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  1. User Info Menu

    AW: Erfahrungsbericht Hysterektomie (LAVH Methode)

    Es gibt noch keine Langzeitstudien dazu, aber die Idee beim Erhalt des GM-Halses ist, daß damit auch alle Bänder erhalten bleiben, die die GM getragen haben. Damit soll der Beckenboden stabil(er) bleiben und das Risiko einer späteren Blasensenkung verringert werden. Mich hat das überzeugt.

    Die Eileiter entfernt man heute deshalb, selbst wenn die Eierstöcke verbleiben, weil etwa 40% der Eierstock-Krebse in den Eileitern entstehen. Die Eierstöcke selbst sind für die Hormon-Produktion zu wichtig, um sie "einfach so" wegzunehmen.
    Solitär - ohne Binome, Zweitnick oder andere Reinkarnationen!

  2. User Info Menu

    AW: Erfahrungsbericht Hysterektomie (LAVH Methode)

    @joanka

    Es tut mir leid, daß Du Dich vor Deiner OP nicht ausreichend beraten gefühlt hast und daß Du Komplikationen hast. Das ist aber nicht die Regel. Es ist auch nicht die Regel, daß man zu einer solchen OP gedrängt wird. Im Gegenteil, ich habe - wie auch alle anderen betroffenen Frauen, mit denen ich vor meiner OP gesprochen habe - eine sehr gute Begleitung von allen Seiten erfahren. Achtsame Gespräche, das Abwägen aller Vor- und Nachteile, und viele Überlegungen, ob und wie die OP doch zu vermeiden wäre. Von allen, auch dem operierenden Chirurgen.

    Es ist nur so, daß in bestimmten Situationen - meine gehörte dazu - die aktuellen Beschwerden viel schwerer wiegen als eventuelle Komplikationen, deren Eintritt zwar möglich, aber statistisch eben doch nicht sehr wahrscheinlich ist. Dann aber muß man diese OP mit allem Optimismus und guten Gedanken angehen. Panikmache und Verallgemeinerungen einer schlimmen Geschichte helfen da nicht weiter. Die meisten Frauen überstehen diese OP gut und haben im Anschluß keine Probleme.
    Solitär - ohne Binome, Zweitnick oder andere Reinkarnationen!

  3. Inaktiver User

    AW: Erfahrungsbericht Hysterektomie (LAVH Methode)

    Zitat Zitat von joanka Beitrag anzeigen
    Das Ergebnis lautete 1b1, R1.
    Die Tumorformel ist unvollständig! Da fehlt eine ganze Menge. Und R1 bedeutet, dass da ein Resttumor verblieben sein muss.
    Idealerweise steht in der Formel nämlich sonst R0.

    Ich hätte mit dem Wissen um diese R2 Resektion einen Versuch der Organerhaltung unternommen.
    Bei R2 unternimmt niemand mehr die Rettung eines Organs. Dann ist der Krebs nämlich bereits augenscheinlich zu erkennen.

    1b1.
    Erstens gab es keine Größenangabe und kein Bericht über ein invasives Wachstum!
    1b1 ist die Größenangabe.

  4. Inaktiver User

    AW: Erfahrungsbericht Hysterektomie (LAVH Methode)

    Hallo,

    ich schließe mich Vivi23 vollkommen an.

    Es tut mir leid Joanka das es Dir nach deiner OP nicht so gut geht.
    Ich kenne aber auch mehrere Frauen in der engsten Familie und im Freundeskreis für die genau eine Totaloperation eine Rettung war aufgrund von Krebs. Die Dankbar für diese OP sind. Keine von ihnen hat irgendwelche Folgen davon getragen. Keine Inkotinenz oder andere Probleme. Allen geht es heute sehr gut.
    Es gibt doch auch Frauen die keine OP hatten und trotzdem Inkontinent wurden !

    Ich hatte vor kurzem eine LASH Operation. Ich kann auch sagen das von den Ärzten versucht wurde vorher die Gebärmutter zu erhalten. Ich fühlte mich nicht zur OP gedrängt. Die Aufklärung war sehr gut.
    Ich bin Dankbar für die OP und es geht mir Bestens.
    Geändert von Inaktiver User (17.02.2017 um 12:03 Uhr)

  5. User Info Menu

    AW: Erfahrungsbericht Hysterektomie (LAVH Methode)

    ...Danke für die Rückmeldungen...
    Als erstes bedeutet R1 Situation " kein Tumor" vorhanden! Punkt!
    Zum Zweiten hatte ich erklärt,dass dascvilloglanduläre Adenokarzinom ist ein Oberflächentumor! , der nicht dreidimensional wächst und auch umliegende Organszrukturen nicht überschreitet, ist! Tumor ist nicht immer gleich Krebs!
    Drittens kann der Körper R1 Situationen selbst durch körpereigene Granulationsprozesse korrigieren, abheilen!
    Viertens steht hier eine Täuschung im Raum, dass eine absolute Geringschätzung der Patientin ist und nur ihr Selbstbestimmungsrecht aushebeln sollte.
    Fünftens sind Schäden durch Übertherapien zu vermeiden, verdächtige Befunde müssen ausdifferenziert werden und hier müsste ein Zweittumor ausgeschlossen werden, dann ist die Konisation ausreichend.
    Auf diese Differenzierungen hat die Patientin einen Anspruch! Es gehört zu den Diagnosepflichten, da sich dann schwere Eingriffe und schwere Folgeschäden lassen!
    Leider haben mir die Antworten wenig gebracht!
    Frauen, die dann behaupten, derartige gynäkologische Eingriffe machen keine Folge Probleme der Ausscheidung, Sexualität und Emotionen, sind wohl eher vorher schon abgestumpft , oder hatten erhebliche Störungen mit ihren inneren Geschlechts- und Ausscheidungsorganen.
    Ich war und bin keine Frau, die so leichtfertig und unachtsam ihre Organe geopfert hätte. Nein, eine prophylaktische " vorsorgliche" Hysterektomie/ Wertheim- Meigs- Operation/ Adnexeentfernung ist eine extreme Körperverletzung ohne jeden therapeutischen Wert!
    Eine Operation auf der Basis von Unwahrheiten und falschen Krankheitsangaben ist und bleibt eine Körperverletzung!
    Ich schäme mich für Euch!

  6. Inaktiver User

    AW: Erfahrungsbericht Hysterektomie (LAVH Methode)

    @ Joanka

    schämen kann man sich aber vielleicht auch für was anderes. Frauen die vielleicht in großer Not und Angst sind zusätzlich Sorgen und Zweifel zu machen. Auf Dein konkreten Fall gehe ich nicht weiter ein. Jeder ist für sich selbst verantwortlich und kann sich im Vorfeld informieren oder mehrere Meinungen einholen.

    Die betroffenen Frauen in meinem engsten Familienkreis sind glücklich und dankbar dafür wie es Ihnen heute geht und haben alle drei ein erfülltes und glückliches Leben in Allen Punkten. Niemand weiß wie es ohne die OP mit ihrem Leben weitergegangen wäre. Eine war sogar erst Anfang 30 bei der Wertheim Op. Nun 52 und keinerlei Einschränkungen.
    Geh zu den Ärzten oder Klinik direkt wo Du operiert wurdest. Hier in einem Forum Angst zu schüren in der Form sollte kein Weg sein.

    Ich geh auch nun nicht hier weiter auf evtl. folgende Beiträge von dir ein. Zeit zu schade.

  7. VIP

    User Info Menu

    AW: Erfahrungsbericht Hysterektomie (LAVH Methode)

    Unheilige hat in allen Punkten Recht.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Die Tumorformel ist unvollständig! Da fehlt eine ganze Menge. Und R1 bedeutet, dass da ein Resttumor verblieben sein muss.
    Idealerweise steht in der Formel nämlich sonst R0.
    Bei einer R1-Resektion sind die Schnittränder nur makroskopisch (mit bloßem Auge) tumorfrei, in der Histologie post-op sind jedoch Tumorzellen in den Schnitträndern zu finden.



    Bei R2 unternimmt niemand mehr die Rettung eines Organs. Dann ist der Krebs nämlich bereits augenscheinlich zu erkennen.
    Genau! R2 bedeutet, dass mit bloßem Auge sichtbares Tumorgewebe nicht entfernt werden konnte.



    1b1 ist die Größenangabe.
    Sichtbare Läsion bis 4 cm.
    Thank you for observing all safety precautions.

    (aus Dark Star von John Carpenter)


    Moderation in den Foren Diagnose Krebs, Depressionen, Umgangsformen und Rund ums Tier,
    sonst normale Userin

  8. User Info Menu

    AW: Erfahrungsbericht Hysterektomie (LAVH Methode)

    Nein, nicht unbedingt!
    Als 1b1 Tumore werden alle zervikalen Tumore bezeichnet, die äußerlich sichtbar sind und größere Maße als 7 mm aufweisen.
    Ein reiner Oberflächentumor, der nur äußerlich auftritt, ist somit immer oberflächlich sichtbar!
    Grundsätzlich muss erstmal entsprechend vermessen und nur dann kann formal klassifiziert , eingeteilt werden.
    In meinem Fall war die vormalige horizontale Ausdehnung 6 mm. Dann muss die Tiefe gemessen werden, denn hier hatte alleine der Größe nach, ein 1a Wert vorgelegen! Die 1a Stadien unterscheiden sich nochmal in 1a1 bis 3 mm Tiefe und 1a2 Stadienab 3 bis 5 mm Tiefe!Es handelt es sich demnach rein formal erst ab dann um einen " invasiven " Tumor, wenn er bereits infiltriert ist, d.h.eine Tiefeninvasion nachgewiesen wurde.
    Das war hier nicht der Fall!
    Und es ist der Tumortyp entscheidend!
    Ein histologischer Oberflächentumor , der nur äußerlich auftritt, ist nicht gleich zu setzen mit einem schnell wachsendem Adeno- oder Plattenepithelkarzinom! Das ist dann letztendlich zu differenzieren!
    Es muss deshalb innerhalb des Tumorverhaltens der Tumortypen unterschieden werden.
    Ich hoffe, dass ist einleuchtend!
    Es wäre sonst zu einfach, nicht war? Das villoglanduläre Adenokarzinom der Zervix ist ein gutartiger Tumor, der allerdings entfernt werden sollte, da er entarten könnte oder sich Zweittumore verbergen könnten! Nach Konisation ist kein Wiederauftreten bekannt geworden!
    Wenn die UniKliniken aber " mauern" ,nicht differenzieren, führt das zu Vertrauensverlusten, nicht nur bei den Patientinnen, sondern auch intern!
    Das ist nicht nur eine falsche Entwicklung hinsichtlich der Qualität der Universitätsmedizin, sondern belastet die Patientenversorgung, die
    " Heilung" erfolgt dann durch Übertherapien.

  9. Inaktiver User

    AW: Erfahrungsbericht Hysterektomie (LAVH Methode)

    Ich jedenfalls lasse mir meine gute Erfahrung nicht zerreden...und ich habe es freiwillig machen lassen.

  10. User Info Menu

    AW: Erfahrungsbericht Hysterektomie (LAVH Methode)

    ...Ich hatte bereits geschrieben, dass R 2 ein Schreib/ Tipp/Fehler war.
    R1 ist nicht nicht gleich R 1,
    auch hier gilt, R1 von was!
    Es ist nicht meine Absicht, hier eine schlechte Stimmung zu verbreiten, sondern aufmerksam zu machen, dass oft schwere Operationen vermieden werden können, welche eben nicht mehr rückgängig zu machen sind.
    Nein, ich bin nicht verantwortlich für das was mir geschehen ist!
    Das ist mir angetan worden, weil andere mich so radikal behandeln wollten, nicht weil es zwingend erforderlich gewesen war!
    Ich hoffe, dass ich manchen helfen konnte, nicht sofort in eine schwerwiegende Operation einzuwilligen!
    Das mit der Zweitmeinung wäre mir damals aus Respekt und Vertrauen vor den Ärzten überhaupt nicht in den Sinn gekommen!
    Heute weiß ich, dass diese Ärzte nur jüngere Frauen mit Kinderwunsch organerhaltend operieren, wie sie nach dem Eingriff schriftlich erklärten.
    Das impliziert die Diskriminierung der Frau an sich, und das ich, da ich schon 40 war, absichtlich belogen worden bin!

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