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    Meine Erfahrung Gebärmutter Entfernung /Jahrgang 67

    Im November wird es ein Jahr nach der OP.Grund der OP war ein Myom.Vor der OP erfolgte ein Eingriff für eine "Ausschabung",um zu sehen,ob unter der Gebärmutterschleimhaut was ist,was da nicht hingehört.Dieser Eingriff war Monatgs,am Tag darauf die "Große"Op.Die Gebärmutter musste zerteilt werden und wurde Stückweise entfernt,da sie etwas vergrößert war.Die Eileiter wurden auch mit entfernt und die Eierstöcke separat wieder "angenäht".Die Op dauerte was über 2 Stunden.Tags drauf tat es schon was weh.Laufen ging nur langsam.Ziemlich schlimm fand wohl mein Darm diese ganze Sache.Als er sich nach 3 Tagen von dem Schock erholte,dachte ich,es zerreißt mich.Kolikartige Schmerzen,bei jedem Stuhlgang.Das blieb sehr lange so.Die ganze Verdauung ist seit dem Eingriff eine andere.Ich hatte vorher nie Probleme damit.Das nächste was passierte war-ich bekam Pickel ohne Ende überall.Einer entwickelte sich zu einem kleinen Vulkan,sehr schmerzhaft und musste aufgeschnitten werden.
    Durch den Hormonausfall nach der OP kam komplett alles aus dem Lot.Das nächste was kam,meine Mundschleimhaut war,Hormonbedingt,eine andere,Ich bekam Probleme mit dem Zahnfleisch.Es dauerte eine Weile,bis sich das einpendelte und eine geduldige Zahnärtztin half dabei.Bei einer Kontrolluntersuchung wurde eine Zyste am Eierstock entdeckt.Ich bekam für eine Woche Hormone,legte direkt an Gewicht zu(ich hatte innerhalb eines halben Jahres enorm an Gewicht verloren)Die Zyste ging weg,nach dieser Woche mit Hormonen begann wieder,das Zahnfleisch zu spinnen.Also wieder auf Anfang.Die Haut im Gesicht ist seit der OP sehr trocken eigendlich nicht nur da.Der Darm ist immer noch beleidigt,ich muss echt auf die Ernährung achten,um ihm zu helfen.Die Koliken beim Stuhlgang sind jetzt,nach einem Jahr nicht mehr ganz so schlimm.Dafür sieht mein "Geschlechtsteil "nun aus,wie 2 welke Salatblätter.Juckreiz stellte sich ein,da alles "ausgetrocknet" ist.Ich muss nun auch da etwas nachhelfen.Auch mental hat sich einiges getan.2 Wochen nach der OP stellte ich eine leicht Aggressive Grundstimmung fest.Mein Geruch,so in der Achselgegend ist verschwunden.Ich denke,in diesem einen Jahr hatte mein Körper Achterbahn.Was fehlende Hormone alles so bewirken ist enorm.Ja die Eierstöcke sind noch da,arbeiten auf Grund der "Störung" nur halbe Kraft oder wollen nun nicht mehr.Das alles wurde vorher nicht besprochen.Abnehmen tu ich im Moment immer noch.Das ganze Zusammenspiel in meinem Körper wurde gestört.Mag ja sein,daß es bei andern anders ist,aber es passiert was,wenn die Gebärmutter gehen muss.Das verbleiben der Eierstöcke,was ja eigendlich gut sein soll,stimmt nicht so ganz.Die Blutzufuhr wird enorm gekappt,die Versorgung ist nicht mehr gewährleistet.Der Hormonausfall von jetzt auf Gleich durch die OP ist nicht zu unterschätzen.Selbst wenn die Eierstöcke wieder anfangen etwas zu arbeiten,gibt es einen Hormonausfall.Ob die Eierstöcke wieder ganz normal arbeiten,oder nur auf halbe Kraft runterschrauben,kann einem keiner sagen.Das wars mal so im Groben,was in dem einen Jahr mein Körper zu dem Eingriff sagte.

  2. Avatar von Spadina
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    AW: Meine Erfahrung Gebärmutter Entfernung /Jahrgang 67

    Das klingt nach sehr konstruierten Eigenvermutungen. Welche Blutzufuhr soll da nicht mehr so funktionieren, welche Hormone sollen gehört sein, wenn die Eierstöcke doch gar nicht entfernt wurden?

    Das mit dem Darm kann aber möglich sein. War bei mir so. Ich hatte einen 40 cm zu langen Dickdarm, der sich dann da hingewurschtelt hat, wo mal die Gebärmutter als Platzhalter war. Der Darm war sogar irgendwann abgeklemmt, weil er sich ins kleine Becken abgeseilt hat. Mir wurden dann die 40 cm des Darmes operativ gekappt.

    Der Rest klingt bei dir einfach nach inzwischen eingesetzten Wechseljahrsproblemen, die auch mit Gebärmutter so eingetreten wären.
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    AW: Meine Erfahrung Gebärmutter Entfernung /Jahrgang 67

    Nach Rücksprache mit dem Frauenarzt ist es tatsächlich so,daß durch die "Abtrennung" der Eierstöcke und das wieder Annähen eine Minderdurchblutung stattfindet,die dann einen Hormonabfall nach sich ziehen.Die Hauptschlagader wird durchtrennt.Die Eierstöcke müssen also erst wieder hoch fahren.Wenn sie es denn tun.Ich schreib ja auch ,daß es "Meine " Erfahrungen sind,die sind ja nicht pauschal für alle.Und Vermutungen sind das nun keine,weil ich das alles tatsächlich hatte :)Wie gesagt,Meine Erfahrung-ist nicht pauschal für Jede OP :)


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    AW: Meine Erfahrung Gebärmutter Entfernung /Jahrgang 67

    Es ist schon richtig, daß diese OP einen schneller in die WJ hineinkatapultieren kann. Mir wurde ebenfalls gesagt, daß die Eierstöcke dann zwar nicht direkt abgeschaltet sind, aber schlechter durchblutet werden und auch das eine veränderte Hormonsituation nach sich ziehen kann. Ich nahm schon vor meiner OP (die in 2016 war) HET ein. Danach machte ich damit weiter und passte meine individuelle Dosierung in mühevollen Versuchen selber an.

    Schade fand ich, daß dazu von Ärzten wenig Unterstützung kam, bspw. wurde ein Hormonstatus immer abgelehnt. Mit konkreten Werten wäre mir die bessere Einstellung sicherlich leichter gefallen. So hatte ich mindestens 1 Jahr verminderte Lebensqualität. Seit einiger Zeit fühle ich mich jetzt aber gut eingestellt. Glück gehabt.

    Ich schreibe das auch immer mal wieder in der Hoffnung, daß es sich bei Ärzten doch irgendwann durchsetzen wird, ihre Patientinnen da besser zu unterstützen. Insgesamt bin ich aber froh, überhaupt Hormone nehmen zu können, was ja nicht bei jeder Frau indiziert oder möglich ist.


  5. Registriert seit
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    AW: Meine Erfahrung Gebärmutter Entfernung /Jahrgang 67

    Meine OP war 2015 Eierstöcke nich da.

    Und mir ging und geht es seit der OP so gut wie nie. Ich hatte keine Probleme mit dem Darm, keine Hormonschwankungen, nichts.

    Ich war allerdings froh dass mein Uterus raus war - ich hatte seit ich denken kann Probleme damit. Und die Monate vor der OP soviel geblutet dass ich mehrmals massive Probleme hatte.

    Ich bin Jahrgang 62


  6. Registriert seit
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    AW: Meine Erfahrung Gebärmutter Entfernung /Jahrgang 67

    Kleine Zwischenfrage-dann war das ja bei Ihnen eine sogenannte Total-Op.Wurden Sie anschließend hormonell Unterstützt?Weil dann ja eigendlich die sogenannte chirurgisch bedingte Menopause eintritt....Weiter oben hatten Sie aber geschrieben,daß Sie ein Problem hatten mit dem Darm...der hatte mehr Platz ohne die Gebärmutter ect...so hatten Sie geschrieben,jetzt schreiben Sie,Sie hatten nichts mit dem Darm.Hab ich das dann falsch verstanden?

  7. Avatar von Spadina
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    AW: Meine Erfahrung Gebärmutter Entfernung /Jahrgang 67

    Lesen hilft.

    Man kann nicht einfach die Teilnehmer hier mixen....
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  8. Avatar von LizzyBorden
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    AW: Meine Erfahrung Gebärmutter Entfernung /Jahrgang 67

    Zitat Zitat von RaSteDu Beitrag anzeigen
    Nach Rücksprache mit dem Frauenarzt ist es tatsächlich so,daß durch die "Abtrennung" der Eierstöcke und das wieder Annähen eine Minderdurchblutung stattfindet,die dann einen Hormonabfall nach sich ziehen.Die Hauptschlagader wird durchtrennt.Die Eierstöcke müssen also erst wieder hoch fahren.Wenn sie es denn tun.Ich schreib ja auch ,daß es "Meine " Erfahrungen sind,die sind ja nicht pauschal für alle.Und Vermutungen sind das nun keine,weil ich das alles tatsächlich hatte :)Wie gesagt,Meine Erfahrung-ist nicht pauschal für Jede OP :)
    So etwas kann passieren, ist aber seltener als man in den Laienmedien so liest. Bei den meisten Frauen hat die verminderte Durchblutung keinen Einfluß auf die Hormone.

    Wenn man sich dazu die seriösen Veröffentlichungen in der Fachpresse studiert, dann gibt es haufenweise Untersuchungen dazu.


    Dein gesamtes Posting liest sich als wäre die Operation ein sehr belastendes Ereignis gewesen, was ich gut nachvollziehen kann.
    Aber ist Dir mal die Idee gekommen, dass Deine Beschwerden zu großen Teile psychosomatisch getrieben sind - der Darm ist das größte Organ im Körper und das Nervensystem des Darms reagiert sehr empfindlich auf Stress.



    Der Rest klingt bei dir einfach nach inzwischen eingesetzten Wechseljahrsproblemen, die auch mit Gebärmutter so eingetreten wären.
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