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  1. VIP Avatar von katelbach
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    AW: Mammographie pro und contra

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Ich vermute, daß man lange vor bleibendem Schaden schreit.
    Ja, das stimmt.

    Aber das Kopfkino wurde ja immer gefüttert. Dass Rempler an die Brust Brustkrebs verursachen und so Zeug wurde feüher gern erzählt. Und das Kopfkino vermittelt einem auch die Fiktion, dass in der Brust lauter Kügelchen platzen, wenn sie gequetscht wird.
    Thank you for observing all safety precautions.

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  2. Registriert seit
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    AW: Mammographie pro und contra

    Dieses Kopfkino kenn ich 🙂.

    Ich denke, Kopfkino und die eigene innere Abwehr spielen eine Rolle.

    Wenn ich mir eine Untersuchung antue, hinter der ich eigentlich nicht stehe, dann habe ich so eine innere Abwehr und bin schon angespannt, wenn es los geht.
    Dann empfind eich auch jedes Quetschen/ Ziehen/ Anfassen als unangenehm.

    Der Zahnarzt ist so ein Beispiel.
    Hantiert er an einem Zahn mit Karies, der nicht weh tut, empfinde ich das als sehr unangenehm und warte regelrecht auf den Schmerz.

    Hantiert er an einem Zahn, der schon schmerzt, ertrage ich alles, Hauptsache der Schmerz lässt nach 😉.

    Deshalb wäre es gut, wenn Sahari ihrer inneren Abwehr auf die Spur kommt und dann abwägt.

    @Sahari, du schreibst von deiner Schwester und Risikofaktoren.
    Nichtrauchern, gesunde Ernährung usw. sind sicher von Vorteil, aber kein Garant, nicht doch zu erkranken.


  3. Registriert seit
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    AW: Mammographie pro und contra

    Bei gen. familiärer Vorbelastung/Prävalenz ist die Mammographie engmaschiger.

    Es gibt auch die Möglichkeit des MRT - das tut nicht weh und ist ohne Risiken. Aber teuer.

    @Sahari geht es dir um die Schmerzen des Quetschens oder grundsätzlich?

    Grundsätzlich sind Nutzen und Nebenwirkungen des Brust-Screenings umstritten. Als NW gelten gar nicht die Strahlenbelastung, sondern eher die Überdiagnosen bzw. Fehlinterpretationen.

    Da kann man nix raten. Das muss jeder Mensch für sich selber entscheiden.

    Nutzen: 1 von 1000 profitiert vom Screening
    NW: bis zu 115 von 1000 werden falsch interpretiert.

    Was ist deine Hauptsorge wegen des Screenings? Hast Angst wegen der familiären Situation?

  4. VIP Avatar von katelbach
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    AW: Mammographie pro und contra

    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen
    Nutzen: 1 von 1000 profitiert vom Screening
    NW: bis zu 115 von 1000 werden falsch interpretiert.
    Wobei der Benefit des AScreenings höher ist als bei anderen Tumoren (wird ja deswegen auch nicht gemacht).

    Die Fehlinterprationen sind mein Thema: Ich hab ein paar Kalkherde, schon ewig. Die sind teils biopsiert und laufen unter "mastopathischer Mikrokalk" und sie seit langem unverändert.
    Beim Screening würden sie mich wegen des Kalks immer einbestellen, also geh ich zum Radiologen, wo die Historie verglichen word. Jetzt auch vom Kollegen AI.
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  5. Registriert seit
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    AW: Mammographie pro und contra

    Das stimmt!
    Und die Mammo-Screenings sind die einzigen wo sich die Kammern zu Evaluation und Feedback herabgelassen haben.
    Bei der Hautkrebs-Screenings gibts das null. Da kann man hoffen, dass es einer macht, der es kann. Da wird null evaluiert, wer oft daneben liegt und wieso etc.

    DAS z. B. ist beim Mammo-Screening schon.

    Es hat alles Vor und Nachteile. Ich würde es weder zu kritisch sehen, noch in den Himmel loben.

    AI sehe ich ambivalent.

    Einerseits killt der Robocop natürlich die menschlichen Errata und schlechten Tage.
    Andererseits sehe ich die Tendenz, dass z. B. Versicherte der GKV bald mal nur noch mit AI konfrontiert sind und einen Arzt-Menschen nur noch gegen Zuzahlung sehen werden.
    Und das ganze wird Ihnen als Verbesserung (s. Tele-Medizin) verkauft.

    Diagnostisch sollen die AI s eh viel besser sein. Könnte aber auch an der Ausbildung der HI s liegen

  6. VIP Avatar von katelbach
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    AW: Mammographie pro und contra

    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen
    Diagnostisch sollen die AI s eh viel besser sein. Könnte aber auch an der Ausbildung der HI s liegen
    Bei einigen Sachen sind sie wohl überlegen. Also wenn der Befunder verkatert ist oder die Brille vergessen hat ... War ein Scherz.

    Grad beim Vergleichen von Rö-Befunden oder bei der optischen Beurteilung von Hautveränderungen, wie man liest. Dass gerade bei der visuellen Beurteilung, wo es primär keines HI-Kontakts bedarf, AI gut eingesetzt werden kann und die Ergebnisse sogar verlässlicher sind, kann ich mir gut vorstellen. Da fällt der (das?) Tagesform-BIAS weg.
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  7. Moderation
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    AW: Mammographie pro und contra

    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen
    AI sehe ich ambivalent.
    Die besten Ergebnisse kriegt man mit Zusammenarbeit von AI und Arzt.
    Erstens, die beiden sehen ganz unterschiedliche Sachen und lassen sich von ganz unterschiedlichen Sachen täuschen. Zweitens, wenn die Befunde sich widersprechen, wird weitergeguckt.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  8. VIP Avatar von katelbach
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    AW: Mammographie pro und contra

    Das meinte der Radiologe auch. Bei mir waren sie sich einig.
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  9. Registriert seit
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    AW: Mammographie pro und contra

    Hä?? HL HI. AL....??


  10. Registriert seit
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    AW: Mammographie pro und contra

    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen
    Nutzen: 1 von 1000 profitiert vom Screening
    NW: bis zu 115 von 1000 werden falsch interpretiert.
    ... und die Nr. 1 hat reale Chancen, wenn nicht am Brust-, dann eben an einem andern Krebs zu sterben, nach allem, was ich weiss...

    also: nein, keine Früherkennung für mich. Wenn's mich treffen sollte, dann trifft es mich eben - es nicht allzu früh zu wissen, schenkt mir dann immerhin noch Lebensqualität statt Todesängste. und wenn's mich treffen sollte, halt spät erkannt, wäre es dann auch schnell vorbei.

    Meine Vorsorge ist, einen einigermassen gesunden Lebenssstil zu pflegen - das weiss ich, wie das geht, auch ohne Untersuchungen.

    gruss, barbara
    It's easy.
    Manny Pacquiao

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