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  1. Registriert seit
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    Hormonmangel oder Depression?

    Huhu ihr Lieben,
    vllt wisst ihr Rat ....
    Meine Gynäkologin verschrieb mir vor 5 Jahren Utrogest zum Ausgleich meiner Östrogendominanz und um aufgebaute Gebärmutterschleimhaut abzubluten. Ich litt unter extremen Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen undÄngsten. Danach habe ich es prophytaktisch mit 100 mg vaginal weiter genommen, konnte besser schlafen und fühlte mich stabiler.
    Nun geht es wieder los, dass die Nervosität Überhand gewinnt, besonders morgens, jedoch auch über Tag und abends, ganz unterschiedlich. Zusätzlich kommt es zu Angstattacken und in letzter Zeit zu depressiven Anwandlungen, weil ich diese Zustände einfach nicht mehr ertragen kann.
    Es kommt Augentrockenheit hinzu, was mich an einen Östrogenmangel denken lässt.
    Nun hörte ich, dass es nicht die Wechseljahre sein müssen, sondern dass ich schlichtweg eine Depression entwickle die sich unter Hormonen nicht ändern würde.
    Ich habe einen Termin zur Hormonbestimmung bei der Frauenärztin, Östrogendominanz dürfte vermütlich nicht mehr für diese Zustände sorgen...
    Nun bin ich 58 und möchte den Rest meines Lebens nicht panisch und depressiv verbringen.
    Habt ihr Ähnliches erlebt? Kann sich hormonelles Ungleichgewicht so auswirken dass einen Ängste und depressive Gedanken im Griff halten?

    Freue mich auf Antworten, danke im voraus!
    Geändert von Lirum (06.05.2018 um 15:34 Uhr)


  2. Registriert seit
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    AW: Hormonmangel oder Depression?

    Zitat Zitat von Lirum Beitrag anzeigen
    Kann sich hormonelles Ungleichgewicht so auswirken dass einen Ängste und depressive Gedanken im Griff halten?
    Ja, kann es. Bevor man an eine Depression o.ä. denkt sollte man immer erstmal eventuelle organische bzw. hormonelle Ursachen abklären. Du hast schon einen Termin bei deiner Frauenärztin, das ist gut so.

    Meine Frauenärztin hält übrigens (wie auch viele andere Gynäkologen) nicht viel von Hormonbestimmungen, weil die Laborergebnisse gerade in den Wechseljahren (ca. +10 Jahre) kurzfristig stark schwanken können, die Messergebnisse also immer nur eine (manchmal täuschende) Momentaufnahme darstellen. Sie verschreibt daher bei Beschwerden, die in's Beschwerdebild Wechseljahre passen, ohne Messung naturidentische Hormone. Und überlässt die Dosierung bzw. Dauer der Anwendung mit einem freundlichen "Probieren Sie einfach aus, ob es ihnen hilft und wieviel - oder wie wenig - sie brauchen!" ihren Patientinnen. Nach anfänglicher Irritiation (ich bin eigentlich ein Mess-Daten-Freak ... ) funktioniert das sehr gut für mich.

    Eine weiter Baustelle, die ebenso subtile wie heftige psychische (und körperliche) Probleme verursachen und überproportional häufig in den Wechseljahren Zicken macht, ist übrigens die Schilddrüse. Da kann man über eine die Bestimmung der Basiswerte (TSH, FT3, FT4) beim Hausarzt oder einfach bei der Frauenärztin relativ simpel klären, ob da alles im Lot ist oder obe man da nochmal genauer hinschauen sollte. Die genauere Diagnose und Behandlung ist dann ein etwas komplizierteres Thema ...


  3. Registriert seit
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    AW: Hormonmangel oder Depression?

    Zitat Zitat von britwi Beitrag anzeigen

    Eine weiter Baustelle, die ebenso subtile wie heftige psychische (und körperliche) Probleme verursachen und überproportional häufig in den Wechseljahren Zicken macht, ist übrigens die Schilddrüse. Da kann man über eine die Bestimmung der Basiswerte (TSH, FT3, FT4) beim Hausarzt oder einfach bei der Frauenärztin relativ simpel klären, ob da alles im Lot ist oder obe man da nochmal genauer hinschauen sollte. Die genauere Diagnose und Behandlung ist dann ein etwas komplizierteres Thema ...
    Schilddrüsenwerte sind alle ok, hatte die auch schon im Verdacht.
    Nun sind noch hohe Blutdruckwerte hinzugekommen! Meine Ärztin hat mir direkt Candesartan verordnet.
    Wechseljahre sind alles andere als erfreulich, es nervt langsam.
    Was nimmst du an Hormonen?

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