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  1. Registriert seit
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    AW: "Morgentränen" - hormonbedingt?

    Okay, ich habe es jetzt geschnallt - sorry

    Also emotional bedingt.

    Wenn das nur morgens ist, dann wirklich "raus und Licht und Bewegung"
    Bewegung baut das Cortisol ab und Licht pusht Serotonin. Kaffee schmeckt

    Wie schläfst du?

    Es gibt halt immer verschiedene Möglichkeiten:
    man kann "sowas" medikamentös angehen. Das solltest du als Option im Hinterkopf behalten.
    Es gibt Medikamente, die depressive Verstimmungen oder gar Depressionen behandeln.
    Z. B. Antidepressiva
    Ansprechpartner: Hausarzt, der ich zu einem Psychiater überweist.

    du kannst auch Hormone nehmen: Östrogen und wenn Gebärmutter vorhanden, Progesteron.
    Ob es sinnvoll ist, mit 58 zum ersten Mal damit zu beginnen, das musst du zusammen mit einem Facharzt (Gyn) entscheiden.
    Ggfs. nochmal guten Gyn ausfindig machen

    Neben diesen Optionen kann man, auch zusätzlich, am Lebensstil was machen:

    - wie erwähnt morgens ans Licht.
    - Johanniskraut ist ein super Mittel zum schlafen und für die Seele. Achtung: UV-Empfindlichkeit wird erhöht. Daher Sonnencreme benutzen.
    - Therapie. Kann helfen. sich regelmäßig 50 min von der Seele zu reden, was eben auf dieser liegt, kann wirklich sehr helfen.

  2. Avatar von Mambi
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    AW: "Morgentränen" - hormonbedingt?

    Wenn sie mit Sicherheit hormonelle Störungen ausschließen kann, wird der Blick frei für andere Baustellen.
    .

    "Mein PC schreibt nur noch Großbuchstaben..." "Haben Sie die Feststelltaste gedrückt?""Nein, das hab ich ganz allein gemerkt.... !"

  3. Avatar von Simpleness2
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    AW: "Morgentränen" - hormonbedingt?

    Zitat Zitat von Lavendelstern Beitrag anzeigen
    Seit gut 1 Jahr heule ich.
    Fast nur in den Morgenstunden. Das kann einige Minuten anhalten oder auch 2-3 Stunden, in denen ich ein Häufchen Elend bin (und dann auch so aussehe).
    Danach ist alles wieder gut, ich gehe durch meinen Tag und fühle mich weitgehend gut.
    Wo ist das Problem? Es geht Dir danach ja wieder gut. Ich vermute einfach, dass Deine Psyche das irgendwie braucht und es von selbst aufhören wird.
    Soweit ich in Erinnerung habe bist Du nicht mehr berufstätig und muss somit auch nicht funktionieren. Also gute Vorraussetzungen es zuzulassen, hinzunehmen.
    Geändert von Simpleness2 (05.08.2019 um 12:37 Uhr)


  4. Registriert seit
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    AW: "Morgentränen" - hormonbedingt?

    Ich bin immer wieder davon fasziniert, dass niemand weiß, warum der Mensch überhaupt weint.

    Hast Du es mal mit einigen Tropfen ätherischem Lavendelöl in Kopfkissennähe versucht? Ätherische Öle wirken direkt aufs Gehirn. Gerade ein ausgleichendes Öl wie Lavendel kann sanft die Regeneration in der Nacht unterstützen.

  5. AW: "Morgentränen" - hormonbedingt?

    Mambi, am Morgen wäre meine wahrheitsgemäße Antwort: Nein.
    Gegen Mittag spätestens wäre/ist meine wahrheitsgemäße Antwort: Ja!

    Das ist ja das Verrückte. Es ist, als ob sich ein Schalter umlegt im Laufe des Vormittags.
    Objektiv gesehen ist mein Leben in Ordnung. Ich habe Familie, einen kreativen Job, den ich von zuhause aus ausüben kann, wir haben einen Garten den ich liebe usw. Natürlich habe ich hin und wieder auch mal einen Kummer, wie jeder andere Mensch auch. Aber insgesamt kann ich sagen: Ich bin zufrieden mit meinem Leben und kann auch Momente tiefen Glücks erleben.
    aus Lavendelmond wurde Lavendelstern

  6. AW: "Morgentränen" - hormonbedingt?

    R_Rokeby, ich danke auch dir für deine Antwort.
    Ja, es ist ein emotionaler Zustand, der in Richtung Depression geht. Es fühlt sich genau so an. Aber NUR in den ersten Stunden des Tages.
    Ich hatte vor vielen Jahren mal eine längere Depression rund um die Uhr. Die Medikation damals hatte den Nachteil, dass sie meine nächtlichen Träume radikal unterdrückte - was für mich fatal ist. Ich brauche meine Träume, sie zeigen mir immer an, wenn "was nicht stimmt". Gegenwärtig schweigen sie, bzw. sind alltäglich.

    Insofern hoffe ich, dass es nur eine blöde somatische Dysfunktion ist.
    Gebärmutter habe ich seit Anfang 30 nicht mehr. Daher kann ich nicht sagen, ob ich wirklich "durch bin" mit den Wechseljahren. Kann nur sagen, dass ich jahrelang Hitzewallungen hatte, die aber mittlerweile gering sind (aber mehrmals am Tag)
    Ich kann gut schlafen. Ich habe Appetit. Ich kann meiner Arbeit uneingeschränkt nachgehen.
    Das passt ja alles nicht zur echten Depression.
    Darum ist mir das so rätselhaft.

    Ich werde wohl wirklich mal morgens sofort für Bewegung sorgen müssen und schauen, ob das hilft. Denn es hört ja am Vormittag auf, wenn mit der Hausarbeit beginne oder in den Garten fahre (mit dem Rad) oder Einkaufen gehe.
    aus Lavendelmond wurde Lavendelstern

  7. AW: "Morgentränen" - hormonbedingt?

    Liebe Simpleness,

    das "Problem" ist, dass das total lästig und unangenehm ist! Warum sollte ich das einfach hinnehmen? Das müssten doch jetzt mal genug Tränen gewesen sein, die ich "abgeheult habe" ... Ich glaube nicht, dass dieser Zustand zu den Begebenheiten gehört, die man einfach wehrlos hinnehmen "muss".
    aus Lavendelmond wurde Lavendelstern

  8. AW: "Morgentränen" - hormonbedingt?

    Suikerspin, das mit den ätherischen Tropfen ist eine gute Idee. Vor allem Lavendel mag ich gern riechen. Ein Duftkissen mit 1 Tropfen extra drauf, mag für Entspannung sorgen über Nacht.
    aus Lavendelmond wurde Lavendelstern

  9. AW: "Morgentränen" - hormonbedingt?

    Ich hoffe, ich habe jetzt allen geantwortet und keine übersehen
    aus Lavendelmond wurde Lavendelstern


  10. Registriert seit
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    AW: "Morgentränen" - hormonbedingt?

    Probiere einfach mal ein paar Wochen - also einen Monat schon...
    ob dir "raus ans Licht" hilft
    Tageslicht ist fast noch wichtiger wie Bewegung. Ideal ist halt Licht und Bewegung

    Im Winter (naht ....) könnte so eine Tageslichtlampe was bringen. Jetzt im Hochsommer ist es eh ideal von der Jahreszeit. Aber im Januar....

    Versuche auch mal zur astronomischen Mittagszeit (also um 1, da Sommerzeit...) raus zu gehen und Licht zu kriegen.
    Dazu muss man nicht in der prallen Sonne sein! Da hat nix mit UV-Strahlen über die Haut zu tun - das, was ich meine geht über die Augen ins Gehirn. In einem Bereich dort, wirkt Tageslicht auf Stimmung, Hormone und den Nachtschlaf.
    Eine Theorie ist, je mehr Tageslicht tagsüber, desto höher kann der Melatonin-Spiegel steigen, der für den guten Schlaf wichtig ist. Und um dann aktiviert zu werden, braucht das Melatonin Dunkelheit (daher: Handy weg ).
    Aber um überhaupt in die Hufe zu kommen, ist das Licht wichtig.

    Das ist jetzt sehr knackig beschrieben. Probieren würde ich es. Was einnehmen kannst dann immer noch...

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