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  1. Registriert seit
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    Vag. Hysterektomie und Wechseljahre

    Hallo ich bin neu hier
    Zu mir. Bin 40 Jahre alt und habe 3 Kinder.
    Vor 10 Tagen hatte ich eine vaginale hysterektomie mit Gmh. Eierstöcke wurden erhalten weil sie ihren Dienst noch nicht ganz aufgegeben haben. Vor der OP hatte ich schon fast 2 Jahre keine Regel mehr und vor gut 3 Monaten fingen die hitzewallungen Schlafstörungen und immer weniger Libido.
    Meine GM wurde aufgrund eines TIS und GM Senkung vag. entfernt.
    Die OP an sich verlief wohl gut. Hatte einen Tag lang eine blasen Katheter und eine schmerzende tamponade drin. Konnte am 2 Tag schon wieder beschwerdefrei durchs Krankenhaus laufen. Und 4 Tage später nach Hause.
    Der wundfluss ist mal mehr mal weniger starkt. Brauch Auf jede fall immer noch die Einlage. Ich weiß nicht ob ich mich doch etwas übernommen habe (man vergisst leider schnell das man eine richtige Wunde hat, wenn man sie nicht sieht).,aber ich habe nun seit zwei tagen mensartige Beschwerden(unterleibschmerzen, seit 3 tagen durchgehend sehr starke Kopfschmerzen mit übelkeit ) . Vom Arzt heisst es das ist normal, aber das ist halt auch der Standard Spruch eines Arztes. Natürlich bin ich noch nicht so fit wie vor der OP aber so schlimm hätte ich es nicht gedacht.

    Kennt das jemand??

    Zu den Wechseljahren. Meine erste gyn meinte ich würde bereits in die wechseljahre kommen (vor der OP und Umzug).
    Aber HS wäre deshalb nicht nötig.
    Gyn nach dem Umzug bestätigte dies. Eierstöcke auch nur noch minimal im Dienste der Frau. Sie wurden auch nur erhalten wegen der knochenschwund Geschichte. Um da wohl gegenzusteuen.
    Ich möchte ungern hormone zu mir nehmen.
    Wird es jetzt noch schneller gehen mit Wechseljahren?


  2. Registriert seit
    18.10.2007
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    AW: Vag. Hysterektomie und Wechseljahre

    Hallo!

    Meine vag. Hysterektomie ist jetzt ein knappes halbes Jahr her.

    Der Wundfluss hielt noch ca. 8 Wochen an - wurde natürlich immer weniger mit der Zeit.
    Leichte Mens-artige Schmerzen hatte ich auch.

    10 Tage sind noch nicht lange - ich würde erst mal abwarten.
    Schonung ist natürlich das A und O, vor allem nichts schweres heben. Wenn man darauf nicht achtet, kann man schnell Probleme bekommen - da muss mal also um so vorsichtiger sein.

    Kopfschmerzen und Übelkeit? Hm, vielleicht hast du dir insgesamt einen Infekt oder so eingefangen!? Weiß nicht, ob es da einen Zusammenhang mit den OP-Spätfolgen geben kann.

    Man sagt, dass die Eierstöcke nicht mehr so gut versorgt werden, wenn die Gebärmutter draußen ist - und dass deshalb die Wechseljahre schneller eintreten oder heftiger verlaufen können. Ich weiß aber nicht, ob man sich da nicht auch was einbilden kann!? Ich merke bis jetzt jedenfalls noch keinen Unterschied (bin 55, habe bis zur Hysterektomie noch meine Mens gehabt - und habe auch immer noch keine offensichtlichen WJ-Beschwerden, wie Hitzewallung o.ä., glücklicherweise!)

    Alles Gute für dich!
    Liebe Grüße ... von der Nase ...

  3. Avatar von besserso
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    22.07.2007
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    562

    AW: Vag. Hysterektomie und Wechseljahre

    Meine vaginale HE ist 15,5 Jahre her.. Da war ich 35 und hatte ein Myom, welches so fest mit der Gebärmutterwand verwachsen war, dass man mir die HE empfohlen hat. Meine Familienplanung war schon lange abgeschlossen, ich hatte unglaubliche Krämpfe und war froh, dass das dann vorbei war. Ich war 6 Wochen krankgeschrieben (da war noch eine längere Krankschreibung üblich) und davon 3 Wochen im Krankenhaus. Habe mich zum Glück kurz danach wohl gefühlt.

    Hysterektomie war im Februar 2003, 2005 hatte ich Hitzewallungen, habe 1 Jahr lang Hormone geschmiert und dann aufgehört. Meine Frauenärztin sagt, ich war da in den Wechseljahren und bin praktisch durch seit dieser Zeit. Ich habe es nie bereut. Vielleicht hätte man die Gebärmutter auch da schon erhalten können, aber das wollte ich gar nicht.

    Ich merke den Hormonmangel schon. Weichere Haut, das ohnehin schlechte Bindegewebe hat noch mehr nachgelassen. Okay, damit kann ich leben. Die Libido hat sich nach der Heilungszeit (durchaus 3 Monate) aber gesteigert im Gegensatz zu vorher.

    Das Estradiol in geringster Dosierung (1 Hub am Tag) hat mir gut getan und ich habe es dann auch recht bald abgesetzt. Wenn du das Gefühl hast, es würde dir gut tun, spricht meiner Meinung nach nichts gegen eine begrenzte Zeit des Einnehmens/Schmierens. Hitzewallungen muss Frau sich auf keinen Fall freiwillig antun. Natürlich gibt es auch pflanzliche Mittel - vielleicht reichen diese auch. Am besten sprichst du mit deiner Frauenärztin darüber und natürlich auch über die jetzigen Beschwerden.

    Alles Gute :)
    Manchmal denkt man, es ist stark festzuhalten. Doch es ist das Loslassen, das die wahre Stärke zeigt.
    (unbekannt...)

    Darum:

    Fürchte dich nicht vor einem großen Schritt, wenn dieser nötig sein sollte. Eine Schlucht kannst du auch nicht mit zwei kleinen Schritten überwinden.
    (David L. George)

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