Mutter, die beide praktisch keine Beschwerden hatten, wo es plötzlich einfach vorbei war mit Anfang 50. Außerdem wollte ich nie Kinder und sehne die Wechseljahre schon seit Jahren herbei und wer so willkommen ist, wird sich doch hoffentlich nicht daneben benehmen.
    Mir geht's ähnlich. Habe zwar zwei Kinder, aber das heißt, für mich ist das Thema auch durch (Kind 2 kam 5 Tage vor meinem 40. Geburtstag, viel später hätte ich keine mehr haben wollen) und hätte auch kein Problem, wenn das mit den Blutungen irgendwann einfach aufhören würde. Zumindest wäre ich gerne damit durch, wenn in 3 Jahren oder so die aktuelle Spirale raus muss - würde dann nämlich auch gerne das Verhütungsproblem ad acta legen. Auch wenn ich schon jetzt das Gefühl habe, dass bei dem kurzen Zyklus und der schwachen Blutung vermutlich keine Schwangerschaft mehr passieren würde - aber wer weiß...

    Aber ja, auch bei mir wäre es willkommen, wenn es denn endlich so weit wäre, ich habe meinen "Wert" und meine Weiblichkeit nie an meiner Fruchtbarkeit festgemacht.
    Vielen Dank an Betsi - ich habe endlich ein Avatar

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    AW: Wechseljahre, so langsam könnte es mal losgehen

    Zitat Zitat von Tigerente Beitrag anzeigen
    Aber ja, auch bei mir wäre es willkommen, wenn es denn endlich so weit wäre, ich habe meinen "Wert" und meine Weiblichkeit nie an meiner Fruchtbarkeit festgemacht.
    Das hatte ich ganz gewiss auch nicht und die Blutungen, seit sie zum ersten Mal auftauchten (13), jedes Mal verflucht. Dann war von jetzt auf gleich (59) alles vorbei, und ich hatte längere Zeit das Gefühl, eine Tür sei zugeschlagen worden, unwiderruflich, ganz eigenartig und mit Wehmut verbunden.

    So ähnlich, wie es mir nach meiner Sterilisation (38, zwei Kinder) erging.
    Ich war urplötzlich auf "einer anderen Seite", von der es kein Zurück gibt.

    Das selbe Gefühl hatte ich dann auch bei meiner Pensionierung.
    Es sind lauter Eckpunkte, die das Altwerden einäuten und einem die Endlichkeit bewusst werden lassen.

    Die gute Nachricht: frau gewöhnt sich dran und lernt, Freiheiten, die damit einhergehen, zu schätzen .

    Der Mensch lebt nicht vom Brot allein
    er braucht auch die Literatur

    by me ...

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    AW: Wechseljahre, so langsam könnte es mal losgehen

    Zitat Zitat von Fyona Beitrag anzeigen
    Die gute Nachricht: frau gewöhnt sich dran und lernt, Freiheiten, die damit einhergehen, zu schätzen .
    Bis zur Rente ist es bei mir noch lange hin, aber bezüglich der Wechseljahre gebe ich Dir recht. Nicht mehr jeden Monat diese Bauchschmerzen zu haben, nicht mehr ständig Tampons wechseln zu müssen, nicht mehr Sorge zu haben, dass unterwegs mal ein Malheur passiert und sich nicht mehr unsauber zu fühlen (denn bei aller Hygiene ist man während der Tage bei einer starken Blutung doch nie wirklich frisch), all das ist eine Riesenerleichterung. Ich bin heilfroh, den Mist los zu sein.
    Wenn jetzt irgendwann die ständige Schwitzerei noch aufhört (trotz HET, ich müsste wohl die Dosis steigern, bin dazu aber nicht bereit), bin ich eine glückliche Alte!
    Manche Menschen leben so vorsichtig, die sterben wie neu.

    "In Deinem Alter..."
    "Ich bin nicht in meinem Alter!"


    It‘s called a joke. We used to tell them before people became offended by everything.

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    AW: Wechseljahre, so langsam könnte es mal losgehen

    Zitat Zitat von Promethea71 Beitrag anzeigen
    Ich reihe mich mal bei euch ein - nachdem ich gerade einen eigenen Strang zu meiner Blase eröffnet habe - denn ich sehe meine Wechseljahre schon lange herbei um endlich die nervigen Blutungen und noch nervigere Verhütung los zu werden.
    Meine Periode hörte Schlag 45 auf - als sei ein Wasserhahn zugedreht worden. Seitdem: nichts mehr in dem Bereich.

    Aber leider hab ich die Blutung eingetauscht gegen Schweissausbrüche, Schlaflosigkeit und häufiger bleierne Müdigkeit tagsüber; und bei den beiden letzteren besteht kein Zusammenhang. Ich habe Tage, wo ich das Wächterlied singe obwohl ich nur wenige Stunden geschlafen habe und andere, wo mein Körper simpel abschaltet und sagt: "Schlaf. Jetzt!" obwohl ich in der Nacht relativ gut durchgeschlafen habe.

    Der Spass dauert jetzt sechs Jahre - ich bin 51 - und ein Ende ist nicht in Sicht. Ich nehm HET, weil es einfach irgendwann zu viel wurde und ich nicht mehr funktioniert habe. Ist ein bisschen ein Treppenwitz: ich habe die Pille immer abgelehnt und nie genommen, weil ich keine Hormone wollte - jetzt geht es nicht ohne.

    Ich nehm jederzeit die Blutung wieder, wenn der Wechsel-Sch** dann aufhört ...

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