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  1. Registriert seit
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    Frage Als Nicht-Schwangere diskrimniert beim Frauenarzt

    Das Thema hört sich heftig an, ist aber mein Eindruck, der sich in den letzten Monaten bei mir einstellte, als ich auf medizinischer Suche im gynäkologischen Bereich war.

    ich hatte in letzter Zeit ein paar Problemchen im gynäkologischen Bereich, für die aufklärende Informationen und Behandlungsvorschläge nötig sind. Man soll ja kein Internet benutzen, aber letztlich kam ich nur über Internet an Themen dran, die mein Frauenarzt mir nicht sagte. Erst als ich ihn daraufhin ansprach meinte er: ja, klar, das könnte man auch machen ..
    Das war mein neuer Arzt, den langjährig letzten Arzt (wo ich viel zu lange war) hatte ich endlich geschafft zu wechseln, der Neue ist auch nicht besser und ohne konkrete Lösungen meinte er dann: ich solle in einem halben Jahr zur nächsten Kontrolle kommen.

    Mein Hausarzt will mich speziell bei diesem Problem schon immer zum Gynäkologen schicken, aber ich weiß doch, dass die bisherigen nicht das Problem in Gänze behandeln.

    Bei der Arztsuche hieß es in einer Praxis: wir haben keine Termin in nächster Zeit frei, außer sie sind schwanger oder haben Krebs (toi, toi, toi). In meinem Fall ging es um extreme Blutarmut, die inzwischen behoben wurde, Abhilfe schaffte hier aber kein,e Gynäkologin.

    Es ist sicherlich schön, Kinder auf die Welt zu bringen, aber abseits von Schwangerschaften gibt es doch auch noch andere gynäkologische Probleme! Und wie schnell alle dabei waren, mir die Gebärmutter rausholen zu wollen! Alternative Möglichkeiten wurden nicht bedacht oder wenn, dann nicht von den Gynäkologen!! Und nötig ist es wahrscheinlich auch nicht.
    Einziger Nachteil ist, dass ich zur Zeit Blutverdünner nehmen muss, was aber sich auch in absehbarer Zeit reduzieren wird.
    Geld, Glück, Gesundheit, Geld für dieses Jahr! Alles, alles Gute!
    Geändert von Sonne_am_Horizont (07.01.2020 um 12:44 Uhr)


  2. Registriert seit
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    AW: Als Nicht-Schwangere diskrimniert beim Frauenarzt

    Ist Blutarmut denn ein Fall für den Gynäkologen?

  3. Avatar von Kleinfeld
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    AW: Als Nicht-Schwangere diskrimniert beim Frauenarzt

    Mit dem Begriff "diverse Problemchen" könnte alles Mögliche gemeint sein.
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  4. Avatar von Unendlichkeit
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    AW: Als Nicht-Schwangere diskrimniert beim Frauenarzt

    Bei uns gibt es grunsätzlich zu wenig Frauenärzte die auf Krankenkasse arbeiten. Von Ärztinnen mag ich gar nicht erst sprechen.

    Wenn dementsprechend wenig Termine vorhanden sind, kommen Krebspatientinnen und Schwangere zuerst dran. Sehr unangenehm für den Rest. Aber verständlich.

    In deinem Fall würde ich, wenn es sich ausgeht, in einen privaten oder Wahlarzt investieren. Aber selbst bei meiner Privatärztin habe ich jetzt für einen normalen Kontrolltermin ein paar Monate gewartet.
    "...es gibt höchstens hoffnungslose Menschen, aber nie hoffnungslose Situationen..."
    Sprichwort auf Oxtorne

  5. Avatar von LizzyBorden
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    AW: Als Nicht-Schwangere diskrimniert beim Frauenarzt

    Ich sehe nicht, inwiefern Du als nicht-schwangere Frau diskriminiert wirst.

    Das ist eine Wahrnehmung, auf Basis komischer Aussagen des Praxispersonals.
    Bei Krebs hilft übrigens auch niedergelassener kein Gynäkologe, der überweist an Fachkollegen.

    Ein Arzt darf (und sollte meiner Meinung nach) auch sagen, wenn keine Termine verfügbar sind und darf ein Stück weit auch nach seinen Interessen Patientinnen aussuchen.

    Was Blutarmut beim Gynäkologen soll, außer man werkelt an der Gebärmutter herum und/oder nimmt sie raus - ist mir auch nicht klar.

  6. Moderation Avatar von Margali62
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    AW: Als Nicht-Schwangere diskrimniert beim Frauenarzt

    Hallo Sonne_ ...

    Ich habe mal gegoogelt. Stichwort "Krankenkassen Arzttermin".

    Da kam einmal Terminservice der kassenä. Vereinigung XXX und Schneller Termin beim Facharzt, das war ein Treffer vom Bundesgesundheitsministerium.

    Versuch das doch mal. Das Jammern hilft doch nichts.
    Moderatorin im Forum

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  7. Registriert seit
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    AW: Als Nicht-Schwangere diskrimniert beim Frauenarzt

    Du schreibst von "ein paar Problemchen im gynäkologischen Bereich, für die aufklärende Informationen und Behandlungsvorschläge nötig sind"

    Nun, bei mir hört sich das nicht nach großer Dringlichkeit an.

    Schwangerschaft und akute Krankheit haben da nunmal Vorrang.


  8. Registriert seit
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    AW: Als Nicht-Schwangere diskrimniert beim Frauenarzt

    So ist es im hiesigen Bereich auch. Fast alle Gyns nehmen nur dann neue Patienten auf, wenn man wegen Praxisaufgabe keinen Gyn mehr hat, schwanger oder "akut behandlungsbedurftig", dazu gehört eine Erkrankung wie Krebs.

    Das hat mit Diskriminierung gar nicht zu tun.


  9. Registriert seit
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    AW: Als Nicht-Schwangere diskrimniert beim Frauenarzt

    Hallo, danke für eure Antworten und Vorschläge, was ich tun könnte.
    Blutarmut aufgrund von starker Regelblutung (Hypermenorrhoe).

    Bei allen bisher aufgesuchten Stellen, ging ich mit mehr Fragezeichen und Ängsten raus. Auch was eine Ausschabung betrifft. Diese konnte ich aber inzwischen durchführen lassen, Ergebnis: alles ok.

    Heute vormittag versuchte ich eine Frauenärztin anzurufen. Es war besetzt, dann war der AB dran, später war wieder besetzt, dann war Mittagspause .. Bei mir vor Ort meine ich nicht, dass es einen Mangel an Gynäkologinnen gibt, dennoch praktizieren alle am Termin-Limit :( Ich traue mich kaum noch, überhaupt wo anzurufen :(
    Geld, Glück, Gesundheit, Geld für dieses Jahr! Alles, alles Gute!

  10. Avatar von Kleinfeld
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    AW: Als Nicht-Schwangere diskrimniert beim Frauenarzt

    Zitat Zitat von Sonne_am_Horizont Beitrag anzeigen
    Bei allen bisher aufgesuchten Stellen, ging ich mit mehr Fragezeichen und Ängsten raus.
    Das muß nicht immer am Arzt liegen.
    Und ich finde, solange kein akutes Problem vorliegt, kann man schon mal ein paar Wochen auf einen Termin warten.
    Notfälle werden ja behandelt. Ggf. in der Klinik.

    Das ist aber nicht nur bei FA so, es betrifft nahezu alle Fachrichtungen.
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