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    Ich weiß nicht weiter, kein Arzt kann helfen

    Hallo alle zusammen,

    ich bin neu hier und weiß auch überhaupt nicht ob das hier reingehört oder was ich mir von diesem Thread erhoffe. Ich weiß allerdings nicht mehr weiter und bin nervlich und körperlich fix und fertig. Ich bedanke mich schonmal bei allen, die sich diesen Langen Text reinziehen.

    Alles begann damit, dass ich mit 9 Jahren einen Tumor in der Wange bekommen habe, der 7 Stunden lang operiert wurde und nachgewachsen ist mit der Zeit. Fast im selben alter* habe ich Diabetes Typ 1 und meine Periode bekommen und eine folgende Dauerblutung, die über fast ein halbes Jahr nicht aufgehört hat. Als ich dann von Krankenhaus zu Krankenhaus geschoben wurde und letztenendes die Yasmin Pille verschrieben bekommen habe, hat die Blutung aufgehört und man hat mir gesagt ich müsste die sehr lange nehmen und einen künstlichen Zyklus hervorrufen.

    Im Moment bin ich 23 Jahre alt und habe im Oktober 2017 die Pille abgesetzt um zu sehen ob der Zyklus sich normalisiert hat, da ich einen Kinderwunsch hatte.
    Nach dem künstlichen Zyklus hat die Blutung ohne Pille aufgehört. Allerdings habe ich ein paar Wochen danach sehr seltsame Beschwerden bekommen.
    Es fing an mit extrem steifen und kribbelnden Händen morgens. Kurze Zeit später haben meine Knochen wehgetan fast überall, ich habe eine Sehnenscheiden Entzündung bekommen an beiden Handgelenken und ich hatte alles mögliche an innerlichen Entzündungen. Vaginale Entzündungen waren auch dauernd vorhanden. Meine Frauenärztin hat mich nur mit einer Salbe abgewimmelt und eine Woche später hatte ich die selbe Entzündung erneut. Ich war beim Orthopäden daraufhin und die haben mir Blut abgenommen. Es hieß ich hätte Entzündungswerte so hoch wie bei einem Zeckenbiss. Mittlerweile waren da auch 2 Monate vergangen und es war immernoch keine Blutung eingetreten. Ich war bei verschiedenen Ärzten in dieser Zeit und jeder hat mich woanders hin verwiesen oder hat mir nichts hilfreiches gesagt obwohl ich darauf aufmerksam gemacht habe, das alles anfing als ich die Pille abgesetzt habe.

    Mein Orthopäde hat mich daraufhin auf meinen Hausarzt verwiesen für ein Differential Blutbild. Dieser hat mir auch nicht helfen können und wollte unbedingt, dass ich zu einem Diabetologen gehe und zu ganz vielen anderen Ärzten. Ich bin aus jeder Arztpraxis mit mehr Fragen und Überweisungen raus als es mir lieb wäre.
    Diese Beschwerden hielten noch 3 Monate immer weiter* zunehmend und immernoch keine Blutung. Die Schmerzen gingen über auf die Eierstöcke.
    Als ich meine Frauenärztin nochmal angesprochen habe und um Hilfe gebeten habe hat sie mir nicht weiterhelfen können. Man würde auf dem Ultraschall nichts sehen. Sie würde auf Endometriose tippen und hat mich in eine Uniklinik verwiesen. Nach der 3 monatigen Wartezeit auf einen Termin dort, war die Ärztin total verständnislos und unzuverlässig. Mir wurde Blut abgenommen und Telefontermine für den Befund wurden garnicht eingehalten. Am Ende wurde ich dann doch angerufen und wurde konfrontiert mit einer prematuren ovarialinsuffizienz. Also bin ich unfruchtbar und in den frühen Wechseljahren. Es war ein Schock. Als ob es nicht reichen würde, dass ich eh schon am Ende war wegen meinen Beschwerden zu denen mir kein Mensch was sagen konnte, kam auch noch das hinzu. Die Ärztin hat mir Behandlungen vorgeschlagen und eine fremde Eizelle im Ausland zu implantieren aber sowas möchte ich nicht. Ich bin auch nicht mehr dahin und habe eine andere Klinik aufgesucht. Die Ärztin dort war verständnisvoll und hat gesagt, dass das alles nach einem Östrogenmangel klingt. Daraufhin habe ich ein Hormonersatz Präparat bekommen. Die Lafamme 2/2. Das mit dem Östrogen Mangel ist mir bisher garnicht in den Sinn gekommen. Blut wurde erneut abgenommen und auch an die Genetik geschickt um zu sehen ob diese premature ovarialinsuffizienz von den Genen kommt. Die Lafamme hat bei mir Unterbauchschmerzen ausgelöst und Eierstock Schmerzen begleitet von extremer Atemnot wodurch ich diese wieder abgesetzt habe.* Der Tumor in meiner Wange, der nachgewachsen ist aber harmlos an seiner Stelle sitzt, hat angefangen extrem wehzutun.
    Die HNO Ärztin die ich daraufhin aufgesucht habe, hat mir nachdem ich ihr geschildert habe das ich dies und das durchmache gesagt, dass ich es doch einfach mit der ursprünglichen Pille wieder versuchen soll und was denn mit den Ärzten nicht stimmt.
    Gesagt getan und schon ging es mir besser. Die Beschwerden sind relativ zügig abgeklungen. Womit ich dann zurückgeblieben bin sind leicht gebogene Finger an meiner rechten Hand.. Ich weiß nicht was da am Geschehen war.
    Einen Monat später fing es allerdings wieder einiges an.
    Das ist auch aktuell der Zustand. Unterbauchschmerzen zusammen mit Eierstockschmerzen traten ein. Deswegen lag ich auch in der Notaufnahme und es hieß Obstipation. Ich wurde abgeführt aber es hat sich nicht gebessert. Atemnot war extrem vorhanden aber es hat keinen gejuckt weil alle Ärzte meinten es wäre nichts akutes. Ich bin mir nicht sicher ob diese ganzen Schmerzen an der Yasmin liegen. Wenn ich diese absetze für die künstliche Blutung dann klangen die Schmerzen leicht ab.
    Die Pille nehme ich auch weiterhin ein, da die Fachärztin bei der ich war meinte, ich könne auch Yasmin nehmen. Hauptsache ein Östrogen Präparat. Kürzlich wurde bei mir auch noch eine Zapfendystrophie und eine makulopathie diagnostiziert.
    Seit gestern habe ich extreme Eierstock/Gebärmutter Schmerzen die mal im Unterbauch und mal in den Eierstöcken und in der Gebärmutter sind. Das Laufen reicht schon aus um die Schmerzen zu verstärken und auch im Ruhezustand und im Liegen ist es nicht besser. Ich gehe morgen nochmal zu einer Frauenärztin. Mittlerweile habe ich fast all Hoffnung aufgegeben, dass mir überhaupt jemand helfen kann. Das ich keine Kinder bekommen kann ist mir inzwischen relativ gleich. Habe auch inzwischen ein privat bezahltes MRT vom Unterbauch hinter mir, da mir* kein Arzt eine Überweisung geben wollte. Endometriose ist ausgeschlossen. Ich will einfach nur endlich Ruhe haben und schmerzfrei sein.
    Kann mir jemand vielleicht Rat geben? Ich weiß auch nicht..

    Danke für das Lesen und entschuldigt bitte eventuelle Grammatikfehler und noch einen schönen Abend an alle


  2. Registriert seit
    19.05.2018
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    AW: Ich weiß nicht weiter, kein Arzt kann helfen

    Hallo Yaron,

    warst du mal bei einem Endokrinologen?
    Hat man deine Hypophyse (=Hirnanhangsdrüse steuert viele Hormone des Körpers) untersucht?


  3. Registriert seit
    02.08.2018
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    AW: Ich weiß nicht weiter, kein Arzt kann helfen

    Hallo,

    die besagte zweite Klinik war ein Endokrinologikum.
    Ich bin mir nicht sicher, ich habe ein Blutbild mit dem Arztbrief bekommen aber viel daraus erkennen kann ich nicht wirklich.
    Das Blutbild ist aber auch schon ungefähr 3-4 Monate her.


  4. Registriert seit
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    58

    AW: Ich weiß nicht weiter, kein Arzt kann helfen

    Das kling alles nach einer hormonellen Störung, vielleicht angeboren. Da du schon alle möglichen Fachärzte inkl. Endokrinologe durch hast würde ich persönlich es mit bioidentischer Hormontherapie versuchen bei einem Facharzt von der Hormony Homepage, da gibt es eine Ärzteliste. Gib einfach bei der Suchmaschine Hormony ein. Diese Ärzte schauen sich das gesamte Hormonsystem an, nicht nur einzelne Hormone, sondern eben alle Zusammenhänge. Sind leider fast nur Privatpraxen, aber ehrlich bei deinem Krankheitsbild, da würde ich persönlich das Geld in die Hand nehmen und bewusst zu einer Privatprixis gehen. Bei einem Kassenarzt bist du leider nur eine Nummer. Vielleicht können so deine Beschwerden zumindest gelindert werden.


  5. Registriert seit
    09.12.2015
    Beiträge
    616

    AW: Ich weiß nicht weiter, kein Arzt kann helfen

    Hast du schon mal vom Universitätsklinikum Marburg / Zentrum für unerkannte Krankheiten gehört?

    Unser Zentrum soll eine Anlaufstelle für alle Patienten sein, bei denen trotz umfangreicher Diagnostik im Vorfeld keine befriedigende Diagnose erstellt werden konnte.

    Viel Glück!

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