Hallo,
vor 1,5 Jahren wurde mir (46) die Gebärmutter wegen vieler und großer Myome (über 10cm) und der Gebärmutterhals und Eierstockzysten per Bauchschnitt (musste sein, da ich bereits einmal einen bösartigen Tumor hatte) entfernt. Leider verlief die Zeit nach der OP alles andere als komplikationslos. Bereits am 3. Tag nach der OP wurde ich entlassen. Alles lief gut, bis ich ca. 10 Tage nach der OP Fieber und Schmerzen bekam. Ich musste erneut ins KKH und mir wurde Antibiotika verabreicht wegen eines großen Hämatoms. Nach zwei Tagen wieder Entlassung, musst noch 10 Tage zwei verschiedene Antibiotika nehmen. Dann verlief alles soweit gut. Bis ich nach 6 Wochen starke Schmerzen bekam. Per Notarzt ins KKH und wieder OP wegen Verdacht auf Bauchfellentzündung. Das große Hämatom war immer noch da und hatte sich entzündet. Es wurde über 500ml Blut abgeaugt. Danach ging es dann aufwärts und nach 12 Wochen konnte ich wieder arbeiten. Das war die Vorgeschichte. Nun zum jetzigen Problem.
Bei einer Routineuntersuchung wurde letzte Woche mehrere Eierstockzysten festgestellt. Eine davon ist sehr groß 7cmx5cm und in viele Kammern unterteilt. Der Arzt riet zur Bauchspiegelung zur Entfernung von Zyste und wahrscheinlich auch Eierstock. Der andere Eierstock hat auch eine große Zyste. Die OP soll, falls möglich über eine Bauchspiegelung erfolgen. Ich habe nicht nur Angst vor der OP sondern auch vor dem Heilungsverlauf. Sollten beide Eierstöcke entfernt werden, bin ich ja dann von jetzt auf gleich in den Wechseljahren. Ja das Thema steht sowieso an in den nächsten Jahren, aber halt nicht sofort. Ich bin echt ziemlich am Ende, auch aus Angst vor einem Tumor. Das alles soll eine Woche vor Weihnachten passieren.
Wie ist eure Erfahrung, bin ich, wenn alles gut geht, Weihnachten fit? Habe drei Kinder und möchte eigentlich ein schönes Weihnachten feiern...
LG