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  1. Registriert seit
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    PCO und Insulinresistenz-Metaformin?

    Hallo an alle,

    es geht bei diesem Thema nicht um mich, sondern eine gute Freundin. Sie bekam (nachdem sie die Pile abgesetzt hat und seither keine Periode mehr hatte) die Diagnose PCO und wohl auch eine leichte Insulinresistenz.

    Die Endokrinologin meinte, dass sie entweder Metaformin oder wieder die Pille nehmen soll. Die Insulinresistenz macht ihr Sorgen. Wer möchte später schon Diabetes haben.

    Sie ist jedoch nicht übergewichtig, sondern schlank, ernährt sich gut und macht Sport.

    Wer hat von euch Erfahrungen mit PCO und der Behandlung. Nimmt jemand das Metformin? Habt ihr Nebenwirkungen?


  2. Registriert seit
    17.09.2019
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    1

    AW: PCO und Insulinresistenz-Metaformin?

    Hallo,
    ich nehme inzwischen mit dieser Diagnose (mit kurzen Unterbrechungen) seit etwa 12 Jahren Metformin. Und in meinem Fall ist es eindeutig: Mit M. geht es mir viel besser als mit der Pille, mein Zyklus ist regelmäßig, meine Blutzuckerwerte haben sich bis jetzt auch nicht verschlechtert. Auch problemlos schwanger geworden.
    Was die Verträglichkeit betrifft: Seeehr langsam einschleichen und dann immer regelmäßig nehmen. Wenn ich die Tabletten mal aus irgendwelchen Gründen ein paar Tage nicht oder unregelmäßig nehme, gibt es die bekannten Nebenwirkungen (Magen-Darm). Bei regelmäßiger Einnahme ist alles OK. Also ich bin zufrieden!


  3. Registriert seit
    01.02.2018
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    152

    AW: PCO und Insulinresistenz-Metaformin?

    Hallo Bluebell76,
    lese gerade deine Antwort auf das Thema Metformin. Geht es dir tatsächlich so, dass es bei unregelmäßiger Einnahme mit den Problemen schlimmer wird? Ich nehme Metformin jetzt seit 2 Jahren, davor auch schon mal mehrere Jahre mit Unterbrechungen. Bei mit fängt es nach 2 Jahren jetzt plötzlich, mit der Unverträglichkeit an. Kann kaum das Haus verlassen. Daher muss ich teilweise pausieren und habe das Gefühl, dass es dann zwei Tage später noch schlimmer wird, wenn ich es dann wieder nehme. Ich traue mich aber auch nicht, länger darauf zu verzichten, weil ich dann gleich Probleme mit dem Zyklus bekomme. Bin echt ratlos. Habe Östrogenmangel ohne Metformin, aber kein PCO. Ärzte könnte auch nicht sagen, woran das liegt.
    Darf ich fragen, in welcher Dosierung Du es nimmst? Mir reichen schon 500mg. Trotz der geringen Dosis habe ich jetzt starke Nebenwirkungen. Bekomme auch Geschmacksstörungen und Sodbrennen.
    Eventuell gibt es ja noch jemanden, der Erfahrung mit Metformin hat?!

    Liebe Grüße und schon, mal Danke
    Biggi


  4. Registriert seit
    29.05.2019
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    22

    AW: PCO und Insulinresistenz-Metaformin?

    Hallo Biggi2018
    Die Nebenwirkungen von Metformin hängen stark mit dem verwendeten Präparat zusammen - kann das die Ursache sein? Also ein Wechsel auf ein Präparat einer anderen Firma? Es gibt ja verschiedene Hersteller von Metformin.

    Die Nebenwirkungen entstehen durch Verschiebungen in der Zusammensetzung der Darmflora. Am besten die niedrigste gerade tolerable Dosis eine Zeitlang regelmäßig nehmen, dann vergehen auch die Nebenwirkungen wieder (kann schon 1-2 Wochen dauern leider!)

    Bei PCO und Insulinresistenz würde ich unbedingt Metformin nehmen - es bessern sich Zyklus, Stoffwechsel und oft hat es auch positive Auswirkungen auf die Psyche.

    Liebe Grüße

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