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  1. Registriert seit
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    AW: Als Nicht-Schwangere diskrimniert beim Frauenarzt

    Ich verstehe deine Sorgen.

    Es ist halt so (übrigens in allen Branchen und Berufen....): der Tag hat 24h und der Arbeitstag in Praxen zwar nicht 24h, aber mehr als 8.

    Wenn es aufgrund günstiger Mieten oder Sterne dazu kommt, dass die Praxis in einem Einzugsbereich liegt, wo viele Paare Kinder zeugen, dann sind unter den Patientinnen viele Schwangere. Naturgemäß ist es schon so, dass die Anliegen oder gar Beschwerden bei einer Schwangeren organisatorisch (!) vorrangig vor z. B. "allgemeiner Routineuntersuchung" haben.

    Einfach, weil man die "Routine" auch mal 4 Wochen verschieben kann (machen Patientinnen ja selber auch ), die Schwangerschaft aber halt nicht.

    Auch bei sehr schweren Erkrankungen wie z. b. Krebs besteht ein Vorrang bei der Terminvergabe. Warum brauche ich jetzt nicht erklären, oder?

    Das nutzt dir jetzt alles nix, schon klar!
    Nur um mal zu schildern, dass das keine Diskriminierung im Sinne von "Schwanger super" - nicht schwanger nicht super" ist.

    Der Grund für "Kein Termin diese Woche" liegt einfach daran, dass der Tag 24h hat. Ist bei anderen Branchen (Friseur, Fliesenleger, Fachanwalt) aber zumindest sehr ähnlich.

    Du schreibst jetzt nicht, um was für ein Problem es sich handelt. Denn das ist einfach entscheidend um den Grad der Dringlichkeit festzustellen. Schmerzen sind immer ein Grund für einen schnellen Termin.

    Du klingst insgesamt enttäuscht und wütend. Das ist schlecht, weil es das Vertrauensverhältnis stört. Mit Gynäkologen ist es vielleicht wie mit Männer: wenn 2 sch. sind, ist der 3. vielleicht ein Glücksgriff.

    Dass Hysterektomien von männlichen Gynäkologen mit wesentlich weniger Federlesens empfohlen werden, als von weiblichen ist Tatsache. Bedauerliche Tatsache. Dass in D wesentlich mehr Hysterektomien vorgenommen werden als fast sonstwo auf der Welt ebenso.


  2. Registriert seit
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    AW: Als Nicht-Schwangere diskrimniert beim Frauenarzt

    Zitat Zitat von KittySnicket Beitrag anzeigen
    Ist Blutarmut denn ein Fall für den Gynäkologen?
    Wohl kaum das ist was für Hämatologen....
    Das Leben macht was es will und ich auch!


  3. Registriert seit
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    AW: Als Nicht-Schwangere diskrimniert beim Frauenarzt

    Und wenn Du versuchst frühmorgens in die Akutsprechstunde zu kommen? Noch vor der Öffnungszeit da sein damit Du mit Glück die erste bist, drei Patientinnen müssen die Praxen ohne Termin dran nehmen, wurde mir mal gesagt.

  4. Avatar von brighid
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    AW: Als Nicht-Schwangere diskrimniert beim Frauenarzt

    Zitat Zitat von KittySnicket Beitrag anzeigen
    Ist Blutarmut denn ein Fall für den Gynäkologen?
    wenn die blutungsquelle gynäkologisch ist- auf jeden fall!
    hinfallen ist keine schande, liegenbleiben schon.

    das leben ist kostbar, lasst uns jeden tag gebührlich feiern


  5. Registriert seit
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    AW: Als Nicht-Schwangere diskrimniert beim Frauenarzt

    das Problemchen ist langwierig zu erklären.
    Eine Gebärmutterspiegelung wurde inzwischen durchgeführt und meine Gebärmutter wurde mir auch drin belassen, der aktuelle Befund: alles ok.
    Aber im Vorgespräch hätte mir der Arzt, der mit mir diese OP besprochen hat, die Gebärmutter herausgenommen und die Eierstöcke gleich mit, noch ohne zu wissen, was bei der HSK mit Abrasio herauskommt und ein Termin wurde für die Gebärmutterentfernung auch schon ausgemacht.

    Den habe ich aber inzwischen abgesagt.

    Jetzt wollte ich das nur noch mal mit wen Kompetentes besprechen. Da ich zu meinen letzten Frauenärzten kein Vertrauen habe, bin ich jetzt auf Neusuche. Klar, es eilt jetzt auch nicht so, nachdem ich den OP - Termin abgesagt habe (der sollte eh verschoben werden, weil der Arzt an dem angedachten Tag doch nicht könne) und ich nahm die Gelegenheit zum absagen dann gleich wahr, das ganze Wochenende habe ich mich damit gequält, weil die Ärzte Druck machten: ich könne zwar den OP-Termin absagen, müsse aber bedenken, dass ein neuer OP-Termin erst wieder in ein paar Wochen möglich sei usw. :/ - wo doch aber alles ok ist.
    Lediglich das Problem mit den Blutverdünnern und jetzt mal schauen, wie das bei der nächsten Regelblutung ist. Die letzte hörte nämlich nicht mehr auf. Es ging MIR auch drum, Möglichkeiten zu finden, die Blutung zu stoppen, ohne das gleich eine gesunde Gebärmutter raus muss!!

    Und ja, ich will auf jeden Fall zu einer Frau, da bin ich auch schon dran, wen zu suchen.
    Geld, Glück, Gesundheit, Geld für dieses Jahr! Alles, alles Gute!
    Geändert von Sonne_am_Horizont (07.01.2020 um 16:33 Uhr)


  6. Registriert seit
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    AW: Als Nicht-Schwangere diskrimniert beim Frauenarzt

    Zitat Zitat von Sonne_am_Horizont Beitrag anzeigen
    Blutarmut aufgrund von starker Regelblutung (Hypermenorrhoe).
    Okay, das _ist_ natürlich ein gynäkologisches Thema. Und du bist damit zum Frauenarzt und der hat - nix gemacht? Ich kapier die Chronologie nicht ganz. Auch nicht, was du mit Problemchen etc. meinst.
    Wenn etwas nicht akut ist, dann wirst du vermutlich keine akuten Termine bekommen (die, wie schon aufgedröselt, den Schwangeren und Schwerkranken vorbehalten sind).

    Ruf an, mach einen Termin aus und dann wirst du ja sehen, was sie sagen. Da geht's dir aber nicht anders als den meisten anderen (außer die sind privatversichert ;-)

    Edit: hat sich jetzt überschnitten. Okay, immer noch verwirrt. Du hattest eine Hysterektomie, aber das ist die Entfernung der Gebärmutter, und du sagst, du hast sie noch?


  7. Registriert seit
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    AW: Als Nicht-Schwangere diskrimniert beim Frauenarzt

    Zitat Zitat von Veranoazul Beitrag anzeigen
    Wohl kaum das ist was für Hämatologen....
    Doch, wenn es aufgrund von zu langer/starker Menstruation (Phänomen des Klimakteriums/Myome/.../) dazu kommt, dann ist der Gyn Ansprechpartner. Das Problem ist ja dann nicht die Blutbildung, sondern der Blutverlust...


  8. Registriert seit
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    AW: Als Nicht-Schwangere diskrimniert beim Frauenarzt

    ja, entschudligung. Ich hatte eine Gebärmutterspiegelung (Hysteroskopie) und eine Ausschabung (Abrasio)., Ergebnis: ok

    @KittySnicket: nein, der Frauenarzt hat nichts gemacht. Die Gebärmutter stellte er als gesund fest. Für mein Blutungsproblem hatte er keine Vorschläge, lediglich "Gebärmutter raus".

    ich suche jetzt lediglich einen gyn. Beratungstermin für den Fall das, die Blutungen wieder nicht aufhören wollen, was möglich ist. Eine Ausschabung sei anscheinend keine dauerhafte Lösung deswegen. Dann will ich aber Blutungsunterbrechungsmöglichkeiten besprechen, statt dass die GB raus muss.

    In den letzten Jahren gab es auch medizinische veränderte Ansichten. Wie man beim Zahnarzt die Zähne jetzt eher drinbehalten will, wurde auch festgestellt, dass die Gebärmutter in früheren Zeit viel zu schnell und meistens auch unnötig herausoperiert wurde. Ich fühle mich gerade in diese Zeiten zurückversetzt.

    Und ja, die Wartezimmer sind voll, Zeit, in der man auf den Einzelnen eingehen kann ist rar und so bleibt frau eben mit Ängsten und Fragezeichen zurück.

    kann schon sein, dass die Blutung auf beginnendes Klimakterium zurückzuführen sind. Vielleicht sollte ich jetzt einfach mal Ruhe bewahren und Ab-warten und Entspannunstee trinken :D
    Geld, Glück, Gesundheit, Geld für dieses Jahr! Alles, alles Gute!

  9. Avatar von Hair
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    AW: Als Nicht-Schwangere diskrimniert beim Frauenarzt

    Ich hatte Ende letzten Jahres ein ähnliches Problem.
    Mußte dann in die Akutsprechstunde (schön für Berufstätige, war aber nun nichts zu ändern), und habe festgestellt, dass es wirklich sehr viele Schwangere gibt.
    In meinen drei Stunden Wartezeit bestimmt sechs, sieben gesehen. Dazu noch andere Patientinnen, ging zu wie im Taubenschlag.

    Krebspatienten sind da noch nicht mal dabei, die gehen zu einer anderen Gyn hier am Ort.

    Nach der OP dasselbe Spiel, statt mir rechtzeitig einen Nachsorgetermin zungeben, mußte ich wieder in die Akutsprechstunde. Der
    Gyn hatte zwischendurch Urlaub und ich hatte nicht auf dem Schirm, dass die im KH zu einer OP raten. Er wohl schon.

    Bei uns gibt es wahrlich genug Gynäkologen, ob die alle so gut besucht sind, weiß ich natürlich nicht.

    Allerdings haben Schwangere wahrscheinlich viel öfter Vorsorgetermine als noch zu meiner Zeit. Und dann mit Wehenschreiber usw, das dauert.

    Mit Diskriminierung würde ich das nicht verbinden. Schwanger zu sein ist beschwerlich und lästig. Da möchte ich nicht tauschen und gönne ihnen den Vortritt.


  10. Registriert seit
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    AW: Als Nicht-Schwangere diskrimniert beim Frauenarzt

    es ist nicht so, dass ich die Menge an Schwangeren diskriminierend empfinde geschweige denn, dass schwanger sein an sich. Eine Mit-Patientin meinte dann auch, sie kenne den (neu) aufgesuchten Gyn bei dem ich auch war und der war richtig toll und konnte Bestimmtes bei ihren Schwangerschaften schon voraussehen, was dann auch eintraf. Das ist schön, dass es so jemand gibt, aber für Frauen, die nicht schwanger sind und gynäkologische Hilfe brauchen sollte auch noch Interesse bestehen.

    Mein Hausarzt überwies mich zum Frauenarzt. Ich wollte schon gar nicht hin, weil mein alter Frauenarzt sich bei meinem Blutverlust-Problem auch keine Gedanken verschwendete. Ist halt so bei Blutverdünner-Einnahme - obwohl die Blutarmut schon krass war zu dem Zeitpunkt (hat sich inzwischen gebessert) - das Problem der Blutarmut interessierte nicht. Zu anderen Zeiten interessierte mein Eisenmangel diesen Gyn auch nicht. Und ich dachte dann: na, dann wird es auch nicht so wichtig sein. Ist es aber.
    Ich wusste schon von vornherein, dass mein Problem oberflächlich oder desinteressiert behandelt würde oder gar nicht und so war es dann auch.
    Geld, Glück, Gesundheit, Geld für dieses Jahr! Alles, alles Gute!
    Geändert von Sonne_am_Horizont (07.01.2020 um 16:37 Uhr)

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