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  1. Registriert seit
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    PCO und Insulinresistenz-Metaformin?

    Hallo an alle,

    es geht bei diesem Thema nicht um mich, sondern eine gute Freundin. Sie bekam (nachdem sie die Pile abgesetzt hat und seither keine Periode mehr hatte) die Diagnose PCO und wohl auch eine leichte Insulinresistenz.

    Die Endokrinologin meinte, dass sie entweder Metaformin oder wieder die Pille nehmen soll. Die Insulinresistenz macht ihr Sorgen. Wer möchte später schon Diabetes haben.

    Sie ist jedoch nicht übergewichtig, sondern schlank, ernährt sich gut und macht Sport.

    Wer hat von euch Erfahrungen mit PCO und der Behandlung. Nimmt jemand das Metformin? Habt ihr Nebenwirkungen?


  2. Registriert seit
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    AW: PCO und Insulinresistenz-Metaformin?

    Hallo,
    ich nehme inzwischen mit dieser Diagnose (mit kurzen Unterbrechungen) seit etwa 12 Jahren Metformin. Und in meinem Fall ist es eindeutig: Mit M. geht es mir viel besser als mit der Pille, mein Zyklus ist regelmäßig, meine Blutzuckerwerte haben sich bis jetzt auch nicht verschlechtert. Auch problemlos schwanger geworden.
    Was die Verträglichkeit betrifft: Seeehr langsam einschleichen und dann immer regelmäßig nehmen. Wenn ich die Tabletten mal aus irgendwelchen Gründen ein paar Tage nicht oder unregelmäßig nehme, gibt es die bekannten Nebenwirkungen (Magen-Darm). Bei regelmäßiger Einnahme ist alles OK. Also ich bin zufrieden!


  3. Registriert seit
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    AW: PCO und Insulinresistenz-Metaformin?

    Hallo Bluebell76,
    lese gerade deine Antwort auf das Thema Metformin. Geht es dir tatsächlich so, dass es bei unregelmäßiger Einnahme mit den Problemen schlimmer wird? Ich nehme Metformin jetzt seit 2 Jahren, davor auch schon mal mehrere Jahre mit Unterbrechungen. Bei mit fängt es nach 2 Jahren jetzt plötzlich, mit der Unverträglichkeit an. Kann kaum das Haus verlassen. Daher muss ich teilweise pausieren und habe das Gefühl, dass es dann zwei Tage später noch schlimmer wird, wenn ich es dann wieder nehme. Ich traue mich aber auch nicht, länger darauf zu verzichten, weil ich dann gleich Probleme mit dem Zyklus bekomme. Bin echt ratlos. Habe Östrogenmangel ohne Metformin, aber kein PCO. Ärzte könnte auch nicht sagen, woran das liegt.
    Darf ich fragen, in welcher Dosierung Du es nimmst? Mir reichen schon 500mg. Trotz der geringen Dosis habe ich jetzt starke Nebenwirkungen. Bekomme auch Geschmacksstörungen und Sodbrennen.
    Eventuell gibt es ja noch jemanden, der Erfahrung mit Metformin hat?!

    Liebe Grüße und schon, mal Danke
    Biggi


  4. Registriert seit
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    AW: PCO und Insulinresistenz-Metaformin?

    Hallo Biggi2018
    Die Nebenwirkungen von Metformin hängen stark mit dem verwendeten Präparat zusammen - kann das die Ursache sein? Also ein Wechsel auf ein Präparat einer anderen Firma? Es gibt ja verschiedene Hersteller von Metformin.

    Die Nebenwirkungen entstehen durch Verschiebungen in der Zusammensetzung der Darmflora. Am besten die niedrigste gerade tolerable Dosis eine Zeitlang regelmäßig nehmen, dann vergehen auch die Nebenwirkungen wieder (kann schon 1-2 Wochen dauern leider!)

    Bei PCO und Insulinresistenz würde ich unbedingt Metformin nehmen - es bessern sich Zyklus, Stoffwechsel und oft hat es auch positive Auswirkungen auf die Psyche.

    Liebe Grüße


  5. Registriert seit
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    AW: PCO und Insulinresistenz-Metaformin?

    Hallo VanSta,

    Danke für deine Antwort!
    Ich hatte schon einmal Probleme mit Metformin. Bin dann zu Siofor gekommen und war super glücklich, dass ich keine Nebenwirkungen mehr hatte. Zwei Jahre ging alles gut, aber jetzt habe ich nur noch D..Fall, Übelkeit und Schmerzen. Auf eine niedrigere Dosis kann ich nicht gehen, da ich nur 500 mg nehme. Vielleicht nochmal das Präparat wechseln?! :-/
    Kann mir einfach nicht vorstellen, dass es jetzt daran liegt. Habe gestern die Tablette zerschnitten und 250 genommen. Auch wieder DFall. Und ob 250 noch wirken is ja eher fraglich.
    War so froh, dass mein Zyklus wieder lief und ich nicht diese Beschwerden hatte, wie Reizblase, Schleimhautatrophie etc. Und nun das... :(
    Jemand hier, der auch ohne Metformin wieder einen anständigen Zyklus bekommen hat?

    Liebe Grüße und danke
    Biggi


  6. Registriert seit
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    AW: PCO und Insulinresistenz-Metaformin?

    Hallo Biggi,

    habe deine Frage jetzt erst gelesen. Mein erster Gedanke war auch sofort, mal Metformin von einem anderen Hersteller auszuprobieren. Die Verträglichkeit ist da wohl je nach Hersteller/verwendeten Hilfstoffen völlig unterschiedlich. 500mg ist ja wirklich nicht viel (ich nehme 2x850mg).
    Auch bei allem sonst stimme ich VanSta zu. Mir geht es mit Metformin auch psychisch deutlich besser als mit Pille oder ganz ohne. Und zumindest für mich kann ich deine letzte Frage klar beantworten: Ohne Metformin/Pille habe ich keine regelmässigen Zyklus hingekriegt, auch nicht mit strenger Ernährungsumstellung (um die Hyperinsulinämie in den Griff zu bekommen).

    Ich habe das immer so eingeschlichen, dass ich mit einer ganz geringen Dosis (auch zerschnittene Tabletten) anfange und so lange dabei bleibe, bis die Nebenwirkungen nachlassen. Dann erhöhen, wieder dabei bleiben, bis die NW weg sind. Bis die "Enddosis" erreicht ist. Und dann eben wirklich auf regelmässige Einnahme achten.

    Da fällt mir noch etwas ein: Du nimmst 500mg einmal täglich? Vielleicht würde es auch helfen, auf 2xtäglich 250 mg umzustellen? Wie gesagt, bei mir ist die regelmässige Einnahme morgens und abends wichtig.

    Liebe Grüsse
    bluebell


  7. Registriert seit
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    AW: PCO und Insulinresistenz-Metaformin?

    Hallo Bluebell76,

    danke für deine Antwort. Komme leider jetzt erst zum Antworten.

    Ich hatte jetzt eine kurze Metforminpause von 5 Tagen. In dieser Zeit hat sich mein Körper offenbar vorerst erholt. Ich nehme es nun wieder seit 4 Tagen. Aber was ist daraufhin gleich passiert... mein Zyklus spinnt. 😥
    Hatte meine Tage noch normal und jetzt eine Woche danach starke Schmierblutung. Bin echt ratlos langsam,. 5 Tage Pause können doch nicht solch einen Effekt haben. Oder doch...
    Hast du vor der Einnahme von Metformin Alternativen versucht? Ach ja, hast ja geschrieben Ernährungsumstellung. Das versuche ich auch gerade nochmal. Aber ob es nützt. Ess eigentlich schon gesund und bin auch nicht übergewichtig. Dieser ganze Hormonkram geht mir so dermaßen auf die Nerven. Und das schon seit Jahre. Wie hast du diese Probleme mit dem Zyklus bemerkt? Hattest du Unregelmäßigkeiten oder gar keine Zyklus mehr? Bei mir ist das Östrogen ohne Metformin im Keller und ich bekomme gar keine Blutungen mehr. Und dazu noch Schmerzen und Entzündungen. Boa sorry für das Auskotzen gerade. Will einfach mal wieder, dass alles normal läuft.

    Liebe Grüße von
    Biggi

  8. Avatar von Aquavenus
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    AW: PCO und Insulinresistenz-Metaformin?

    Hallo zusammen. Also, bei mir war das so, dass ich mit Anfang 20 gar keine Periode mehr hatte. Dann kam im Laufe der nächsten Jahre der Diabetes. Ich hatte, zum Zeitpunkt der Diagnose einen Zucker von fast 800! Kam dann, nachdem mein Hausarzt nichts ausrichten konnte, ins Krankenhaus.

    Dort versuchte man mich mit Insulin runter zu spritzen, was nicht gelang.
    Dann stellte man mich auf Metformin ein. Zu Anfang hatte ich schrecklichen Durchfall, wie Wasser. Und hatte ständig das Gefühl, ich muss aufs Klo.

    Nach einiger Zeit gab sich das aber und sonst bemerkte ich keine großartigen Nebenwirkungen.

    Ich nehme 3 mal täglich 1000 mg.

    Muss aber dabei sagen, ich brauche grundsätzlich mehr Wirkstoffe.
    Mein Körper verstoffwechselt Medikamente sehr schnell.

    Die Periode bekam ich aber erst mit Anfang 30 wieder, nachdem in mein Leben viel Ruhe eingekehrt war.
    Erstaunlicherweise sogar regelmäßig.
    Die Pille hab ich nie genommen.

    Eine Frage, was ist PCO?


  9. Registriert seit
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    AW: PCO und Insulinresistenz-Metaformin?

    Hallo Aquavenus,

    PCO steht für polycystische Ovarien. Hauptproblem sind hier nicht die Zysten selbst, sondern die Hormone. Androgenüberschuss zum Beispiel. Dadurch kommt es auch zum Ausbleiben der Regel.

    Ich habe mit Mitte 20 nach Absetzen der Pille Probleme mit der Mens bekommen. Dann Probleme mit dem Zucker trotz Normalgewicht. Wenn ich kein Metformin nehme, dann bekomme ich auch keine Regel und leider unter Östrogenmangel mit Schleimhautathrophie. Leider vertrage ich es immer schlechter. 3000 mg �� wie hältst du das bloß aus? Mir geht es schon mit 500 elend. Leider scheint es keine wirklichen Alternativen zu geben. Hoffe immer noch auf ein Wunder. ��

    Liebe Grüße
    Biggi

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