Ja, etwas einnehmen wäre nur der letzte Schritt.
Ich schlafe in tiefster Dunkelheit, also, soweit der Rolladen es zulässt und der ist ziemlich perfekt dicht.Keine Technik im Zimmer. Nur eine Nachttischlampe.
Ich werde es jetzt mit Rausgehen gleich nach dem Aufstehen versuchen, immer schön in den blauen Himmel schauen![]()
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05.08.2019, 20:10
AW: "Morgentränen" - hormonbedingt?
aus Lavendelmond wurde Lavendelstern
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06.08.2019, 06:09Inaktiver User
AW: "Morgentränen" - hormonbedingt?
Für mich liest es sich- nach allem, was geschrieben wurde- auch nach "seelischer Stimmung".
Wenn wir schlafen, steigen wir in innere Tiefen und Schichten, deren Themen/ Stimmungen ansonsten gut verdrängt sind.
Wenn wir wach werden, können diese Stimmungen, wie Nebelschwaden an uns hängen bleiben und uns so in den Tag begleiten.
Traurigkeit und Ängste sind Gefühle, die beim Aufwachen und in den ersten Stunden des Tages - durchaus bekannt sind als "begleitende Gefühle".
Hilfreich ist dabei, möglichst schnell richtig wach zu werden- aufstehen, duschen, Bewegung.
Ansonsten wäre es sicher sehr sinnvoll, seinem Inneren zuzuhören und genau dort hinzusehen.
Offenbar gibt es Gefühle, die keinen Raum im Leben erhalten und sich nur so einen Weg bahnen können.
Ob wir sie "bewusst erkennen" können, spielt doch gar keine Rolle- wir dürfen die Kraft der Verdrängung nciht unterschätzen
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Ich würde bei allem dennoch zuerst den Hausarzt aufsuchen, erzählen und sollte es organische mögliche Gründe geben- diese zuerst untersuchen und abklären lassen.
Der Weg zu einem Lebensberater, Psychologen oder Therapeuten- kann auch ganz unabhängig davon erfolgen.
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06.08.2019, 11:00
AW: "Morgentränen" - hormonbedingt?
Morgens mit Tränen und Emotionen die runterziehen, das kenne ich auch.
Bin schon länger aus den Wechseljahren und dennoch treten solche Beschwerden immer mal wieder auf.
Meine Beobachtungen.
Fehlende Hormone Cortison Höchstwert
Gedankliche Belastungen
Im Laufe des Vormittags bessert sich die Lage und Nachmittags laufe ich mich Hund eine Runde was mir gut tut, bin dann körperlich müde (nicht nur seelisch) und vor allem Sauerstoff tanken.
Außerdem bin ich noch Wetterfühlig.
Meine Blutwerte sind ok und bei Frauenärzten nachfragen ist wohl mühsam einzige Aussage .......Sie sind in einer altersmäßigen Hormonumstellung mit Einschränkungen.
Ein Untersuchungsmarathon ist meiner Meinung Stress+ Hilfe fraglich.
Gute Nachricht die Weinphasen gehen vorbei such Dir Abwechslung und lenke Dich ab.
Morgens schon um den Block ????Dazu muß man geboren sein bzw. wer es kann dann ok.
L.G.
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06.08.2019, 11:39
AW: "Morgentränen" - hormonbedingt?
Kenzia, ich war sogar spontan heute früh beim Hausarzt und stand vor verschlossener Tür - Urlaub!
Mit dem "unterdrückte Gefühle bahnen sich ihren Weg" - kann ich was anfangen, ja. Nachts tut sich viel. Darum will ich ja auch nie wieder Antidepressiva nehmen.
Ich erinnere mich, ich habe im letzten Herbst mir mal die "Erlaubnis gegeben" zum Weinen über "Altes" und nicht so Altes ... mag sein, dass das jetzt noch so Reste sind ... die noch hinterherflutschen wollen
Heimat, wie schön, jemanden zu finden, dem es auch so geht. Es ist genau so, wie du es beschreibst!! Genau so.
Ärzte sind in diesen Angelegenheiten meistens hilflos.
Parallel zum Weinen sind meine Augen an sich eher trocken, hormonbedingt, da nehme ich ab und an Malventropfen von Weleda zum Anfeuchten.
aus Lavendelmond wurde Lavendelstern
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06.08.2019, 12:07
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06.08.2019, 12:20
AW: "Morgentränen" - hormonbedingt?
Es ist halt so:
das total niedrige bis kaum vorhandene Östrogen ist halt irgendwann mal der normale Zustand....
Nervige Schwankungen mit entsprechenden Effekten auch.
Das ist das normale.
Daher sehe ich die div. "Statusbestimmungen" und Hormontests auch eher kritisch. Und wenn man nicht eh eine HT machen will - auch sinnlos.
SD-Hormone ist was anders, aber Sexualhormone von Frauen sind endlich. Und egal wieviel man testet, Lösung wäre nur, HT zu machen. Will nicht jede. Kann nicht jede.
Man hat also nur die Möglichkeiten:
- teuren Spiegel machen: Ergebnis "altersgemäß" (heißt: Östrogen und Prog. mau und immer mauer)
Kann man übrigens auch aufgrund von Symptomen erkennen....
- Abhilfe: Hormontherapie mit z. B. Gynokadin und Utrogest - @Lavendel, ohne Uterus, brauchst du nur Östrogene.
Vielleicht doch mal beraten lassen, wenns schlimmer wird?
Ein reiner Östrogenersatz hat wesentlich weniger NW wie das komplette Ersetzen...
oder
- Abhilfe_2: div. Tipps bezgl. Lebensführung und Phytopräparate. Und die muss Frau leider alle selber austesten, da bei der einem gut hilft, was bei der anderen nur rausgeschmissenes Geld ist.
Sonst gibts nix.
Bei psychischen Problemen sieht das anders aus - aber im Grunde auch ähnlich:
- entweder AD und/oder Therapie/Lebensstil
oder
- Phytos wie Johanniskraut und/oder Therapie/Lebensstil
Und da einem oft für Teuergeld ein Hormontest verkauft wird und man dann schnell mit einem Rezept wieder auf der Straße steht, und man auch nicht weiß, ob man das jetzt nehmen soll oder nicht, oder doch, haben manche Ärzte einen schlechten Ruf, oder
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06.08.2019, 19:08
AW: "Morgentränen" - hormonbedingt?
Ja, es läuft wohl darauf hinaus, dass ich das morgens aushalten und ertragen muss. Jetzt ist es Abend und es geht mir blendend. Also wäre ein AD ein Schießen mit Kanonen auf einen armen kleinen Spatz


"hormonell bedingte Teilzeit-Depression" - was Mutter Natur nicht alles so bereithält für Frauen im Wechsel ...
aus Lavendelmond wurde Lavendelstern
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06.08.2019, 21:09Inaktiver User
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06.08.2019, 21:26Inaktiver User
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11.08.2019, 13:57


Keine Technik im Zimmer. Nur eine Nachttischlampe.
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