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  1. Registriert seit
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    AW: Starkes PMS und die alltäglichen Folgen.

    Lourdes, ich hab mit Agnus Castus gute Erfahrungen gemacht.

    Du musst es aber konstant über einen längeren Zeitraum nehmen.
    Pflanzliche Präparate brauchen einer Weile, ehe sie Wirkung zeigen.

    Was die Launen angeht, da hab ich ein Stück weit auch an mir „gearbeitet“. Mein FA hat mir da ein bissel den Kopf gewaschen.
    Fand ich erst nicht nett, aber nach einigem Nachdenken sehe ich ein, dass ich mich nicht einfach diesen Stimmungen „hingeben“ kann. Und will.

    Mittlerweile gehe ich Streitsituationen aus dem Weg oder vertage notwendige Auseinandersetzungen, wenn ich auf Krawall gebürstet bin. Mein Gegenüber kann ja nichts dafür.

    Ich schau, dass ich mir dann gutes tue. Sporteln, Spazierengehen, allgemein viel an die frische Luft.

    Gutes leichtes Essen (ich hab immer wieder dann so Freßattacken 🙁 an süßem klebrigen Zeug wie Schoki und so), den Kaffee reduzieren.
    Wenig bis keinen Alkohol. Und der Menschheit aus dem Weg gehen, wenn es in mir gefährlich wird 🙂.

  2. Avatar von Aquavenus
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    1.141

    AW: Starkes PMS und die alltäglichen Folgen.

    Ich kenne das Problem leider zu gut.
    Seit meinem 30 Lebensjahr ist es furchtbar! Werde richtig depressiv und sogar psychotisch.

    Hab jahrelang auch 14 Tage vor der Periode gelitten wie Hund und Schokoladen Tafeln wie Brot gegessen.

    Was MIR geholfen hat: meine Ärztin hat die Dosierung eines meiner Medikamente angepasst bzw erhöht. (Venlafaxin vorher 300mg jetzt 450mg)
    Ich weiß, das gilt offiziell als Überdosis, ich brauche aber grundsätzlich hohe Dosen. Auch beim Zahnarzt brauch ich die dreifache Menge, damit es wirkt.

    Und was mir auch ganz gewaltig hilft: jeden Tag eine Eisen Brausetablette vom Rossmann. Die enthalten genau die täglich benötigte Menge Eisen. Also läuft man nicht Gefahr zu viel aufzunehmen. Ich empfehle das sobald das PMS los geht, jeden Tag, bis die Periode vorbei ist.

    Ich hatte auch jahrelang Durchfall, wo mir kein Arzt helfen konnte. Seit ich Eisen nehme hab ich die beste Verdauung meines Lebens. Und bin psychisch viel besser drauf.


  3. Registriert seit
    06.07.2016
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    103

    AW: Starkes PMS und die alltäglichen Folgen.

    Liebe TE,

    neben Mönchspfeffer würde ich es auch mit Frauenmanteltee versuchen. Vorallem spätestens ab dem Eisprung täglich bis zur Periode. Und versuche mal 5-HTP Kapseln, als es mir mal psychisch nicht so gut ging (auch hormonell bedingt), habe ich jeweils vor dem schlafengehen 2 Kapseln genommen, das ist ein pflanzliches Produkt, dass den Serotoninspiegel sanft anhebt, hat mir sehr geholfen.

  4. Avatar von ereS
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    AW: Starkes PMS und die alltäglichen Folgen.

    Zitat Zitat von Aquavenus Beitrag anzeigen
    Ich kenne das Problem leider zu gut.
    Seit meinem 30 Lebensjahr ist es furchtbar! Werde richtig depressiv und sogar psychotisch.

    Hab jahrelang auch 14 Tage vor der Periode gelitten wie Hund und Schokoladen Tafeln wie Brot gegessen.

    Was MIR geholfen hat: meine Ärztin hat die Dosierung eines meiner Medikamente angepasst bzw erhöht. (Venlafaxin vorher 300mg jetzt 450mg)
    Ich weiß, das gilt offiziell als Überdosis, ich brauche aber grundsätzlich hohe Dosen. Auch beim Zahnarzt brauch ich die dreifache Menge, damit es wirkt.

    Und was mir auch ganz gewaltig hilft: jeden Tag eine Eisen Brausetablette vom Rossmann. Die enthalten genau die täglich benötigte Menge Eisen. Also läuft man nicht Gefahr zu viel aufzunehmen. Ich empfehle das sobald das PMS los geht, jeden Tag, bis die Periode vorbei ist.

    Ich hatte auch jahrelang Durchfall, wo mir kein Arzt helfen konnte. Seit ich Eisen nehme hab ich die beste Verdauung meines Lebens. Und bin psychisch viel besser drauf.
    du kannst aber betaeubungen beim zahnarzt nicht mit venlafaxin vergleichen
    ganz im gegenteil es kann sein, das durch deine ueberdosierung des venlafaxin, du deshalb unmengen an betauebungsmittel beim zahnarzt brauchst...
    eisenpraeparate greifen im uebrigen die zaehne an und sind fuer die zaehne aueßerst "schaedlich"
    wissen allerdings die wenigsten aerzte, bzw. wird leider fast nie darauf hingewiesen
    wie kannst du einfach so abschaetzen, das die brausetablette mit eisen genau deinen exakten bedarf an eisen deckt ?

    ohne einen regelmaessigen check saemtlicher eisenwerte im blut ist das eine "gut-glueck-brause-drink", sicher keine hochwertige versorgung des koerpers mit eisen

  5. Inaktiver User

    AW: Starkes PMS und die alltäglichen Folgen.

    Zum Thema Kräuterheilkunde: Soviel ich weiß, ist Mönchspfeffer nicht immer angezeigt. Manchen Frauen hilft er, bei anderen verschlimmern sich die Symptome.
    Aus dem Buch "Alchemilla" von der Heilpraktikerin Margret Madejsky: "In der ersten Zyklushälfte, also vom Ausklingen der Menstruationsblutung bis zum Eisprung, empfiehlt es sich, die Östrogene anzuregen und den Eisprung zu fördern; z.B. mit Beifußtee. (...) In der zweiten Zyklushälfte, also vom Eisprung bis zur folgenden Menstruationsblutung, regt man dagegendie Gelbkörperhormone an und bereitet sich auf die Blutung vor, zum Beispiel mit Frauenmanteltee."

    Mir hat das ayurvedische Präparat "Pushpan" der Marke "Ayurveda Italiana" geholfen. Es gibt bestimmt eine deutsche Version davon, falls nicht, könntest du es über eine Apotheke bestellen lassen (Details gerne per PN). Generell würde ich dir eine ayurvedische oder TCM (traditionelle chinesische Medizin)-Behandlung empfehlen. Dort werden emotionale Faktoren insofern ernst genommen, dass sie als körperlichen Beschwerden gleichwertige Krankheitssymptome begriffen werden. Es gibt mittlerweile ja auch einige Ärzte, die sowohl eine schulmedizinische als auch eine ayurvedische/TCM-Ausbildung haben - für mich persönlich die ideale Kombination.

    Alles Gute, liebe Lourdes-Rune


  6. Registriert seit
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    AW: Starkes PMS und die alltäglichen Folgen.

    Mir hilft sehr gut eine entsprechende Ernährung (durchweg keine Milchprodukte, kein Fleisch, täglich Alchemillatee, wenig Zucker, viel Obst und Gemüse) und Progesteroncreme in der 2. ZH.
    In besonders stressigen Phasen im Job muss ich dann halt mehr cremen. Gereizter bin ich dann auch. Komischerweise empfinde ich selbst es aber überhaupt nicht so, sondern nur mein Partner. Ich selbst fühle mich dann selbstsicherer und gebe in der Zeit nicht klein bei.

  7. Avatar von phantomlake
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    AW: Starkes PMS und die alltäglichen Folgen.

    Zitat Zitat von blumenfee2016 Beitrag anzeigen
    Komischerweise empfinde ich selbst es aber überhaupt nicht so, sondern nur mein Partner. Ich selbst fühle mich dann selbstsicherer und gebe in der Zeit nicht klein bei.
    Da sieht man's wieder:
    Selbstsicheres Auftreten und zu seiner Meinung zu stehen von Frauen wird von Männern gern als gereizt und zickig wahrgenommen.
    Wer Unsinn hören und glauben will, der wird auch Unsinn zu hören bekommen.

    Cave: Meine Beiträge könnten Spuren von Ironie enthalten!


  8. Registriert seit
    08.01.2016
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    AW: Starkes PMS und die alltäglichen Folgen.

    Zitat Zitat von phantomlake Beitrag anzeigen
    Da sieht man's wieder:
    Selbstsicheres Auftreten und zu seiner Meinung zu stehen von Frauen wird von Männern gern als gereizt und zickig wahrgenommen.
    Sehe ich auch so!


  9. Registriert seit
    29.01.2017
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    2.036

    AW: Starkes PMS und die alltäglichen Folgen.

    Ich sag mal ... jein 😁.
    Also einerseits ist es schon so, von wegen selbstsicherer und so.

    Andererseits kann ich dann auch furchtbar streitsüchtig und unfair werden 😕. Und das trifft leider Männer wie Frauen.

    Da ist dann der Stoppunkt (für mich), dass ich solche Situationen meide. Ich vertage das Thema dann oder ich warne vor.
    „Wir können das gerne sofort klären, ich bin grad in der idealen Stimmung dafür 😈.“

    Die meisten verzichten dann 🙂.


  10. Registriert seit
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    64

    AW: Starkes PMS und die alltäglichen Folgen.

    "Starkes PMS" ist zumeist Pmds, eine unterschätze Störung und oft gleichgesetzt mit normalen premenstruellen Beschwerden. Leider haben in Deutschland viel Ärzte keine Ahnung davon und schicken die Frauen mit falschen Diagnosen (bipolar, depressiv, etc.) wieder weg. Vor allem die seelische Komponente kommt bei der Störung zum Tragen und belastet schwer.

    Am Hormonstatus der Frau ist nichts auffällig, er unterscheidet sich nicht von Frauen, die nicht betroffen sind. Es geht eher um die spezielle Reaktion des Körpers auf den hormonellen Wechsel in der zweiten Zyklushälfte. Eventuell soll es auch Veränderungen auf zellulärer Ebene geben. Die Amis sind viel weiter, wenn es um Studien dazu geht.

    Gibt es hier Frauen mit Pmds, die Lust auf Austausch haben?

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