+ Antworten
Seite 4 von 5 ErsteErste ... 2345 LetzteLetzte
Ergebnis 31 bis 40 von 45
  1. VIP Avatar von mkr
    Registriert seit
    20.01.2002
    Beiträge
    4.672

    AW: Als Nicht-Schwangere diskrimniert beim Frauenarzt

    Mit Überweisungsschein deines HA könntest du innerhalb von 4 Wochen unter der Nummer 116117 einen Termin bekommen.
    Zumindest sollte das seit Anfang des Jahres so möglich sein. Ausprobiert hab ich es noch nicht.
    Grüßlis
    mkr

    ________________________________


  2. Registriert seit
    22.03.2019
    Beiträge
    121

    AW: Als Nicht-Schwangere diskrimniert beim Frauenarzt

    Zitat Zitat von mkr Beitrag anzeigen
    Mit Überweisungsschein deines HA könntest du innerhalb von 4 Wochen unter der Nummer 116117 einen Termin bekommen.
    Zumindest sollte das seit Anfang des Jahres so möglich sein. Ausprobiert hab ich es noch nicht.
    Das funktioniert nur mit einem Dringlichkeitsvermerk in Form eines Codes, den der Hausarzt auf die Überweisung klebt, diesen muss man bei der Service-Nr. angeben. Ich hab das gestern in Anspruch genommen für eine anstehende MRT, klappt nun innerhalb einer Woche.
    Das Leben ist Veränderung

  3. Avatar von GuteLaune
    Registriert seit
    21.03.2005
    Beiträge
    7.072

    AW: Als Nicht-Schwangere diskrimniert beim Frauenarzt

    Die Krankenkassen bieten eine Terminvergabe-Service an: Sie besorgen einen Facharzttermin innerhalb von vier Wochen.

    Klar: Keine freie Wahl des Arztes, u.U. längere Fahrzeit - aber wenn es denn so dringlich ist....


  4. Registriert seit
    10.03.2016
    Beiträge
    22

    AW: Als Nicht-Schwangere diskrimniert beim Frauenarzt

    Es ist die Aufgabe des Gynäkologen eine behandelbare Ursache der Anämie zu finden, wenn diese im gynäkologischen Bereich verortet ist. Die Hypermenorrhoe kann in nicht wenigen Fällen zu einer chronischen mehr oder minder schlecht kompensierten Anämie führen. Ärzte neigen dazu, mit einer einmaligen Intervention alles abgearbeitet haben zu wollen, vor allem jene, die chirurgisch bzw. interventionell tätig sein. Generell ist die Schwelle zur Entfernung der Gebärmutter sehr, sehr niedrig, wie ich selbst erfahren durfte. Ich hatte einen Hb von 3,9 und wurde nach wirklich schlimmen Anämiesymptomen erst am Folgetag transfundiert, diese Zeit bis dahin bleibt mir unvergessen. Die Diensthabende hat mich provozierend angeschaut - so als hätte ich noch längst keinen Grund zu einer Transfusion. Es ist erstaunlich, wie ausgeprägt die Bagatellisierungen in der Gesellschaft verhaftet sind, wenn es um Frauenleiden geht. Dies hat meines Erachtens zweifelsohne etwas mit einer Form von latenter Diskriminierung zu tun, auch Frauen untereinander, die ihre jeweiligen Probleme gewichten und natürlich stellt eine Schwangerschaft die Krone der weiblichen Möglichkeiten dar, die sie entsprechend aufwertet. Es geht der Fragestellerin wohl eher um ein Gefühl des Zurückgestelltwerdens, weil eben jene Probleme hinter den anderen zurückbleiben.

  5. Avatar von Sariana
    Registriert seit
    29.12.2006
    Beiträge
    27.703

    AW: Als Nicht-Schwangere diskrimniert beim Frauenarzt

    Es ist doch aber bekannt, dass "Blutverdünner" zu stärkeren Blutungen führen.
    Ohne Blutverdünner, jedoch mit sehr starken Regelblutungen, zuletzt über zwei Wochen, war ich über 20 Jahre anämisch. Zuletzt wurde ich mit Blutgerinnungsmitteln versorgt.
    Ich kann die "schnelle Lösung" mittels Hysterektomie nicht bestätigen.
    Mein damaliger Gyn, selbst Operateur mit Belegbetten, hat mich nie gedrängt.

    Und was heute Termine beim Gyn anbelangt - in jeder mir bekannten Praxis wird auf der Homepage und/oder am Telefon darauf hingewiesen, dass es Termine im Akutfall gibt, Frau jedoch zum Teil erhebliche Wartezeiten in Kauf nehmen muss.
    Das hat weder etwas mit Schwangeren noch mit Krebspatientinnen zu tun sondern mit dem geplanten Praxisablauf.
    Es gibt übrigens das Terminsystem doctolib über welches online Termine in den teilnehmenden Praxen gemacht werden können. Im System gibt es auch eine Vorauswahl zu den "Gründen" des gewünschten Termins.
    Liebe ist nicht weil ... sondern trotz und obwohl.
    (Gabriele Krone-Schmalz)


  6. Registriert seit
    24.10.2011
    Beiträge
    714

    AW: Als Nicht-Schwangere diskrimniert beim Frauenarzt

    Hallo in die Runde,

    entschuldigt, dass ich mich erst jetzt melde und nicht eher schreiben konnte. Einmal habe ich schon reingelesen in den Thread, aber ich platze gerade vor Neuigkeiten. Dennoch: ihr seid super, soviele Gedanken, Tipps, Erfahrungen und Überlegungen DANKE :)

    Nur kurz: eine vorangegangene Untersuchung per Notfall im Krankenhaus wegen stark erniedrigtem HB und plötzlich auftretender Schmerzen ließ im Arztbrief dann stehen, dass eine Ausschabung mit Gebärmutterspiegelung empfohlen wird, stationär aufgenommen werden wollte ich an dem Tag nicht, da ich noch anderweitig Termine hatte die ich nicht absagen wollte und das war auch gut so, was die Termine betrifft. Ich versprach aber, sofort zu kommen, wenn bestimmte von der Ärztin genannte Symptome auftreten würden. Und die Aufnahme kam auch deshalb nicht zustande, weil die Gebärmutter-Entfernung so nah war, wenn halt was ist, käme sie halt raus, so ungefähr lapidar wurde das gesagt.

    Bei jenem "neuen" Gyn, in dessen Praxis ich keinen Fuß mehr setzen werde, weil der sich um mein eigentliches Probleme faktisch nicht gekümmert hatte, nämlich die Dauerblutungen und wie ich sie stoppen könnte. Er untersuchte die Gebärmutter mit dem Ergebnis alles sei ok und in einem halben Jahr solle ich wieder zur Routine-Untersuchung kommen, ich dachte ich höre nicht richtig, mit meinem eigentlichem Problem blieb ich allein - allein das Internet listete mir Möglichkeiten auf, was getan werden kann um Blutungen zu stoppen.

    Als die Blutungen wieder so stark waren, rannte ich zum Gyn, zeigte den Arztbrief vom Krankenhaus (ich lasse immer auch einen Ausdruck für mich persönlich anfertigen) wegen einer Überweisung, die er mir dann auch gab. Im Stehen, an der Anmeldetheke. Er fragte noch, ob ich noch Fragen hätte, woraufhin ich ängstlich meinte, dass ich die Gebährmutter nicht entfernt haben möchte - ich wusste schließlich nicht was eine Gebämrutterspiegelung oder eine Ausschabung (Kürettage) ist sondern lediglich, dass die Blutungen gestoppt werden müssen !! Mal gucken lassen ok, aber dann wollte ich immer noch selbst handeln und entscheiden können. Er meinte, ich solle das im Krankenhaus (wo die amb. OP stattfinden sollte) klären. Damit rannte ich auch schon wieder raus aus der Praxis - mit so einem Hals.

    Eine Kürettage kann ambulant in bestimmten Praxen durchgeführt werden, ich ließ es ambulant im Krankenhaus machen (wir haben zum Glück eins). Erst das Vorgespräch machte mir Mut, denn es hieß, eine Gebärmutterentfernung würde stationär operativ erfolgen und eine HSK mit Abrasio eben ambulant. ok, ich ließ mich dann drauf ein. Tat auch nichts weh, gab eine Narkose und das Ergebnis war: ist alles gesund. Auch eine entnommene Gewebeprobe ergab: alles ok.

    Bloß die Blutungen hörten nicht auf. Aber trotzdem verbesserte sich mein Hb - Wert was ich nicht verstehe aber äußerst beruhigend ist. Ich nehme auf ärztliche Verordnung hin täglich Eisen zu mir. Vielleicht hilft das. Ich rief bei Frauenärzten und -Ärztinnen an. Die hatten Termine mit mehrmonatigen Wartezeiten! Erst im März was, erst im Mai der andere .. ich war schon am aufgeben, innerlich wie organisatorisch das ich überhaupt schon nicht mehr telefonieren wollte .. aber dann hatte ich Glück. Eine Woche Wartezeit.

    Da die Blutungen Anfang der Woche stark waren und ich die Befürchtung hatte, dass es Zeit wäre, mir Sorgen zu machen, rief ich im Krankenhaus an, und bat, den Frauenarzt sprechen zu können, der mich operiert hatte. Der war auch in der Lage gewesem, nicht operative Blutungsstopp-Möglichkeiten nach der Ausschabung zu besprechen. Und irgendwie suchte ich auch jemandem, wo ich ein Gefühl des Vertrauens hatte oder das Gefühl, wen Verständiges oder einen Ansprechpartner zu haben bei dem ich ein gutes Gefühl haben konnte..
    In der Zwischenzeit konnte ich allerdings die Ärztin aufsuchen bei der ich noch zeitnah einen Termin bekam. Das war echt ein Glücksfall :D Verschiedene Möglichkeiten besprach sie mit mir und - begonnen wird jetzt erst mal was mit Tabletten. Irgendwas mit Hormonen. Ja, ich lasse mich drauf ein.

    Ganz erleichtert konnte ich den weiteren Tag dann anschließend angehen. Und es rief jetzt doch noch der Arzt vom Krankenhaus an. Tat mir fast schon leid, dass es ja erst mal nicht mehr nötig war. Ich bedankte mich, dass er mich noch angerufen hatte. Es scheint noch Licht, Hoffnung und Möglichkeiten zu geben.

    Für das Hormonelle wird der Leberstatus jetzt untersucht. Hormone sei ja auch nicht so ohne .. da will ich lieber nicht drüber nachdenken gerade .. Die Gebärmutter von mir sei anscheinend groß, was der Grund für die Blutungen sein soll und was dann mit der Größe zusammenhängen soll.

    Und wegen der von mir vermuteten Diskriminierung beim Frauenarzt .. Kann vielleicht wirklich nur indivudell am Arzt liegen. Mir ging es ja lediglich darum, dass die Vorgänger-Ärzte lediglich die Gebärmutter-Entfernung empfahlen, das eigentlich zugrundeliegende Problem interessierte gar nicht und Termine zu bekommen war so extrem schwer und Schwangere eben scheinbar noch in die vollste Praxis gequetscht würden aber für Fälle wie meinen es keinen Platz mehr zu geben schien, da stellten sich bei mir dann gewisse Enttäuschungsgefühle ein die ich vermutungshalber entsprechend interpretierte.

    Und was die Routine-Untersuchungen von Schwangeren betrifft - es ist gut, dass es sie gibt. Aber mein Hausarzt sprach in meinem Fall auch von sowas wie "verbluten" bei immer niedriger werdendem Hb usw. Das am Telefon gesagt wurde gar nicht darauf eingegangen. Das hat mich auch getroffen. Klar, sind Routine-Untersuchungen wichtig, und dass Schwangere zum Arzt können Krebskranke sowieso - aber "verbluten" ist nun mal auch medizinisch wichtig.

    Und wenn ich mich von der Angst hätte beeinflussen lassen, die mir gemacht wurde, weil ich die Gebährmutter-OP nicht wollte - wäre alles längst schon anders gekommen oder auch wegen dem Druck: wenn ich jetzt die OP absage, dann dauert es wieder Wochen bis ich einen anderen Termin bekäme - ja, sorry, ich will ja auch gar keinen Gb-Enfernungstermin lol

    jetzt mal sehen, ob die Hormontherapie was hilft - wenn nicht, gäbe es nochmal andere Möglichkeiten und die will ich alle versuchen. Bin gerade guter Dinge, und die Laborwerte nach letzter Blutabnahme sind auch in Ordnung, Hb wieder im Normbereich :D

    @Blueberry82: Ironie des Schicksals, oder was?? Ich hoffe, du findest auch noch einen passenden Arzt oder Ärztin :) Und danke liebe Ärztinnen und Ärzte, dass es euch gibt.

    hm, ich könnte ja doch nochmal fragen wegen der Dreimonatsspritze, die man zu Verhütungszwecken nimmt ... ??
    Geld, Glück, Gesundheit, Geld für dieses Jahr! Alles, alles Gute!
    Geändert von Sonne_am_Horizont (22.01.2020 um 15:05 Uhr)


  7. Registriert seit
    29.01.2017
    Beiträge
    2.432

    AW: Als Nicht-Schwangere diskrimniert beim Frauenarzt

    Mit fehlen grad irgendwie die Worte...

    Du bist mit einem HB-Wert von 8 in die Notaufnahme?

    Du lebst seit längerem mit starker Regelblutung und niedrigem Hb-Wert, bist du denn nie auf den Gedanken gekommen, mal selber für eine erhöhte Eisenaufnahme zu sorgen? Deine Ernährung entsprechend aufzupeppen?

    Du hattest jetzt endlich das so ausführliche Gespräch mit einer Ärztin und dein Bericht beinhaltet mehr „scheinbar“ und „anscheinend“ als konkretes „ich weiß jetzt“. Diese Informationen scheinen dir dann dich eher nicht so wichtig gewesen zu sein.

    Wenn ich für mich so existenziell wichtige Dinge erfahren will und dafür solch einen Aufstand veranstalte, ja dann merke ich mir diese Dinge doch auch!

    Für all das hätte auch ein Arzttermin im März gereicht (das sind grade mal acht Wochen), ein ausführliches Gespräch beim Arzt meines Vertrauens. Den zu finden ist schwierig und eine Frage der Chemie zwischen Arzt und Patient.

    Aber das ist kein Notfall.
    Das ist nur ganz viel Drama.
    Geändert von na_ich (22.01.2020 um 15:06 Uhr)


  8. Registriert seit
    24.10.2011
    Beiträge
    714

    AW: Als Nicht-Schwangere diskrimniert beim Frauenarzt

    @ na_ich: an jenem Tag war ich wegen der starken Schmerzen die sich plötzlich eingestellt hatten in die Notaufnahme. Aber Sorgen davor wegen dem niedrigen Hb gab es schon von seiten des Hausarztes. Der drängte zum Frauenarztbesuch aber welche Probleme ich deswegen hatte, habe ich ja beschrieben.

    Es ist jetzt alles ok und ich bin guter Dinge :)

    Aber selbstverständlich teile ich deine Meinung, dass man die Notaufnahme nicht mit Fällen belasten soll, die in einer regulären Sprechstunde behandelt werden können. An jenem Abend kam eins zum anderen. Sorgen wie Schmerzen.
    Geld, Glück, Gesundheit, Geld für dieses Jahr! Alles, alles Gute!


  9. Registriert seit
    29.12.2019
    Beiträge
    373

    AW: Als Nicht-Schwangere diskrimniert beim Frauenarzt

    Der HB-Wert hat sich ja auch verbessert, eben weil Sonne Eisen eingenommen hat - oder?
    Und da verblutet man nicht so schnell - wirklich nicht. Der Körper bildet ja nach und das, was er nicht nachbilden kann, wird zugeführt. Standen eigentlich Transfusionen im Raum?

    Du hast ja auch keine Hypermenorrhoe mehr, oder?

    Bitte, kannst du nochmal kurz (!) und halbwegs übersichtlich zusammenfassen, wann jetzt was passiert ist?


  10. Registriert seit
    24.10.2011
    Beiträge
    714

    AW: Als Nicht-Schwangere diskrimniert beim Frauenarzt

    @KittySnicket: ich werde es nicht besser schreiben können, da ziemlich viel gesundheitlich war die letzten Monate, tut mir leid sieh es mir bitte nach :)

    Ja, einmal bekam ich eine Eisen-Infusion während des Krankenhausaufenthalts.

    Da hat mir mein Hausarzt vermutlich Angst gemacht mit dem "verbluten", hatte er ja gesagt, nicht ich. Ja, der Hb ist wieder ok, warum weiß ich nicht. Stimmt, Blut bildet sich wieder nach - bloß wie schnell, das weiß ich nicht.
    Ich hatte zuvor nur 50 mg Eisentablette genommen, inzwischen 100 mg Tablette.

    nein, keine Hyermennorhoe mehr, aber tags wie nachts Blutungen. Das hat nichts mehr mit Regelblutung zu tun. Irgendwas wegen der Schleimhaut - ich kapiers selbst nicht, ist was Medizinisches.

    Liebe Grüße in die bricom - Welt, bis denn :D
    Geld, Glück, Gesundheit, Geld für dieses Jahr! Alles, alles Gute!

+ Antworten
Seite 4 von 5 ErsteErste ... 2345 LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •