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  1. Registriert seit
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    AW: Projekt Schlaf!!!! in den Wechseljahren - Eure Erfahrungen

    Ich schwöre auf meine *Gravitydecke* !...und auf *Sport*
    Geändert von Seestern12 (30.09.2019 um 11:47 Uhr) Grund: ...das Wichtigste fast vergessen...


  2. Registriert seit
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    AW: Projekt Schlaf!!!! in den Wechseljahren - Eure Erfahrungen

    Trizyklische AD werden in den Hirnstoffwechsel einbaut und können beim Absetzen, auch beim noch so vorsichtigen Ausschleichen, enorme Probleme verursachen. Damit ist man dann alleine, weil es das offiziell nicht gibt. Bitte überlegt es Euch dreimal. Es gibt kein Hypnotikum, dass nicht abhängig macht, auch wenn die diagnostischen Kriterien für eine Sucht nicht erfüllt werden, weil es keinen Drang zur Steigerung der Dosis gibt.
    naja wenigstens hab ich es versucht


  3. Registriert seit
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    AW: Projekt Schlaf!!!! in den Wechseljahren - Eure Erfahrungen

    ja. kann sein.
    Das sind keine Lifestyle-Produkte.

    Ich finde, ich habe das in meinem Post seriös dargestellt.

    Und der Ausgangspunkt war, das kleinere Übel - verglichen mit Zopiclon - zu beschreiben.

    Ein "Hypnotikum" ist das übrigens nicht...

    @Neu_start, das hatten wir schon mal (?)
    Ich lese dein Post so, dass du da alleine warst und Probleme hattest (?)
    Magst da noch was dazu sagen?

    Es geht HIER nicht um den Gebrauch in der "antidepressiven Dosierung" - für den Schlafanstoß ist eine viel! geringere Dosierung absolut ausreichend.

    Beispiel: eine AD-Dosierung von z. B. Saroten (Amitryptilin) schleicht man mit 25mg ein, um dann stabil bei Wirkung zwischen 75 und 100mg zu halten - oft in mehreren Gaben am Tag. (absolut Beispielhaft! Hängt von Person, Alter, Gewicht, Stoffwechsel, ...... ab!)

    zum schlafen sind 25mg eigentlich viel zu viel....
    Daher empfehle ich Darreichungsformen (wenn überhaupt) in Tropfenform (z. B. Trimipramin). Da kann man dann 1-2 Tropfen nehmen.
    Das ist viel weniger und daher halten sich automatisch auch die Nebenwirkungen, die selbstverständlich da sind, in Grenzen.

  4. Avatar von Klecksfisch
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    AW: Projekt Schlaf!!!! in den Wechseljahren - Eure Erfahrungen

    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen
    Hast schon mal T.Tropfen probiert?

    Lässt sich passgenauer dosieren....
    Das es Tropfen gibt, wußte ich nicht. Die Tabletten sind in Viertel eingeteilt und lassen sich problemlos teilen. Opipramol hat eine Zeitlang gewirkt, dann nicht mehr.
    Ich bin eine Raupe und du ein Reh. Doch ich werd Schmetterling und du wirst Filet.

    Die Sache mit dem streiten ist die, wenn man etwas zurückhält, arbeitet es auf lange Sicht gegen euch (Dalai Lama)

    Wenn du jemand anderem vergibst, dann tust du dies deinetwegen, nicht weil der andere das verdient. (Doris Wolf, Psychotherapeutin)



  5. Registriert seit
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    AW: Projekt Schlaf!!!! in den Wechseljahren - Eure Erfahrungen

    Ich mag da noch was ergänzen, weil die @Neu_Start im Grunde Recht hat.

    ("im Grunde" heißt, du hast, Recht, ich geb's nur ungern zu )


    All diese Helferlein, egal ob das krasse Zopiclon oder AD oder Hoggar oder oder
    sorgen einerseits für "Schlaf" andererseits ist das kein Schlaf in dem Sinne, wie wir ihn suchen und brauchen.

    Alle - ich nenne sie mal "chemischen" Substanzen - zerstören die Schlafphasen, vor allem die REM Phase.
    Ich glaube (?) Opipramol hat den Ruf, die REM Phase als einziges nicht zu zerstören. Bin da aber skeptisch!

    Anyway. Schlaf, im erholsamen Sinne ist das alles nicht. Und gerade die REM Phase ist für die seelische Gesundheit unabdinglich.

    Wenn überhaupt sollte das nur ausnahmsweise und als Notbehelf genommen werden.

    Ich weiß übrigens, wie leicht sich das sagt und wie schwer es ist....


  6. Registriert seit
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    AW: Projekt Schlaf!!!! in den Wechseljahren - Eure Erfahrungen

    @Klecksfisch
    Doch! da gibts Tropfen - lass dir die das nächste Mal verschreiben.
    Da hast viel mehr Spielraum in der Dosierung.
    Tabletten kann man max. vierteln - Tropfen einzeln abzählen. Im Löffel - nicht im Mund...

  7. Avatar von overknee
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    AW: Projekt Schlaf!!!! in den Wechseljahren - Eure Erfahrungen

    Ich schlafe auch sehr schlecht, nehme zur Zeit ab und an Schlaftabletten.

    Was machmal hilft:

    Hypnose auf Youtube.

    Dazu braucht man aber das Handy in der Nähe. Kopfhörer rein, ich habe da eine 60-minütige Schlaf-Hypnose gefunden, die hilft mir wirklich wegzusacken.
    Ob ich dann durchschlafe ist ein zweites Thema.
    Manchmal schlafe ich ein, 10-20 Minten, dann wache ich panisch auf (wie ein auftauchen) und bin für die nächsten 3-4 Stunden hellwach.


  8. Registriert seit
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    AW: Projekt Schlaf!!!! in den Wechseljahren - Eure Erfahrungen

    Ich trau es mich fast nicht erzählen

    Mein bestes Schlafmittel ist fernsehen. Ich hatte ewig und ewig Schlafprobleme. Meistens konnte ich gut einschlafen aber ab 2 oder 3 Uhr war es vorbei und kurz bevor der Wecker ging bin ich noch einmal weggedöst.

    Ich habe nun mein Notebook im Bett und wenn ich wach werde schalte ich mir irgendeinen unglaublich langweiligen Film ein. So was in der Kategorie Rosamunde Pilcher, oder diesen Schwachsinn den das ZDF am Sonntag spielt. Meistens braucht es keine 5 Minuten und ich schlafe wieder tief und fest.

  9. Avatar von Beachnoodle
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    AW: Projekt Schlaf!!!! in den Wechseljahren - Eure Erfahrungen

    Ich hatte nie Schlafprobleme, ab in die Buntkarierten so gegen 22:00 Uhr und dann paar Minuten gelesen und weggeratzt bis früh um sechse.
    Mit den Wechseljahren wurde es anders, todmüde ins Bett und eingepennt dann 2 Stunden später wach, wieder eingenickt aber sowas wie Halbschlaf. Ok durch die anderen WJ Beschwerden wie BE, Schwitzen etc. war immer wiede ne Schlafstörung drin. Mt der HET legte sich dass und ich schlief wieder durch.
    Bin jetzt seit 6 Jahren in den WJ. am HET Ausschleichen.
    Ich stelle fest, durch jetzt 2,5 Jahre konsequentes Sport und Ernährungsumstellung gingen 18 kg.
    Gleichzeitig mit dem weniger Bauchfett haben sie auch die Schlafprobleme deutlich verringert!

    Was ich nicht mehr vertrage ist Alkohol, ich kann nach Genuss von bereits geringen Mengen (halbes Glas Wein) kaum noch Durchschlafen. Also weglassen.
    Ein weiterer, wichtiger Punkt ist das seelische Gleichgewicht.
    Mich haben die WJ körperlich und auch seelisch stark gebeutelt.
    Ich war immer gesund, optimistisch, tough, selbstsicher, kommunikativ und schwer zu erschüttern. Dass Alles war wie weggeblasen.
    Ich war nicht mehr ich. daraus resultierten Zukunftsängste, Verlustängste im Hinblick auf Job, Partnerschaft, etc.
    Obwohl real unbegründet drehte sich diese Gedankenspirale bis tief in die Nacht.

    Ich konnte auch plötzlich mit Stress, Druck, bestimmten Menschen, Situationen immer weniger gut umgehen, was auch wiederum zu Frust und Ärger führte, den ich Nachts nicht abschalten konnte.
    Alles Belastungen die im Unterbewusstsein schwelten, mich wachhielten.

    Heute gehe ich anders damit um. Ist vielleicht ein Ansatz ohne irgendwelche Mittel:
    Ich habe mir endlich einen gesunden Egoismus zugelegt. Ich muss nicht alle Probleme fr Andere lösen.
    Ich habe meine Umgebung geradezu gnadenlos entrümpelt, nicht nur Dinge, sondern ja auch Beziehungen, Bekanntschaften.
    Habe endlich mal mehr meine Bedürfnisse in den Vordergrund gestellt.
    Konsequent Nein sagen gelernt.
    Dazu gehören auch Absagen zur Unterbrechungen der Schlafroutine. Netflix kann ich morgen weitergucken...Probleme löse ich in der Nacht auch nicht mehr.
    Jetzt geht es mir dadurch in jeder Beziehung besser.
    Ja manchmal schlafe ich nicht so gut durch, aber es ist viel seltener geworden.
    Der Körper stellt sich auf das neue Hormongefüge ein.
    Auf dem Boden der Tatsachen liegt eindeutig zuwenig Glitzer

  10. Avatar von Herzensnaehe
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    AW: Projekt Schlaf!!!! in den Wechseljahren - Eure Erfahrungen

    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen
    Ich mag da noch was ergänzen, weil die @Neu_Start im Grunde Recht hat.





    Alle - ich nenne sie mal "chemischen" Substanzen - zerstören die Schlafphasen, vor allem die REM Phase.
    Ich glaube (?) Opipramol hat den Ruf, die REM Phase als einziges nicht zu zerstören. Bin da aber skeptisch!
    Rokeby:

    Opipramol hab ich auch in meiner Sammlung ... gegen Ängste, hat mir der Hausarzt mal verschrieben, als ich im Frühjahr in einem schlechten psychischen Zustand war. Der Schlaf ist super, aber selbst mit nur einer halben Tablette bin ich noch "beduselt" tagsüber. 1 soll ich normal nehmen, geht gar nicht, selbst wenn ich nicht arbeiten müsste.

    Ich hab Angst vor solch einem Zeug und nehme es nur in Ausnahmefällen , habe gestern 1/4 genommen und gut geschlafen. mit Super-REM und Tiefschlafphase (sagt Fitnessuhr). und Superfit heute morgen!

    Weiss aber nicht, ob so eine geringe Dosis überhaupt "wirken kann".

    Normal nehme ich maximal was pflanzliches oder eine Kapsel Magnesium
    ___________________________________
    Beginn: 01.11.19 82,5 kg, Zwischenstand 21.12.19 77,3 kg

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