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  1. Registriert seit
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    Kündigen sich da schon die Wechseljahre an?

    Hallo zusammen,

    ich habe eine Frage - eigentlich eine Frage, die sich in mehrere Unterfragen gliedern lässt. Ich bin jetzt 44 Jahre alt und habe das Gefühl, dass ich langsam, aber sicher, in den Wechsel komme - in die Peri-Menopause, um genau zu sein. Bevor ich meine Frage(n) stelle, will ich euch aber erst erklären, wie ich überhaupt darauf komme, dass sich evtl. die Wechseljahre ankündigen.

    Das stärkste Indiz dafür sind extrem unregelmäßige Zyklen. Ich bekomme zwar noch jeden Monat meine Periode, aber während sie sich früher (= bis vor etwa drei Jahren) auf den Tag genau ans errechnete Datum gehalten hat, ist sie seit ca. drei Jahren sehr unberechenbar geworden. Und es wird immer ärger. Ich hatte Zyklen zwischen 18 und 32 Tagen. Der letzte Zyklus hat 32 Tage gedauert, die Blutungsphase acht geschlagene Tage.

    Diesen Monat hat sich der Zyklus auf 25 Tage verkürzt, und ich wette, dass sich auch die Blutungsphase verkürzen wird. Auch die Intensität der Blutung ist jedes Mal unterschiedlich - das ist ebenfalls neu für mich. Das und dass die Schmerzen, die ich seit meiner ersten Menstruation hatte, bei längeren Zyklen unerträglich geworden sind. Bei kürzeren Zyklen werf ich mir eine Tablette ein und das war's.

    Auch neu - und laut diversen Seiten im Web ein typisches Symptom für die hormonelle Umstellung - ist, dass ich seit ein paar Wochen mehr Deo als sonst brauche, weil sich der Körpergeruch verändert bzw. intensiviert hat. Im Sommer ging's, aber seit etwa September muss ich z.T. dreimal täglich Deo auftragen. Ich hab weder das Deo gewechselt noch an meiner sonstigen Hygiene was verändert. Laut Web ist veränderter Körpergeruch ein typisches Zeichen für Peri-Menopause bzw. überhaupt Menopause.

    Was ihr, die ihr bis hierher gelesen habt, noch wissen solltet: Ich habe seit zehn Jahren Hashimoto, d.h. eine Schilddrüsenunterfunktion, bin diesbezüglich aber perfekt eingestellt. Ein Besuch bei meiner Gyn steht noch aus. Oh, und ich habe seit Jahren ein etwa 1 cm großes Myom, das aber nicht weiter gewachsen ist.

    Frage(n): Können diese Symptome Vorboten der Wechseljahre sein? Ist das mit 44 überhaupt schon "drin"? Meine Gyn meinte beim letzten Besuch, ich sei noch zu jung für den Wechsel - für den eigentlichen Wechsel sicherlich, aber für diese Peri-Menopause? Wenn's wirklich die Vor-Wechseljahre sind, wie lange dauern die? Kann man das überhaupt so genau sagen? Und worauf muss ich mich sonst noch einstellen? Wie seid ihr damit umgegangen, als sich euer Zyklus langsam, aber doch von "kann die Uhr danach stellen" zu "total unzuverlässig" verändert hat? Kann ich z.B. mit Agnucaston gegensteuern? Ich hab früher gute Erfahrungen damit gemacht, zumindest, was die Verringerung der lästigen PMS-Symptome angeht. Muss ich bei der Ernährung was beachten?

    Ich weiß, das ist sehr viel auf einmal, aber es ist ein Thema, das mich grade sehr beschäftigt und ich würde mich riesig freuen, wenn ich mich mit euch austauschen könnte :)

    Danke schon mal im Voraus!

  2. Inaktiver User

    AW: Kündigen sich da schon die Wechseljahre an?

    Zitat Zitat von Jehane34 Beitrag anzeigen


    Frage(n): Können diese Symptome Vorboten der Wechseljahre sein? Ist das mit 44 überhaupt schon "drin"? Meine Gyn meinte beim letzten Besuch, ich sei noch zu jung für den Wechsel - für den eigentlichen Wechsel sicherlich, aber für diese Peri-Menopause?
    Da sagt dein Gyn aber seltsames. Ich war ab 45 in der Menopause, nix mit “vor”. Kurz nach meinem 45. Geburtstag endete meine Regel, als haette man den Wasserhahn zugedreht.

    Seitdem blieb sie zuverlaessig weg.

    Wechseljahresbeschwerden: Hitze und Nachtschweiss. Und mittlerweile nehme ich Hormone, nicht wegen der Beschwerden, die sind aushaltbar in meinem Fall. Aber um ein erhoehtes Osteoporose risiko auszugleichen.

    Soviel also zum “eigentlich noch zu jung.


  3. Registriert seit
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    AW: Kündigen sich da schon die Wechseljahre an?

    Mir kam die Aussage auch seltsam vor - wobei meine Gyn auch nachgefragt hat, wann meine Mutter in den Wechsel gekommen ist, und die hatte das zweifelhafte Vergnügen, bis Mitte 50 die Periode zu haben *brrr* Meine Gyn meinte daraufhin, dann sei es wahrscheinlich, dass es bei mir auch so lange dauert - aber ich bin ja nicht meine Mutter. Wir haben z.B. beide Hashimoto, aber bei mir hat das schon mit Anfang 30 angefangen, bei ihr erst nach den Wechseljahren. Sie hatte auch nie Beschwerden während der Periode, während ich das gar nicht anders kenne. Insofern geb ich jetzt nicht viel drauf, dass das Ganze quasi wie bei meiner Mutter ablaufen könnte/wird. Nach dem Urlaub lass ich mal einen Hormonstatus machen, der letzte ist drei Jahre her, und da war angeblich alles in Ordnung, Unregelmäßigkeiten hin oder her.

    Nachtschweiß hab ich auch, hätte den jetzt aber nicht mit der Menopause in Verbindung gebracht, weil das was ist, das ich eigentlich immer schon hatte. Hin und wieder hab ich so Temperaturschwankungen, d.h. mir ist im einen Moment kalt, dann wieder zu heiß. Das kenn ich eigentlich nur von a) der Periode, da hab ich das fast immer am ersten Tag und b) wenn ich krank bin.

    Danke jedenfalls für deine Antwort :) Ich beneid dich grad ein bissl, dass du das schon hinter dir hast - an dem Tag, an dem ich sicher sein kann, dass ich zum letzten Mal die Regel hatte, mach ich ein Fass auf.

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