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    Wenn Wechseljahre auf Pubertät treffen!

    Hallo erst einmal,

    wie der Titel bereits erkennen lässt befinde ich (48 Jahre) mich seit geraumer Zeit in den Wechseljahren . Begonnen hat alles mit den klassischen Symptomen: Hitzewellen, Schlaflosigkeit, ausbleiben der Regel und einer ziemlichen Gereiztheit. Vor gut 1 Jahr habe ich dann mit einer Hormontherapie mit der Kombi Gynokadin ( täglich 1 1/2 Hub) und Famenita ( eine Tablette ab Tag 14 bis Tag 26) begonnen. Das hat ziemlich schnell die Hitzewellen verschwinden lassen. Ich schlafe auch etwas besser. Was ich aber immer noch deutlich merke, ist, wie wenig Energie ich gerade für meine pubertierenden Kinder ( 13 und 16 Jahre) aufbringen kann. Dabei geht es hier nicht drunter und drüber, es sind halt die typischen Dinge, mit denen man sich im Alltag mit Pubertisten auseinander setzen muss, wie Unordnung, mangelnder schulischer Ehrgeiz, Stimmungsschwankungen... und und....!
    Während ich früher eine wirklich hohe Toleranzgrenze hatte, komm ich mir mittlerweile wie das sprichwörtliche HB- Männchen vor, welches bei jeder Kleinigkeit gleich in die Luft geht und eigentlich nur noch in Ruhe gelassen werden möchte.

    Dabei wäre ich so gerne wieder etwas gelassener und Energie geladener.
    Ich versuche immer wieder mir kleine " Fluchten " zu verschaffen indem ich mich mit einem Buch zurück ziehe, oder ein ausgedehntes Bad nehme, mit dem Hund spazieren gehe... weil ich auch merke, wie sehr ich den Rückzug für mich brauche. Aber es greift irgendwie nichts. Ganz schnell holt einen der Alltag wieder ein und muss man irgendwie funktionieren.

    Vielleicht liest hier ja jemand mit, dem es so ähnlich ergeht, oder erging und der evtl. einen Tipp geben kann wie man mit etwas mehr Gelassenheit und Energie durch diese Phase kommt?!

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    AW: Wenn Wechseljahre auf Pubertät treffen!

    Zitat Zitat von Kassandra72 Beitrag anzeigen
    Vielleicht liest hier ja jemand mit, dem es so ähnlich ergeht, oder erging und der evtl. einen Tipp geben kann wie man mit etwas mehr Gelassenheit und Energie durch diese Phase kommt?!
    Tut mir leid, hätte von mir vor 9 Jahren geschrieben sein können. Allerdings nur mit einem Kind, einer Zicke. Ganz schlimm. Wenn zwei Führungspersönlichkeiten aufeinander treffen......

    Ja, du macht ja schon viel gutes für dich. Mir hat geholfen, dass ich mit Freunden drüber reden konnte. Und... loslassen bzw. die Kinder brauchen auch die Reibung. Das ist ganz wichtig. Ich weis, wenn man in seinem Film drin ist, setzt der Verstand oft aus. Man kann gar nicht anders.

    Ich habe ne Flasche Champus getrunken, als meine Kleine dann ausgezogen ist. Was für eine Befreiiung!

    Ich bewundere die Mütter, die "unkomplizierte" Kinder haben und diese Probleme überhaupt nicht haben.

    Ich nehme dich jetzt mal fest in den Arm und sende dir viel Kraft und hoffe, dass es hier Beiträge gibt, die dir wirklich helfen können.

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    AW: Wenn Wechseljahre auf Pubertät treffen!

    Liebe Wildblume,

    ich danke dir für den virtuellen Drücker, der gerade sehr gut tut
    Mir hilft dein Beitrag sehr wohl, da ich mich verstanden fühle!
    Ich kann mich mit Freundinnen und Bekannten gut über das Thema Pubertät austauschen. Da sitze ich mit den meisten in einem Boot. Tatsächlich bin ich aber momentan wirklich die einzige, die on Top auch noch mitten in den Wechseljahren steckt.
    Schön das du mit der Thematik bereits durch bist. Hast du das Gefühl, dass du jetzt entspannter, bewusster lebst?

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    AW: Wenn Wechseljahre auf Pubertät treffen!

    Zitat Zitat von Kassandra72 Beitrag anzeigen
    Hast du das Gefühl, dass du jetzt entspannter, bewusster lebst?
    Du wirst sehen, wenn du durch bist, geht es dir auch besser. Ich weis, liest sich vielleicht nicht so nett, aber was ich hier im Forum für Beiträge lese, von Müttern mit Problemen mit ihren Kindern, schulisch, beruflich usw. Das hatte ich alles nicht, im Gegenteil. Von daher bin demütig, dass ich nur ein heftig pupärtierendes Kind hatte.

    Interessant finde ich, dass mein Kind teilweise gar nichts mehr weis, von unseren "netten" Auseinandersetzungen. Von daher kann ich dir nur weiter empfehlen, tief Luft holen, Atemübungen machen, entspannt wirklich und weiterhin für die Kinder da sein. Es ist schon interessant, was alles so hängen bleibt, obwohl ich dachte, Kind stellt völlig auf Durchzug und ist völlig verpeilt.

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