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  1. Registriert seit
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    Mammographie pro und contra

    Hallo,

    ich (54) war heute bei meiner Frauenärztin, und sie riet mir zu einer Mammographie. Der Grund, warum ich dort war , war allerdings ein anderer.

    Ich bin gespalten. Es gibt ja immer zig Meinungen. Nach manchen Studien nützen die Mammographien nicht allzu viel, und die Strahlung ist ja auch nicht so ohne. Ich war mal bei einer Frau dabei, bei der Mammographie durchgeführt wurde, und die hat geschrieen vor Schmerzen.

    Sind die wirklich so unentbehrlich, dass die Ärztin bei jedem Besuch all ihre Überredungskünste aufbietet? Bei einem konkreten Verdacht, wenn etwas tastbar wäre, würde ich natürlich gehen. Aber einfach so?
    Wie haltet ihr es damit? Ich muss dazu sagen, dass meine Schwester Ende 30 Brustkrebs hatte.

    Liebe Grüße


  2. Registriert seit
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    AW: Mammographie pro und contra

    Hallo Sahari,

    ob die Mammographie unentbehrlich ist, musst zuallererst du für dich entscheiden.

    Aus eigener Erfahrung kann ich dir nur sagen, es ist unangenehm, ja. Zum Schreien ist es nicht.
    Aber wenn die Frau dort vor Schmerzen geschrien hat, würde ich die Praxis meiden und mir eine sensiblere suchen.

    Ebenfalls aus eigener Erfahrung- ich habe bei mir mit 30 einen Knoten in der linken Brust ertastet. Ich untersuche regelmäßig einmal im Monat selber.
    Die erste Untersuchung war mit Ultraschall. Der Knoten war zu dem Zeitpunkt bereits knapp 2cm groß. Parallel dazu entdeckte man in der rechten Brust einen weiteren nicht tastbaren Knoten von ebenfalls 2cm.

    Beide nichts bösartiges, zum Glück.

    Wenn du dich mit einer Mammographie nicht anfreunden kannst, wäre evtl. eine Ultraschalluntersuchung eine Alternative?

    So hast du zumindest einen aktuellen Status und Vergleichsbilder, falls sich doch einmal Veränderungen bemerkbar machen.


  3. Registriert seit
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    AW: Mammographie pro und contra

    Hallo Sahari,

    mein Frauenarzt sagt immer, es hängt auch etwas von der Beschaffenheit der Brust ab. Ist sie noch sehr fest und hat dichtes Gewebe, dann kann man in der Mammographie oft mehr sehen als im Ultraschall und umgekehrt.

    Meine Mutter hat mir auch immer erzählt, es würde irre wehtun dieses Gequetsche und entsprechend ängstlich war ich. Ich war jetzt selbst (unter 50) vor einem halben Jahr das erste Mal zu Mammographie und muss sagen, ja - es ist nicht angenehm, aber schreien vor Schmerzen muss man da sicher nicht. Geht auch ganz schnell. Und wie na_ich schon schrieb, es ist sicherlich auch nicht jeder Knoten zu tasten... mein Gedanke ist - gerade wenn es bereits in der Familie Brustkrebs gab, wäre es für mich überhaupt keine Frage, ob ich hingehe oder nicht. Müßtest Du nicht eigentlich auch schon Einladungen (ab 50) erhalten haben?

  4. VIP Avatar von katelbach
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    AW: Mammographie pro und contra

    Zitat Zitat von Sahari Beitrag anzeigen
    Ich muss dazu sagen, dass meine Schwester Ende 30 Brustkrebs hatte.
    Das ist jedenfalls ein Argument pro.
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
    sonst normale Userin

  5. Avatar von Marta-Agata
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    AW: Mammographie pro und contra

    Zitat Zitat von katelbach Beitrag anzeigen
    Ich muss dazu sagen, dass meine Schwester Ende 30 Brustkrebs hatte.
    Das ist jedenfalls ein Argument pro.
    So habe ich das für mich auch entschieden.
    So grundsätzlich wäre ich auch skeptisch - aber ich bin erblich besonders besonders belastet und denke deshalb, dass für mich die Abwägung "Pro Mammographie" ist.

    Und das war wirklich nicht schlimm bei mir.


  6. Registriert seit
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    AW: Mammographie pro und contra

    Zitat Zitat von puggi Beitrag anzeigen
    Hallo Sahari,

    Müßtest Du nicht eigentlich auch schon Einladungen (ab 50) erhalten haben?
    Ja, aber man muss ja nicht jede Einladung annehmen.

  7. Avatar von Soda
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    AW: Mammographie pro und contra

    ich weiss nicht konkret über die strahlenbelastung bescheid bei einer mammographie, meine aber in erinnerung zu haben, dass sie nicht so hoch ist wie z.b. bei einem flug.

    jedenfalls würde ich bei deiner disposition (schwester) nicht zögern, diese unersuchung vornehmen zu lassen. bei jemandem wie mir mit zwar nicht grossen, aber dichten brüsten kommt der ultraschall nicht überall „durch“. ich liess die mammo dieses jahr zum dritten mal machen, man wird dazu sogar „staatlicherseits eingeladen“. kann man aber ignorieren, ist keine vorladung!

    aber da bei mir vor jahren „verdichtetes brustgewebe“ festgestellt wurde, das mir schmerzen bereitete beim gehen und stehen, lasse ich diese untersuchung nun alle zwei jahre machen. es gibt schönere gefühle, als sich seine brust von zwei platten zusammen pressen zu lassen, aber die paar sekunden (30?) sollten auch für schmerzempfindlichere als mich auszuhalten sein.
    Der Optimist hat nicht weniger oft unrecht als der Pessimist, aber er lebt froher.
    Charlie Rivel

  8. Avatar von Kleinfeld
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    AW: Mammographie pro und contra

    Bei der familiären Vorgeschichte, würde ich überhaupt nicht darüber nachdenken ob ich gehe.
    Klar wäre ich gerne die, die vor dem Frühstück Yoga macht oder joggt.
    Ich bin aber die, die halb bewußtlos Kaffee macht und atmet.

  9. Avatar von ereS
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    AW: Mammographie pro und contra

    wenn du noch nie eine hast machen lassen, wuerde ich in jedem fall mal eine sogenannte "basisimammographie" machen lassen, sollte spaeter einmal etwas sein, hat man eine vergleichsaufnahme zur hand
    bei deiner familiaeren vorgeschichte wuerde ich in jedem fall eine machen lassen
    wenn ein tastbefund einen krebs erkennen wuerde, braeuchte man keine mammographie

    ob diese unentbehrlich ist, mußt du letztendlich fuer dich selbst entscheiden, deine aerztin empfiehlt es dir nur, um dich bestmoeglich zu schuetzen und zu beraten, weil es eben in deinem alter ein standard ist, den sie dir anbieten moechte

    aus meiner sich gesehen, es gibt unangenehmeres, ich finde die verrenkende haltung die man dort einnehmen muß in jedem fall unangenehmer als das druecken der brust zwischen den platten
    wenn eine frau dabei schreit vor schmerzen, dann macht die person, die die aufnahmen macht, definitiv etwas falsch, denn so fest muß man die brust nicht zusammenquetschen, das es so schmerzhaft waere

    ich an deiner stelle wuerde einmal eine machen lassen und ich halte es damit, das ich die mammographie machen lasse, nicht jaehrlich, aber regelmaessig
    das auge der moderatoren ist ueberall...


  10. Registriert seit
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    AW: Mammographie pro und contra

    Sahari, gehst du denn regelmäßig zur Vorsorge zur Frauenärztin?

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