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  1. Moderation
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    AW: Mammographie pro und contra

    Zitat Zitat von Zartbitter Beitrag anzeigen
    Ich gehe zu nix und lebe noch..
    Ich wäre auch sehr beunruhigt, wenn hier ein Geist mitschriebe!
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **


  2. Registriert seit
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    AW: Mammographie pro und contra

    Zitat Zitat von _vorbei Beitrag anzeigen
    Doch, in dem ich zur Früherkennung gehe.

    Tu ich das nicht, kann ich das "Glück" dass etwas noch rechtzeitig entdeckt wird halt nicht haben (oder nur wenn es so groß und so gelagert ist dass ich es eventuell selbst taste, beim Darm ist das schon wieder schwieriger... ).

    Mich wundert schon, dass der Nutzen so vehement bestritten wird. Ich kenne sowohl Leute, die durch eine rechtzeitige Erkennung geheilt wurden als auch solche, die eben viel zu spät zum Arzt gegangen sind. Und das finde ich nachwievor tragisch, wenn ich gesagt bekäme, wir können leider nichts mehr für sie tun, wären sie früher gekommen hätten wir sie heilen können.
    Das klingt mir schon sehr nach Machbarkeitswahn und führt zu dem zurück, was ich vorhin schon schrieb: Du kannst heute bei der Früherkennung gesagt bekommen, dass alles okay ist und trotzdem vor dem nächsten Termin tot sein, weil in dieser Zeit ein Krebs gewuchert ist, der zum Früherkennungstermin nicht zu erkennen war.

    Dazu kommt noch, dass - Aussage meines Gynäkologen - gerade bei Brustkrebs die meisten Fälle durch die Frau selbst per Tasten auffallen, und nicht durch bildgebende Verfahren.

    Ich habe gar nichts gegen Früherkennungsuntersuchungen, aber ich habe was dagegen, wenn so getan wird, als könne man damit auf jeden Fall verhindern, an Krebs zu sterben.


  3. Registriert seit
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    AW: Mammographie pro und contra

    Zitat Zitat von carassia Beitrag anzeigen
    Ich habe gar nichts gegen Früherkennungsuntersuchungen, aber ich habe was dagegen, wenn so getan wird, als könne man damit auf jeden Fall verhindern, an Krebs zu sterben.
    Wer tut denn so?

    Die Frage ist doch nicht, ob Früherkennung eine Garantie darstellt (ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendwer das glaubt...), sondern ob man eine Chance nutzt.

    Die einzige die von "immer" und "auf jeden Fall" redet bist eigentlich du.

  4. Moderation
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    AW: Mammographie pro und contra

    Ich denke, in Sachen Früherkennung muß man sich vor allem fragen, ob man imstande ist, nach einem "falschen Alarm" zu sagen, "haha, so ein Glück" oder ob man dadurch bleibenden Schaden am Alltag und am Nervenkostüm nimmt.

    Und vielleicht auch umgekehrt, ob man damit umgehen kann, wenn man dann was ertastet und der Arzt sagt, "das ist jetzt ziemlich fortgeschritten".

    Gewiß ist nichts im Leben. Die Frage ist, was macht man mit der Ungewißheit -- und mit der Gewißheit. (Auch das kann man beim Zahnarzt mit geringem Risiko ausprobieren.)
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  5. VIP Avatar von katelbach
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    AW: Mammographie pro und contra

    Zitat Zitat von carassia Beitrag anzeigen
    Du kannst heute bei der Früherkennung gesagt bekommen, dass alles okay ist und trotzdem vor dem nächsten Termin tot sein, weil in dieser Zeit ein Krebs gewuchert ist, der zum Früherkennungstermin nicht zu erkennen war.
    Definitiv. Intervalltumoren gibt es.

    Dazu kommt noch, dass - Aussage meines Gynäkologen - gerade bei Brustkrebs die meisten Fälle durch die Frau selbst per Tasten auffallen, und nicht durch bildgebende Verfahren.
    Je kleiner desto besser.
    Ertastet werden oft erst größere Herde. Die bedürfen dann einer primär systemischen Therapie, um brusterhaltend operiert werden zu können. Zudem ist in der Regel die Wahrscheinlichkeit für einen Befall des Lymphabflusses aus dem Gebiet und damit ein Befall der regionären Lymphknoten höher. Der Lymphknotenbefall bestimmt die Ausdehnung der Operation (Achselhöhle), die komplette Entfernung der Lymphknoten kann wiederum langfristige Folgen (Armödem mit der Notwendigkeit einen Kompressions-Armstrumpf zu tragen, Rotlauf ...) nach sich ziehen.
    Auch die Rate der Fernmetastasierung steigt im Allgemeinen mit der Größe des Primärtumors.

    , wenn so getan wird, als könne man damit auf jeden Fall verhindern, an Krebs zu sterben.
    Behauptet keiner. Aber die Chancen sind besser.
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
    sonst normale Userin


  6. Registriert seit
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    AW: Mammographie pro und contra

    Kopfkino, wie @wildwusel treffend schrieb, spielt eine große Rolle.

    Mich ängstigt Unbekanntes, was unangenehm bis ggf. schmerzhaft werden kann.

    Bekanntes, aber unangenehm bis schmerzhaft ausfallende Maßnahmen sind kein Problem, weil ich mich darauf einstellen und "wappnen" kann.


    Sorge, dass die Mammographie Schäden verursachen würde, neee.


    Wenn ein Arzt, den ich bereits lange kenne und als vernünftig und maßvoll einschätze/erlebe, dessen Rat nehme ich ernst.
    Niemals die Situation erleben zu müssen, jämmerlich und lange dauernd, an einer Krebserkrankung zu sterben, die vermieden bzw. rechtzeitig geheilt hätte werden können, das ist mein Grund für die Mammographie.

    Die Mammographie gibt keine Garantie, verbessert jedoch die Chance, rechtzeitig ein Geschehen zu entdecken.


    Sterben muss jeder irgendwann, möglicherweise an Krebs, vllt. Brustkrebs oder ausgehend von anderen Stellen oder auch an etwas ganz anderem.

    Die Art und Weise kann sehr unterschiedlich sein und wenn es nur die Chance gibt, einen definitiv leidvollen und leider auch längeren Sterbeweg zu vermeiden, dann gehe ich ihn .


    @Bae

    Ob du Vorsorge befürwortest oder nicht, sei dir unbenommen.

    Deine Ausführungen und Vorstellungen, wie der Lebensweg mit einer unerkannten, gering oder nicht behandelten Krebserkrankung aussieht, sind unvorstellbar naiv und lebensfremd!

    Innerhalb meines Familien- und Freundeskreis erlebte ich unmittelbar mit, was eine Krebsdiagnose bedeutet. Physisches Leid und psychisches, überschreiten die Möglichkeit der Verbalisierung.
    Ein Familienmitglied starb an Brustkrebs. Heute, viele Jahre später, wäre er möglicherweise rechtzeitig erkannt worden.

    Man mag zur Mammographie stehen, wie man will - doch diese Schwadroniererei über ein Thema, von dem du offensichtlich keine Ahnung hast, ist sehr, sehr schwer zu ertragen.
    Cave: Beiträge können ggf. marginale Rückstände von Ironie und Sarkasmus aufweisen.
    Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie das Posting oder fressen Sie die Verfasserin.


  7. Registriert seit
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    AW: Mammographie pro und contra

    Zitat Zitat von _vorbei Beitrag anzeigen

    Ich schrieb ganz bewußt, an einem Brustkrebs zu sterben der heilbar gewesen wäre - das bedeutet, es gibt auch andere Konstellationen.



    Jetzt klarer?
    Äh nein....

    Denn ob was heilbar gewesen wäre - weiß man nicht. Vor allem nicht, wenn man tot ist.
    Du kannst nur wissen: "x wurde nach Menschl. Ermessen geheilt" (im Sinne von Derzeit)
    Du kannst nicht wissen, was gewesen wäre. In keinem Zusammenhang. Nicht nur auf Krankheiten bezogen.

    @Vorbei - ob ein Krebs "heilbar" ist, hängt in erster Linie vom Typ ab. Es gibt Fälle wo leider auch eine sehr frühe Diagnose und Therapie zum Tode führen kann.
    Und umgekehrt!!!

    Und was "geheilt" heißt, muss man dir nicht erklären

    Geheilt ist man immer nur im Moment, im nächsten kann man wieder sonst was haben.
    Es gibt keine Sicherheit. Das ist sehr schmerzhaft und verängstigend andererseits braucht man sich aber auch nicht total in die Hose machen, wenn man "Vorsorge" schwänzt.

    Glück hat man oder nicht.

    Ich wünsche euch / uns allen, dass wir Glück haben. Und dass Hilfe da ist, wenn das Glück mal schwächelt.

    Aber so einen magischen Glauben an "Vorsorge" - sorry, das teile ich nicht.


  8. Registriert seit
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    AW: Mammographie pro und contra

    Zitat Zitat von _vorbei Beitrag anzeigen

    Ich hab mich aber auf den Fall bezogen (kenn ich bei Darmkrebs auch), wo man tatsächlich die Möglichkeit gehabt hätte, bei rechtzeitiger Erkennung geheilt zu werden. Daran zu sterben find ich dann tragisch und unnötig.
    Das kann man nicht wissen!
    Kein Mensch kann wissen, welche Chancen er gehabt hätte.

    Ich finde so ein Denken irgendwie fies. Es impliziert, dass jemand zu doof oder zu faul oder was auch immer war, um geheilt zu werden.
    Sorry, aber das ist Mist.

    Wenn einer sagt "wären Sie vor 100 Jahren gekommen, jetzt ist es zu spät" dann sagt das nur was über dessen Weltbild, nicht über die Behandelbarkeit der Erkrankung - nachträglich und theoretisch

    Ich gebe zu, so "Machbarkeits- und Bravheits-Denken" fühlt sich besser an wie "alles in Gottes/Schicksals Hand"


  9. Registriert seit
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    AW: Mammographie pro und contra

    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen

    @Vorbei - ob ein Krebs "heilbar" ist, hängt in erster Linie vom Typ ab. Es gibt Fälle wo leider auch eine sehr frühe Diagnose und Therapie zum Tode führen kann.
    Ja, das wurde ja auch mehrfach geschrieben, das muss man jetzt nicht noch x-fach wiederholen, da sich hierüber alle einig sind.

    Ich hab mich aber eben auf einen anderen Sachverhalt bezogen, diese Aussage kam damals vom behandelnden Arzt und ich denke, es bezog sich auf Tumorgröße, Wachstumsgeschwindigkeit, Metastasierung und eben der Tumorart, die man - dem Ermessen nach - in einer früheren Stadium sowohl bei der Früherkennung erkennen als auch gut hätte behandeln können.

    Ich finde das eine plausible Aussage.
    Geändert von _vorbei (17.09.2019 um 14:00 Uhr)

  10. Avatar von Sandra71
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    AW: Mammographie pro und contra

    Zitat Zitat von Syriana Beitrag anzeigen
    ... ich scheine - hoffentlich - Glück im Unglück gehabt zu haben...

    Nichrs gefunden in der Mammographie, nichts gefunden im MRT .... es scheint *nur* der Lymphknoten b efallen zu sein... die Ärztin sagte, das ist selten. Gibt es aber wohl mal...

    Also Lymphknoten entfernen, auch die umliegenden... und dann Betrahlung. An die Brust müssen sie nicht.

    Wirklich ein Ding, dass man das in der Mammographie nicht sieht..

    Ich muss mich jetzt erst einmal beruhigen...
    Das deutet auf ein CUP-Syndrom hin, und ganz ehrlich, da würde ich mir eine Zweitmeinung einholen...auch, um mich zu vergewissern, ob OP und Bestrahlung als Therapie ausreichen.

    Die Zellen im Lymphknoten haben ihren Ursprung ganz sicher in der Brust?
    Geändert von Sandra71 (17.09.2019 um 14:32 Uhr)

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